Schlagwort: Sanierungen

  • Baselbieter Förderung bis 2030 soll weitergehen

    Baselbieter Förderung bis 2030 soll weitergehen

    Das Baselbieter Energiepaket hat sich als wirksames Instrument zur Unterstützung energetischer Sanierungen und zum Ausbau erneuerbarer Energien bewährt. Die bisherige Ausgabenbewilligung läuft Ende 2025 aus. Der Regierungsrat beantragt deshalb beim Landrat eine Verlängerung des Programms für die Jahre 2026 bis 2030 mit einem Fördervolumen von 51,25 Millionen Franken.

    Die künftige Ausgestaltung der Fördermassnahmen orientiert sich am Energieplanungsbericht 2022 und beinhaltet neben der Fortführung bewährter Programme auch neue Anreize. Dazu gehören die energetische Betriebsoptimierung bei Wohngebäuden, Förderbeiträge für den 1:1-Ersatz alter Heizsysteme, die Regeneration von Erdwärmesonden, Boni für kombinierte Dach- und Fassadensanierungen mit Photovoltaik sowie die Förderung von Ladeinfrastruktur in Mehrparteiengebäuden. Auch Gemeinden sollen bei der Zertifizierung als Energiestadt unterstützt werden.

    Positive Impulse für Wirtschaft und Klimaschutz
    Das Energiepaket verzeichnete in den vergangenen Jahren eine hohe Nachfrage, insbesondere nach dem Rekordjahr 2022. Die Fördermassnahmen setzen wirtschaftliche Impulse, von denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren.

    Ein interkantonaler Vergleich zeigt, dass das Baselbieter Energiepaket eine überdurchschnittliche Wirkung erzielt und einen wesentlichen Beitrag zur kantonalen Energie- und Klimapolitik leistet. Der Regierungsrat wird dem Landrat nach der Hälfte der Laufzeit Bericht über die Ausschöpfung der Mittel und die CO₂-Wirkung des Programms erstatten.

    Mit der geplanten Verlängerung bleibt das Baselbieter Energiepaket ein Schlüsselinstrument für den Klimaschutz und die nachhaltige Entwicklung im Kanton Basel-Landschaft.

  • Aktionärsgemeinden der GZO AG Spital Wetzikon unterstützen Sanierungsoptionen

    Aktionärsgemeinden der GZO AG Spital Wetzikon unterstützen Sanierungsoptionen

    Die Ausarbeitung von Sanierungsoptionen für die GZO AG Spital Wetzikon schreitet voran. Die Aktionärsgemeinden stehen weiterhin hinter dem Spitalbetrieb und sind bereit, eine finanzielle Beteiligung bei einer Sanierung zu prüfen. Sie haben den Verantwortlichen des Spitals aufgezeigt, welche Voraussetzungen notwendig sind, damit eine solche Massnahme von den Aktionärsgemeinden geprüft werden kann.

    Stabile Versorgung trotz Nachlass-Stundung
    Das Spital Wetzikon befindet sich seit Anfang Mai in der Nachlass-Stundung. Wie die Verantwortlichen der GZO AG gegenüber den Aktionärsgemeinden versichern, läuft der Spitalbetrieb trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen gut. Eine umfassende Notfall- und Gesundheitsversorgung bleibt weiterhin gewährleistet.

    Bedingungen für finanzielle Beteiligung
    Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der GZO AG stehen in der Pflicht, tragfähige Lösungen für eine Sanierung auszuarbeiten. Die Aktionärsgemeinden gehen nach heutigem Wissenstand davon aus, dass ein finanzieller Beitrag von ihrer Seite zur Sanierung erwartet wird. Sie haben dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung der GZO AG dargelegt, welche Voraussetzungen und Unterlagen für eine solche finanzielle Beteiligung erfüllt sein müssen. Ein zentraler Punkt ist das Vorliegen eines wirtschaftlich tragfähigen Konzepts für das Spital Wetzikon der Zukunft. Die Spitalverantwortlichen arbeiten derzeit intensiv an den entsprechenden Grundlagen, was jedoch aufgrund der komplexen Situation (laufender Spitalbetrieb, Neubau etc.) noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

    Sistierung der Beschwerde beim Regierungsrat
    Die GZO AG hatte gegen den Beschluss des Regierungsrats, dem Spital Wetzikon keine finanzielle Unterstützung zu gewähren, umgehend Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingereicht. Nach einer vertieften Situationsanalyse und sorgfältiger Abwägung sind der GZO-Verwaltungsrat und die mandatierten Fachexperten der Aktionärsgemeinden übereingekommen, eine Sistierung der Beschwerde anzustreben. Die Aktionärsgemeinden haben der Gesundheitsdirektion schriftlich mitgeteilt, dass sie das Gesuch um Sistierung im Sinne der Sache unterstützen.

    Zukunft des Spitals Wetzikon
    Die Aktionärsgemeinden haben klar gemacht, dass sie eine finanzielle Beteiligung an der Sanierung des Spitals prüfen werden, sobald ein tragfähiges wirtschaftliches Konzept vorliegt. Dies zeigt ihr Engagement und ihre Unterstützung für das Spital Wetzikon, um eine weiterhin stabile und umfassende Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • OST will Renovationswelle auslösen

    OST will Renovationswelle auslösen

    Eine sogenannte Flagship-Initiative von Innosuisse will die Quote für die energetische Modernisierung von Gebäuden drastisch anheben. Das Institut für Solartechnik der OST – Ostschweizer Fachhochschule leitet dieses Projekt namens Renowave von 2022 bis 2025 gemeinsam mit der Universität Genf. In einer Medienmitteilung spricht die OST davon, mit den insgesamt 16 Forschungs- und 46 Umsetzungspartnern sowie mit den Behörden eine Renovationswelle für energieeffiziente Sanierungen auslösen zu wollen. Rund 7,5 Millionen Franken sind zur Finanzierung dieses Projekts vorgesehen.

    Hintergrund dafür ist, dass die energetische Sanierung von Gebäuden eine zentrale Säule der nationalen Klimastrategie ist. Weil derzeit jedoch nur 1 Prozent des Altbestands pro Jahr modernisiert werde, wäre die Energiewende statt wie geplant 2050 erst im Jahr 2120 erreichbar, rechnet die OST vor.

    Bis jetzt hätten einzelne Fachdisziplinen vergleichsweise kleine und voneinander unabhängige Studien zum Thema Gebäudemodernisierung durchgeführt, so Renowave-Gesamtleiter Igor Bosshard. „Wenn dieses Projekt 2025 abgeschlossen ist, sollen Behörden, Industrie und Forschung die Resultate aus dem Projekt wie neue Technologien, Finanzierungsmodelle oder Baureglementsanpassungen gezielt und im Wissen um die Bedürfnisse aller Beteiligten, vom Bauherrn bis zur Mieterin, anwenden und implementieren können.“

    Zu den insgesamt 62 Partnerorganisationen von Renowave zählen Kantone, Städte und das Bundesamt für Wohnungswesen ebenso wie der Wirtschaftsverband swisscleantech, Baudienstleister Implenia, Raiffeisen Schweiz, PostFinance und der Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz.

  • Ja, ich will. Sanieren für die Zukunft.

    Ja, ich will. Sanieren für die Zukunft.

    Die Flumroc AG setzt sich seit Jahren für energieeffiziente und professionell umgesetzte Modernisierungen ein und unterstützt mit verschiedenen Engagements die Energiestrategie des Bundes.

    Mit Ihrer neuen Informationskampagne «Ja, ich will. Sanieren für die Zukunft.» macht Sie auf die Notwendigkeit von Sanierungen aufmerksam und bietet Bauherren, Interessierten und Fachleuten eine Online-Informationsplattform. Potentielle Bauherren schrecken vor dem Aufwand einer energetischen Sanierung häufig zurück. Flumroc zeigt auf, dass mit der richtigen Unterstützung und Vorgehensweise und einer genauen Planung einer erfolgreichen Umsetzung nichts im Wege steht.

    Bestandesanalyse
    Eine erste Orientierung, welche Sanierungsmassnahmen sinnvoll sind, liefert das kostenlosen Analyse-Tool eVALO. Mit ein paar Klicks können Sie Ihre Sanierung simulieren und erhalten erste Informationen zum energetischen Zustand Ihrer Immobilie. Weiterhin liefert es Ihnen erste Anhaltspunkte über die Investitionen und die Finanzierung.

    In einem nächsten Schritt empfiehlt es sich, durch eine Fachperson einen sogenannten GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) ausstellen zu lassen. Dieser bewertet die Qualität der Gebäudehülle und die Energieeffizienz der Gebäudetechnik.

    Eine Bestandesanalyse Ihrer Liegenschaft kann auch durch andere Fachpersonen, wie zum Beispiel eine Energieberaterin oder einen Energieberater, durchgeführt werden. Die Planung und Umsetzung von umfassenden Sanierungsmassnahmen ist komplex und sollte daher von einem Planer oder Planerin mit entsprechender Fachkompetenz durchgeführt werden.

    Mit der richtigen Reihenfolge zum Ziel 
    Entscheidend für eine erfolgreiche Sanierung sind die aufeinander abgestimmten Sanierungsmass-nahmen in der richtigen Reihenfolge und die Wahl des passenden Materials.

    Am Anfang jeder Erneuerung steht das Dämmen der Gebäudehülle.

    Abgestimmt auf die Dämmung können energieeffiziente Fenster eingebaut werden. Danach folgt die Anwendung moderner Gebäudetechnik. Von einer gut geplanten und ganzheitlich umgesetzten Sanierung profitieren die Bewohner in vielfacher Hinsicht. Sie sparen auf lange Sicht Kosten und geniessen gleichzeitig modernsten Wohnkomfort. Zudem sind Sanierungen in den meisten Fällen ressourcenschonender als Rückbauten.

    Langfristig auf die passenden Materialien setzen
    Das Bewusstsein für die Wahl der passenden Materialien ist ebenfalls sehr entscheidend. An dieser Stelle kann man einen wesentlichen Beitrag für Nachhaltigkeit und Ökologie leisten. Ausserdem können wichtige Aspekte, wie der Wärme-, Schall- und Brandschutz in der Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Eigenschaften, die die Flumroc Steinwolle auszeichnen.

    Ein sehr gut gedämmtes Haus braucht weniger Heizenergie im Winter und weniger Kühlleistung im Sommer. Das leicht zu verarbeitende Material liefert einen ausgezeichneten Schallschutz und sorgt mit einem Schmelzpunkt von über 1000 °C auch noch für einen hervorragenden Brandschutz. Ausserdem erfüllen die Produkte von Flumroc höchste ökologische Ansprüche in Bezug auf die Gewinnung des Rohstoffs, den Transport, die industrielle Verarbeitung, den Einsatz am Gebäude und die Wiederverwertung beim Rückbau. Denn Flumroc Steinwolle ist zu 100 % wiederverwertbar!

    Mit der Generation FUTURO bietet Flumroc zudem Dämmprodukte mit natürlichem Bindemittel an. Die Bewohner der sanierten Gebäude geniessen damit ganzjährig ein angenehmes Raumklima und profitieren von einem ausgesprochen hohen Wohnkomfort.

    Mehr Informationen dazu unter: www.flumroc.ch/jaichwill

  • Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Die gemeinnützigen Wohnbauträger der Schweiz verfügen über einen Bestand von knapp 170’000 Wohnungen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Viele dieser hauptsächlich in Städten und Agglomerationen gelegenen Wohnungen seien älter als 30 Jahre und genügten den heutigen energetischen Anforderungen nicht mehr, heisst es dort weiter. Ein Sonderprogramm des Bunds soll gemeinnützige Wohnbauträger motivieren, ihre Gebäude nachhaltig zu sanieren.

    Das vom Bundesrat ausgearbeitete Programm sieht dabei die Gewährung von Darlehen in Höhe von bis zu 50’000 Franken pro zu sanierender Wohnung vor. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren wird in den ersten zehn Jahren auf die Erhebung von Zinsen verzichtet. Voraussetzung ist, dass die Sanierungsarbeiten den Zustand der Gebäudehülle auf die Stufe B des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) verbessern oder den Minergie-Standard erfüllen.

    Ein ähnliches Programm für den ländlichen Raum wird von der Stiftung für Wohneigentumsförderung (SFWE) aufgelegt, informiert der Bundesrat in der Mitteilung weiter. Hier können jeweils 90’000 Franken pro Wohnung für maximal drei Wohnungen beantragt werden. Gesuche für beide Programme können bei den Dachorganisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus beziehungsweise der SFWE bis Mitte Oktober 2023 eingereicht werden.