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  • Kraftwerk Schächen versorgt 3600 Haushalte

    Kraftwerk Schächen versorgt 3600 Haushalte

    Das Wasserkraftwerk Schächen hat in seinem ersten, nicht ganz vollen Betriebsjahr 14,8 Millionen Kilowattstunden Strom für die Versorgung von rund 3300 Haushalten produziert. Im Vollbetrieb werden es 3600 Haushalte sein. Das neue Kraftwerk leiste damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-freien Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen, betonte Verwaltungsratspräsident Werner Jauch auf der Generalversammlung der KW Schächen AG.

    Zudem hat er gemäss einer Medienmitteilung hervorgehoben, dass zwei der drei Maschinengruppen des im November 2019 in Betrieb genommenen Kraftwerks jeweils sechs Wochen vor dem Zeitplan ihre Arbeit aufnahmen. Das sei vor allem in Corona-Zeiten keine Selbstverständlichkeit gewesen. „Dadurch konnten wir das gute Wasserangebot im Winter und Frühling 2020 optimal nutzen.“

    Überhaupt seien die Bauarbeiten mitten im belebten Urner Talkessel „eine grosse Herausforderung“ gewesen, so Jauch: „Das Projekt erlebte in einem Planungs- und Bewilligungsmarathon von rund acht Jahren viele Höhen und Tiefen und auch die Bauphase gestaltete sich sehr anspruchsvoll.“ Es habe sich jedoch „auf jeden Fall gelohnt, beim KW Schächen alle Herausforderungen bis hin zur Corona-Pandemie anzunehmen und erfolgreich zu meistern“.

  • Im Juni wird das Wasserkraftwerk Schächen eingeweiht

    Im Juni wird das Wasserkraftwerk Schächen eingeweiht

    Am 27. Juni 2020 soll die offizielle Einweihung des neuen Kraftwerks (KW) Schächen stattfinden. Trotz der aktuellen Corona-Krise verläuft der Abschluss des Baus nach Plan. Das Kraftwerk wurde acht Jahre lang aufwendig geplant. Dafür konnte es bereits nach einem Jahr Bauarbeiten in Betrieb genommen werden. Denn es ging am 20. November 2019 ans Netz und produziert seit dem Strom für das Verteilnetz der Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA). Mit einer Leistung von 16,4 Gigawattstunden versorgt es 3600 Haushalte.

    Die Herausforderungen beim Bau waren der Bau im dichtbesiedelten Wohn- und Wirtschaftsraum sei, auch die Verlegung der Druckleitung entlang der Klausenstrasse in Bürglen und Kirchenrütti und jetzt noch die Lieferungen mit der Corona-Krise. Doch aus heutiger Sicht kann man sagen, dass Termin- und Budgetplan eingehalten werden können. Insgesamt wurden 21.4 Millionen Franken investiert, dabei fliessen Aufträge in Höhe von 16 Millionen Franken in Unternehmen aus dem Kanton Uri.