Schlagwort: Schindler

  • Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Die Schindler-Gruppe und Accor haben eine Dienstleistungsvereinbarung in Asien abgeschlossen, informiert Schindler in einer Mitteilung. Die weltweit aktive Unternehmensgruppe aus Ebikon wird der ebenfalls weltweit aktiven Hotelgruppe mit Sitz im französischen Issy-les-Moulineaux Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige für Accor-Immobilien in Singapur, Hongkong, Kambodscha, Indonesien, Macau, Malaysia, den Philippinen, Thailand und Vietnam liefern. Die Vereinbarung umfasst darüber hinaus Modernisierungen sowie Wartung und Service der Anlagen. „Wir sehen grosses Potenzial in dieser Zusammenarbeit und freuen uns darauf, eng mit Schindler zusammenzuarbeiten, um die Bedürfnisse unserer Gäste in unseren Hotels zu erfüllen“, wird Sébastien Brunel, Senior Vice President Procurement, Middle East, Africa, and Asia-Pacific bei Accor, in der Mitteilung zitiert.

    Schindler wird die für Accor bestimmten Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige auf die spezifischen Anforderungen der Hotelgruppe zuschneiden. Dafür wollen die beiden Partnerunternehmen eng zusammenarbeiten und sich frühzeitig abstimmen. „Diese Vereinbarung bietet eine solide Grundlage für die Erweiterung unserer Zusammenarbeit mit Accor in der Region“, wird Calynn Tan, Chief Executive Officer der Jardine Schindler Group (JSG), in der Mitteilung zitiert. „JSG will ein vertrauenswürdiger Partner von Accor sein und hochmoderne Transportanlagen sowie umfassende Wartungsdienstleistungen liefern.“ Die Jardine Schindler Group mit Sitz in Hongkong wurde 1974 als Gemeinschaftsunternehmen von Jardine Matheson in Hongkong und Schindler in Ebikon gegründet.

  • Schindler erhält Preis für Plattform MetaCore

    Schindler erhält Preis für Plattform MetaCore

    Schindler MetaCore bekommt vom Council on Tall Buildings and Urban Habitat (etwa: Rat für hohe Gebäude und urbanes Wohnumfeld) den Award of Excellence 2023. Die Auszeichnung wird im Rahmen der gleichnamigen Konferenz verliehen, wo Schindler sein neues, umprogrammierbares Aufzugsystem vorstellt. Sie findet in diesem Jahr vom 16. bis 21. Oktober in Singapur und Kuala Lumpur statt. Schindler ist Platinum Sponsor dieser Veranstaltung unter dem Titel Humanizing High Density – People, Nature & the Urban Realm, bei der es um eine sozialverträgliche Verdichtung des städtischen Wohnraums geht.

    MetaCore ist eine innovative Lösung für die Umnutzung von Gebäuden. „Wenn es um die Umweltverträglichkeit, einen raschen Markteintritt und Investitionskosten geht, stellt die Umnutzung bereits bestehender Gebäude den nachhaltigsten Ansatz für den Städtebau der Zukunft dar“, erläutert Schindler in einer Medienmitteilung. Architektinnen und Architekten, Projektentwickler und Gebäudebesitzende können mit der in dieser Plattform angebotenen Palette von Serviceleistungen, Produkten und einfach umprogrammierbaren Aufzugsystemen den Angaben zufolge Lösungen entwickeln, die Leben, Freizeit und Arbeit an einem einzigen Ort nahtlos miteinander verbinden.

    Weil Abriss und Neubau entfallen, lasse sich so auch der CO2-Fussabdruck verringern. „Der grösste Nutzen besteht darin, dass wir mit dem Umbau bereits vorhandener Gebäude den nachhaltigsten Ansatz für den Wandel verfolgen“, wird Florian Trösch, Head of Transit Management & Digital Solutions bei Schindler, zitiert.

  • Schindler liefert 150 Lifte und Rolltreppen nach Mekka 

    Schindler liefert 150 Lifte und Rolltreppen nach Mekka 

    Schindler hat laut einer Medienmitteilung einen Grossauftrag aus Saudi-Arabien verbucht. Dabei wird es insgesamt 150 Lifte und Rolltreppen für das städtische Entwicklungsprojekt Masar in Mekka liefern. Die Einheiten werden in der jüngsten Entwicklungsphase des Projekts zum Einsatz kommen. Konkret geht es dabei laut Schinder um ein gemischt genutztes Gebäude mit Hotels, Restaurants und Geschäften. Die Gesamtfläche des Gebäudes umfasst 1,2 Millionen Quadratmeter.

    Die Lifte und Rolltreppen von Schindler sollen sowohl für die Beförderung von Personen als auch von Waren eingesetzt werden. Unter den 150 Einheiten sind auch 44 Aufzüge des Typs Schindler 7000, die mit dem Roboterinstallationssystem R.I.S.E von Schindler installiert werden. Dieses kann autonom betrieben werden und etwa Löcher für Ankerbolzen bohren sowie diese setzen. Es kommt nun erstmals in Saudi-Arabien zum Einsatz.

    Vor dem Hintergrund des Projekts baut Schindler auch seine Partnerschaft mit Umm Al Qura for Development & Construction mit Sitz in Dschidda aus.

  • Schindler wächst im Startquartal

    Schindler wächst im Startquartal

    Schindler hat im ersten Quartal 2023 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 2,80 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 6,2 Prozent, informiert der Luzerner Aufzugsbauer in einer Mitteilung. Der Auftragseingang fiel mit 2,89 Milliarden Franken hingegen um 8,7 Prozent geringer als im ersten Quartal 2022 aus.

    „Verzögerungen auf Baustellen und die Unsicherheit an den internationalen Kapitalmärkten wirken sich zusehends negativ auf die Immobilienbranche aus, trotz starker Nachfrage im Wohnungsbausektor“, wird Silvio Napoli, Verwaltungsratspräsident und CEO von Schindler, in der Mitteilung zitiert. „Auch in diesem herausfordernden Umfeld konnte Schindler Umsatzwachstum in allen Regionen und Produktlinien erzielen.“
    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 211 Millionen auf 282 Millionen Franken zu. Der um den Verkauf des ehemaligen Fabrikareals in Suzhou bereinigte Reingewinn fiel mit 186 Millionen Franken um 29,2 Prozent höher als im Vorjahresquartal aus.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch eine Veränderung in der Konzernleitung. Hier wird der neu ernannte Chief Technology Officer Donato Carparelli den in den Ruhestand tretenden Karl-Heinz Bauer ersetzen.

    Ende März hat Schindler zudem ein seit fast zehn Jahren laufendes Verfahren gewonnen. Hintergrund sind gegen den Willen von Aktionär Schindler vorgenommene Kapitalerhöhungen bei Hyundai Elevator. Der oberste Gerichtshof der Republik Korea habe Schindler in der Verantwortlichkeitsklage gegen verschiedene Verwaltungsratsmitglieder von Hyundai Elevator Recht gegeben, heisst es in der Mitteilung.

  • Ökologisch wohnen – auch im Mehrfamilienhaus

    Ökologisch wohnen – auch im Mehrfamilienhaus

    Geblendet von der Sonne blickt Bernard Illi unter seiner Schiebermütze hervor über die Feldbreite in Emmen: «1943 initiierte der Patron Alfred Friedrich Schindler hier selbst das Schindler-Dörfli.» Das soziale Wohnbauprojekt ermöglichte es seinen Angestellten, zu äusserst günstigen Konditionen Wohneigentum zu erwerben. 56 sehr einfach gehaltene Einfamilienhäuschen waren es am Ende. «Dieser Ort ist mit grosser Tradition verbunden und voller Geschichte. Lebten doch hier über Jahrzehnte hinweg Menschen zusammen, die dem Schweizer Aufzugsunternehmen Schindler zu weltweitem Renommee verhalfen», so Illi nachdenklich.

    «Wir wollten hier ein neues Kapitel aufschlagen und den innovativen und nachhaltigen Geist von damals wieder aufleben lassen.»

    Das Schindler-Dörfli ist heute verschwunden. Gewichen ist es einer modernen Siedlung mit 530 Wohnungen. Ein Projekt, das Bernard Illi nahezu 20 Jahre begleitete. Illi bringt dem historischen Wohngebiet grossen Respekt entgegen. Bereits 1995, als er als Finanzchef von Schindler Management amtete, zeichnete sich ab, dass sich eine Sanierung nicht mehr lohnen würde und ein neues Konzept erarbeitet werden musste. Seither erlebte Bernard Illi, der das Projekt von Beginn weg und auch nach seiner Pensionierung 2009 als Delegierter des Alfred-Schindler-Fonds leitete, manch politisches Tauziehen: «Wir wollten hier ein neues Kapitel aufschlagen und gleichzeitig den innovativen und nachhaltigen Geist von damals wieder aufleben lassen.»

    Energiecontracting – ein Sorglos-Paket für Immobilien
    Dieser Gedanke spiegelt sich im Energiesystem wider, das EKZ in einer der Überbauungen für 73 Eigentumswohnungen errichtet hat. Ein gesamtheitliches, erneuerbares Energiekonzept im Contracting-Modell. Das bedeutet, dass das Totalunternehmen GENU Partner AG die komplexen Fragen rund um die Energieversorgung komplett auslagert. EKZ übernimmt die Finanzierung, die Konzeption, den Bau sowie im Anschluss den Betrieb der Anlage – ein Sorglos-Paket für Immobilien. «Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, in denen die Anforderungen gefühlt täglich steigen, entlastet die Unterstützung durch einen zuverlässigen Energiepartner enorm», erklärt Projektleiter Philippe Sonderegger.

    Erneuerbare Energie auch im Mietverhältnis
    Denn auch Käufer und Mieter in Wohnsiedlungen verlangen den Einsatz erneuerbarer Energietechnologien immer nachdrücklicher. Der Einsatz solcher Energiesysteme ist jedoch keine triviale Angelegenheit, sie erfordert eine fachmännische Konzeption. David Bühler entwickelt bei EKZ solche Energiekonzepte: «In Emmen wünschte man sich ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept für Wärme, Brauchwarmwasser, Kühlung, Photovoltaikanlage und E-Mobilität, das clever abgestimmt ist und eine einfache Abrechnung ermöglicht.»

    Um ein solches System realisieren zu können, bedarf es umfangreicher Abklärungen. In Emmen wurden darum Testbohrungen durchgeführt, mit denen man die Verfügbarkeit von Grundwasser abklärte. Dieses wird heute genutzt, um die Überbauung mittels Wärmepumpen zu heizen und im Sommer passiv zu kühlen.

    David Bühler, Leiter Engineering und Verkauf.

    Clever mit Energie versorgt
    Ein ganzheitliches Energiesystem für 73 Wohnungen:
    Wärmepumpen gespeist durch das Grundwasser
    vier Dächer mit Photovoltaikanlagen
    Ladesystemanschluss für Elektromobilität
    passive Kühlung über das Grundwasser im Sommer
    System optimiert für den Eigenverbrauch
    eine Anlaufstelle bei EKZ während Betrieb

  • Schindler setzt Installationsroboter erstmals in Asien ein

    Schindler setzt Installationsroboter erstmals in Asien ein

    Aufzugbauer Schindler bringt seinen Installationsroboter R.I.S.E. jetzt auch im Asien-Pazifik-Raum zum Einsatz. In Schanghai bohrte er unzählige Löcher für die Installation von fünf Fahrstühlen in einem der grössten Geschäftskomplexe der Innenstadt. Auch im Singapurer Wohnbauprojekt Avenue South Residence nahm R.I.S.E. Monteuren diesen Teil der Arbeiten ab. Dort wurden laut einer Medienmitteilung weitere zehn Fahrstühle installiert.

    „Mit Schindler R.I.S.E. machen wir Hochbaustellen sicherer und effizienter“, so Schindlers COO Paolo Compagna. „Der Roboter übernimmt das Bohren von Tausenden Ankerbolzen, die für die Installation von Aufzügen erforderlich sind und trägt so zu mehr Arbeitssicherheit bei. Monteure können ihre Zeit so für anspruchsvollere Tätigkeiten nutzen.“ Dies garantiere eine schnellere und effizientere Projektabwicklung, „was in einer Zeit, in der weltweit viele mit Verzögerungen auf Baustellen konfrontiert sind, noch wichtiger geworden ist“.

    Schindler verweist darauf, dass es diese „bahnbrechende“ Innovation in der Kategorie Innovation Leaders in die engere Auswahl für den Swiss Technology Award geschafft habe. Er gilt als der bedeutendste Innovations- und Technologiepreis der Schweiz.

  • Schindler und ISS werden Partner bei der vertikalen Mobilität

    Schindler und ISS werden Partner bei der vertikalen Mobilität

    Schindler und der Gebäude-Dienstleister ISS mit Hauptsitz in Zürich haben laut einer Medienmitteilung einen globalen Rahmenvertrag zur Optimierung der vertikalen Mobilitätslösungen von ISS abgeschlossen. Die Zusammenarbeit macht den in Ebikon ansässigen Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen zum „bevorzugten Partner für die Wartung und Modernisierung von Aufzügen und Fahrtreppen“ in ISS-Gebäuden weltweit, heisst es.

    Insbesondere Schindlers „Perfomance- und Wartungsüberwachung in Echtzeit“ sollen in ISS-Services Anwendung finden. ISS ist spezialisiert auf die Gestaltung von Arbeitsräumen und Gebäudemanagement und unterhält Gebäude in mehr als 30 Ländern.

    Im Fokus der Partnerschaft stehen gemäss der Medienmitteilung „massgeschneiderte Lösungen, um den Personenfluss in von ISS gemanagten Gebäuden weltweit zu optimieren und so den Aufenthalt in diesen Gebäuden angenehmer zu gestalten“.

    Die Zusammenarbeit soll zudem helfen, ISS in seinen Nachhaltigkeitsbestrebungen zu unterstützen, wird Paolo Compagna, operativer Leiter bei Schindler, zitiert. Zur Erlangung der beabsichtigten Netto-Null-Emissionen werde auf das Produkt Schindler Port 4D gesetzt. Es könne den Energieverbrauch einer Aufzugsgruppe um bis zu 40 Prozent reduzieren. Weitere Unterstützung zur Erlangung der Nachhaltigkeitsziele sollen „Modernisierungen und die Einführung von adaptiven Wartungslösungen“ bringen.

  • Schindler optimiert Transportzeiten in Gebäuden

    Schindler optimiert Transportzeiten in Gebäuden

    Schindler hat eine neue Generation von Gebäude-Transitmanagement namens Schindler Port 4D auf den Markt gebracht. In diese jüngste Version seiner bestehenden Transitmanagementlösung ist eine eigenentwickelte Smartphone-App integriert.

    Einer Medienmitteilung der Unternehmens aus Ebikon zufolge reduziert Schindler Port 4D den Energieverbrauch einer Aufzugsgruppe um bis zu 40 Prozent. Zudem können Funktionen wie Gesichtserkennung, Robotik und digitale Unterhaltung integriert werden. So haben Architekten und Planer mittels Hardware- und Software-Schnittstellen die Möglichkeit etwa zu regeln, wer wann und wo in einem Gebäude Zutritt hat oder transportiert wird und wann digitale Unterhaltung zugespielt wird.

    „Gebäude werden für Menschen gebaut“, lässt sich der Verantwortliche für Transitmanagementlösungen, Florian Troesch, zitieren. „Mit Schindler Port 4D machen wir Gebäude noch attraktiver, umweltfreundlicher und leichter zugänglich.“

  • Flughafen Frankfurt setzt auf Schindler

    Flughafen Frankfurt setzt auf Schindler

    Noch bis zum Jahr 2023 wird am Flughafen Frankfurt am neuen Terminal 3 gebaut. Nach der Fertigstellung sollen dort bis zu 21 Millionen Passagiere ankommen und abfliegen. Dabei handelt es sich um eines der grössten privat finanzierten Infrastrukturprojekte Europas.

    Beim Bau setzt der Flughafen Frankfurt auf Technologie von Schindler aus dem Kanton Luzern. Das Unternehmen wird 73 Rolltreppen und Fahrsteige sowie 91 Aufzüge liefern. Die Schindler-Tochter Haushahn stellt die Aufzüge, die mit der Schindler Ahead-Technologie ausgestattet sind, bereit. 

    „Wir sind fest davon überzeugt, mit Schindler und Haushahn professionelle Partner gefunden zu haben, die die komplexen Anforderungen an die Anlagen zu unserer vollsten Zufriedenheit umsetzen werden“, wird Jannik Holst, Projektleiter Fördertechnik bei der verantwortlichen Fraport Ausbau Süd GmbH, zitiert.