Schlagwort: Schulerweiterung

  • Neue Schulbauten schaffen Raum für wachsende Schülerzahlen

    Neue Schulbauten schaffen Raum für wachsende Schülerzahlen

    Die Kantonsschule Limmattal in Urdorf bietet mehr Platz für den Unterricht. Am Dienstag, 1. April, sind laut Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Zürich zwei Erweiterungsbauten offiziell eingeweiht worden. Sie bieten moderne Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht, zwei Doppelsporthallen, eine Aula sowie eine Aussenanlage, heisst es in der Mitteilung. Laut Bevölkerungsprognosen soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Kantonsschule in den kommenden Jahren stark zunehmen. Die Neubauten schaffen den benötigten Raum für die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern.

    Die neuen Räumlichkeiten wurden im Beisein des Baudirektors Martin Neukom, der Bildungsdirektorin Silvia Steiner und des Rektors der Kantonsschule Limmattal, Andreas Messmer, eingeweiht. Die Einweihung wurde von den musikalischen Darbietungen von rund 90 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule untermalt, heisst es weiter.

    Eines der neuen Gebäude beinhaltet zwei Doppelsporthallen, Unterrichtsräume für Musik und eine Aula mit 500 Sitzplätzen. Im zweiten Gebäude sind auf vier Etagen Räume für Physik, Chemie, Informatik und Biologie sowie einige Klassenzimmer untergebracht. Die Neubauten stammen von PenzisBettini Architekten aus Zürich.

    Wärmeenergie wird für die Neubauten über Erdsonden generiert. Auf den Dächern der beiden Erweiterungstrakte sind Photovoltaikanlagen installiert, die die Gebäude der Kantonsschule mit Strom versorgen.

    Am Samstag, 5. April, gibt es einen Tag der Offenen Tür für die Schulbesichtigung.

  • Die Schulanlage Steig wird erweitert und modernisiert

    Die Schulanlage Steig wird erweitert und modernisiert

    Die Schulanlage Steig, die älteste Primarschule in Schaffhausen, liegt im nordwestlichen Stadtteil, unweit der Altstadt und umfasst mehrere Gebäude unterschiedlichen Alters. Der Sanierungsbedarf ist erheblich, da die bestehende Infrastruktur den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Die Turnhalle aus dem Jahr 1892 und die Raumkapazitäten für die wachsende Schülerzahl genügen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen.

    Um den zukünftigen Bedarf abzudecken, plant die Stadt einen Neubau auf dem bestehenden Areal. Dieser soll eine neue Einfachturnhalle, zusätzliche Schulräume und Einrichtungen für die schulergänzende Hortbetreuung umfassen. Die Erweiterung ist Teil eines umfassenden Entwicklungskonzepts für die Primarschulen der Stadt Schaffhausen.

    Das Siegerprojekt und seine Elemente
    Ein Projektwettbewerb kürte das Projekt «cinque pi» des Architekturbüros Soppelsa Architekten GmbH und der Rosenmayr Landschaftsarchitektur GmbH zum Sieger. Dieses teilt das geforderte Programm geschickt in fünf Bausteine auf, die als Ensemble einen harmonischen Gesamteindruck erzeugen. Ein dreigeschossiger Neubau mit Turnhalle und Klassenräumen bildet den Kern des Projekts. Die alte Sternwarte bleibt dabei als freistehendes Objekt erhalten.

    Die bestehende Turnhalle wird auf ihre historische Bausubstanz zurückgeführt, um Platz für einen neuen Pavillon für Tagesstruktur und Bibliothek zu schaffen. Dieser wird zum zentralen Dreh- und Angelpunkt der gesamten Anlage. Auch Umnutzungen sind geplant. Die Trotte soll neu Lagerräume und ein öffentliches WC im Erdgeschoss sowie Therapieräume im Obergeschoss beherbergen.

    Neugestaltung der Aussenanlagen
    Nicht nur die Gebäude, sondern auch die Aussenanlagen werden neugestaltet. Bestehende Qualitäten sollen dabei mit moderaten Eingriffen weiterentwickelt werden. Die Sternwarte und die Baumgruppe am Spielplatz bleiben erhalten. Die Spiel- und Sportflächen werden neu arrangiert, um Platz für ein Allwetterspielfeld und einen Hartplatz zu schaffen.

    Finanzierung und politische Zustimmung
    Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf geschätzte 21,7 Millionen Franken. Diese Summe umfasst bereits die vom Grossen Stadtrat bewilligten Planungskosten. Nach der Beratung im Grossen Stadtrat wird die Stimmbevölkerung abschliessend über die Erweiterung der Schulanlage Steig entscheiden.

    Das Projekt «cinque pi» stellt eine zukunftsweisende Antwort auf die wachsenden Anforderungen und Herausforderungen des Bildungssektors in Schaffhausen dar. Es vereint Moderne und Tradition in einer fortschrittlichen und ressourcenschonenden Bauweise und Schaffung lebendiger Lern- und Lebensräume.

  • Zukunftsweisende Integration Wohnsiedlung Luchswiese und Schulerweiterung

    Zukunftsweisende Integration Wohnsiedlung Luchswiese und Schulerweiterung

    Inmitten der dynamischen Entwicklung des Zürcher Nordens entsteht ein Vorzeigeprojekt, das den Ansprüchen einer wachsenden Stadt gerecht wird. Die bestehende Wohnsiedlung Luchswiese, charakterisiert durch ihre grüne Gartenstadtatmosphäre und drei viergeschossige Wohnblöcke, wird durch vielfältigen Wohnraum und Bildungseinrichtungen ersetzt. Das Siegerprojekt «Pergola» von Blättler Heinzer Architektur und KOLLEKTIV NORDOST Landschaftsarchitekten zeichnet sich durch eine behutsame Verdichtung aus, die den Gartenstadtcharakter wahrt und gleichzeitig modernen Wohn- und Lernraum schafft.

    Durch den Einsatz vorfabrizierter Holzbausysteme entstehen 76 Wohnungen, die durch ihre Diversität insbesondere Familien ansprechen. Die Integration von vier Kindergärten mit Betreuungsinfrastruktur sowie ein Mehrzwecksaal für die Tagesschule im direkt ans Schulareal angrenzenden westlichen Gebäuderiegel unterstreicht das innovative Konzept der Siedlung. Diese organische Verbindung von Wohnen und Bildung schafft ein harmonisches Ensemble, das durch durchfliessende Grünräume und begrünte Dachterrassen ergänzt wird.

    Das Siegerprojekt «LYNX» von Parameter Architekten und Rosenmayr Landschaftsarchitektur für die angrenzendeSchulanlage Luchswiesen sieht sich mit einem wachsenden Schulraumbedarf konfrontiert. Hier plant die Stadt bis 2028 eine signifikante Erweiterung, die neuen Raum für 750 Kinder bietet. Inspiriert von der ursprünglichen Architektur Max Kollbrunners, verbindet der Erweiterungsbau alte und neue Elemente und integriert eine Dreifachsporthalle sowie moderne Unterrichts- und Betreuungsräume. Die ressourcenschonende Bauweise, inklusive der Nutzung von Photovoltaikelementen und Holz in Skelettbauweise, unterstreicht das Engagement der Stadt für nachhaltige Entwicklung.

    Dieses Projekt illustriert eindrucksvoll, wie durch kreative Stadtplanung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure Lösungen für die Herausforderungen der Urbanisierung gefunden werden können. Mit der Wohnsiedlung Luchswiese und der Schulanlage Luchswiesen entsteht ein zukunftsweisendes Modell für das Zusammenleben und Lernen in Zürich.