Schlagwort: Schweiz

  • Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    Neuer Verwaltungsrat der SBB André Wyss

    André Wyss wird in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Bundesbahnen einziehen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. August 2024 die Wahl Wyss’ gutgeheissen. Die offizielle Bestätigung seiner neuen Funktion erfolgt an der Generalversammlung der SBB im April 2025. Wyss, ein renommierter Schweizer Wirtschaftsführer und CEO des Bau- und Immobiliendienstleisters Implenia, soll 2026 das Präsidium des Verwaltungsrats von Monika Ribar übernehmen.

    Wyss bringt eine beeindruckende Karriere mit, die ihn auf diese Aufgabe hervorragend vorbereitet. Nach seiner Ausbildung als Chemikant absolvierte er ein Wirtschaftsstudium und bildete sich an der renommierten Harvard Business School weiter. Bevor er zu Implenia wechselte, sammelte er umfassende internationale Erfahrung bei Novartis, wo er zuletzt die weltweite Produktion und zentrale Dienstleistungen mit über 40.000 Mitarbeitenden leitete. Auch sein Engagement in verschiedenen Verwaltungsräten und als Präsident der Statistisch-Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Basel unterstreichen seine vielseitigen Kompetenzen. Neben seiner Wirtschaftserfahrung war Wyss Major und Kommandant in der Schweizer Armee, was ihm ein tiefes Verständnis für die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz vermittelt hat.

    Ein gut durchdachtes Wahlverfahren
    Die Mitglieder des Verwaltungsrates der SBB werden traditionell auf der Generalversammlung für eine Amtsdauer von zwei Jahren gewählt. Als alleiniger Aktionär übt der Bund das Stimmrecht der Generalversammlung aus. Monika Ribar, die seit zwölf Jahren als Verwaltungsratspräsidentin der SBB tätig ist, wird ihr Amt aufgrund der Amtszeitbeschränkung im Jahr 2026 abgeben. Die amtierende Verwaltungsrätin Véronique Gigon wird ihr Mandat bereits an der Generalversammlung 2025 niederlegen.

    Um eine nahtlose Nachfolge an der Spitze der SBB sicherzustellen, wurde frühzeitig ein umfassender Findungsprozess durch den Bund initiiert. Der Verwaltungsrat der SBB beschloss daraufhin an einer ausserordentlichen Sitzung im August 2024, dem Bundesrat die Wahl von André Wyss vorzuschlagen. Wyss’ bisherige Erfahrung und sein umfassendes Netzwerk in der Schweizer Wirtschaft machen ihn zur idealen Besetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe.

    Ein klarer Übergang bei Implenia und der SBB
    Wyss wird seine Tätigkeit als CEO von Implenia Ende März 2025 beenden. Danach wird er sich voll auf seine neue Rolle im Verwaltungsrat der SBB konzentrieren. Während eines Jahres wird er gemeinsam mit der aktuellen Präsidentin Monika Ribar im Verwaltungsrat tätig sein und sich intensiv auf die Übernahme des Präsidiums vorbereiten. Dieser reibungslose Übergang gewährleistet eine kontinuierliche und stabile Führung bei der SBB und sichert die strategische Ausrichtung des Unternehmens auch in Zukunft ab.

    Mit der Wahl von André Wyss setzt die SBB auf eine starke Führungspersönlichkeit, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist und das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln kann.

  • Kommission unterstützt punktuelle Änderungen im Mietrecht

    Kommission unterstützt punktuelle Änderungen im Mietrecht

    Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates hat zwei bedeutende Vorlagen verabschiedet, die auf eine Verbesserung der Rechtslage im Mietrecht abzielen. Eine der Vorlagen sieht vor, dass Anfangsmietzinse künftig nur noch angefochten werden können, wenn sich die mietende Partei zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in einer Notlage befand. Dies soll Rechtsunsicherheit reduzieren und langwierige Verfahren vermeiden.

    Die zweite Vorlage befasst sich mit der Erleichterung des Nachweises der sogenannten Orts- und Quartierüblichkeit. Damit sollen die Anforderungen an den Nachweis von Vergleichsmieten gesenkt und die Zulassung branchenetablierter Statistiken als Beweismittel ermöglicht werden. Ziel ist es, die Vergleichbarkeit von Mietzinsen zu verbessern und somit missbräuchliche Mietzinsforderungen zu verhindern.

    Entscheidung nach Vernehmlassung
    Die Kommission stützt sich in ihrer Entscheidung auf die Ergebnisse der Vernehmlassung zu den parlamentarischen Initiativen von Alt-Nationalrat Hans Egloff. Trotz eingebrachter Minderheitsanträge sprach sich die Kommission klar für die Umsetzung der Initiativen gemäss Wortlaut aus.

    Die nun verabschiedeten Vorlagen sollen voraussichtlich in der Frühjahrssession 2025 im Nationalrat beraten werden.

  • Schweizer Vertriebsgesellschaft im Kanton Schwyz

    Schweizer Vertriebsgesellschaft im Kanton Schwyz

    Gira hat seine Schweizer Niederlassung in Feusisberg eröffnet. Von dort aus will der Gebäudetechnikspezialist aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft auf dem Schweizer Markt Fuss fassen. Gira ist ausser in der Schweiz in Grossbritannien, Österreich, den Niederlanden und Spanien vertreten. Den Angaben zufolge vermarkten und vertreiben Importeure in weiteren 35 Märkten mit Schwerpunkt in Europa und Asien Gira-Produkte und -Systemlösungen.

    Die Schweizer Geschäfte wird Alfred Mölzer verantworten, der seit 2022 Geschäftsführer der Gira Austria GmbH ist. Gemeinsam mit seinem Team habe er die Gründung der Gira Swiss GmbH über rund eineinhalb Jahre akribisch vorbereitet, heisst es in einer Unternehmensmitteilung. Zusätzlich zur Auswertung von Zahlen und Statistiken seien zahlreiche Gespräche mit Marktteilnehmenden aus Handel, Handwerk, Architektur und Bauwirtschaft geführt worden, so Mölzer. «Nur so bekommt man ein Gespür dafür, wie der Markt tickt und welche spezifischen Bedürfnisse wir mit unserem Lösungs- und Serviceangebot bedienen müssen.»

    Diese hätten dem mittelständischen Technologieunternehmen gezeigt, dass insbesondere auf dem Gebiet der Gebäudeautomation Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt bestehen. Schliesslich habe das Unternehmen die digitale Vernetzung der Haus- und Gebäudetechnik mit seinen Entwicklungen von Anfang an massgeblich mitgestaltet. Deshalb werde dies «die Speerspitze» der Marktbearbeitung sein.

  • Preise für Wohnen entwickeln sich unterschiedlich

    Preise für Wohnen entwickeln sich unterschiedlich

    Wer eine Eigentumswohnung erwerben wollte, musste im Juli etwas mehr ausgeben als im Vormonat. Konkret zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 0,6 Prozent an, informiert die SMG Swiss Marketplace Group (SMG) in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    Die Preise für Einfamilienhäuser fielen im Juli hingegen um durchschnittliche 1,1 Prozent geringer als im Juni aus. Damit liege das Preisniveau in etwa auf dem Stand von Ende 2023, heisst es in der Mitteilung. «Für viele potenzielle Käufer:innen ist ein Einfamilienhaus ungeachtet des neuerlichen Rückgangs nach wie vor nur noch schwer tragbar», wird Martin Waeber dort zitiert. Der Erwerb einer Eigentumswohnung mit geringerer Wohnfläche stelle für viele daher die einzige Alternative dar, so der Managing Director Real Estate bei SMG. Dies führt Waeber zufolge zu einer Verschiebung der Nachfrage mit Auswirkungen auf die Preise der beiden Wohneigentumsarten.

    Bei den Angebotsmieten haben die Immobilienfachleute von SMG im Juli einen schweizweiten Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber Juni beobachtet. Er fiel mit 3,7 Prozent am stärksten im Tessin aus. Es folgen die Zentralschweiz und die Grossregion Zürich mit Rückgängen von jeweils 3,2 Prozent. Den geringsten Rückgang zeigten die Angebotsmieten mit durchschnittlich 0,5 Prozent in der Nordwestschweiz.

  • Die vielseitige Welt des Holzes

    Die vielseitige Welt des Holzes

    Nutzung des Holzes
    Nach einer gewissen Zeit erreicht der Baum sein Wachstumslimit. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um den Baum zu fällen – er ist bereit zur Ernte. Je nach Baumart variiert die Dauer bis zur Erntereifen zwischen 60 und 150 Jahren. Bis dahin hat der Baum genug Zeit gehabt, sich durch Samen in den Lücken des Waldes zu vermehren. Die Pflanzen im Jungwald, die am besten an die lokalen klimatischen Bedingungen angepasst sind, setzen sich durch. Auf diese Weise bleibt der Wald dank natürlicher Selektion gesund. Bei der Durchforstung werden begehrte und gut gewachsene Bäume als Zukunftsbäume stehen gelassen. Durch das hohe Lichtangebot in den Lücken, die durch gefällte Bäume entstehen, können sich am Boden eine Vielzahl von Sträuchern und einjährigen Pflanzen ansiedeln – die Biodiversität in einem so bewirtschafteten Wald nimmt zu.

    Der majestätische Wald der Schweiz
    Etwa ein Drittel der gesamten Landfläche der Schweiz ist von geschütztem Wald bedeckt. Dieser Wald bietet Schutz vor Naturkatastrophen, ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, ein Ort der Erholung und Freizeit sowie eine Holzquelle. Nachhaltigkeit ist ein grundlegendes Prinzip, das verlangt, dass der Wald all diese Funktionen langfristig erfüllt, ohne mehr Holz zu ernten, als nachwächst. Im Schweizer Wald wächst alle zehn Minuten genug Holz nach, um ein Einfamilienhaus zu bauen. Die Schweizer Wälder bestehen zu etwa 60% aus Nadelbäumen und zu 40% aus Laubbäumen. Ein Grossteil des geschlagenen Holzes wird zu Schnittholz und Hobelware verarbeitet, während 10% für die Papier- und Holzwerkstoffplattenherstellung genutzt werden. Ein Viertel wird direkt als Brennholz verwendet. In der Schweiz wächst jährlich rund 10 Millionen Kubikmeter Holz nach, von denen nur die Hälfte genutzt wird. Holz ist ein langlebiger Werkstoff, der selbst nachwächst und eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht spielt. Es ist daher sinnvoll und empfehlenswert, unser eigenes Holz zu nutzen.

    Merkmale von Holz
    Holz ist ein leichtes und zugleich starkes Material, das im Verhältnis zu seinem Gewicht vierzehnmal mehr Gewicht tragen kann als Stahl. Aufgrund seiner natürlichen Zellstruktur sind die statischen Eigenschaften von Holz richtungsabhängig. Längs zur Faser ist Holz am widerstandsfähigsten, da es in dieser Richtung hundertmal höhere Zugkräfte und viermal höhere Druckkräfte aushalten kann als quer zur Faser. Das Verständnis dieser statischen Eigenschaften ist für den Bau mit Holz von entscheidender Bedeutung. Zudem verleiht die warme und angenehme Haptik des Holzes den Räumen eine besondere Atmosphäre. Die Holzfasern im verbauten Holz reagieren ständig auf die Luftfeuchtigkeit und tragen so zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.

    Vielfalt der Holzarten – Unterschiede im Wald und im Wohnbereich
    Nicht alle Hölzer sind identisch. Die Merkmale und das Erscheinungsbild von Holz variieren je nach Baumart – es gibt eine breite Palette von leicht bis schwer, weich bis hart und hell bis dunkel. Jede Holzart besitzt daher spezifische Eigenschaften, die sich für unterschiedliche Zwecke eignen. Beispielsweise eignet sich das mit natürlichen Gerbstoffen konservierte Kernholz der Edelkastanie oder der Eiche besonders gut für den Aussenbereich, während die langfaserige Esche für stark beanspruchte Teile verwendet wird. Feinfaserige Hölzer wie Buche oder Ahorn finden Verwendung in der Möbelherstellung. Die Förderung verschiedener Baumarten durch die Verwendung unterschiedlicher Holzarten trägt zur Erhöhung der Biodiversität bei. Jeder Baum wächst individuell, daher kann sein Holz mehr oder weniger Äste aufweisen, breitere oder schmalere Jahresringe haben, etwas heller oder dunkler sein und krumm oder gerade gewachsen sein. Jeder Baumstamm und jedes Teilstück werden entsprechend ihrer Qualitäten genutzt. Ausgewählte Stämme von hoher Qualität werden in Sägewerken zu einer Vielzahl von gesägten Produkten wie Balken, Brettern, Latten, Pfosten und Leimholz verarbeitet. Holz, das krumm und astig ist oder Stämme mit kleinem Durchmesser, werden in Plattenwerken zu Span- und Faserplatten umgewandelt. Die besten Qualitäten werden zu Furnier verarbeitet. Es ist sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht entscheidend, die passende Qualität für den jeweiligen Anwendungsbereich im Voraus mit dem Lieferanten festzulegen.

    Holzwerkstoffe
    Die grossen Formate der Holzwerkstoffe haben einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des modernen Holzbaus geleistet. Die Produktion von Holzwerkstoffen folgt einem simplen Prinzip: Das Holz wird in Bretter, Späne oder Fasern zerkleinert und anschliessend mithilfe von Leim in eine neue Form gebracht. Dadurch entstehen Produkte mit einheitlichen Eigenschaften in festgelegter Dicke und Grösse. Holzwerkstoffe bieten somit einen Mehrwert und eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten mit Holz. Als kostengünstiges Baumaterial für den täglichen Bedarf sind Holzwerkstoffe unverzichtbar und in einer breiten Auswahl bei Holzhändlern und Baumärkten erhältlich.

  • Energetische Sanierungen rechnen sich

    Energetische Sanierungen rechnen sich

    Wüest Partner hat in einer Studie die Wirtschaftlichkeit von energetischen Sanierungen des Schweizer Wohngebäudeparks untersucht. Dabei wurden zwei Szenarien für alle insgesamt 931’000 noch nicht nachhaltig beheizten Wohngebäude durchgespielt, informiert der Dienstleister für die Immobilienbranche in einer Mitteilung zur Studie. Im ersten Szenario wurde eine umfassende energetische Sanierung analysiert, im zweiten Szenario nur der Austausch der Heizungen.

    Hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit erfüllen beide Szenarien die Vorgabe des Klimagesetzes, erläutert Wüest Partner. Beim Investitionsbedarf bis 2050 kommen die Fachleute des Immobiliendienstleisters auf eine Spanne von 52 Milliarden bis 228 Milliarden Franken. Ihnen stehen Wertsteigerungen zwischen 81 Milliarden Franken beim reinen Heizungsersatz und 168 Milliarden Franken im Falle umfassender energetischer Sanierung gegenüber.

    Der reine Heizungsersatz ist somit durchweg wirtschaftlich attraktiv. Bei umfassenden energetischen Sanierungen gleichen sich Investitionen und Wertsteigerungen des Gebäudebestands insgesamt aus. Bei Mehrfamilienhäusern mit Mietobjekten ist für gut die Hälfte eine kostendeckende Sanierung möglich. Bei selbst genutztem Wohnraum steigt der finanzielle Nutzen durch die erhebliche Einsparung von Heizkosten an.

    Die sinkenden Heizkosten kommen auch Mietenden von sanierten Objekten zugute, da sie einen möglichen Anstieg der Nettomieten in der Regel überausgleichen, schreibt Wüest Partner. «Rein energetische Sanierungen von Mietwohnungen können somit sozial verträglich sein, sodass die ökologische Nachhaltigkeit der sozialen Nachhaltigkeit nicht im Weg stehen muss.»

  • KI-gestützte Analyse bewertet führende Bau- und Immobilienfirmen der Schweiz

    KI-gestützte Analyse bewertet führende Bau- und Immobilienfirmen der Schweiz

    Die Zürcher swissreputation.group hat gemeinsam mit dem Hamburger IMWF-Institut die mediale Reputation der bedeutendsten Bau- und Immobilienunternehmen der Schweiz untersucht. Für die Benchmarkstudie «Reputation von Bau- und Immobilienunternehmen in der Schweiz 2024» wurden im Zeitraum von Juni 2023 bis Mai 2024 alle reputationsrelevanten Aussagen zu den ausgewählten Unternehmen aus Schweizer Medien und weiteren Online-Quellen mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet.

    Insgesamt 46 Bauunternehmen, Immobiliendienstleister, -gesellschaften und -eigentümer wurden laut Medienmitteilung untersucht, darunter 21 Bauunternehmen und Immobiliendienstleister und 25 Immobiliengesellschaften und -eigentümer. Insgesamt wurden über 26‘000 Aussagen in Schweizer Medien mittels Künstlicher Intelligenz analysiert.

    Wie 2023 belegt Implenia aus Opfikon ZH den Spitzenplatz bei Bauunternehmen und Immobiliendienstleistern. Grundlage dafür ist die überragende Sichtbarkeit des Unternehmens. Keines der anderen Bauunternehmen erreicht nur annähernd die mediale Präsenz von Implenia, heisst es in der Mitteilung. Auf  Platz zwei steht ERNE in Laufenburg AG, gefolgt von SENN in St.Gallen und  LosingerMarazzi in Bern. Es folgen die Frutiger AG in Thun BE, Eiffage in Glattbrugg, Strabag und die Halter AG in Schlieren ZH, Anliker in Emmenbrücke LU und Marti in Luzern.

    Für die Reputationsmessung wurde eine hochentwickelte, KI-gestützte Textanalyse eingesetzt, heisst es in der Mitteilung. Der speziell trainierte Algorithmus wertet nach einer Vorfilterung aller Medienbeiträge der ausgewählten Unternehmen die Aussagen semantisch aus und ordnet sie den thematischen Reputationsdimensionen Produkt & Service, Innovation, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Management und Arbeitgeber zu.

    In der Rangliste der Immobiliengesellschaften und -eigentümer liegt Swiss Prime Site aus Zug auf Platz 1. Es folgen Mobimo aus Küsnacht ZH, PSP Swiss Property aus Zug und Swiss Life Asset Managers aus Zürich auf Platz 4. Zwischen die Plätze 5 und 8 schaffen es SFP Swiss Finance & Property Group aus Zürich, HIAG aus Basel, Fortimo aus St.Gallen und Intershop aus Basel. Die Top 10 wird von UBS Asset Management aus Zürich und Investis aus Zürich komplettiert.

  • Markt für Sonnenenergie wächst 2023 um 51 Prozent

    Markt für Sonnenenergie wächst 2023 um 51 Prozent

    Im Jahr 2023 ist der Photovoltaikausbau in der Schweiz im vierten Jahr in Folge im Vergleich zum Vorjahr um über 40 Prozent gewachsen. Konkret betrug das Marktwachstum sogar 51 Prozent. Der neue Rekordwert von insgesamt 1641 Megawatt (MW) entspricht pro Kopf einer Fläche von 0,9 Quadratmetern. Die gesamte installierte Leistung lag zum Jahresende bei 6374 MW. Gemessen an der pro Kopf installierten Photovoltaikleistung liegt die Schweiz im weltweiten Vergleich an neunter Stelle. Das geht aus den Zahlen der vom Bundesamt für Energie veröffentlichten Statistik Sonnenenergie für das Jahr 2023 hervor, die Swissolar in einer Mitteilung zusammenfasst und kommentiert.

    Besonders markant war das Wachstum demnach bei Industrie und Gewerbe (+65 Prozent) und Mehrfamilienhäusern (+59 Prozent). Den Trend zu grösseren Anlagen beurteilt David Stickelberger, Leiter Markt und Politik des schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie, als „sehr positiv. Dächer werden vermehrt vollständig genutzt, damit sinkt der Preis pro produzierte Kilowattstunde weiter.“ Auch die Anzahl der neu installierten Batteriespeicher stieg gegenüber dem Vorjahr um 73 Prozent.

    Bezüglich des neuen Stromgesetzes schlägt Swissolar für dessen Ausgestaltung vor, dass lokale Elektrizitätsgemeinschaften einen höheren Rabatt auf das Netzentgelt erhalten. Zudem müsse die minimale Abnahmevergütung im Hinblick auf sinkende Strompreise mehr Planungssicherheit für Investoren schaffen. Und Netzbetreiber müssten mittels langjähriger Abnahmeverträge für einheimischen Strom aus neuen erneuerbaren Energien stärker in die Pflicht genommen werden.

    Auch die wieder sinkenden Strompreise und der Fachkräftemangel würden das Wachstum bremsen. Daher kämen die ab August 2024 startenden Berufslehren Solarinstallateur:in EFZ und Solarmonteur:in EBA zum richtigen Zeitpunkt.

  • Raiffeisen sieht schwächere Preisdynamik bei Immobilien

    Raiffeisen sieht schwächere Preisdynamik bei Immobilien

    Raiffeisen verzeichnet für das zweite Quartal 2024 ein Abschwächen der Preisdynamik. Im Vergleich zum ersten Quartal sind die Preise für Einfamilienhäuser um 1,3 Prozent gestiegen, die für Stockwerkeigentum um 0,5 Prozent. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sei aufgrund der im Vergleich zur Tiefzinsphase nach wie vor hohen Zinslage ein „baldiges Wiederanziehen der Preisdynamik nicht zu erwarten“, so Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

    Aktuell beobachten die Finanzexperten den stärksten Preisanstieg bei Einfamilienhäusern in den Zentren der Städte oder in touristischen Regionen. „Die Preisentwicklung am Eigenheimmarkt schwächt sich mit dem Abstieg vom Zinsgipfel weiter ab“, sagt Hasenmaile.

    Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Preise für Einfamilienhäuser in der Südschweiz (+11 Prozent) und in der Ostschweiz (+9,9 Prozent) die höchsten Anstiege. In der Westschweiz (-1,8 Prozent) und in Zürich (-1,5 Prozent) sind die Preise für Häuser leicht gesunken. Beim Stockwerkeigentum hingegen verzeichnen Zürich (+6,3 Prozent) und die Nordwestschweiz (+2 Prozent) die stärksten Anstiege. Generell sind die Preise für Eigentumswohnungen laut des Raiffeisen Transaktionspreisindex in urbanen Gemeinden leicht gestiegen, in den Zentren allerdings schwächen sie sich ab.

    Der Index wird vierteljährlich erstellt und erscheint zu Beginn eines jeden Quartals. Er bemisst sich auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED).

  • Wohnen wird teurer

    Wohnen wird teurer

    An einem Eigenheim Interessierte mussten im Juni tiefer in die Tasche greifen als noch im Mai. Die Preise für Einfamilienhäuser sind im vergangenen Monat um 1,2 Prozent gestiegen, erläutert die SMG Swiss Marketplace Group (SMG) in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Bei den Eigentumswohnungen haben die Fachleute von SMG gleichzeitig einen Preisanstieg von 1,0 Prozent beobachtet. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    „Die erneute Leitzinssenkung der Schweizerischen Nationalbank vom 20. Juni sowie die Aussicht auf eine weitere Reduktion im September bringt tiefere Finanzierungskosten bei Hypotheken mit sich“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. „Dies steigert sowohl die Attraktivität der eigenen vier Wände als auch deren Finanzierbarkeit.“

    Bei den Angebotsmieten haben die Immobilienfachleute von SMG einen schweizweiten Anstieg um 0,4 Prozent im Monatsvergleich registriert. Am stärksten zogen die Mieten mit 3,3 Prozent im Tessin an. Es folgen die Zentralschweiz mit 1,8 und die Ostschweiz mit 1,2 Prozent. In den Grossregionen Zürich und Nordwestschweiz fielen die Mieten hingegen um 0,6 beziehungsweise 0,2 Prozent tiefer aus als im Mai.

  • Leitfaden soll Zirkularität von Bauprojekten stärken

    Leitfaden soll Zirkularität von Bauprojekten stärken

    Der Verein Madaster Schweiz und Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben einen Leitfaden entwickelt, mit dem die Zirkularität von Bauprojekten hinsichtlich ihrer Materialmasse gemessen werden kann, informiert Circular Hub in einer Mitteilung. Die Wissens- und Netzwerkplattform für zirkuläres Bauwesen in der Schweiz fungiert als Koordinationsstelle des Projekts Zirkularität messbar machen. Der Leitfaden «Zirkularität messbar machen: ein Schweizer Zirkularitäts-Indikator» richtet sich dabei vor allem an Planende von Bauprojekten.

    «Dieser Leitfaden markiert einen historischen Moment für die Bau- und Immobilienbranche in der Schweiz», wird Patrick Eberhard, Präsident des Vereins Madaster Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «Er bietet erstmalig die Möglichkeit, die Kreislauffähigkeit von Gebäuden messbar zu machen und unterstützt somit die Vision, den Gebäudepark Schweiz in ein zirkuläres Materiallager zu verwandeln.» Der Leitfaden kann sowohl für die Planung von Neubauten als auch bei Gebäudesanierungen angewendet werden. Neben europäischen Standards sind auch die spezifischen Bedingungen der Schweizer Baubranche berücksichtigt.

    Bauherrschaften, Architektur- und Planungsbüros gibt der Leitfaden Hilfestellung zur Integration von quantifizierten Spezifikationen in die Ausschreibung. Auf politischer Ebene soll der Leitfaden es möglich machen, Vorgaben zur Kreislaufwirtschaft im Bausektor zu quantifizieren.

    Eine komplette Liste der am Projekt beteiligten Unternehmen und Organisationen kann der Mitteilung entnommen werden. Erste Praxistest hat der Leitfaden bereits in Pilotprojekten absolviert. Für die Berechnung der Zirkularität und die Auswertung konkreter Objektdaten wird die Plattform Madaster eingesetzt.

  • Angebotsmieten steigen

    Angebotsmieten steigen

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juli auf dem Stand von 122,4 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index damit um 0,6 Punkte beziehungsweise 0,5 Prozent zu, informiert SMG Swiss Marketplace Group AG in einer Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten schweizweit um 4 Prozent gestiegen. Dabei gibt es eine Anstiegspause im Kanton und der Stadt Zürich. Mit Blick auf das Vorjahr weisen beide jedoch Zunahmen auf.

    Am stärksten gestiegen sind die Angebotsmieten im Juli in den Kantonen Basel-Stadt, St.Gallen und Waadt um je 0,8 Prozent. In keinem Kanton gab es einen Anstieg von über 1 Prozent. Die Angebotsmieten im Kanton Zürich lagen mit einem Plus von 0,2 Prozent unter dem nationalen Wert.

    Lediglich sechs Kantone weisen eine Abnahme der Angebotsmieten auf, allen voran die Kantone Schwyz (1,9 Prozent) und Graubünden (1,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten indes flächendeckend gestiegen, so auch in Zürich um 6,1 Prozent. Und auch der Kanton Schwyz zeigt einen deutlichen Anstieg über das letzte Jahr (6,4 Prozent).

    Bei den untersuchten Schweizer Städten zeigt sich, dass sich die Angebotsmieten für die Stadt Zürich im Juli nicht verändert haben. Gleichwohl sind sie gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozent deutlich gestiegen. Auch in den anderen Städten ergeben sich gegenüber Juli 2022 Zunahmen der Angebotsmieten zwischen 2,2 Prozent in Luzern und 7,8 Prozent in Lugano. Im Juli sind die angebotenen Mieten mit Ausnahme der Stadt Zürich überall gestiegen, am meisten in Luzern (1,7 Prozent) und St.Gallen (1,2 Prozent).

    Der nächste Homegate-Mietindex erscheint voraussichtlich am 14. September.

  • Wüest Partner erhält Great Place to Work Zertifizierung

    Wüest Partner erhält Great Place to Work Zertifizierung

    «Wir freuen uns sehr über die Great Place to Work Zertifizierung. Engagement, gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen gehören für uns seit jeher zu unserer Unternehmenskultur. Die Auszeichnung spiegelt unseren kontinuierlichen Einsatz für eine starke Arbeitsplatzkultur wider, in der unsere Mitarbeitenden ihr volles Potenzial entfalten können», sagt Patrik Schmid, CEO bei Wüest Partner.

    Die Great Place to Work Zertifizierung basiert auf dem Trust IndexTM, einem standardisierten und international anerkannten Befragungsinstrument. Im Zeitraum Juni 2022 bis Anfang Juli 2023 wurden die Mitarbeitenden von Wüest Partner in Deutschland und der Schweiz zu 60 Aussagen hinsichtlich der Arbeitsplatzkultur befragt. Themen der Befragung waren unter anderem Vertrauen in Führungskräfte, Teamgeist, Wertschätzung, Respekt sowie Identifikation mit dem Unternehmen. Die abschließende Bewertung erfolgt anhand des Trust IndexTM-Scores, der sich aus der durchschnittlichen Zustimmung zu allen standardisierten Trust IndexTM-Aussagen errechnet.

    Wüest Partner Deutschland erreichte einen beeindruckenden Trust IndexTM-Wert von 79 Prozent, Wüest Partner Schweiz sogar 86 Prozent. Diese hervorragenden Ergebnisse unterstreichen das Engagement von Wüest Partner, ein positives und vertrauensvolles Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden geschätzt und unterstützt fühlen.

    «Unsere Mitarbeitenden sind das wichtigste Kapital von Wüest Partner. In einem stark umkämpften Arbeitsmarkt ist es wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Dazu gehört auch, in eine gute Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur zu investieren. Die Auszeichnung ist deshalb für uns alle eine zusätzliche Motivation, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen», sagt Marion Fürbeth, Head Group HR bei Wüest Partner.

  • Schweiz hat bestes Hochschulsystem der Welt

    Schweiz hat bestes Hochschulsystem der Welt

    Die Schweiz verfügt über das beste Hochschulsystem der Welt. Das ist ein Ergebnis der diesjährigen Rangliste des globalen Hochschulanalysten Quacquarelli Symonds (QS). Die 13. Ausgabe der QS World University Rankings by Subject hat die weltweit besten universitären Angebote in 54 akademischen Disziplinen ermittelt.

    Insgesamt 32 Hochschulprogramme der Schweiz gehören in ihren jeweiligen Disziplinen zu den zehn besten der Welt. Das sind 15 Prozent aller Schweizer Hochschulprogramme – der höchste Anteil weltweit. Damit beherbergt das Land 6 Prozent aller Top Ten-Fächer der Welt. Dieser Anteil wird nur von den USA mit 47 Prozent und Grossbritannien mit 27 Prozent übertroffen. Die Rangliste hat insgesamt 1594 Universitäten aus 93 Ländern in 54 akademischen Fachbereichen bewertet.

    Die Schweiz belegte in vier dieser Fachbereiche den Spitzenplatz. Drei davon vereint die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) auf sich: Erd- und Meereswissenschaften, Geophysik und Geologie. Keine andere Universität in Kontinentaleuropa hat den ersten Platz häufiger inne. Ausserdem ist die Schweiz mit der Ecole Hôtelière de Lausanne im Hochschulprogramm Gastgewerbe führend. Hierzulande sind gleich sieben der zehn weltweit führenden Hotelfachschulen ansässig. Die ETH liegt mit zahlreichen Studiengängen wie Architektur (Rang 3), Engineering – Mechanical, Aeronautical & Manufacturing (Rang 5), Chemie (Rang 7) sowie in Mathematik, Physik und Astronomie (jeweils Rang 8) unter den besten zehn. Zwei der weltweit zehn besten Studiengänge in Zahnmedizin befinden sich in der Schweiz: Die Universität Bern liegt hier auf Platz 7, die Universität Zürich auf Platz 8. Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) ist mit zwei Fächern unter den Top 10 weltweit vertreten: Datenwissenschaft (9) und Bauingenieurwesen (10). Den grössten Sprung nach vorn machten in der Schweiz die Biowissenschaften an der Universität Genf. Sie verbesserten sich um 18 Plätze auf Rang 62. Auch die Mathematik an der EPFL stieg in die Top 20 auf.

  • Sphärische Kugeln an der Expo 2025 im Schweizer Pavillon

    Sphärische Kugeln an der Expo 2025 im Schweizer Pavillon

    Vom 13. April bis 13. Oktober 2025 findet in Osaka in Japan die nächste Weltausstellung statt. Zum Motto «Designing Future Society for Our Lives» präsentiert sich die Schweiz als leistungsfähiger und führender Innovationshub und zeigt dazu konkrete Beispiele aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Die Firma Nüssli gewann mit Manuel Herz Architekten und Bellprat Partner die Ausschreibung für Gestaltung, Bau und Rückbau des Schweizer Auftritts und setzt den Pavillon in Leichtbauweise und mit einem Hauch Magie um. Das Team wird ergänzt durch Robin Winogrond Landschaftsarchitekten, Studio AA-Morf, and Kyoto Design Lab.

    Schweizer Ideen, Erfahrung und Know-how in Japan
    «Wir sind sehr stolz, unsere langjährige Tradition als Umsetzungspartner des Schweizer Pavillons auf der Expo 2025 in Osaka fortsetzen zu können. Trotz dieser langen Expo-Erfahrung wird uns der Schweizer Pavillon mit seiner pneumatischen, kugelförmigen Konstruktion aber auch einige Knackpunkte bieten», sagt Andy Böckli. Stefan Sekiguchi ergänzt: «Den Architekturentwurf zusammen mit japanischen Dienstleistern und entsprechend den geltenden Richtlinien in Japan erfolgreich zu realisieren, erfordert das Kennenlernen von Land und Leuten. Deshalb arbeiten wir mit unserem lokalen Partner zusammen und können so von wertvollem Wissen profitieren.» Arnau Bellprat freut sich auf die Herausforderungen im globalen Umfeld. «In unseren Spheres sollen die Besucher und Besucherinnen in eine immersive, narrative und fantastische Welt eintauchen können. Sie sollen ein sinnliches und emotionales Erlebnis haben, an das sie sich noch lange erinnern werden – wir nennen das eine biografische Notiz.» Der Architekt Manuel Herz ist besonders an der pneumatischen Bauweise interessiert, die ein Gebäude von minimalem Gewicht ermöglicht und eine lange Tradition für Pavillons bei Weltausstellungen hat. «Wir nehmen eine Architektur, die schon früher für ikonische Expo-Gebäude verwendet wurde, und interpretieren sie neu».

    In die Natur eingebetteter Pavillon
    Im Konzept für den Schweizer Pavillon steht die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Kugeln und modulare Konstruktionen aus wiederverwendeten rezyklierbaren Materialien sowie Pflanzen, die das Gebäude überwachsen, umschliessen und CO2 abscheiden, bilden die eingeschossige barrierefreie Architektur und tragen zu einem minimalen ökologischen Fussabdruck bei. Die Szenografie nimmt das leichte äussere Erscheinungsbild des Gebäudes auf und inszeniert die Inhalte in der Ausstellung mit Licht und Farbe. Die Besucherinnen und Besucher erleben in den fünf Sphären des Pavillons, wie aus den Nährstoffen der Natur sowie mit der humanistischen Tradition der Schweiz und etwas Magie die Schweizer Innovation entsteht. Sie können selbst mitgestalten, erkunden und schliesslich die Schweizer Innovationskraft in Form von Pflanzensamen in die Welt hinaustragen. Im Pavillon treffen sie zudem auf die mythische Figur des Heidi, die als Bindeglied zum Gastgeberland Japan wirkt. Auch die Pflege und die Erhaltung der Natur sind wichtige gemeinsame Anliegen, die Japan und die Schweiz verbinden. 

    Zusammenarbeit und lokale Unterstützung
    Das Thema Nachhaltigkeit wird im Schweizer Pavillon ernst genommen und mit akademischer Unterstützung sorgfältig umgesetzt. Mit Forschenden, Dozierenden und Studierenden des Kyoto Institute of Technology – insbesondere mit dem KIT Design Lab der Architektur-Fakultät – soll der soziale, ökonomische und ökologische Fussabdruck des Auftritts über die ganze Lebensdauer analysiert und verbessert werden.

  • Bundesverwaltung ist in Sachen Nachhaltigkeit insgesamt auf Kurs

    Bundesverwaltung ist in Sachen Nachhaltigkeit insgesamt auf Kurs

    Mit der Agenda 2030 haben sich die UNO-Mitgliedstaaten 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gesetzt. Der Bundesrat will, dass auch die Schweiz diese Ziele erreicht. Den Rahmen dafür bildet die 2021 beschlossene Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 und der Aktionsplan 2021-2023. Die Bundesverwaltung soll dabei ein Vorbild für nachhaltiges Handeln sein. Der erste Bericht dazu zeigt, dass sie mehrheitlich gut unterwegs ist: Sie hat die Energieeffizienz gesteigert, bezieht ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Energiequellen und baut die eigene Stromproduktion mit Photovoltaikanlagen aus.

    Die Bundesverwaltung konnte zudem den Ausstoss von Treibhausgasen senken und ihn im Vergleich zu 2006 halbieren. Damit liegt die Bundesverwaltung bei ihrem Emissionsziel für 2030 auf Kurs. Nach dem von der Pandemie geprägten Jahr 2020 ist der Ausstoss 2021 allerdings wieder leicht angestiegen. Das liegt vor allem an den Flugreisen von Bundesangestellten, die wieder zugenommen haben. Auch beim Papierverbrauch, insbesondere für Publikationen, kann sie sich verbessern.

    Auf ihren eigenen Grünflächen fördert die Bundesverwaltung die Biodiversität. Sie schafft unter anderem entlang von Schienen und Strassen Lebensräume für Tiere, Pflanzen und Pilze.

    Die Agenda 2030 verfolgt nicht nur das Ziel, die natürlichen Ressourcen zu schützen und den Klimawandel zu stoppen. Ein Teil der 17 Nachhaltigkeitsziele hat den Zweck, soziale Entwicklungen zu fördern, zum Beispiel die Gleichstellung von Mann und Frau. Auch in diesem Bereich nimmt die Bundesverwaltung ihre Vorbildrolle wahr. Sowohl im mittleren Kader als auch im Topkader hat der Frauenanteil zugenommen. Der Sollwert ist aber noch nicht ganz erreicht.

    Der Nachhaltigkeitsbericht ist unter der Federführung des Bundesamts für Raumentwicklung ARE verfasst worden und soll künftig alle zwei Jahre aktualisiert werden.

  • hoyou, die erste Schweizer Immobilientausch-Plattform ist live

    hoyou, die erste Schweizer Immobilientausch-Plattform ist live

    «In unserer langjährigen Erfahrung als Immobilienvermittler haben wir oft erlebt: Familien wachsen aus einer zu kleinen Wohnung heraus, ältere Menschen fühlen sich irgendwann in ihrem zu grossen Haus einsam oder können es nicht mehr bewerkstelligen. Diese sich suchenden Bedürfnisse zusammenzubringen, ist unser Ziel», erklärt hoyou Gründerin Christine Hegglin. Um den Suchenden auch persönlichen Support zur Plattform bieten zu können, bildet die Immobilienexpertin und Unternehmerin ein schweizweites Netzwerk an Tauschexperten aus. Aktuell sind es 17 ortsansässige Tauschexperten an 6 Standorten, alles hoyou zertifizierte und selbständige Immobilienmakler.

    Immobilien, die sonst nicht auf den Markt kommen
    Ebenfalls einzigartig soll die auf der Plattform angebotene Auswahl an Immobilien sein. «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele mit ihrem Haus gar nicht erst auf den Markt gehen wollen, weil dort kaum attraktive Alternativen angeboten werden. Aus Angst, für sein Eigenheim nicht rechtzeitig einen Ersatz zu finden, warten sie erstmal ab. Wenn aber alle warten tut sich nichts auf dem Immobilienmarkt. Das Resultat ist ein ausgetrockneter Markt, obgleich viele verkaufswillige Eigentümer vorhanden sind.» Ein Teufelskreis, den die hoyou Gründerin mit einem attraktiven System, einfachen Funktionen und spannendem Storytelling durchbrechen will.

  • Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Das Start-up smino mit Sitz in Jona übernimmt den Software-Hersteller Bimspot mit Sitz in Wien. Damit möchte smino zur Standardlösung für Projektmanagement und Kollaboration in der Bauindustrie der DACH-Region werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea bietet eine digitale Plattform für Planungs- und Bauprojekte in der Schweiz an. 8000 Firmen nutzen bereits die Anwendung von smino, die als Datendrehscheibe bei Bauprojekten fungiert.

    Die Technologie von Bimspot, mit der Gebäudeinformationen aus Modellen für digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) zusammengeführt, strukturiert und automatisch auf Fehler und Vollständigkeit geprüft werden, soll nach der Übernahme in die Plattform von smino integriert werden.

    Dadurch soll sich der Funktionsumfang für Anwender im Bereich BIM-Prozessabwicklung erweitern. Die Mitarbeitenden von Bimspot sollen das Team von smino ergänzen. Von einem neuen Standort in Wien aus sollen die BIM-Experten und Software-Entwickler die Weiterentwicklung der Technologie und deren Vertrieb vorantreiben.

     „Mit dieser Übernahme werden wir die Marktführerschaft im Bereich BIM übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich unsere beiden Angebote ideal ergänzen und wir den Kunden dadurch einen weiteren echten Mehrwert bieten können“, wird Silvio Bee, Mitbegründer und Managing Partner der smino AG, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Roche eröffnet höchstes Gebäude der Schweiz

    Roche eröffnet höchstes Gebäude der Schweiz

    Roche hat an seinem Hauptsitz in Basel ein neues Bürogebäude mit 3200 Arbeitsplätzen eröffnet. Bau 2 ist mit seinen 205 Metern das derzeit höchste Gebäude in der Schweiz. Der Neubau umfasst 50 Etagen.

    Das Pharmaunternehmen bekennt sich mit dem Bau erneut zum Hauptsitz in Basel. „Bau 2 ist ein weiteres sichtbares Bekenntnis von Roche zum Standort Basel, wo Roche vor über 125 Jahren gegründet wurde“, wird CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. „Es ist ein weiterer Meilenstein in unserer Arealentwicklung, welche einen hoch attraktiven, modernen Standort für unseren Hauptsitz schafft.“

    Roche hat 550 Millionen Franken in Bau 2 investiert. Am neuen Standort sollen Mitarbeitende zusammenkommen, die bisher in verschiedenen Gebäuden über Basel untergebracht waren. Das Gebäude erlaubt moderne Formen der Zusammenarbeit, von Teamarbeit über konzentrierte Arbeitsformen bis hin zu einer Kombination aus Fern- und Büroarbeit.

    Bei dem Gebäude handelt es sich laut Mitteilung um „eines der weltweit nachhaltigsten Bürohochhäuser“. Es wird mit Abwärme aus dem Areal beheizt und mit Grundwasser gekühlt. Weiterhin verfügt es über eine energieeffiziente Fassade mit einem Glasanteil von 50 Prozent und stellt einen Fahrradkeller mit 400 Stellplätzen zur Verfügung.

    Voraussichtlich im Herbst 2024 soll ein weiteres Gebäude auf dem Areal eröffnet werden: Roche baut derzeit für 1,2 Milliarden Franken ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum.

  • Photovoltaik beschleunigt Wachstum

    Photovoltaik beschleunigt Wachstum

    Der Anteil des Solarstroms am gesamten Stromverbrauch in der Schweiz habe knapp 6 Prozent erreicht, erläutert Swissolar in einer Mitteilung. Der Verband der Schweizer Solarenergiebranche stützt sich dabei auf die vom Bundesamt für Energie veröffentlichte Statistik Sonnenenergie. Ihr zufolge ist der Zubau der Photovoltaik 2021 im Jahresvergleich um 43 Prozent auf 683 Megawatt gestiegen. Insgesamt sind damit Anlagen mit einer Leistung von zusammen rund 3,65 Gigawatt installiert. Sie produzierten 2021 insgesamt 2,84 Terawattstunden Solarstrom.

    Um die durch den vorgesehen Ausstieg aus fossilen Energien und Kernkraft entstehende Lücke zu schliessen, müsste die Solarstromproduktion jedoch auf 45 Terawattstunden jährlich gesteigert werden, meint Swissolar. Dieses Ziel sei mit der Nutzung von knapp 40 Prozent der derzeit bestehenden Dachflächen bis 2050 erreichbar. In einem 11-Punkte-Plan legt Swissolar dar, wie sich die Solarproduktion bis 2035 auf 25 Terawattstunden steigern liesse. „Damit wären die Wasserreserven in den Stauseen trotz Atomausstieg auch im Spätwinter und Frühling genügend gross“, heisst es in der Mitteilung.

    Für 2022 geht Swissolar von einem weiteren Wachstum beim Zubau um 25 bis 30 Prozent auf 850 bis 900 Megawatt auf. Ohne Engpässe bei Personal und Material könnte die Steigerung noch höher ausfallen, meint Swissolar. Dafür fordert der Verband verlässliche Rahmenbedingungen ein. „Wer jetzt seine berufliche Laufbahn auf die Solarenergie ausrichtet, möchte sicher sein, dass das politisch bedingte ‚Stop-and-Go‘ des letzten Jahrzehnts der Vergangenheit angehört“, wird Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger in der Mitteilung zitiert.

  • Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    «Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Steiner, um unser bestehendes Flächenangebot für Life Sciences–Firmen um weitere Standorte erweitern zu können. Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren. In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können», so Dr. Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science. 

    Bei der Entwicklung von Immobilienprojekten berücksichtigt Steiner stets gesellschaftliche Trends und antwortet mit innovativen Lösungen auf die Herausforderungen der Zukunft. Im Büro- und Gewerbebereich hat das Unternehmen bereits vor längerer Zeit das nachhaltige und mehrdimensionale Konzept «Manufakt» entwickelt, das nebst modular nutzbaren Räumlichkeiten ein Angebot an geteilten und nach Bedarf benötigten Flächen bietet. Das erste Manufakt-Gebäude konnte im Sommer 2021 nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet werden. 

    Steiner und das House of Lab Science verfügen zusammen über das notwendige Know-how, um mit innovativen Gebäudekonzepten auf den wachsenden Flächenbedarf im Bereich Life Sciences, einer Schlüsselindustrie der Schweiz, zu antworten. Während das House of Lab Science unter anderem seine innovative Community-Plattform sowie die exzellenten Kontakte in die Branche und Startup-Welt beisteuert, liefert die Steiner AG das erforderliche Know-How in der Immobilienentwicklung und die dazugehörigen Ressourcen. 

  • Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner spannt mit dem auf Angebot und Betrieb von Innovationsparks für Life Sciences-Firmen spezialisierten Jungunternehmen House of Lab Science zusammen, informiert der Immobiliendienstleister aus Zürich in einer Mitteilung. In einem ersten Schritt haben die beiden Partner die Einrichtung von zwei neuen Innovationsparks in Basel beziehungsweise Winterthur geplant. Dabei bringt die Steiner AG ihr Fachwissen in der Immobilienentwicklung sowie ihre entsprechenden Ressourcen ein. House of Lab Science steuert seine Community-Plattform und seine Kontakte in Life Sciences-Branche und Start-up-Szene bei.

    „Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science, in der Mitteilung zitiert. „In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können.“

    Beim Aufbau der Innovationsparks soll das von Steiner entwickelte Konzept Manufakt zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um modular nutzbare Räumlichkeiten mit denen sich Flächen nach Bedarf teilen lassen. Das erste Manufakt-Gebäude sei im letzten Sommer nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit eröffnet worden, erläutert Steiner in der Mitteilung.

  • Swisspor und Madaster fördern zirkuläre Dämmstoffe

    Swisspor und Madaster fördern zirkuläre Dämmstoffe

    Der Dämmstoffspezialist Swisspor AG und die Madaster Services Schweiz AG arbeiten laut Medienmitteilung künftig zusammen. Ziel ist die Förderung der Verwendung von zirkulären Dämmstoffen beim Bauen. Swisspor mit Sitz in Steinhausen werde mit ihrer Produkt- und Recycling-Expertise im Bereich Dämmen und Dichten den Übergang zu einem ressourcenschonenden Bauwesen öffnen, heisst es in der Mitteilung.

    Madaster arbeitet an sogenannten Materialpässen für neue und bestehende Gebäude. Damit erhalten Bauabfälle eine Identität und können als Ressourcen katalogisiert und wiederverwendet werden, um Abfall zu vermeiden. Die Dienstleistung von Madaster wird in der Schweiz von der Madaster Services Switzerland AG in Zürich angeboten.

    Mit Swisspor werde das Madaster-Netzwerk um langjährige Expertise in der Entwicklung, Herstellung und Recycling von Bauprodukten im Bereich Dämmen und Dichten ergänzt, wird Marloes Fischer, Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz AG, zitiert. „Gemeinsam können wir das mittel- bis langfristig steigende Volumen an Dämmmaterialien aus Rückbau und Sanierungen transparent machen. Ziel muss es sein, so viel Rezyklat für neue Produkte wie möglich zu nutzen.“

    „Die Swisspor setzt alles daran, die Verwertungsquote von Dämm- und Dichtmaterialien zu erhöhen“, wird Marco Dalla Bona zitiert, der Geschäftsführer von Swisspor AG. Mit dem Madaster-Material-Kataster „lassen sich verbaute Materialien rückverfolgen und später einem neuen Nutzungskreis zuführen. Wenn es dem Sektor gelingt, 100 Prozent wiederverwertbare Produkte im Kreislauf zu führen, reduzieren wir den Primärressourceneinsatz auf ein Minimum“, so Dalla Bona weiter.

  • Bericht zu Schweizer Privatmarketinginvestitionen

    Bericht zu Schweizer Privatmarketinginvestitionen

    Das Hauptziel des Berichts besteht darin, besser zu verstehen, wie Anlageexperten in der Schweiz Privatmarktinvestitionen , dh. Private Equity, einschließlich Risikokapital, Private Debt, private Infrastruktur und private Immobilien, im Kontext ihres Gesamtportfolios angehen und entwickeln wollen. Befragt wurden in der Schweiz ansässige Anlageexperten aus der gesamten Finanzdienstleistungsbranche, von Banken und Vermögensverwaltern über Family Offices und Pensionskassen bis hin zu unabhängigen Vermögensverwaltern und Fintech-Unternehmen. 

    Die fünf wichtigsten Erkenntnisse des Berichts sind: 

    • Anleger suchen ein Engagement in Privatmarktanlagen hauptsächlich wegen des Performancepotenzials und der Ertragsdiversifizierung. Der Bericht enthüllt, dass eine große Anzahl von Anlegern Privatmärkte als eine Möglichkeit betrachten, sowohl das Portfolio zu differenzieren als auch die Manager- und Anlagequalität zu signalisieren. 
    • Der Zugang zu Privatmarktinvestitionen, sei es zu konkreten Gelegenheiten oder zu Managern, ist die am häufigsten genannte Herausforderung. Das wahrgenommene Risiko privater Investitionen ist ein häufig genannter Grund, nicht zu investieren. Die Bereitstellung von Ressourcen für die Due Diligence, entweder intern oder durch hochwertige externe Anbieter, ist unerlässlich, um diese Herausforderungen zu meistern. 
    • Schweizer Anlageexperten sind besonders erfahren und anspruchsvoll und verfügen über höhere Abschlüsse und zahlreiche Berufsbezeichnungen. Diese Eigenschaft verheißt Gutes für das Wachstum von Privatmarktanlagen in der Schweiz. 
    • Beschränkungen wie die Mindestinvestitionsgröße und Vorschriften stellen gewaltige Hindernisse für Direktinvestitionen in Privatmärkte dar. Anlagevehikel wie Feeder-Fondsstrukturen und strukturierte Produkte sind bevorzugte Optionen, um Zugang für diejenigen zu erhalten, die nicht in LP-Strukturen investieren können oder wollen. 
    • Die Umfrageteilnehmer erwarten, dass sie in den nächsten 12 Monaten die Allokation in Privatmarktanlagen erhöhen werden. Dies gilt insbesondere für Banken und Vermögensverwalter. Obwohl sich der Zinszyklus gewendet hat, scheint dies den Appetit der Anleger auf Privatmärkte bisher nicht zu bremsen. Wie sich ein neues Regime höherer Zinssätze und steigender Volatilität an den öffentlichen Märkten auf künftige Allokationen auf privaten Märkten auswirken wird, ist zugegebenermaßen schwer abzuschätzen. Wichtige Zukunftsthemen beziehen sich auf technologischen Fortschritt, Gesundheit und ESG. 

     
    Laura Merlini, CAIA, Managing Director EMEA der CAIA Association, sagte : „Wenn Intuitionen oft ein Wegweiser zur Wahrheit sind, dann bestätigt diese Umfrage die Idee einer sehr anspruchsvollen Anlagekultur in der Schweiz, in der sich der Portfolioaufbau und die Allokation in alternativen Anlagen um Kunden und langfristige Investitionen drehen. Begünstigte Ergebnisse.“ 

    „Die Idee für die Umfrage entstand aus unserem Bestreben, objektive und umsetzbare Einblicke in die Schweizer Privatmärkte zu liefern. Dank des Schweizer Kapitels der CAIA Association hatten wir das Glück, mit dem herausragenden Berufsverband der globalen alternativen Investmentbranche zusammenzuarbeiten. Ich danke den Autoren für ihre außergewöhnliche wissenschaftliche Arbeit und Laura Merlini, CAIA, für ihre unermüdliche Unterstützung. Mögen diese Erstausgabe und künftige Ausgaben zu einer Anlaufstelle für alle werden, die sich für die Schweizer Aspekte von Privatmarktinvestitionen interessieren“, fügte Andreas Bezner, CFA, Mitbegründer und CEO von Stableton hinzu. 

    Die Umfrage wurde während einer besonders herausfordernden makroökonomischen und geopolitischen Zeit im April und Mai 2022 durchgeführt. Während die Befragten den Zinssätzen, der Inflation und dem Wirtschaftswachstum große Aufmerksamkeit schenken, scheinen die Anleger an die Fähigkeit von Privatmarktanlagen und den Inflationsschutz zu glauben. In Anbetracht der Geschichte der Schweizer Finanzmarkt-Trendsetzer kann der Bericht daher besonders relevant sein, um die aktuelle Umgestaltung der globalen Märkte zu verstehen und Klarheit und Einblicke in Bezug auf zukunftsfähige Anlageportfolios zu liefern. 

  • The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert 

    The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert 

    Seit 12 Jahren ist die Minergie- und LEED-Zertifizierung fester Bestandteil von Planung und Bau beim Circle. Unter Beisein von Christian Appert, CEO Amstein + Walthert AG, Martin Kull, CEO und Inhaber HRS Real Estate AG, Daniel Scheifele, Chief Real Estate Officer, Flughafen Zürich AG, Giorgio Engeli, Head Real Estate Portfolio Management Schweiz, Swiss Life Asset Managers, und Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, feierte das Team um The Circle am Montag, 27. Juni 2022, nun das erreichte Ziel. 

    Schön, funktional, klimaoptimiert 
    Mit seinen gut 200’000 m2 Energiebezugsfläche machte der Circle im Jahre der provisorischen Zertifizierung 6% der zertifizierten Minergie-Fläche aus, war aber nur eines von rund 1’900 Gebäuden. Dies zeigt die Grösse und Bedeutung dieses aussergewöhnlichen Baus im Schweizer Kontext auf. Der Circle ist das grösste Minergie-zertifizierte Gebäude in der Schweiz. Das Minergie-Zertifikat bedeute, so Regierungsrat Marc Mächler, dass – zusätzlich zu allen anderen Ansprüchen und Nutzungen – das Gebäude auch klimaoptimiert sei. Klimaoptimiert heisse, «dass dieses Gebäude möglichst den Klimawandel nicht noch beschleunigt und sorgsam mit Ressourcen umgeht. Es ist effizient und funktioniert statt mit fossiler Energie beinahe vollständig mit erneuerbarer Energie.» 

    Dank intensiver Zusammenarbeit zwischen der Minergie-Zertifizierungsstelle und den Verantwortlichen des Circles konnten auch die hohen Anforderungen des Minergie-Qualitätslabels an Gebäudehülle und Lüftung erfüllt werden. Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie, freut sich, dass das Resultat schliesslich allen zu Gute kommt: «Gerade bei den heutigen Energiepreisen lohnt sich jede eingesparte Kilowattstunde Energie – und zwar nicht nur fürs Klima, sondern auch finanziell». 

    In die Energiezukunft mit Netto-Null 
    Mit dem führenden Schweizer Gebäudelabel Minergie wurden seit 1998 dank über 53’000 Minergie-Gebäuden mehr als 12 Mio. Tonnen CO2 und 67 Mio. Megawattstunden Energie eingespart, im Vergleich zu den gesetzlichen Mindestanforderungen. Minergie zertifiziert pro Jahr ca. 3 Mio. m2 Energiebezugsfläche. In enger Abstimmung mit den Kantonen geht Minergie stets voran und ist so Vorreiter der kantonalen Energiegesetze. Dieses Zusammenspiel funktioniert seit Beginn und geht erfolgreich weiter. Aktuell schaut Minergie erstens sehr genau auf die verbaute Energie und die Treibhausgasemissionen in der Erstellung eines Gebäudes. Und zweitens strebt Minergie eine Verbesserung der Betriebsphase an: Umfangreiche, digitalisierte Gebäude-Daten dienen dazu, die Energieflüsse im Betrieb zu messen, um dann auf Basis des Monitorings wo nötig eine Betriebsoptimierung vorzunehmen. Seit Jahren fossilfrei im Betrieb, – auch bei Modernisierungen – bewegt sich Minergie so immer mehr in Richtung Netto-Null. Der Standard Minergie-A-ECO kommt dem Schweizer Netto-Null-Gebäude am nächsten. 

  • The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert

    The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert

    Seit 12 Jahren ist die Minergie- und LEED-Zertifizierung fester Bestandteil von Planung und Bau beim Circle. Unter Beisein von Christian Appert, CEO Amstein + Walthert AG, Martin Kull, CEO und Inhaber HRS Real Estate AG, Daniel Scheifele, Chief Real Estate Officer, Flughafen Zürich AG, Giorgio Engeli, Head Real Estate Portfolio Management Schweiz, Swiss Life Asset Managers, und Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, feierte das Team um The Circle am Montag, 27. Juni 2022, nun das erreichte Ziel.

    Schön, funktional, klimaoptimiert
    Mit seinen gut 200’000 m2 Energiebezugsfläche machte der Circle im Jahre der provisorischen Zertifizierung 6% der zertifizierten Minergie-Fläche aus, war aber nur eines von rund 1’900 Gebäuden. Dies zeigt die Grösse und Bedeutung dieses aussergewöhnlichen Baus im Schweizer Kontext auf. Der Circle ist das grösste Minergie-zertifizierte Gebäude in der Schweiz. Das Minergie-Zertifikat bedeute, so Regierungsrat Marc Mächler, dass – zusätzlich zu allen anderen Ansprüchen und Nutzungen – das Gebäude auch klimaoptimiert sei. Klimaoptimiert heisse, «dass dieses Gebäude möglichst den Klimawandel nicht noch beschleunigt und sorgsam mit Ressourcen umgeht. Es ist effizient und funktioniert statt mit fossiler Energie beinahe vollständig mit erneuerbarer Energie.» 

    Dank intensiver Zusammenarbeit zwischen der Minergie-Zertifizierungsstelle und den Verantwortlichen des Circles konnten auch die hohen Anforderungen des Minergie-Qualitätslabels an Gebäudehülle und Lüftung erfüllt werden. Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie, freut sich, dass das Resultat schliesslich allen zu Gute kommt: «Gerade bei den heutigen Energiepreisen lohnt sich jede eingesparte Kilowattstunde Energie – und zwar nicht nur fürs Klima, sondern auch finanziell».

    In die Energiezukunft mit Netto-Null
    Mit dem führenden Schweizer Gebäudelabel Minergie wurden seit 1998 dank über 53’000 Minergie-Gebäuden mehr als 12 Mio. Tonnen CO2 und 67 Mio. Megawattstunden Energie eingespart, im Vergleich zu den gesetzlichen Mindestanforderungen. Minergie zertifiziert pro Jahr ca. 3 Mio. m2 Energiebezugsfläche. In enger Abstimmung mit den Kantonen geht Minergie stets voran und ist so Vorreiter der kantonalen Energiegesetze. Dieses Zusammenspiel funktioniert seit Beginn und geht erfolgreich weiter. Aktuell schaut Minergie erstens sehr genau auf die verbaute Energie und die Treibhausgasemissionen in der Erstellung eines Gebäudes. Und zweitens strebt Minergie eine Verbesserung der Betriebsphase an: Umfangreiche, digitalisierte Gebäude-Daten dienen dazu, die Energieflüsse im Betrieb zu messen, um dann auf Basis des Monitorings wo nötig eine Betriebsoptimierung vorzunehmen. Seit Jahren fossilfrei im Betrieb, – auch bei Modernisierungen – bewegt sich Minergie so immer mehr in Richtung Netto-Null. Der Standard Minergie-A-ECO kommt dem Schweizer Netto-Null-Gebäude am nächsten.

  • Umwelt Arena stellt „Bauen 2050 Urdorf“ vor

    Umwelt Arena stellt „Bauen 2050 Urdorf“ vor

    Die Umwelt Arena Schweiz hat ihr neustes energiepolitisches Zukunftsprojekt „Bauen 2050“ vorgestellt. Das Pionierprojekt in Urdorf zeigt laut Medienmitteilung auf, wie dank Einsatz von modernster Gebäudetechnik bereits heute Wohnüberbauungen zu einem CO2-neutralen Kraftwerk werden können, in dem Mieter im Rahmen ihres eigenen Energiebudgets ohne Strom- und Heizkosten wohnen können.

    Die Umwelt Arena stellt alle diese Innovationen in der neuen Ausstellung „Bauen 2050“ in Spreitenbach ab Mitte Juli 2022 mit einem Baudokumentarfilm und interaktiven Elementen rund ums moderne Bauen vor.

    Das Pilotprojekt in Urdorf wird als „Powerhaus“ bezeichnet. Das Gebäude von René Schmid Architekten AG Zürich, zeige auf, dass mit Überschusssolarenergie vom Sommer durch Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an der Fassade erneuerbares, nicht fossiles Gas für den Winter hergestellt werden kann, heisst es in der Mitteilung. Es gibt auch ein Wind-Solar-Kleinkraftwerk. Die Fassaden- und Dachdämmung schützt das Haus gegen Kälte und Wärme. Im Hochsommer kann überschüssige Wärme den Wohnungen entzogen und für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Der Rest wird über die Erdsonden ins Erdreich eingelagert.

    Der Überschussstrom vom Sommer wird zur Produktion von Wasserstoff in einer Power-to-Gas Anlage verwendet. Der wird im bestehenden Gasnetz für den Winter zwischengelagert.

    Das Haus in Urdorf zeigt den Wohnenden ihren täglich aktuellen Verbrauchsstand, um das persönliche Energiebudget zu kontrollieren. Es gibt wetterbedingt steuerbare Sonnenstoren, energieeffiziente, vernetzte Haushaltsgeräte der höchsten Effizienzklasse und Dusche mit Wärmerückgewinnung sowie eine CO2-gesteuerte Komfortlüftung. Sogar beim Liftfahren wird durch die Bremsenergie Strom produziert.

  • Architektur entdecken im Engadin 

    Architektur entdecken im Engadin 

    Das Format ist nicht neu: Open House Worldwide, 1992 in London initiiert und mittlerweile in über 40 Städten präsent, begeisterte auch in der Schweiz schon Tausende von Besucher*innen. Die Veranstaltungen «Open House Zürich» und «Open House Basel» (letztere fand Mitte Mai zum dritten Mal statt und zählte 21’000 Gebäudebesuche) finden seit 2016 respektive 2018 jährlich statt. 
     
    Ziel von «Open Doors Engadin» ist es, für das architektonische Kulturgut im Bergell und Engadin zu sensibilisieren, Lai*innen und Expert*innen sowie Gäste und Einheimische in einen Austausch zu bringen, den Dialog zu fördern und allen Parteien die Beteiligung an der öffentlichen Diskussion zu ermöglichen. «Open Doors Engadin» leistet damit einen Beitrag, Wissen über Architektur und deren Bedeutung für die Entwicklung unserer Lebensräume breit in der Öffentlichkeit zu verankern und ermöglicht der Bevölkerung, baukulturelle Objekte in ihrem heimatlichen Ortsbild vertieft kennen und schätzen zu lernen. 

  • Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich gewinnt im European Thematic Cities Index (TCI) gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze und liegt damit auf Rang 2. Platz 1 hat London inne, Platz 3 Stockholm. Dieser Index von Swiss Life Asset Managers misst laut einer Medienmitteilung 135 europäische Städte in 28 Ländern. Er bewertet sie bezüglich fünf Kernthemen, die den Immobilienmarkt einer Stadt prägen: Veränderung und Disruption, Klima und Umwelt, Gemeinden und Cluster, Konsumenten und Lifestyle sowie Konnektivität. Damit will er eine Vergleichbarkeit für Immobilieninvestitionen bieten.

    Die sechs Schweizer Städte in der Rangliste liegen alle in den Top 50 des TCI. Unter ihnen bleibt Zürich „die dynamischste und gesündeste Stadt mit den besten Netzwerken“. Trotz eines fehlenden internationalen Flughafens ist Bern mit Rang 9 nun „die am drittbesten zugängliche Stadt im gesamten Ranking“. Basel gewinnt gegenüber dem Vorjahr einen Platz und liegt auf Rang 7, Lausanne auf Rang 15. Genf legt mit 16 Plätzen am meisten zu und wird auf Platz 31 geführt. Luzern verliert wegen seines „weniger umweltfreundlichen Branchenmixes und einer überdurchschnittlichen Autonutzung“ neun Ränge und landet auf Platz 41.

    Alle sechs Schweizer Städte versprechen dem TCI zufolge bei aller Stabilität und Attraktivität ein geringes Wachstumspotenzial. Bezüglich dieses Kriteriums befinden sie sich laut dieser Analyse sämtlich unter den elf schlechtesten europäischen Städten. Und wie bereits im TCI 2021 bewertet die diesjährige Analyse die Gesundheit als das schwächste Thema der Schweizer Städte.

  • Yukon zukünftig auch in der Schweiz

    Yukon zukünftig auch in der Schweiz

    Der Fokus der Projektmanagement- und Beratungsleistungen von Yukon liegt auf der Implementierung von kollaborativen Projektabwicklungsmodellen und Lean Management-Ansätzen bei anspruchsvollen Bauvorhaben. So begleitet das Unternehmen aktuell die meisten Projekte in Deutschland, die im Modell der Integrierten Projektabwicklung (IPA) mit Mehrparteienverträgen durchgeführt werden. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen aus der Industrie und der Immobilienwirtschaft sowie öffentliche Bauherrenorganisationen. 

    Auch in der Schweiz hat Yukon bereits erste Aufträge erfolgreich abgeschlossen. Mit der neuen Niederlassung bietet Yukon den Kunden in der Schweiz neu das gesamte Leistungsportfolio im Lean Project Management an.  

    Die neue Niederlassung in Rotkreuz wird durch Thomas Hänggi vertreten. Er bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Produkt- und Prozessentwicklung sowie im Projektmanagement in der Baubranche und in anderen Industrien mit. Wir freuen uns, mit ihm einen ausgewiesenen Experten im Bereich Integrierte Projektabwicklung und Lean Management im Bauwesen für unser Engagement in der Schweiz zu gewinnen.