Schlagwort: Schwingfest

  • Nüssli baut Stadion für das Eidgenössische

    Nüssli baut Stadion für das Eidgenössische

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Veranstaltungs- und Baudienstleister Nüssli war zum 22. Mal für den Bau der Arena für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest verantwortlich, das vom 26. bis 28. August in Pratteln BL stattfindet. Bereits seit 1961 baut das Unternehmen aus Hüttwilen die Festarena für die grösste Sport- und Kulturveranstaltung des Landes, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Arena ist mit ihren sechs Tribünen und Plätzen für 50‘900 Zuschauer eines der grössten temporären Stadien der Welt.

    Neben dem Festgelände ist seit Juni auch ein Athletendorf entstanden. Um dieses mit dem Festgelände zu verbinden, hat sich das zehnköpfige Team von Nüssli für eine Fussgängerbrücke über die nahe gelegenen Bahngeleise hinweg entschieden. Unterstützung hat Nüssli von der Armee und dem Zivilschutz erhalten. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 300 Menschen auf der Baustelle eingeplant.

    Während ein Grossteil der insgesamt 300‘000 Bauelemente aus Projekten im Inland nach Pratteln ins Baselbiet transportiert wurde, mussten bestimmte Komponenten wie Treppen- und Dachelemente sowie die Premium-Tribüne des Unternehmens für VIP-Gäste aus dem Ausland und internationalen Grossprojekten herangeschafft werden.

    Nach der Krönung des Schwingerkönigs beginnt Nüssli wieder mit dem Rückbau und transportiert die Bauelemente zur nächsten Veranstaltung.

  • Pflanzenkohle macht das Eidgenössische nachhaltiger

    Pflanzenkohle macht das Eidgenössische nachhaltiger

    Das alle drei Jahre veranstaltete Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) findet in diesem Jahr vom 26. bis zum 28. August in Pratteln statt. Im Anschluss wird Industrielle Werke Basel (IWB) die für die Sägemehlringe benutzten 245 Kubikmeter Sägemehl und die Holzschnitzel von weiteren Flächen des Festgeländes zu rund 8 Tonnen Pflanzenkohle verarbeiten, informiert IWB in einer Mitteilung. In dieser Pflanzenkohle werden rund 20 Tonnen CO2 langfristig gespeichert. Das Projekt gehört zur Nachhaltigkeitsstrategie des Eidgenössischen.

    Sägemehl ist an sich schon ein klimafreundliches, weil CO2-neutrales Material, erläutert IWB. Die Umwandlung in Pflanzenkohle bessert die CO2-Bilanz aber weiter auf. Denn die im Pyrolyseverfahren unter Ausschluss von Sauerstoff und bei Temperaturen von 600 Grad Celsius gewonnene Pflanzenkohle entzieht das CO2 langfristig der Atmosphäre. Als „willkommenes Nebenprodukt“ entsteht bei der Pyrolyse zudem Abwärme, die von IWB ins Fernwärmenetz eingespeist wird.