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  • Graubünden erhält in Sedrun neues touristisches Zentrum

    Graubünden erhält in Sedrun neues touristisches Zentrum

    Die Andermatt Swiss Alps AG beabsichtigt, erstmals auch auf der Bündner Seite des Oberalppasses zu investieren: An einzigartiger Lage am Talende in Sedrun/Dieni sollen auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes gegenüber der Talstation Dieni der SkiArena Andermatt-Sedrun bis 2027 13 Gebäude mit 410 Hotelzimmern entstehen. Davon sind 204 Hostel- sowie 206 Doppel- und Dreibettzimmer geplant. 119 zusätzliche Wohneinheiten stehen zum Verkauf und werden touristisch bewirtschaftet. Es handelt sich um unterschiedlich grosse Einheiten vom Studio bis zur 5,5 Zimmer Wohnung. Die Resort Dieni Development AG, die sich im Besitz der Andermatt Swiss Alps AG (ASA) befindet, hat dafür ein Baugesuch eingereicht.

    «Das Resort Dieni ist ein wegweisendes Projekt, das in der Region und im Kanton Graubünden neue Massstäbe setzt», so Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG. Insgesamt sind 1’800 Betten geplant – sowie 478 Parkplätze, wovon 150 für Gäste der SkiArena Andermatt-Sedrun zur Verfügung stehen. Zum Resort gehören ausserdem drei Restaurants, zwei Bars, verschiedene Retailflächen sowie Freizeitangebote wie Spa, Bowling, Boulder, Kino, Fitness und Gaming. «Die Andermatt Swiss Alps AG investiert dazu 170 Millionen Franken», so Raphael Krucker weiter. Die Zahl der Hotelbetten in der Surselva erhöht sich damit um über 20 Prozent.

    Mit dem Resort Dieni wird das touristische Angebot in Sedrun in Richtung preisgünstige und auf Familien/Gruppen ausgerichtete Wohnungen und Hotelzimmer ergänzt. Das Resort ist konzipiert für junge Familien und Gruppen. Mit ski-in/ski-out und dem alpinen Erlebnis am Berg in Dieni/Sedrun entsteht ein neues touristisches Zentrum im Kanton Graubünden. Gemeindepräsident Martin Cavegn dazu: «Dieses Grossprojekt ist ein Meilenstein für die Gemeinde Tujetsch und die ganze Surselva. Um im Wettbewerb mithalten zu können, braucht es neue Hotels und bewirtschaftete Ferienwohnungen.»

    Der neue Dorfteil wird eingebettet in eine grosszügige Landschaft mit Blick talabwärts und in die Berge. Die Lage direkt an der ganzjährigen Bahnverbindung Chur-Andermatt und am modernsten und grössten Skigebiet im Gotthardgebiet sowie die ganzjährige Erreichbarkeit auf der Strasse machen den Standort einzigartig. Zusätzlich erstellt die Gemeinde eine Busverbindung zwischen Sedrun und Dieni.

    Für das Resort Dieni wird ein möglichst nachhaltiger Bau und Betrieb angestrebt. Dazu gehört die Wahl von nachhaltigen Materialien, aber auch ein state-of-the art Betrieb. Das Resort wird CO 2-neutral von einer Holzpellet-Heizung mit Wärme versorgt; 50 Prozent der Dachfläche wird mit 1’500 m2 Photovoltaik ausgerüstet. Bauherr ist die Resort Dieni Development AG (RDD) im Besitz der Andermatt Swiss Alps AG (ASA), als Betreiberin fungiert ebenfalls die ASA bzw. deren Partnerunternehmen aus der Orascom Gruppe, die Orascom Hotel Management. Ein Drittpartner als Joint Venture-Partner ist denkbar.

    Die Andermatt Swiss Alps AG investiert im Kerngeschäft Immobilien und touristische Infrastruktur in den nächsten Jahren rund 350 Millionen Franken, um die Vision «The Prime Alpine Destination» umzusetzen. Zusätzlich werden aus der Partnerschaft mit Vail Resorts, Inc. 149 Millionen Franken aufgewendet. Mit deren langjähriger Erfahrung im Entwickeln von Skigebieten wird so das Gästeerlebnis am Berg mit neuen Bahnen, zusätzlicher Beschneiung und neuen Restaurants verbessert.

  • Schweizer Bau-, Verkaufs- und Betriebsunternehmen plant 1800 Betten in der Surselva

    Schweizer Bau-, Verkaufs- und Betriebsunternehmen plant 1800 Betten in der Surselva

    An der Talstation Dieni der SkiArena Andermatt-Sedrun soll bis 2027 ein neuer touristischer Dorfteil entstehen. Auf diesem Gebiet der Gemeinde Tujetsch beabsichtigt Andermatt Swiss Alps (ASA) laut einer Medienmitteilung, dafür 170 Millionen Franken zu investieren. Damit projektiert die Gesellschaft zum ersten Mal ein Vorhaben auf der Bündner Seite des Wintersportgebiets Andermatt-Sedrun.

    Das geplante Resort wird 13 nachhaltig erstellte Gebäude mit 410 Hotelzimmern verschiedener Kategorien umfassen. 119 zusätzliche Wohneinheiten stehen zum Verkauf und werden touristisch bewirtschaftet. Insgesamt sind 1800 Betten geplant, ausserdem drei Restaurants, zwei Bars, verschiedene Flächen für den Einzelhandel sowie Freizeitangebote.

    Die Zahl der Hotelbetten in der Surselva wird sich damit um 20 Prozent erhöhen. „Dieses Grossprojekt ist ein Meilenstein für die Gemeinde Tujetsch und die ganze Surselva“, wird Gemeindepräsident Martin Cavegn zitiert. Für die Bevölkerung findet am 19. August ein Informationsabend statt.

    Mit dem Resort Dieni werde das touristische Angebot „in Richtung preisgünstige und auf Familien/Gruppen ausgerichtete Wohnungen und Hotelzimmer ergänzt“, so ASA. Bauherr ist die Resort Dieni Development AG. Sie ist eine hundertprozentige Tochter von Andermatt Swiss Alps. Die Gesellschaft fungiert mit ihrem Partnerunternehmen Orascom Hotels Management als Betreiberin. Letzteres verfügt über Sitze in Altdorf UR und Kairo und gehört zur ägyptischen Orascom-Gruppe.

  • Ganzjahresdestination Andermatt

    Ganzjahresdestination Andermatt

    «Während der Fahrt von Göschenen nach Andermatt sieht und spürt man die Kraft dieser rauen und massiven Felsen. Das ist ein Anblick, den ich niemals vergessen werde», meint Samih Sawiris, ägyptischer Visionär und Investor zu seiner ersten Fahrt nach Andermatt. Bei seinem Besuch im Jahr 2005 sollte er die Urner Regierung als Berater unterstützen, Andermatt nach dem Rückzug der Schweizer Armee wieder attraktiver zu gestalten. Doch er entschloss sich kurzerhand, selbst ein touristisches Projekt für Andermatt zu entwickeln.

    Hohe Bautätigkeit der letzten Jahre
    Dieser erste Besuch in Andermatt liegt nun bereits 17 Jahre zurück. Andermatt steht heute mitten in der Entwicklung zur Prime Alpine Destination. Im Dorfteil Andermatt Reuss waren Anfang Jahr 15 Apartmenthäuser in Betrieb, drei im Bau und mehrere in Planung. Nebst den Apartmenthäusern stehen zwei Hotels: Das The Chedi Andermatt im Dorfkern eröffnete 2013 und das Radisson Blu Hotel Reussen im Jahr 2018. Die Gotthard Residences, Apartments mit Hotelservice, sind an das Radisson Blu Hotel Reussen angeschlossen. Entsprechend dem Nachhaltigkeitsgrundsatz der Andermatt Swiss Alps ist Andermatt Reuss autofrei, alle Häuser sind im Niedrigenergiestandard gebaut und der Strom kommt aus erneuerbaren Quellen.

    Wie alles begann
    Die Vision für die Tourismusdestination wurde Ende 2005 der Bevölkerung des Urserntals vorgestellt. Im März 2007 stimmte die Gemeinde Andermatt mit 96 % Ja-Stimmen zu. Daraufhin verkaufte die Schweizer Armee eine Mehrheit der militärisch genutzten Flächen. Auf diesem Boden entsteht nun der Dorfteil Andermatt Reuss. Für die Apartmenthäuser und die Gestaltung des Masterplans wurden internationale Architektenwettbewerbe ausgeschrieben.

    Als einzigartiges Projekt in diesem Umfang und aufgrund der nationalen Bedeutung wurde es im Jahr 2007 vom Bundesrat von der Lex Koller befreit, und dieser genehmigte auch den Quartiergestaltungsplan.

    Nebst den Immobilien und der Hotellerie wird auch das touristische Angebot im Urserntal ausgebaut. In diesem Zug übernahm die Andermatt Swiss Alps AG das Skigebiet, um es auszubauen und zu modernisieren. Während drei Jahren wurden Bahnen erneuert oder neu erstellt und ein durchgehendes Pistennetz von 120 Pistenkilometern bis nach Sedrun realisiert. Zusammen mit Disentis sind es sogar 180 Pistenkilometer.

    Ganzjahresdestination Andermatt
    Auch für die Sommermonate werden neue Angebote geschaffen. Im Jahr 2015 eröffnete der Andermatt Swiss Alps Golf Course. Dieser wurde mit der weltweit anerkannten GEO-Zertifizierung ausgezeichnet. Von Schweiz Tourismus erhielt der 18-Loch-Golfplatz das Swisstainable Level III, leading. Das kulturelle Angebot in Andermatt wurde Mitte 2019 durch die höchstgelegene Konzerthalle in den Alpen ergänzt. Die Andermatt Konzerthalle ist vom Studio Seilern Architects unter der Leitung von Christina Seilern konzipiert worden.
    Momentan werden weitere 20’000 m2 des Infrastruktursockels erstellt, um die nächsten Häuser und Hotels zu bauen. Insgesamt sind 42 Mehrfamilienhäuser, 6 Hotels im 4- und 5-Sterne Bereich und mehrere Villen geplant.

  • Vail Resorts investiert CHF 149 Millionen in die Andermatt-Sedrun Sport AG 

    Vail Resorts investiert CHF 149 Millionen in die Andermatt-Sedrun Sport AG 

    Die Investitionen von Vail Resorts in Höhe von CHF 149 Millionen bestehen aus zwei Teilen. Einerseits aus CHF 110 Millionen Investitionen in die Andermatt-Sedrun Sport AG zur Verbesserung des Gästeerlebnisses auf dem Berg. Andererseits aus einem Betrag von CHF 39 Millionen, der an die ASA bezahlt und vollständig in die Immobilienentwicklung reinvestiert wird. Die ASA investiert in die Weiterentwicklung des Kerngeschäfts in Andermatt und Sedrun, d. h. in Immobilien, Hotels und Infrastruktur sowie den Ausbau von Andermatt Reuss. Die CHF 110 Millionen werden über die Andermatt-Sedrun Sport AG in Liftanlagen, Beschneiungsanlagen, Gastronomie, Freizeitangebote und Infrastrukturen in der SkiArena Andermatt-Sedrun investiert.

    Die Andermatt Swiss Alps AG hat in den vergangenen Jahren bereits rund CHF 1,3 Milliarden in die Entwicklung von Andermatt investiert. Darin enthalten sind rund CHF 150 Millionen, die über die Andermatt-Sedrun Sport AG zum Ausbau und zur Modernisierung der SkiArena Andermatt-Sedrun investiert wurden. Die Investitionen von Vail Resorts in die Andermatt-Sedrun Sport AG werden den Ausbau der SkiArena Andermatt-Sedrun und der Destination als Ganzes deutlich beschleunigen. Die Partnerschaft zwischen Vail Resorts und ASA basiert auf der gemeinsamen Vision, eine erstklassige Alpendestination und ein erstklassiges Skigebiet aufzubauen und zu erweitern.

    «Vail Resorts passt als Partner ideal zu unserem Ziel, Andermatt zur Prime Alpine Destination zu entwickeln», sagt Samih Sawiris, Mehrheitseigentümer und Verwaltungsratspräsident der Andermatt Swiss Alps AG. «Mit ihrer hohen Kompetenz im erfolgreichen Betrieb von integrierten Destinationen, ihren beeindruckenden Marketingkapazitäten und dem frischen Kapital verschafft Vail Resorts der weiteren Entwicklung von Andermatt-Sedrun einen starken Schub.»

    Omar El Hamamsy, CEO der Orascom Development Holding AG (ODH), der zweite Grossaktionär von ASA, fügt an: «Es ist grossartig, Vail Resorts als Partner in unserer Gruppe von 14 Destinationen zu haben.» ODH verfügt über eine lange und erfolgreiche Erfahrung in den Entwicklungen von luxuriösen Destinationen in Europa und im Nahen Osten, die in Kombination mit der Partnerschaft und Investitionen von Vail Resorts die Destination Andermatt-Sedrun weiter stärken werden.

    «Der Eintritt in den europäischen Markt ist für Vail Resorts eine langfristige strategische Priorität. Wir freuen uns ausserordentlich darüber, eine Partnerschaft mit der ASA einzugehen und unser Kapital sowie unsere Ressourcen zu investieren, um die Transformation von Andermatt-Sedrun in eine erstklassige Destination zu unterstützen», erklärt Kirsten Lynch, CEO von Vail Resorts. «Wir wollen uns stark auf unsere Partner, die Bevölkerung und das Andermatt-Sedrun Team verlassen und von ihnen lernen, während wir Erfahrung sammeln und das Gebiet, seine Gäste und den Betrieb kennenlernen. Wir sind stolz darauf, diese einzigartige Schweizer Destination zu unserem Netzwerk an Weltklasse-Resorts hinzuzufügen und in den Epic Pass einzugliedern, indem wir den Zugang für unsere bestehenden Passinhaber erweitern und versuchen, ein noch breitgefächertes Angebot für Skifahrer und Skifahrerinnen in Europa zu schaffen.»

    Die Partnerschaft der Unternehmen geht über ein gemeinsames Engagement zur Steigerung des Gästeerlebnisses hinaus. Sowohl Vail Resorts als auch ASA stellen Sicherheit, Nachhaltigkeit und den Beitrag zum Erfolg der lokalen Gemeinschaften an die erste Stelle. Insbesondere haben beide Unternehmen individuelle Verpflichtungen zum Schutz und Erhalt der Natur. Vail Resorts setzt dies mit der Initiative Commitment to Zero (bis 2030 netto Null CO2-Fussabdruck und Null Abfall in allen 40 Resorts) um. Die ASA setzt sich über Kampagne Andermatt Responsible für einen nachhaltigen und klimafreundlichen Tourismus in der Region Andermatt ein, mit dem Ziel, bis 2030 im Betrieb CO2-neutral zu sein.

    Ein Vertreter von Vail Resorts wird das Verwaltungsratspräsidium der Andermatt-Sedrun Sport AG übernehmen, die ASA wird den Vizepräsidenten stellen. Über Themen wie die zukünftige Organisation und andere wird im Laufe der nächsten Monate entschieden. Der bereits angelaufene Winterbetrieb wird wie vorgesehen fortgeführt. Für die Mitarbeitenden gibt es keine Änderungen.

    Das Verhandlungsteam wurde von Naguib S. Sawiris, Mitglied des ASA-Verwaltungsrats und designierter Verwaltungsratspräsident der Orascom Development Holding AG, geführt. Die Transaktion wird voraussichtlich vor der Skisaison 2022/23 abgeschlossen. Vail Resorts plant Andermatt-Sedrun in den 2022/23 Epic Pass und Epic Day Pass mit Zutritt zu allen Resorts miteinzubeziehen, vorbehaltlich des Zeitpunkts des Transaktionsabschlusses.