Schlagwort: Shoppi Tivoli

  • Neues Hotel harry’s home lädt zum Tag der Offenen Tür

    Neues Hotel harry’s home lädt zum Tag der Offenen Tür

    Das Hotel harry’s home an der Industriestrasse 160 in Spreitenbach ist seit Montag, 3. Juli, in Betrieb. An der Eröffnung am Mittwoch, 5, Juli, waren zahlreiche Gästen aus Wirtschaft und Politik sowie der Gründer der internationalen Hotelkette gleichen Namens, Harald Ultsch, anwesend. Das Hotel firmiert unter harry´s home Zürich-Limmattal. Für Samstag, 8. Juli, lädt das Hotel zur Besichtigung der Anlage bei einem Tag der Offenen Tür ein.

    Auf der Internetseite des neuen Spreitenbacher Hotels wird die Lage als Vorzug hervorgehoben. Mitten im schönen Limmattal und nur wenige Meter vom grössten Shopping Zentrum der Schweiz entfernt, befindet sich das harry´s home Zürich-Limmattal, heisst es dort. Damit wird Bezug genommen auf das Einkaufszentrum Shoppi Tivoli mit 150 Geschäften und Gastronomie direkt nebenan. Auch die Umwelt Arena befindet sich in direkter Nachbarschaft.

    Dank der Limmattalbahn sei das Zürcher Zentrum bequem direkt vom Hotel aus erreichbar. Die Betreiber machen zudem Werbung für die Region: Grüne Täler, sanfte Hügel, die Limmat und zahlreiche Wellnessoasen im Bäder Kanton Aargau bilden das perfekte Ziel für Naturliebhaber, Ausflüge, Wanderungen oder Entspannung rund um das Hotel, heisst es.

    Ideengeber und Gründer der Hotelkette harry’s home und Appartements ist Harald Ultsch aus Innsbruck. Dessen Familie sei schon seit fünf Generationen in der Hotellerie tätig, heisst es auf der Seite des Hotels. Das Konzept setze auf Individualisierung und ermögliche in den Studios ein flexibel gestaltbares Wohngefühl. Wie in modernen Hotels üblich gibt es WLAN, einen eigenen Parkplatz sowie auch die Möglichkeit, Haustiere mitzubringen. „Spreitenbach steckt in einer grossen Erneuerungsphase, die Stadtentwicklung, Infrastruktur sowie Mobilität betrifft und wir freuen uns, Teil dieses Prozesses zu sein“, sagte Harald Utsch zur Eröffnung.

    Die Kette harry’s home umfasst nach eigenen Angaben zehn Hotels in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit insgesamt 729 Studios und über 1500 Betten. Bei dem neuen Hotel im Limmattal wird auch die Nachhaltigkeit und die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region gross geschrieben. Dies zeigt sich zum Beispiel an der Zusammenarbeit mit dem Backwarenanbieter Fredy dä Beck von Bäckerpionier Fredy Hiestand im Bereich Backwaren und Catering. Das Unternehmen betreibt auch eine Filiale in Schlieren ZH.

  • Shoppi Tivoli übernimmt Bahnhof der Limmattalbahn

    Shoppi Tivoli übernimmt Bahnhof der Limmattalbahn

    Mit einer feierlichen „Schlüsselübergabe“ ist die Haltestelle „Shoppi Tivoli“ der Limmattalbahn (LTB) am Montag von der Betreiberin Aargau Verkehr (AVA) an das Einkaufzentrum Shoppi Tivoliübergeben worden. Laut Medienmitteilung von Shoppi Tivoli nahmen daran die Geschäftsleitungen der Aargau Verkehr AG sowie der Shoppi Tivoli Management AG und weitere Gäste teil, darunter der Gemeindepräsident von Spreitenbach, Markus Mötteli.

    Für Severin Rangosch, CEO Aargau Verkehr, ist die Realisierung der Limmattalbahn ein Bekenntnis zur Region. Man glaube an ihr Potenzial, wird Rangosch zitiert.

    Patrick Stäuble, Centerleiter und CEO von Shoppi Tivoli, wird zitiert, das Management sei „stolz, heute den Shoppi Tivoli-Bahnhof präsentieren zu können“. Für das Einkaufzentrum sei dies extrem wichtig, aber auch für die anliegenden Einrichtungen, darunter die Umwelt Arena und das gesamte Quartier Tivoli Garten mit seinen Angeboten fürs Wohnen, einem Ärztezentrum, Shopping-Angebote oder einem Kindergarten.

    Das Shoppi Tivoli bereite sich auf den Bahnhof vor, in dem es seinen Service auf die besonderen Bedürfnisse der Reisenden erweitere. So gibt es schon jetzt fünf neue Schnell-Restaurants am Eingang zum LTB-Bahnhof. Und sie sind auch nach dem offiziellen Ladenschluss noch zugänglich. Dazu wird nach Angaben von CEO Stäuble auch ein Restaurant gehören, das sieben Tage die Woche offen ist.

    „Die Haltestelle entsteht direkt unter der CenterMall. Man steigt also aus der Bahn, nimmt die Rolltreppe und ist schon im Shoppi Tivoli. Diese Anbindung wird für uns ein grosser Meilenstein, denn entlang der Limmattalbahn findet Entwicklung statt“, wurde Stäuble in einem Interview mit dem regionalen Standortförderer Limmatstadt AG zitiert.

  • 50 Jahre Shoppi Tivoli Spreitenbach

    50 Jahre Shoppi Tivoli Spreitenbach

    Patrick Stäuble, der Vorsitzende der Geschäftsleitung und Centerleiter des Shoppi Tivoli, ist 51 Jahre alt. Das Shoppi Tivoli feiert dieses Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum. Verändert hat sich seit dem Jahr 1970 einiges: «Bei der Eröffnung zählte das Einkaufszentrum 50 Shops. Heute sind über 450 Brands vertreten», sagt der Chef. Auch das Freizeitangebot habe sich verändert – was früher die Kegelbahn war, sind es heute das Fitness-Center oder das breite gastronomische Angebot. Unbestritten ist das Shoppi Tivoli wichtig für Spreitenbach: «Es war wie ein Ufo, das vor 50 Jahren mitten im Bauerndorf gelandet ist», sagt Stäuble.

    Das Shoppi Tivoli war das erste Shoppingcenter der Schweiz – eine Pionierleistung. Um zu verstehen, dass es ausgerechnet in Spreitenbach gebaut wurde, muss man einen Blick auf die Geschichte werfen: Es war der damalige Ortsplaner Klaus Scheifele, der in den 1950er-Jahren den Richtplan für den Bau des neuen Spreitenbach gemeinsam mit anderen Fachleuten entwarf. Und zwar auf der Grundlage der Charta von Athen – dem städtebaulichen Manifest des Schweizer Architekten Le Corbusier. Die Idee kam bei Planern, Politikern und Investoren so gut an, dass sie einen regelrechten Bauboom auslöste.

    Ein Einkaufscenter war in diesem Richtplan ebenfalls vorgesehen. Karl Schweri, der damalige Denner-Chef, sicherte sich über seinen Immobilien-Fonds das dafür vorgesehene Land und suchte einen Architekten mit Amerikaerfahrung. Es meldete sich der Schweizer Walter Hunziker, der zehn Jahre in den USA gelebt und dort ein Diplom als Architekt und Stadtplaner erworben hatte. Gemeinsam mit dem Ökonomen Fritz Frey gründete er die Transplan AG und begann im Jahr 1962 damit, ein neues Stadtzentrum in Spreitenbach zu planen. Acht Jahre später eröffnete das «Shoppi». Bis zu diesem Zeitpunkt konnte der Ort seine Einwohnerzahl verdreifachen. «Spreitenbach zog zu dieser Zeit auch viele Paare an, die nicht verheiratet waren. In Zürich war das Konkubinat verboten, im Kanton Aargau nicht», erklärt Stäuble.

    Hunziker hatte grosse Visionen – die nicht alle umgesetzt werden konnten. Angestrebt war ein Wachstum auf 30’000 Einwohner – im Jahr 2020 sind es etwas über 10’000, die in Spreitenbach leben. Mit seiner rasanten Entwicklung und den vielen Hochhäusern hat das ehemalige Bauerndorf viele ausländische Bewohner angelockt. «Spreitenbach hat einen gewissen Ruf bekommen», sagt Stäuble. Dabei könne die Gemeinde mit einem schönen Dorfkern im oberen Bereich und den modernen Hochhäusern wie natürlich auch dem Shoppi Tivoli im neuen Teil punkten. Doch die Zeichen stehen nicht schlecht, dass Spreitenbach die Trendwende doch noch schafft – zurzeit wird wieder viel gebaut. Über Projekte wie «Tivoli Garten» mit 320 Wohnungen freut sich der Centerleiter: «Das zieht auch viele Leute an, die es schätzen, das Einkaufszentrum direkt nebenan zu haben.» Dass das Projekt «Neumatt», welches direkt ans Shoppi Tivoli gegrenzt hätte, abgelehnt wurde, findet der Centerleiter schade: «Ich glaube, das ist eine verpasste Chance für Spreitenbach. Aber es ist für die Bevölkerung wohl einfach gerade etwas viel mit dem Bau der Limmattalbahn und des Tivoli Gartens. Ich denke, das Projekt war gut, nur der Zeitpunkt schlecht.»

    Überhaupt geht Stäuble davon aus, dass sich Spreitenbach ideal in der Limmatstadt positionieren wird. Die Limmatstadt habe die wichtige Aufgabe, das Limmattal über die Kantonsgrenze hinweg zu verbinden. Dafür sei auch die Limmattalbahn wichtig. «Diese Anbindung ist für uns wie auch für die nächste Generation von Bedeutung. Die Leute siedeln sich dort an, wo es gute ÖV-Anbindungen und ein grosses Angebot an Freizeit- und Gastromöglichkeiten gibt.» Und gerade den jüngeren Menschen sei es egal, ob sie jetzt im Aargau oder in Zürich leben würden. «Sie wollen dort sein, wo Leben stattfindet, wo sie ihre Freizeit so gestalten können, wie sie wollen.» Spreitenbach biete hierfür ideale Voraussetzungen. Nicht zuletzt wegen dem Shoppi Tivoli, das 4,5 Millionen Besucher jährlich verzeichnet. Unter der Woche kommen täglich bis zu 15’000 Besucher, an einem Wochenende könnten das auch mal 38’000 sein, sagt Stäuble: «Wir sind nach wie vor ein Wochenend-Center. Ein Besuch des Shoppi Tivoli sei eine Freizeitbeschäftigung, man flaniere, kaufe ein und könne die ganze Familie mitnehmen. In den letzten Jahren wurde die CenterMall wie auch die TivoliMall neu beziehungsweise umgebaut. «Man hat mehrere hundert Millionen investiert – das Shoppi ist heute mit internationalen Brands und einem grossen Freizeit- und Gastroangebot ausgestattet und damit fit für die Zukunft», ist Stäuble überzeugt. Ein Einkaufszentrum sei aber nie fertig. Die Trends würden heute in Richtung Freizeit, Kosmetik und Dienstleistung gehen. «Das ist ein laufender Prozess, dem müssen wir uns stellen. Aber es braucht sicher nicht mehr die grossen Investitionen, nun ist nur noch die Entwicklung rundherum nötig.» Und auch in Sachen Digitalisierung werde es Transformierungen geben. «Ich denke, es wird auf eine Kombination von On- und Offline hinauslaufen. Also, dass ich beispielsweise in einem Laden meine Jeans aussuchen kann, danach aber nicht die Tüte nach Hause schleppen muss, sondern die Hose mir am nächsten Tag direkt nach Hause geliefert wird.»

    «Einkaufen
    mit Maske ist kein Erlebnis.»


    Die Frage nach der Zukunft stellt sich gerade auch im Hinblick auf die Coronapandemie. Diese hat das Shoppi Tivoli hart getroffen. Man sei aber gut aus dem Lockdown gestartet: «Es gibt Branchen, die haben sich praktisch zu 100 Prozent erholt. Doch speziell die Textilbranche wird den Verlust nicht mehr aufholen können», erläutert Stäuble. Stark betroffenen Mietern habe man von sich aus 50 Prozent der Miete erlassen.

    Während der Kanton Zürich eine Maskenpflicht in Einkaufsläden verordnet hat, kann man im Kanton Aargau noch maskenfrei shoppen. Einen vermehrten Zulauf von Zürchern, die lieber ohne Maske unterwegs sind, spührt Stäuble aber nicht: «Trotzdem bin ich sehr froh darüber, dass wir keine Maskenpflicht haben. Shoppen in dieser Grösse ist ein Erlebnis. Wir verkaufen Emotionen – das ist mit Maske einfach schwieriger. Wir zählen über 1400 Mitarbeitende – und haben nicht eine einzige Coronainfektion auf Verkäuferseite. Die Menschen sind hier in Bewegung und nicht lange miteinander in Kontakt.»

    Stäuble blickt also zuversichtlich in die Zukunft. Auch wenn er auf politischer Ebene noch einige To-Do`s sieht. Beispielsweise die Umsetzung längerer Öffnungszeiten sowie mehr Sonntagsverkäufe. «Die Verkäuferinnen arbeiten deshalb nicht länger oder mehr, nur in anderen Schichten», entkräftet der Chef ein viel vorgebrachtes Gegenargument. Mit dem fortwährenden Entstehen einer «Limmatstadt» brauche es auch auf politischer Ebene Fortschritte. Der Centerleiter könnte sich sogar vorstellen, dass das Shoppi Tivoli eines Tages «Shoppi Tivoli Limmatstadt» heisst. ■

  • «Tivoli Garten»:  Ein identitätsprägendes Projekt

    «Tivoli Garten»: Ein identitätsprägendes Projekt

    Ein Blick zurück: Das Grossprojekt in Spreitenbach ist von jahrelangen Verzögerungen gezeichnet. So wehrte sich beispielsweise der VCS Aargau 2012 gegen das Projekt und reichte Einsprache ein. Er verlangte eine Ausweitung der Umweltverträglichkeitsprüfung, die das ganze Gebiet inklusive des Einkaufszent-
    rums «Shoppi Tivoli», des Limmatparks und die dem «Shoppi Tivoli» zur Verfügung stehenden Parkplätze der Umwelt-Arena umfassen sollte. Nach dem überarbeiteten Gestaltungsplan legte der VCS erneut Beschwerde ein, diesmal aufgrund der Parkraumbewirtschaftung, die dem Verkehrsclub zu wenig weit ging. Die Beteiligten konnten sich schliesslich im Januar 2019 auf eine Kompromisslösung einigen – und dem Vorhaben stand nichts mehr im Wege.

    Identitätsprägendes Merkmal
    Mit der Überbauung «Tivoli Garten» entstehen nun in unmittelbarer Nachbarschaft zum Einkaufszentrum «Shoppi Tivoli» fünf Häuser mit insgesamt 445 Mietwohnungen, ein Doppel-Kindergarten, ein Obi Baumarkt sowie eine Haltestelle der Limmattalbahn. Der vorgesehene Wohnungsmix besteht aus 1½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen. Die grosszügigen privaten Aussenräume sollen den Bedürfnissen der verschiedenen Mietergruppen, das heisst beispielsweise Familien, Singles und Rentner, gerecht werden.

    Sockelbau mit zwei Türmen
    Die Überbauung besteht aus einem Sockelbau mit dem Obi Baumarkt und der Haltestelle der Limmattalbahn, aus dem sich zwei Hochhäuser sowie drei bis zu siebengeschossige Langbauten erstrecken. Die beiden Hochhäuser wirken dabei als identitätsprägendes Merkmal der Überbauung, betonen die Projektverantwortlichen. Sie interagieren zudem mit den beiden bestehenden Wohnhochhäusern im Bereich des «Shoppi Tivoli» aus den 60er-Jahren. Die grosszügigen Aussenräume befinden sich im privaten Innenhof des «Tivoli Garten». Mit der Realisation des Grossprojektes wurde die Eiffage Suisse, Geschäftsstelle Zürich, beauftragt. Der Massivbau strebt den Standard Minergie/greenproperty an.

    Direkter Zugang zum «Shoppi Tivoli»
    Auf dem Sockelbau ist eine öffentliche Fussgängerebene mit einem direkten Zugang zum «Shoppi Tivoli» vorgesehen. Das Passerellenkonzept der Gemeinde Spreitenbach lässt weitere Verbindungen zu den umliegenden Parzellen auf diesem Niveau zu, und auf Strassenniveau ist ein neuer Umsteigeknotenpunkt des öffentlichen Verkehrs mit der Limmattalbahn und verschiedenen Buslinien konzipiert.

    Das Grossprojekt wurde gemeinsam durch die Genossenschaft Migros Aare und Credit Suisse Asset Management entwickelt. Eigentümerin ist die MEG Tivoli Garten, bestehend aus zwei Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management. ■