Schlagwort: Sika

  • Sika fokussiert Innovationsstrategie auf Nachhaltigkeit

    Sika fokussiert Innovationsstrategie auf Nachhaltigkeit

    Sika hat am Capital Markets Day am 3. Oktober in Zürich die Pläne des Unternehmens für zukünftiges Wachstum erläutert. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind dabei von hoher Bedeutung. Darauf wies bereits das Motto des Capital Markets Day hin. Es lautete Wachstum erschliessen – Langlebigkeit und Kreislaufwirtschaft im Bau und in der Industrie.

    Nach Ansicht der weltweit aktiven Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie verändern gestiegene Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft die gesamte Baubranche. „Der Klimawandel und die zunehmende Ressourcenknappheit sind Megatrends, die nachhaltige, langlebige Lösungen im Bau erfordern“, wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung von Sika, in einer Mitteilung zum Capital Markets Day zitiert. Langlebigkeit bringe sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsprojekten ökologische und ökonomische Vorteile. „Diese positiven Aspekte können durch den Einsatz von Recycling-Materialien noch verstärkt werden“, meint Hasler. Sika richte die eigene Innovationsstrategie daher „konsequent auf diese Trends aus“. Zudem verfüge die Gruppe „über ein umfassendes Portfolio an Technologien, die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit vereinen“.

  • Sika setzt ambitionierte Emissionsreduktionsziele

    Sika setzt ambitionierte Emissionsreduktionsziele

    Die Science Based Targets Initiative hat die kurz- und langfristigen Emissionsreduktionsziele von Sika validiert, informiert die global tätige Gruppe für Spezialitätenchemie in Bauwesen und Automobilindustrie aus Baar in einer Mitteilung. Sika will die Emissionen in den Scopes 1, 2 und 3 bis 2032 um 30,4 Prozent senken. Bis 2050 sollen direkte und indirekte Emissionen um 90 Prozent gefallen sein. Gleichzeitig hält die Gruppe an ihrer Wachstumsstrategie fest.

    Zur Zielerreichung hat Sika sich eine Reihe Massnahmen vorgenommen. So sollen Materialeffizienz und Kreislaufwirtschaft durch Bildung und Kompetenzentwicklung verbessert werden. Emissionen entlang der Wertschöpfungskette will Sika unter anderem durch Partnerschaften mit wichtigen Lieferanten senken. Darüber hinaus stehen der rasche Einsatz alternativer Energiequellen und die Entwicklung von neuen technologischen Lösungen für Bau und Industrie im Fokus.

    „Durch die aktive Zusammenarbeit mit unseren Partnern, Zulieferern und Kunden fördern wir Brancheninitiativen zur Abschwächung des Klimawandels und eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten“, wird Patricia Heidtman, Chief Innovation and Sustainability Officer bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Dies stärkt uns in unserer Überzeugung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und nachhaltige Lösungen anbieten, die den heutigen Anforderungen entsprechen, ohne die Zukunft zu gefährden.“

  • Sika will im amerikanischen Bergbausektor wachsen

    Sika will im amerikanischen Bergbausektor wachsen

    Sika übernimmt das Unternehmen Thiessen Team USA mit Sitz in Elko im US-Bundesstaat Nevada. Damit will der Zuger Baustoffhersteller einer Medienmitteilung zufolge im amerikanischen Bergbausektor wachsen.

    Thiessen Team USA ist auf Spritzbeton- und Mörtellösungen für den Bergbausektor spezialisiert und betreibt zwei Fabriken in der Nähe grosser Minen im Westen der USA. Dort werden auch wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Batterien für Stromfahrzeuge gefördert. Sika geht davon aus, dass die Nachfrage nach diesen Rohstoffen aufgrund der zunehmenden Investitionen in die Elektromobilität steigen wird.

    Weiter sieht Sika aufgrund der wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit des Bergbaus auch grosses Potenzial für seine eigenen Lösungen. Hervorgehoben wird etwa die Sika-Technologie zur Herstellung von zementfreiem Beton. Sie wird bereits für die Schachtverfüllung in der weltweit grössten Eisenerzmine in Schweden eingesetzt und soll nun auch in den USA eingeführt werden.

    „Die Übernahme von Thiessen unterstützt unsere Expansion im interessanten Bergbaugeschäft in den USA und verschafft Sika in ganz Amerika eine grössere Präsenz in diesem Sektor“, so Christoph Ganz, Regionalleiter Americas bei Sika. Ausserdem werde der Zukauf „erhebliches Cross-Selling-Potenzial bieten“, heisst es in der Mitteilung.

  • Sika eröffnet neues Werk in Ostindien

    Sika eröffnet neues Werk in Ostindien

    Sika nimmt im ostindischen Kharagpur ein neues Werk in Betrieb. Dort will das weltweit aktive Zuger Unternehmen der Spezialitätenchemie seine Produktions- und Lieferkapazität für Ostindien vergrössern, heisst es in einer Medienmitteilung. Es ist das zwölfte Fertigungswerk von Sika in Indien. Sika ist seit 40 Jahren im indischen Markt tätig.

    Die neue Fabrik befindet sich in einem Industriepark mit guter Infrastrukturanbindung und verfügt über hochmoderne Fertigungsanlagen sowie Büros, Labore, Lager- und Logistikflächen. Hergestellt werden dort Mörtelprodukte, Betonzusatzmittel sowie Erstarrungsbeschleuniger für Spritzbeton für Kunden der Region West Bengal mit mehr als 100 Millionen Einwohnern.

    „Indien ist für Sika ein Wachstumsmarkt mit einem enormen Potenzial“, wird Mike Campion, Regionalleiter Asien/Pazifik, in der Medienmitteilung zitiert. Das bevölkerungsreichste Land der Welt weise starke Industrialisierungs- und Urbanisierungstendenzen auf. Davon wolle Sika profitieren, indem sich das Unternehmen auf grosse Infrastruktur- und Bauprojekte in den zehn grössten Metropolregionen des Landes konzentriert. „Mit dem neuen Werk in Kharagpur können wir anstehende Grossprojekte im Osten und Nordosten, einschliesslich der Hauptstadt Kolkata, effizient bedienen.“ Kolkata ist die Hauptstadt des Bundesstaates Westbengalen.

    Dem Bausektor in Indien wird in diesem Jahr den Angaben zufolge ein Wachstum von 6,5 Prozent prognostiziert. Im nächsten Jahr soll er um 6,4 Prozent zulegen. Zudem fördert die Zentralregierung insbesondere „den Ausbau der Transport- und Logistikinfrastruktur auf Schiene und Strasse, mit dem Ziel die Industrialisierung im Land voranzutreiben und die Fertigungskapazitäten zu erhöhen“.

  • Sika behauptet sich in anspruchsvollem Umfeld

    Sika behauptet sich in anspruchsvollem Umfeld

    Im ersten Quartal 2023 hat sich die Baukonjunktur in den Regionen schwächer entwickelt als im Vorjahreszeitraum. Ursachen sind die gestiegene Inflation, Zinserhöhungen und der Krieg in der Ukraine. Dem steht im Bausektor der Megatrend Klimawandel entgegen, der einen Paradigmenwechsel in der Industrie eingeläutet hat. Lösungen für geringere CO2-Emissionen und zur Schonung der Ressourcen im Bauwesen werden immer stärker nachgefragt. Positiv hat sich die Nachfrage nach industriellen Lösungen, vor allem im Automotive-Bereich, entwickelt. Sika ist mit ihren Technologien in den beiden Märkten ideal positioniert, um Lösungen anzubieten, die den CO2-Fussabdruck der Kunden verringert. 

    MBCC-AKQUISITION AUF DER ZIELGERADEN 
    Die MBCC-Akquisition befindet sich auf der Zielgeraden. Im ersten Quartal 2023 hat Sika mit dem Private-Equity-Unternehmen Cinven einen Kaufvertrag für Teile des MBCC-Zusatzmittelgeschäfts unterzeichnet. Im Jahr 2022 erwirtschaftete dieses MBCC-Zusatzmittelgschäft einen Umsatz von rund CHF 920 Millionen. Der Abschluss der Akquisition ist im ersten Halbjahr 2023 vorgesehen. Die Übernahme von MBCC ist signifikant wertsteigernd. Gemeinsam mit MBCC wird Sika ihre Wachstumsplattformen weiter ausbauen. Jährlich werden Synergien in Höhe von CHF 160-180 Millionen erwartet. 

    AUSBLICK FÜR DAS JAHR 2023 
    Für das laufende Geschäftsjahr ist Sika zuversichtlich, dass die Strategie des nachhaltigen und ertragsorientieren Wachstums auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich fortgesetzt werden kann. Sika ist mit innovativen Technologien die präferierte Partnerin vieler Kunden im Bau- und Industriesektor. Diese Sektoren werden vom Megatrend Klimawandel sowie von zunehmender Automatisierung, Digitalisierung und einfach zu applizierenden Produkten stark geprägt. 

    Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet Sika eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 6–8% sowie eine überproportionale EBIT-Steigerung (ohne Berücksichtigung des Einflusses der MBCC-Akquisition).

  • Sika und PERI investieren in Zürcher Bauroboter

    Sika und PERI investieren in Zürcher Bauroboter

    Der Zuger Baustoffhersteller Sika und die auf Schalungs- und Gerüsttechnik spezialisierte deutsche Firma PERI investieren in die Mesh AG. Das Start-up steht hinter einer neuen robotergestützten Technologie für die Baubranche. Mit dieser lassen sich basierend auf einem Computermodell Stahlgitter für verschiedene Betonformen herstellen. Dadurch wird der Bau von Gebäuden mit unüblichen Formen effizient und kostengünstig möglich. Bisher mussten solche speziellen Gitterstrukturen nämlich in Handarbeit hergestellt werden. Laut einer Mitteilung von PERI ist die Technologie von Mesh die weltweit erste ihrer Art.

    Die Methode basiert auf langjähriger Forschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), aus der Mesh ausgegliedert wurde. Die Zürcher Forschenden haben 2018 auch schon erfolgreich eine geschwungene Betonwand im NEST, dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude der Eidgenössischen Materialforschungs- und Prüfungsanstalt (Empa) in Dübendorf ZH, realisiert. In Zusammenarbeit mit PERI und Sika ist die Technologie seit 2019 in einen industriellen Bauprozess überführt worden. Die Gründung der Mesh AG ist erst kürzlich erfolgt.

    „Durch unsere Zusammenarbeit mit der Mesh AG und PERI wird ein neuartiges Bauverfahren am Markt etabliert, das die Herstellung von komplexen Geometrien ermöglicht und dabei kostengünstiger als konventionelle Methoden ist“, wird Philippe Jost, Head Construction Sika, in der Mitteilung zitiert. Davon profitiere die gesamte Bauindustrie.

  • Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika habe im ersten Halbjahr 2022 Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn erzielt, schreibt der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Ihr zufolge legte der Umsatz von Sika im Jahresvergleich um 18,0 Prozent auf den Rekordwert von 5,25 Milliarden Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog im selben Zeitraum um 22,7 Prozent auf 841,9 Millionen Franken an. Die EBIT-Marge habe gleichzeitig den Rekordwert von 16,0 Prozent erreicht, erläutert Sika.

    Die Marktbedingungen seien auch für Sika anspruchsvoller geworden, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Dennoch konnten wir im letzten Halbjahr die Stärken unseres Geschäftsmodells und unserer Organisation voll ausspielen und gute Geschäftsergebnisse erzielen“, so der Vorsitzende der Konzernleitung. Als solche Stärken zählt Hasler eine hohe Diversifikation, eine globale Einkaufsorganisation sowie innovative, nachhaltige und qualitativ hochwertige Technologien auf.

    Zum Rekordumsatz im Berichtssemester haben laut Mitteilung alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten beigetragen. Am stärksten fiel das Wachstum mit 39,5 Prozent (35,8 Prozent in Lokalwährungen) in der Region Americas aus. Die umsatzstärkste Region EMEA legte um 7,6 Prozent (12,9 Prozent in Lokalwährungen) auf 2,19 Milliarden Franken zu. Das Geschäft mit der Automobilindustrie sei mit 13,2 Prozent in Lokalwährungen „deutlich schneller als der Markt gewachsen“, schreibt Sika.

    Für das Gesamtjahr hat der Konzern sich das Ziel gesetzt, beim Umsatz erstmals mehr als 10 Milliarden Franken zu erreichen. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT soll überproportional zum Umsatz gesteigert werden.

  • Sika fährt die Produktion in USA hoch

    Sika fährt die Produktion in USA hoch

    Sika hat in Stafford im US-Bundesstaat Virginia ein neues Werk zur Herstellung von Betonzusatzmitteln eröffnet. Laut einer Medienmitteilung soll mit der zusätzlichen Fertigungskapazität und in Kombination mit dem bestehenden Werk in Fairless Hills im US-Bundesstaat Pennsylvania die starke Nachfrage in den Ballungszentren North East und Mid Atlantic optimaler bedient werden.

    Kurze Transportwege für Rohstoffe und Endprodukte verringern den CO2-Ausstoss und haben einen positiven Einfluss auf die betriebliche Effizienz, heisst es. Die Leistungsfähigkeit der neuen Anlage sei auf den steigenden Bedarf durch das angekündigte Infrastrukturprogramm in Höhe von 200 bis 250 Milliarden Franken ausgerichtet.

    Für die Baubranche stehen die Zeichen in Nordamerika auf Wachstum. In den nächsten Jahren wird mit Investitionen in Höhe von 1 Billion Franken die Infrastruktur modernisiert und ausgebaut.

  • Sika expandiert in Bolivien

    Sika expandiert in Bolivien

    Sika hat gemäss Unternehmensangaben ein neues Produktionswerk im bolivianischen Santa Cruz de la Sierra in Betrieb genommen. Die Fertigung am neuen Sitz erlaube eine Verdopplung bei der Produktion von Mörtel und Betonzusatzmitteln gegenüber dem bisherigen Werk. Die Fertigung sei automatisiert, befördere die Effizienz und mache den Produktionsprozess nachhaltiger.

    Die Investition ziele darauf ab, die rasant steigende Nachfrage im „dynamischen bolivianischen Baumarkt“ zu bedienen, wird Christoph Ganz, Leiter Region Americas von Sika, zitiert. Gemäss Berechnungen erwartet der Baumarkt des Landes im Jahr 2022 ein Wirtschaftswachstum von 9,5 Prozent.

    Das südamerikanische Land ist auf dem Weg zur Industrialisierung angewiesen auf ausreichend Infrastruktur zur Energieversorgung und für Industrieprojekte. Der neue Standort liegt im grössten Industriepark des Landes. Er verfügt über eine gute Verkehrsanbindung und ermögliche eine Ausweitung der Kapazitäten für den künftig höheren Bedarf. Durch die Schaffung zusätzlicher Lagerflächen, eines Verwaltungsgebäudes und eines Schulungszentrums für Kunden hat sich Sika auch logistisch auf Wachstumsimpulse eingestellt.

  • Sika verkauft Geschäft mit Baumaschinen

    Sika verkauft Geschäft mit Baumaschinen

    Der Zuger Baustoffkonzern Sika mit Sitz in Baar hat vereinbart, sein Unternehmen Aliva Equipment an die finnische Normet Group Oy zu verkaufen. Aliva ist ein Hersteller von Maschinen und Zubehör für Spritzbeton und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 12 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung. Da das Geschäft mit Spritzbetonmaschinen nur einen kleinen Teil des Konzernumsatzes ausmacht, hat Sika beschlossen, es abzustossen.

    Die Normet Group ist ein weltweit tätiger Anbieter von Maschinen und Dienstleistungen im Tiefbau. Durch die Übernahme erhält die Gruppe Zugang zum weltweiten Händlernetz von Aliva und kann ihre Präsenz im schweizerischen, österreichischen und deutschen Markt verstärken.

    „Mit Normet Group hat Sika den richtigen strategischen Partner für das Geschäft von Aliva Equipment gefunden. Normet ist auf den Tiefbau spezialisiert und wird in den langfristigen Ausbau des Geschäfts sowie in die Menschen, die Produkte und die Technologien von Aliva investieren. Als Teil des Kerngeschäfts eines weltweit tätigen Unternehmens werden sich für die strategische Entwicklung von Aliva und seine Mitarbeitenden neue Chancen eröffnen. Die Kunden ihrerseits können weiterhin auf erstklassige Maschinen und verlässlichen Support zählen“, wird Ivo Schädler, Regionalleiter für Europa, Naher Osten und Afrika bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,40 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 20,0 Prozent. In Lokalwährungen sei ein Wachstum von 21,9 Prozent realisiert worden, schreibt Sika.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des Konzerns mit zweistelligen Wachstumsraten in Lokalwährungen beigetragen. Das stärkste Wachstum wurde dabei mit 36,2 Prozent in der Region Americas realisiert. In der umsatzstärksten Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) zogen die Umsätze um 18,1 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken an.

    Für das Gesamtjahr strebt Sika ein Umsatzwachstum von deutlich mehr als 10 Prozent in Lokalwährungen auf einen Gesamtumsatz von erstmals mehr als 10 Milliarden Franken an. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional um mindestens 15 Prozent gesteigert werden.

    Sika sieht den Bausektor „vom Megatrend Kliamwandel“ und einem damit verbundenen Wechsel zu nachhaltigem Bauen geprägt. Hier ist der Konzern nach eigenen Angaben gut aufgestellt. „Mit unseren umweltfreundlichen und innovativen Lösungen positionieren wir uns als Nachhaltigkeitschampion und leisten gemeinsam mit unseren Kunden einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität in der Bau- und Fahrzeugindustrie“, wird Konzernleitungsvorsitzender Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. Die im November 2021 aufgegleiste Übernahme des ehemaligen Bauchemiegeschäfts der BASF-Gruppe (MBCC Group) soll aus Sika laut Mitteilung zudem einen „Schlüsselspieler für mehr Nachhaltigkeit“ machen.

  • Sika expandiert in Kanada

    Sika expandiert in Kanada

    Sika hat die Übernahme des kanadischen Baustoffzulieferers Sable Marco in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. Mit dem Engagement will das in der Spezialitätenchemie tätige Unternehmen den Vertrieb im östlichen Kanada noch erfolgreicher machen.

    Sable Marco ist führend in der Mörtel- und Zementproduktion. Laut Medienmitteilung erzielt das in Pont-Rouge in der Provinz Québec ansässige Unternehmen einen Jahresumsatz von 20 Millionen Franken.

    Der Kundenstamm von Sable Marco passe zum Portfolio von Sika, heisst es. Zudem könne Sika von den „Kontakten zu nationalen und regionalen Baustoffmärkten und Heimwerker-Einzelhandelsketten profitieren“ und mache einen wichtigen Schritt zu einem „neuen Kundenkreis mit hohem Potenzial“.

    Die zementösen Produkte, Mörtel, Polymersande sowie weitere Materialien werden im Grossraum Quebec produziert. Synergien sehen die Unternehmen gemäss der Mitteilung im „Cross-Selling-Potenzial der Produkte, die Sika in den Zielmärkten Waterproofing und Building Finishing“ anbiete. Durch die geografische Lage sieht Sika Chancen für neue Vertriebswege im östlichen Kanada. Zudem sei die steigende Nachfrage nach Polymersand-Produkten einer Zusammenarbeit förderlich.

  • Sika verbucht Milliardengewinn

    Sika verbucht Milliardengewinn

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2021 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Konkret konnten die Umsätze im Jahresvergleich um 17,5 Prozent auf 9,25 Milliarden Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 23,1 Prozent auf 1,40 Milliarden Franken zu. Die entsprechende EBIT-Marge wurde um 0,6 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent verbessert. Als Reingewinn wies Sika ein Rekordergebnis von 1,05 Milliarden Franken aus, dies entspricht einer Steigerung um 27,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

    „Sika hat in einem anspruchsvollen Jahr bleibenden Wert geschaffen“, wird Konzernchef Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Wir werden alles daran setzen, unser starkes Wachstum in allen Regionen fortzusetzen.“ Für das laufende Geschäftsjahr strebt Sika ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent in Lokalwährungen auf erstmals mehr als 10 Milliarden Franken an.

    Im Berichtsjahr hat Sika insgesamt sieben Akquisitionen abgeschlossen. Die im November 2021 vereinbarte Übernahme der MBCC Group werde voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2022 abgeschlossen, informiert Sika. Das ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe mit einem Jahresumsatz von 2,9 Milliarden Franken soll das Geschäft von Sika „in vier von fünf Kerntechnologien und sieben von acht Zielmärkten ergänzen und erweitern“, heisst es in der Mitteilung.

    Bei seinen Produkten setzt Sika vermehrt auf Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verstehe sich „als Enabler, der es den Kunden ermöglicht, mit innovativen Produkten den CO2-Ausstoss zu verringern, ressourcenschonend zu bauen und Strukturen sicherer zu machen“, schreibt Sika. Dazu bietet Sika eine Palette von Produkten an, die „von Zusatzmitteln für emissionsarmen Beton über Fassadensysteme für energieeffiziente Gebäude bis zu Klebstoffen für klimaschonende Fahrzeuge“ reicht. Eine „Netto-Null-Roadmap“ mit neuen Nachhaltigkeitszielen für das eigene Unternehmen will Sika am 30. September kommunizieren.

  • Sika will in Afrika wachsen

    Sika will in Afrika wachsen

    Sika positioniert sich für weiteres dynamisches Wachstum in Tansania und der Republik Elfenbeinküste. Im ostafrikanischen Wirtschaftszentrum Daressalam hat das Unternehmen einen neuen Standort bezogen. Dort produziert das Zuger Unternehmen neben Betonzusatzmitteln jetzt auch Mörtel und Fliesenkleber. Das verkürze die Transportwege, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

    In der Republik Elfenbeinküste im Westen des Kontinents hat Sika die Grösse seines Werksgeländes verdoppelt. Mit neuen Flächen für Lager, Büroräume und Labore in Abidjan könne Sika mittelfristig die Produktionskapazitäten für Fliesenkleber und Reparaturmörtel verdoppeln und die Lagerkapazitäten ausweiten. Von dort aus sollen auch die Nachbarländer Burkina Faso, Togo, Benin, Mali und Sierra Leone beliefert werden.

    Sika bekenne sich langfristig „zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit in Afrika“, wird Regionalleiter EMEA, Ivo Schädler, zitiert. „An beiden Standorten produzieren wir hochwertige Lösungen, die für grosse Infrastrukturprojekte eingesetzt werden.“ Als Beispiele führt er das Metroprojekt und die Erweiterung des Seehafens in Abidjan, die Standard Gauge Railway und das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania an.

  • Sika erweitert Spielraum für Kapitalerhöhungen

    Sika erweitert Spielraum für Kapitalerhöhungen

    Die Aktionäre von Sika unterstützen die Erweiterung des Spielraums von Sika für Kapitalerhöhungen. Sie stimmten der Aufstockung des bedingten Kapitals von aktuell knapp 15,6 Millionen Namenaktien zum Nennwert von je 0,01 Franken auf knapp 18,8 Millionen Namenaktien zum selben Nennwert zu, informiert der Zuger Konzern für Spezialitätenchemie in der Bau- und Automobilindustrie in einer Mitteilung. Aufgrund der Pandemie wurde die entsprechende Abstimmung auf der ausserordentlichen Generalversammlung am 25. Januar über einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter organisiert.

    In derselben Mitteilung gibt Sika zudem Pläne für eine Veränderung im Verwaltungsrat bekannt. Hier soll an der nächsten ordentlichen Generalversammlung am 12. April Gordona Landen Einsitz erhalten. Die schwedische Staatsbürgerin kommt aus der Personalverwaltung und war zuletzt in der Geschäftsleitung der Adecco-Gruppe aktiv.

  • Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika hat im Geschäftsjahr 2021 einen Rekordumsatz von 9,24 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Konzern für Spezialitätenchemie in der Bau- und Automobilindustrie in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 17,1 Prozent in Lokalwährungen. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 15,1 Prozent im Jahresvergleich beziffert. Eine Reihe im Berichtszeitraum getätigte Akquisitionen trug 2,0 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum bei.

    „Das wie erwartet anspruchsvolle Jahr 2021 ist für Sika sehr erfolgreich zu Ende gegangen“, wird Konzernleitungsvorsitzender Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Wir profitieren von diversen Wachstumsplattformen und sind hervorragend aufgestellt, um langfristig Erfolg zu haben.“ Für die Zukunft erwartet Hasler, dass staatliche Investitionsprogramme das Umsatzwachstum weiter ankurbeln. Zudem sieht der Konzernchef einen enormen Bedarf an nachhaltigen Lösungen in der Baubranche.

    Im Berichtsjahr seien die Umsätze von Sika in der Baubranche stärker als der Markt gewachsen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei weist Sika in allen Weltregionen im Jahresvergleich zweistelliges Wachstum aus. Am stärksten legten die Umsätze mit 21,0 Prozent in der Region Americas zu. Im separat ausgewiesenen Geschäft mit der Automobilindustrie (Segment Global Business) kehrte Sika nach einem Rückgang 2020 im Berichtsjahr in die Wachstumszone zurück. Konkret wurde ein Wachstum von 4,3 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    Seinen detaillierten Geschäftsbericht 2021 will der Konzern am 18. Februar kommunizieren. Dabei rechnet Sika damit, ein überproportional zum Umsatz gestiegenes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT und eine EBIT-Marge von 15 Prozent ausweisen zu können.

  • Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika hat laut einer Medienmitteilung die strategische Entscheidung getroffen, ihr europäisches Geschäft für Industriebeschichtungen mit Sitz im deutschen Vaihingen bei Stuttgart abzustossen. Käuferin ist die amerikanische Sherwin-Williams Company, weltweit führende Anbieterin von industriellen Farben und Beschichtungen. Hingegen biete dieses Geschäft Sika auf Konzernebene „wenig Synergiepotenzial“. Die Sparte sei daher „ein Nischengeschäft innerhalb der Sika Gruppe“.

    Das Portfolio umfasse Korrosions- und Brandschutzbeschichtungen, die hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz, Polen und Österreich vertrieben werden. Damit biete sich Sherwin-Williams, zu deren Kernkompetenzen Industriebeschichtungen zählen, „eine wichtige strategische Chance zur Förderung des Wachstums und zum Ausbau seiner Marktstellung in Europa“.

    Sika sei es „sehr wichtig“ gewesen, „einen geeigneten strategischen Eigentümer zu finden, der auch in Zukunft in die Weiterentwicklung der Produkte und die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert“, wird Regionalmanager EMEA, Ivo Schädler, in der Mitteilung zitiert. „Innerhalb dieser Organisation bieten sich dem Geschäftsbereich Industrial Coatings und seinen Mitarbeitenden die idealen Voraussetzungen, um ihr volles Potenzial zu entfalten.“

  • Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Die Sika AG expandiert in Mittelamerika und übernimmt Bexel Internacional S.A. de C.V. Die Akquisition des Familienunternehmens erhöhe die Produktionskapazität des Produzenten bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe deutlich, heisst es in einer Medienmitteilung. Bexel habe 2020 einen Umsatz von 35 Millionen Franken erzielt.

    Bexel verfügt über fünf Produktionsstandorte, darunter Mexiko-Stadt, und beliefert vor allem Baumärkte und Baustoffhändler. Die Übernahme soll die Marktstellung von Sika in dieser schnell wachsenden Metropolregion stärken. Darüber hinaus erhofft sich Sika durch den Kauf von Bexel Verkaufssynergien für seine Produkte.

    „Dank Bexel können wir unsere geografische Präsenz und unser Angebot auf dem grossen mexikanischen Markt für Mörtelprodukte im Bereich Building Finishing ideal erweitern. Damit haben wir gemeinsam, nicht zuletzt durch den verbesserten Marktzugang, eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum und eine starke Stellung in diesem Markt. Wir heissen alle neuen Mitarbeitenden von Bexel herzlich willkommen im Sika Team und freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Sika wächst zweistellig

    Sika wächst zweistellig

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern das erste Halbjahr 2021 mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Konkret wurde ein Umsatzwachstum um 23,1 Prozent auf 4,45 Milliarden Franken realisiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 67,2 Prozent auf 685,9 Millionen Franken zu. Die EBIT-Marge erreichte mit 15,4 Prozent einen neuen Rekordwert.

    „Wir haben uns in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld erneut behauptet und im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Geschäftsresultate erzielt“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „COVID-19 wird uns weiterhin herausfordern“, meint der Vorsitzende der Konzernleitung. „Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen.“

    Zur guten Entwicklung im ersten Semester 2021 hatten alle Geschäftsregionen von Sika mit zweistelligen Raten beim Umsatzwachstum beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 25,2 Prozent  auf 2,04 Milliarden Franken realisiert. Die Region Americas legte um 15,8 Prozent  auf 1,10 Milliarden Franken zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze um 26,4 Prozent auf 960,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde ein Wachstum von 26,4 Prozent auf 351,0 Millionen Franken realisiert.

    Für das Gesamtjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 17 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional gesteigert werden. Bei der EBIT-Marge rechnet Sika trotz steigender Rohstoffpreise mit mindestens 15,0 Prozent.

  • Sika übernimmt in USA Marktführer für begrünte Dächer

    Sika übernimmt in USA Marktführer für begrünte Dächer

    Sika entwickelt sich in Nordamerika zur Nummer eins für Dachbegrünungen: Der Produzent bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe übernimmt die in Chicago ansässige American Hydrotech Inc. und ihre kanadische Tochtergesellschaft Hydrotech Membrane Corporation mit Sitz in Ville d’Anjou in der Provinz Quebec.

    Das Unternehmen ist laut einer Medienmitteilung von Sika als „etablierter und anerkannter Hersteller von Flüssigmembranen“ der „klare Marktführer“ für Dachbegrünung. Auch bei der Abdichtung von Dächern und Fundamenten von Einkaufszentren habe Hydrotech eine starke Marktstellung. Das Unternehmen erzielte 2020 einen Umsatz von 83 Millionen Franken.

    „Durch die Übernahme werden wir der klare Marktführer in den schnell wachsenden Anwendungsbereichen Dachbegrünung und Bauwerksabdichtung“, so Christoph Ganz, Sikas Regionalleiter Americas. Dass Hydrotech langlebige und mit 40 Prozent Rezyklaten hergestellte Produkte anbietet, „passt perfekt zu Sikas Nachhaltigkeitsstrategie und stärkt unsere Position in Grossstädten, wo begrünte Dächer immer wichtiger werden“.

  • Sika verstärkt sich in Japan

    Sika verstärkt sich in Japan

    Sika übernimmt mit Hamatite einen der führenden japanischen Zulieferer für Kleb- und Dichtstoffe. Sein Jahresumsatz betrug zuletzt 160 Millionen Franken. Der Reifenproduzent Yokohama Rubber hat diesen Geschäftsbereich im Zuge einer Umorientierung auf sein Kerngeschäft verkauft.

    Mit Hamatite erhält das Zuger Unternehmen für Spezialitätenchemie erweiterten Marktzugang zu allen wichtigen japanischen Automobilherstellern, auch ausserhalb Japans. Damit will Sika laut einer Medienmitteilung den Anteil seiner Lösungen pro Fahrzeug signifikant erhöhen. Zudem erhalte Sika umfassende globale Produktionskapazitäten und könne somit allen Autoherstellern langfristige Vorteile in der Lieferkette bieten.

    Durch den Zukauf erweitere sich auch Sikas Portfolio von hochwertigen Kleb- und Dichtstoffen, die den hohen japanischen Baustandards entsprechen. Sikas Marktdurchdringung im Automobil- und Bausektor werde sich beschleunigen, so Sika-CEO Paul Schuler. „Mit unseren weltweiten Produktionskapazitäten werden wir unsere Kunden im Automotive-Bereich sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene noch besser bedienen können.“

    „Wir freuen uns darauf“, so Mike Campion, Regionalleiter Asien/Pazifik bei Sika, „die Mitarbeitenden von Hamatite bei Sika zu begrüssen und zusammen mit ihnen unser gemeinsames Cross-Selling-Potenzial zu entwickeln“.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Sika investiert in Katar

    Sika investiert in Katar

    Sika hat die Produktionskapazitäten für Betonzusatzmittel an seinem Standort in Katars Hauptstadt Doha vergrössert, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Zudem sei dort nun auch die Produktion von Epoxidharzen aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Sie werden für die Herstellung von Bodenbelägen und Klebstoffen benötigt.

    Die Erweiterungsinvestitionen sollen Sika eine bessere Position im Wettbewerb um staatliche Grossaufträge in Katar verschaffen. Hier schreibe die nationale Beschaffungspolitik vor, vorrangig inländisch hergestellte Produkte zu beziehen, erläutert der Konzern. Der Mitteilung zufolge stehen in Katar hohe Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur für Energie und Wasser an.

    „Unsere jüngste Investition in Katar positioniert uns für weiteres Wachstum und stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit im Land“, wird Sika-Regionalleiter EMEA Ivo Schädler in der Mitteilung zitiert. „Durch die erweiterte Produktion gehen wir für unser Geschäft von einer deutlichen Nachfrage- und Volumensteigerung bei unseren hochwertigen Klebstoff- und Flooring-Lösungen aus.“

  • Sika kauft Mörtelhersteller in Brasilien

    Sika kauft Mörtelhersteller in Brasilien

    Sika kauft einen Mörtelhersteller in Brasilien auf. Supermassa do Brasil Ltda verfüge mit seiner Marke BR Massa über eine starke Marktstellung in der Region Minas Gerais, erläutert Sika in einer Mitteilung zur Übernahme. Sie soll die Präsenz des Zuger Baustoffkonzerns in den Baumärkten und Fachhändlern des laut Mitteilung zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen gehörenden Landesteils Brasiliens stärken. Darüber hinaus setzt Sika darauf, in Verbindung mit BR Massa-Produkten weitere eigene Produkte erfolgreich anbieten zu können.

    „Mit BR Massa können wir unseren Kundenservice und unser Angebot in der Region Minas Gerais weiter verbessern“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas, in der Mitteilung zitiert. „Die verstärkte Präsenz im Vertrieb und die erweiterte lokale Supply Chain werden massgeblich zur weiteren Durchdringung des brasilianischen Markts beitragen.“ Die Übernahme verschafft Sika zudem einen ersten Produktionsstandort in der Region.

    Die Transaktion werde vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Kartellbehörden erfolgen, informiert Sika in der Mitteilung weiter. Über den Kaufpreis und weitere Details zur Übernahme werden dort keine Angaben gemacht.

  • Sika setzt neue Massstäbe bei der Wiederverwertung von Beton

    Sika setzt neue Massstäbe bei der Wiederverwertung von Beton

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern „ein neues, bahnbrechendes Wiederverwertungsverfahren für Altbeton entwickelt“. Mit Hilfe von Zusatzstoffen wird das Abbruchmaterial dabei in seine Bestandteile Kiesel, Kalk und Sandstein zerlegt. Dabei würden zudem rund 60 Kilogramm CO2 pro Tonne Altbeton gebunden, schreibt Sika.

    „Allein in den fünf grössten EU-Ländern fallen jährlich rund 300 Millionen Tonnen Altbeton an“, wird Sika-CEO Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. „Durch die komplette Rezyklierung können bis zu 15 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.“

    Das neue Verfahren erlaube die vollständige Wiederverwertung von Betonabfällen, erläutert Sika in der Mitteilung weiter. Herkömmliche Verfahren hätten dagegen bisher nur die Wiederverwertung von rund einem Drittel der wiedergewonnenen Rohstoffe ermöglicht. Der im Verfahren reCO2ver gewonnene neue Beton reiche qualitativ hingegen an neuen Beton heran.

    Laut Frank Hoefflin stellt reCO2ver ein in in der Branche einmaliges Verfahren zur Wiederverwertung von Altbeton dar. „Wir sind bereits daran, chemische Zusatzstoffe und Mittel zur fortlaufenden Qualitätssteigerung zu entwickeln, um damit die Industrialisierung unserer Technologie weiter voranzubringen“, erläutert  der Technologiechef von Sika in der Mitteilung.

  • Thomas Hasler soll Sika führen

    Thomas Hasler soll Sika führen

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 neue Rekordwerte bei Betriebsergebnis und Konzerngewinn verbuchen können. Konkret legte das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken zu. Der Konzerngewinn konnte gleichzeitig um 8,8 Prozent auf 825,1 Millionen Franken erhöht werden. Bei den Umsätzen war ein Wachstum in Lokalwährungen um 3,4 Prozent auf 7,88 Milliarden Franken realisiert worden.

    „Als besonders krisenresistent haben sich im Jahr 2020 vor allem das Distributionsgeschäft sowie unser Refurbishment-Business gezeigt“, wird Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. Nach Ansicht des Sika-CEOs wird der Konzern zukünftig von einer wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten profitieren. „Bereits heute wird ein grosser Teil unseres Umsatzes mit Technologien generiert, die den Kunden, der Umwelt und der Gesellschaft einen nachhaltigen Nutzen liefern“, erläutert Schuler. Für das laufende Jahr strebt Sika insgesamt ein Umsatzwachstum zwischen 6 und 8 Prozent in Lokalwährungen an.

    Per Anfang Mai wird Schuler sein Amt an Thomas Hasler übergeben. Der derzeitige Leiter Global Business und Industry von Sika ist seit 32 Jahren für den Zuger Baustoffkonzern tätig, wird in der Mitteilung erläutert. Hasler war als Forschungschemiker für Industrieklebstoffe bei Sika eingestiegen und hatte 2011 die Leitung Automotive weltweit übernommen. Seit 2014 gehört der designierte CEO der Konzernleitung an. Der derzeitige Konzernchef Paul Schuler wird an der Generalversammlung im April zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen werden.

  • Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft den russischen Hersteller von Mörtelprodukten Kreps LLC auf, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 15 Millionen Franken ist auf die Produktion von Fliesenklebern, Putzen und Bodenverlaufsmassen spezialisiert. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Neuzugang soll die Stellung von Sika in der Region stärken. „Kreps bietet ein breites Produktportfolio und eine erweiterte geografische Präsenz für Mörtel in der Russischen Föderation“, wird Ivo Schädler, Regionalmanager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Zusammen mit dem verbesserten Zugang zum Vertriebskanal erhalten wir eine Plattform, um unsere Position in diesem Markt weiter auszubauen und zu stärken.“ Die Neuerwerbung unterhält Produktionsstandorte in Sankt Petersburg und Jekaterinburg, beides Regionen, in denen Sika bisher nicht mit eigenen Standorten vertreten war.

    Mit der Übernahme gehen auch ein von Kreps betriebenes Trainingszentrum und „gut ausgestattete“ Produktionslaboratorien in den Besitz von Sika über, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge muss die Transaktion noch von den lokalen Kartellbehörden genehmigt werden.

  • Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika dehnt ihre Zusammenarbeit mit Cidra Concrete Systems aus. Das Zuger Unternehmen der Bauchemie hat laut einer Medienmitteilung eine Vereinbarung für eine Wachstumsfinanzierung mit Eigenkapital unterzeichnet. Diese Vereinbarung ergänzt die seit Anfang 2019 bestehende globale Partnerschaft mit dem nordamerikanischen Experten für Überwachungs- und Informationssysteme in Betonmischfahrzeugen. Sie wurde zur Einführung dieser Datendienstleistung in den USA und Kanada geschlossen.

    Cidra Concrete Systems mit Sitz in Eden Prairie im US-Bundesstaat Minnesota stellt hochpräzise On-board-Systeme her, die die Betonqualität während des Transports von der Betonmischanlage bis zur Baustelle messen. So können Betonhersteller über ein cloud-basiertes Datenportal zu jedem Fahrzeug ihrer Flotte in Echtzeit Informationen zur Betonqualität wie Verarbeitbarkeit oder Luftmenge abrufen. Jetzt soll diese Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen auf weitere Länder ausgedehnt werden. „Wir freuen uns, dieses Angebot dank Sikas Position als Marktführer weltweit anbieten zu können“, so Cidra-Chef Scott Anderson.

    „Mit dieser IoT-basierten Technologie können wir unseren Kunden in der Betonindustrie neue digitale Lösungen zur Verfügung stellen“, wird Phillippe Jost, Head Construction Sika, in der Mitteilung zitiert. Die „Optimierung des Mix-Designs von Beton“ ermögliche es den Sika-Kunden, „die Leistung ihres Betons und ihre Rentabilität zu verbessern, indem die Anzahl der zurückgewiesenen Lkw-Ladungen verringert wird“.