Schlagwort: Silbern

  • Dietikon legt neue Bau- und Zonenordnung für Silbern vor

    Dietikon legt neue Bau- und Zonenordnung für Silbern vor

    Der Gestaltungsplan für das Gebiet Silbern – Lerzen – Stierenmatt (SLS) in Dietikon kann laut einer Medienmitteilung nicht durch den Kanton Zürich genehmigt werden. Das haben die Behörden von Stadt und Kanton den Grundeigentümern und Interessenvertretern in einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 26. Januar, mitgeteilt.

    Der Gestaltungsplan sollte unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Naturschutzes, der Bevölkerung sowie der Industrie und des Gewerbes eine geordnete Entwicklung ermöglichen. Die Bevölkerung hatte dem Gestaltungsplan am 11. März 2012 klar zugestimmt.

    Dagegen ist allerdings beim Baurekursgericht des Kantons Zürich (BRG) Rekurs erhoben worden. Das Verfahren wurde bis zum Erlass einer Schutzverordnung für die Limmataltläufe ausgesetzt. Die dadurch erforderliche Revision der Schutzverordnung ist im Dezember 2022 erfolgt. Unabhängig von der Entscheidung des BRG teilte das Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich im Frühling 2021 der Stadt Dietikon mit, dass es den rekursbelasteten öffentlichen Gestaltungsplan SLS auch nach Abschluss des hängigen Rechtsmittelverfahrens nicht genehmigen kann.

    Grund dafür ist, dass sich die Rechtslage seit der Festsetzung des Gestaltungsplans in wesentlichen Punkten geändert hat. So war der Gestaltungsplan SLS als Rahmenplan konzipiert, in den später private Gestaltungspläne eingebettet werden können. Ein solches Planungskonstrukt ist zwischenzeitlich nicht mehr genehmigungsfähig, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

    Um Rechtssicherheit zu schaffen, entschied die Stadt Dietikon nach Abklärungen beim Kanton, die notwendigen Änderungen für das Gebiet SLS mit einer Teilrevision der Bau- und Zonenordnung umzusetzen. Diese liegt jetzt bereit für die öffentliche Mitwirkung.

  • Eine Hochbahn für Silbern und das Niderfeld

    Eine Hochbahn für Silbern und das Niderfeld

    Das innovative Projekt der im Mai 2018 gegründeten Interessengemeischaft (IG) Hochbahn Silbern macht sich für eine Verkehrslösung hoch über den Gleisen zwischen den für Dietikon relevanten Quartieren Silbern und dem noch in der Entwicklung stehenden Niderfeld stark. Denn der SBB-Rangierterminal bildet eine Barriere zwischen den beiden Stadtteilen. Die Hochbahn würde die direkte Verbindung zwischen der im Richtplan festgehaltenen S-Bahn-Station Silbern und einer Station der Limmattalbahn im Niderfeld sichern. Damit hätte das Silbernquartier einen Anschluss an die Limmattalbahn, und die künftigen rund 2000 Bewohner und Arbeitenden des Niderfeld-Quartiers könnten unkompliziert die Einkaufsinfrastruktur und eine mögliche S-Bahn-Haltestelle Silbern erreichen.
    Hinter der IG Hochbahn Silbern stehen Vertreter der Gebiete Silbern und Niderfeld sowie der Limmatstadt AG und der Stadt Dietikon. Präsidiert wird die IG von Beny Ruhstaller, Verein Grundeigentümer Niderfeld Dietikon (VGND). Die Hochbahn soll in den nächsten 8 bis 15 Jahren realisiert werden. Das Projekt wurde als relevant für das Limmattal eingestuft. Deshalb wurde die Hochbahn Silbern als förderungswürdiges Projekt in die Regionale Projektschau Limmattal aufgenommen. Wie die automatisierte seilgezogene Hochbahn aussehen könnte, ist bereits klar. Mit ihrem möglichen futuristischen Design wäre die Hochbahn nicht nur eine Attraktion im Limmattal, sondern würde zudem die gewünschte Querverbindung bieten. Seilbahnen haben sich auch an anderen Orten in der Schweiz bewährt. So beispielsweise die Polybahn in Zürich, die Seilbahn Rigiblick oder die Stadtbahn Lugano.

    Die Hochbahn Silbern hat sich mittlerweile von einer Vision zu einem konkreten Projekt entwickelt. Die Machbarkeit wurde geprüft und für umsetzbar eingestuft – auch die Streckenführung und mögliche Haltestellen konnten bereits eingegrenzt werden. So soll die Fahrstrecke zwischen 607 und 637 Meter lang sein. Mit einer Fahrzeit von etwa 2 Minuten könnte die Hochbahn 700 bis 750 Personen pro Stunde transportieren. Die bislang erfolgten Gespräche mit den SBB und der Seilbahnfirma Garaventa, die regelmässig an den Sitzungen der IG Hochbahn Silbern teilnehmen, verliefen bisher vielversprechend. Die Kosten werden auf ca. 20 Millionen Franken geschätzt. Der Betrieb soll vollautomatisch erfolgen und kein Personal vor Ort benötigen.

    Um das Projekt voranzutreiben wird gemäss der IG Hochseilbahn Silbern nun Unterstützung durch die Stadtbehörden benötigt. Ausserdem muss die Hochbahn in den Quartierplan Niderfeld integriert werden – mit einer eventuellen Landausscheidung für die Stationen und die Geleise auf beiden Seiten. In nächster Zeit soll das Projekt mit einer Potenzialanalyse weiter konkretisiert sowie die Kostenplanung und technische Umsetzbarkeit geprüft werden. Danach folgt die Eingabe an das Bundesamt für Verkehr. ■

  • Baubewilligung für HIAG

    Baubewilligung für HIAG

    Der Bau des neuen Möbelfachmarkts XXXLutz beginnt im Herbst 2020. Dafür hat HIAG die rechtskräftige Genehmigung erhalten. Mit dem Bau von rund 18’000 Quadratmetern Nutz- und Verkaufsfläche wird das Einkaufsgebiet Silbern nachhaltig und sichtbar aufgewertet. Der Einkaufsstandort bietet bereits jetzt durch die grosse Anzahl von Branchenübergreifenden Fachmärkten und Outlets über 5000 Arbeitsplätze.