Schlagwort: Simonetta Sommaruga

  • Bundesrätin Sommaruga eröffnet Limmattalbahn

    Bundesrätin Sommaruga eröffnet Limmattalbahn

    Die Limmattalbahn ist offiziell eröffnet. Am Freitag, dem 9. Dezember, haben laut einer Medienmitteilung gut 400 geladene Gäste an der Eröffnungsfeier im Depot der neuen Stadtbahn in Dietikon an der Grenze zum Aargau teilgenommen.

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat in ihrer Rede auf die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs hingewiesen. „Die neue Bahn bringt Menschen zusammen und erleichtert es den Pendlerinnen und Pendlern, rasch und bequem zur Arbeit zu kommen“, wird die scheidende Verkehrsministerin in der Mitteilung zitiert. „Und sie fängt den Mehrverkehr auf, der durch die weitere Entwicklung hier im boomenden Limmattal zu erwarten ist.“

    Aus der Sicht der Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh stärkt die Limmattalbahn den öffentlichen Verkehr als „Rückgrat der Zürcher Mobilität massiv“. „Mit der Limmattalbahn wird die Lebensqualität, aber auch die Standortattraktivität der ganzen Region gesteigert“, zitiert die Medienmitteilung aus ihrer Rede.

    Der Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger verweist auf die Rolle der Bahn beim Wachstum der Region. „So kann das grosse Potenzial dieses kantonsübergreifenden Raumes sinnvoll genutzt werden. Denn nur mit einer guten Erschliessung haben die neuen Wohn-, Arbeits- und Freizeitangebote nebeneinander Platz.“

    Der Bau der Bahn wird maximal 600 Millionen Franken gekostet haben. Budgetiert waren 755 Millionen Franken. „Gründe dafür sind unter anderem, dass die Reserven nicht in Anspruch genommen werden mussten und dass mehrere grosse Bauaufträge günstiger vergeben werden konnten“, begründet Daniel Isler, Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn, die Unterschreitung des Budgets.

  • Bund will Konzept für energieeffiziente Massnahmen bei Gebäuden erarbeiten

    Bund will Konzept für energieeffiziente Massnahmen bei Gebäuden erarbeiten

    In seiner Motion vom 26. September 2019 hat der damalige Nationalrat Christoph Eymann (LDP/BS) den Bundesrat aufgefordert „ein Umsetzungskonzept für energieeffiziente Minergie-P-Massnahmen zur Reduktion der 80-prozentigen Energieverluste im Gebäudebereich vorzulegen und dabei auch die Nutzung von Dach- und Fassadenflächen für solare Energieproduktion zu berücksichtigen“. Der Nationalrat hatte den Vorstoss im Juni vergangenen Jahres gutgeheissen. An seiner Sitzung am 31. Mai habe nun auch der Ständerat der Motion zugestimmt, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung.

    Weil der Ständerat aber eine Ergänzung des Textes vorgenommen habe, gehe die Motion erst einmal wieder an den Nationalrat zurück, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret sollen die Kantone bei der Erarbeitung des Konzepts miteinbezogen werden. Dies hatte die ständerätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek-S) aufgrund grosser kantonaler Unterschiede beim bestehenden Gebäudeprogramm empfohlen.

    Der Bundesrat schliesst sich der Motion von Eymann an. „Angesichts der gestiegenen Energiepreise, etwa wegen des Ukraine-Kriegs, sei das Anliegen nicht nur klimapolitisch, sondern auch ökonomisch wichtig“, zitieren die Parlamentsdienste Umweltministerin Simonetta Sommaruga. „Die Bevölkerung könne so entlastet werden.“