Schlagwort: Smart Building

  • Smart Building wird zum Standortfaktor

    Smart Building wird zum Standortfaktor

    Intelligente Gebäude werden dann zum Standortfaktor, wenn sie zunächst die ESG-Performance sichtbar und steuerbar machen. Durch Sensorik, Automation und datenbasierten Betrieb lassen sich Energie- und Ressourcenverbräuche, CO²-Emissionen, Raumklima und Flächeneffizienz messbar optimieren und diese Kennzahlen für Green-Finance, Ratings und Regulatorik nachweisen. Leuchtturmprojekte wie The Edge in Amsterdam, Taipei 101, Roche Basel oder The Crystal in London zeigen, wie Smart-Building-Technologie mit klaren Nachhaltigkeitsindikatoren und Zertifizierungen verknüpft wird und so über das einzelne Objekt hinaus Wirkung entfaltet.

    Smart Building als Talentmagnet
    Intelligente Gebäude verändern das Arbeits- und Innovationsumfeld. Nutzerzentrierte Gebäude mit hoher Luftqualität, viel Tageslicht, flexiblen Flächen, Apps und Services werden zu einem magnetischen Faktor für Talente und für Unternehmen, die moderne, gesunde Arbeitswelten verlangen. In solchen Smart Buildings verschmilzt Technologie mit Arbeitsplatzqualität. Von personalisierbaren Komfortparametern bis zur intelligenten Flächensteuerung und stärkt direkt das Employer Branding und die Attraktivität eines Standorts für wissens- und technologieintensive Firmen.

    Vom Einzelgebäude zum vernetzten Campus
    Standort- und Campusstrategie prägen intelligente Gebäude. In Quartieren und Campusstrukturen werden Daten aus vielen Smart Buildings aggregiert. So entstehen steuerbare Netze aus Energie, Mobilität und Nutzung, die eine Stadt oder Region als leistungsfähigen, nachhaltigen Standort positionieren, weit über das einzelne Objekt hinaus. Damit verschiebt sich die Diskussion. Intelligente Gebäude sind nicht mehr nur ein technisches Upgrade, sondern ein strategischer Hebel, um Standorte zukunftsfähig, regulierungssicher und international wettbewerbsfähig zu machen.

    © Edge

    The Edge in Amsterdam gilt als Prototyp eines intelligenten Bürogebäudes, in dem Architektur, Technik und Daten von Beginn an als ein digitales System gedacht wurden. Auf rund 40’000 Quadratmetern vernetzt eine extrem dichte IoT-Infrastruktur mit rund 28’000 Ein- und Ausgängen Sensoren, LED-Leuchten mit eigener IP-Adresse, Gebäudeautomation und eine Workplace-App. Mitarbeitende buchen ihre Arbeitsplätze activity-basiert im 3D-Modell, erhalten personalisierte Licht- und Komfortprofile und arbeiten in hochflexiblen, tageslichtorientierten Flächen. Energetisch erreicht The Edge dank effizienter Hülle, Geothermie, grosser Photovoltaikflächen, Regenwassernutzung und E-Mobilität eine energiepositive Bilanz und reduziert CO²-Emissionen im zweistelligen Millionen-Kilogramm-Bereich über zehn Jahre. Die permanent erhobenen Nutzungs-, Komfort- und Energiedaten bilden die Basis für prädiktive Wartung, Reinigungs- und Flächenoptimierung und machen ESG-Leistung im Betrieb mess- und steuerbar, statt sie nur zu reporten. Als BREEAM-Outstanding-Objekt mit internationalem Benchmark-Status zeigt The Edge, wie ein einzelnes Smart Building sowohl Arbeitswelt als auch Standortprofil von Amsterdam als innovativem, nachhaltigem Wirtschaftsraum prägen kann.
    Mehr Erfahren

    Taipei 101 in Taipeh zeigt, wie ein ikonischer Supertall mit Smart-Building-Technik in ein grünes und «gesundes» Hochhaus transformiert werden kann. Ein integriertes Gebäude- und Energiemanagementsystem überwacht und steuert Beleuchtung, HVAC, Pumpen und Aufzüge, ergänzt durch cloudbasierte Analytik zur Effizienzsteigerung. Doppelfassade, LED-Retrofit, optimierte Luftaufbereitung sowie wassereffiziente Armaturen, Regenwassernutzung und ein verbessertes Kühlwassersystem senken Energie- und Wasserverbrauch deutlich. Der Green-Retrofit machte Taipei 101 zum LEED-Platinum-Pionier im Bestand. 2025 erreichte der Turm erneut LEED v5 O+M Platinum mit Höchstpunktzahl sowie WELL v2 Core Platinum. Über mehrere Jahre konnten so rund 160 Mio. kWh Strom eingespart und zugleich Luftqualität, Komfort und Gesundheit der Nutzer deutlich verbessert werden. Ein globales ESG-Leuchtturmprojekt für Bestandsgebäude.
    Mehr Erfahren

    © F. Hoffmann-La Roche AG

    Roche Campus Basel/Kaiseraugst verfolgt auf dem Campus Basel/Kaiseraugst eine Smart-Building- und Smart-Campus-Strategie, bei der ein durchgängiges IoT-Backbone Bestands- und Neubauten verbindet. Sensorik, Gebäudeautomation und Datenplattformen werden so eingesetzt, dass Energieeffizienz, Nutzererlebnis und Betriebsoptimierung in einer skalierbaren digitalen Infrastruktur zusammenlaufen. Konkrete Anwendungsfälle sind Belegungs- und Präsenzmessung, Indoor-Navigation, georeferenzierte Grundrisse und smarte Logistik- bzw. Materialflüsse. Grosse Neubauten wie Bau 2, BSN8/11 und das pRED-Center dienen als Träger, in die Sensorik, Automation und Datenarchitektur von Beginn weg integriert werden. Damit wird der Campus zu einem strategischen ESG-Hebel. Energiemonitoring, Flächen- und Betriebsoptimierung stützen die Dekarbonisierung, nutzerzentrierte Arbeitswelten verbessern Orientierung und Servicequalität. Ein konsequentes Daten- und Life-Cycle-Management schafft Transparenz für FM und Governance. So stärkt Roche zugleich den Life-Sciences-Standort Basel mit international sichtbaren Referenzgebäuden und einer klar systemischen Nachhaltigkeitslogik.
    Mehr Erfahren

    © ArchDaily

    The Crystal in London ist ein kompaktes, aber konsequent durchentwickeltes Smart-Building-Leuchtturmprojekt mit klarer ESG-Verknüpfung. Es wurde 2012 in den Royal Docks für Siemens als Ausstellungs- und Konferenzzentrum gebaut, umfasst rund 6’300 Quadratmeter und gilt mit LEED Platinum und BREEAM Outstanding als eines der nachhaltigsten Gebäude der Welt. Das vollständig verglaste, zweigeschossige Gebäude kombiniert ein all-electric-Konzept ohne fossile Brennstoffe mit einer fein abgestimmten Glasfassade und einem integrierten Gebäudemanagementsystem. Photovoltaik auf dem Dach, Erdsonden mit Wärmepumpen, LED-Beleuchtung, Regen- und Schwarzwasseraufbereitung sowie wassereffiziente Armaturen senken Energie- und Wasserverbrauch deutlich. Das BMS vernetzt Heizung, Kühlung, Lüftung, Licht und Sicherheit, passt den Betrieb in Echtzeit an Belegung und Wetter an und macht alle Systeme mess-, benchmark- und feinjustierbar. So entsteht ein nahezu selbstoptimierendes Gebäude, das zugleich als öffentlich zugänglicher Lernort für urbane Nachhaltigkeit dient und mit transparenter Performance-Darstellung zum internationalen Referenzfall für smarte, ESG-orientierte Architektur geworden ist.
    Mehr Erfahren

  • Vorteile von intelligenten Gebäudesystemen

    Vorteile von intelligenten Gebäudesystemen

    Pförtner, Telefonistin und Aufzugführer – drei Beispiele für Berufe, die früher für den Betrieb von Gebäuden unerlässlich waren, heute aber weitgehend ausgestorben sind. Zugangskontrolle, Telekommunikation, Lift und viele weitere Bereiche funktionieren längst automatisiert. Mit der Digitalisierung entwickeln sich Immobilien immer mehr in Richtung von «Smart Buildings». Welche Vorteile sich daraus ergeben können und inwiefern damit auch Herausforderungen verbunden sind, zeigt der Blick auf die Gebäudeautomation.

    Gewerke vernetzen
    Durch die Digitalisierung kann die Gebäudeautomation zuvor weitgehend autark agierende Gewerke zu einem vernetzten System zusammenführen. Ein kontinuierlicher Datenaustausch und optimierte Prozesse steigern den Komfort für die Nutzenden ebenso wie die Energieeffizienz. In der Praxis sei dieser integrale Ansatz allerdings noch mit gewissen Herausforderungen verbunden, sagt Turan Babuscu, Head of Automation bei Siemens Schweiz. «Die Abstimmung zwischen den Gewerken erfolgt oft zu spät in einem Bauprojekt.» Dies betrifft beispielsweise die Definition der Schnittstellen und das Klären von Verantwortlichkeiten – Themen, die möglichst früh in der Planungsphase diskutiert werden sollten. «Nur wenn die integrale Zusammenarbeit von Anfang an klar festgelegt ist, kann die Digitalisierung ihr volles Potenzial entfalten», bekräftigt Babuscu.

    Höhere Effizienz, mehr Komfort
    Die Vorteile einer gelungenen integrierten Gebäudeautomation zeigen sich beispielsweise bei der Betriebseffizienz. Werden Daten systematisch erfasst und ausgewertet, lassen sich Energieverbräuche reduzieren, Störungen frühzeitig erkennen und bedarfsgerechte Wartungszyklen entwickeln. Die gebäudetechnischen Systeme benötigen so weniger Energie und haben eine längere Lebensdauer – zwei Aspekte, die für Eigentümerschaften und Betreibende sowohl aus ökologischen wie auch aus ökonomischen Gründen interessant sind.

    Damit in einem Gebäudeautomationssystem alle Gewerke vernetzt und aufeinander abgestimmt werden können, muss das Thema schon in einer frühen Planungsphase einbezogen werden. (Foto: Siemens Schweiz)

    Für Nutzerinnen und Nutzer steht demgegenüber vor allem der höhere Komfort im Fokus, den eine durchgängige Gebäudeautomation erlaubt. Ein Beispiel dafür ist die Anpassung von Raumtemperatur, Beleuchtung und Luftqualität an die Nutzung, die Tageszeit und die Belegung, sodass sich ein gesünderes und produktiveres Innenraumklima ergibt.

    KI wirkt unterstützend
    In den kommenden Jahren werde die Vernetzung verschiedener Systeme innerhalb eines Gebäudes weiter zunehmen, prognostiziert Babuscu. «Dafür braucht es offene, sichere Protokolle wie BACnet/SC oder KNX Secure, die eine hindernisfreie verschlüsselte Kommunikation zwischen den Gewerken und den Cloud-Diensten ermöglichen.» Und wie steht es mit der künstlichen Intelligenz (KI)? «Sie hat bereits heute einen festen Platz in der Gebäudeautomation», sagt Babuscu. «Viele Systeme nutzen lernende Algorithmen, um das Verhalten des Gebäudes zu verstehen und automatisch zu optimieren.» Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. KI dürfte in Zukunft vermehrt selbst Entscheidungen treffen, etwa indem sie die beste Betriebsstrategie oder den optimalen Zeitpunkt für die Wartung festlegt. Wichtig ist, dass der Einsatz der KI transparent, nachvollziehbar und sicher gestaltet wird, um die Akzeptanz der Beteiligten zu erlangen.

    Weitere Informationen:
    https://www.swissbau.ch/de/c/vorteile-von-intelligenten-gebaeudesystemen.74100

  • Innovationsimpulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft

    Innovationsimpulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft

    Professor Adrian Wildenauer wird neuer Leiter des Center for Smart Building & Real Estate an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ). Das Zentrum wird Bereich des ebenfalls neu geschaffenen Departements Banking & Finance, Controlling und Real Estate, heisst es in einer Mitteilung. Das Departement nimmt im Januar 2026 seine Arbeit auf und wird von Nadine Rusch-Schenker geleitet.

    Mit der Übernahme des neuen Amtes will Adrian Wildenauer die Weiterentwicklung der Bau- und Immobilienwirtschaft aktiv mitgestalten. Bislang ist er als Professor für digitales Bauen an der Berner Fachhochschule (BFH) tätig. Zuvor arbeitete er unter anderem bei der SBB AG als Leiter BIM Standardisierung & Branchenaktivitäten sowie in weiteren leitenden Funktionen im Immobiliensektor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Building-as-a-Service und digitalem Bauen.

    „Mit Adrian Wildenauer gewinnen wir einen international vernetzten Experten, der Theorie und Praxis auf einzigartige Weise verbindet. Seine Arbeit zu Smart Building, Digital Twins und datenbasierten Services stärkt die Innovationskraft der HWZ im Bereich Real Estate Management“, wird Brian Rüeger, Rektor der HWZ, in der Mitteilung zitiert.

  • ZHAW bündelt Expertise in neuer Kompetenzgruppe

    ZHAW bündelt Expertise in neuer Kompetenzgruppe

    Am Institut für Facility Management der ZHAW entsteht eine neue Einheit, die den digitalen Wandel der Immobilien- und Baubranche aktiv mitgestalten soll. Die Kompetenzgruppe Smart Building Management widmet sich der Frage, wie Gebäude und Areale intelligent geplant, genutzt und bewirtschaftet werden können. Ziel ist es, digitale Technologien, datenbasierte Services und integrale Strategien entlang des gesamten Immobilienlebenszyklus nutzerorientiert zu entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf Smart Buildings, Smart Workplaces und resilienten Infrastrukturen, die auf die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt ausgerichtet sind.

    Internationale Erfahrung und vertiefte Branchenkenntnis
    Die neue Leiterin Andrea González bringt über 15 Jahre internationale Erfahrung in Städtebau, Immobilienentwicklung, Architektur, Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit. Sie begleitete grosse und komplexe Projekte in Europa und Asien von der Standortanalyse über Planung und Bau bis hin zu Betrieb, Sanierung und Umnutzung. Besonders hervorzuheben ist ihre Expertise in der Anwendung innovativer Smart-Building-Strategien, dem Einsatz digitaler Werkzeuge wie BIM und künstlicher Intelligenz sowie in nachhaltigen Bauweisen.

    Ihre Führungserfahrung reicht von der Leitung interdisziplinärer Projektteams bis zur Gesamtverantwortung als Head of Real Estate und Architektur eines Schweizer Unternehmens. Als Fachperson verbindet sie ökonomisches Denken mit technologischem Innovationsgeist und nachhaltigen Lösungsansätzen.

    Brückenbauerin zwischen Wissenschaft und Praxis
    Neben ihrer Tätigkeit in der Immobilien- und Baupraxis ist Andrea González seit vielen Jahren in Forschung und Lehre aktiv. Sie lehrte und forschte unter anderem an der ETH Zürich, der Universität Liechtenstein, der Universidad Politécnica de Madrid sowie am Tokyo Institute of Technology. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigen sich mit der Integration digitaler Technologien wie künstlicher Intelligenz, digitaler Zwillinge und prädiktiver Analysen in Planungs- und Entwicklungsprozesse.

    In Publikationen und Konferenzbeiträgen hat sie die Transformation urbaner Räume sowie die Zukunft von Smart Buildings und Smart Cities intensiv beleuchtet. Zudem engagiert sie sich in der Lehre auf allen Stufen, von Bachelor- und Masterstudiengängen bis zu Weiterbildungsprogrammen und trägt zur Entwicklung neuer akademischer Formate bei.

    Zukunftsweisende Perspektiven für Smart Building Management
    Mit der Ernennung von Andrea González setzt die ZHAW ein starkes Zeichen für die Weiterentwicklung der Immobilien- und Bauwirtschaft in Richtung Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz. Die neue Kompetenzgruppe Smart Building Management wird künftig Impulse für praxisnahe Forschung und innovative Lösungen liefern, die sowohl Unternehmen als auch Institutionen bei der Transformation ihrer Infrastrukturen unterstützen.

  • Kooperation für intelligente Licht- und Gebäudelösungen

    Kooperation für intelligente Licht- und Gebäudelösungen

    Der Technologiekonzern ABB und die österreichische Zumtobel Group arbeiten bei der Weiterentwicklung intelligenter Licht- und Gebäudelösungen sowie Gleichstromanwendungen zusammen. Die Unternehmen werden sich laut einer Medienmitteilung auf die Integration der Gebäudeautomationslösungen von ABB mit den Lichtmanagementsystemen der Zumtobel Gruppe konzentrieren.

    Von der „gebündelten Kompetenz“ versprechen sich beide Unternehmen „effizientere, nachhaltigere und benutzerfreundlichere Smart-Building-Umgebungen“. Hierfür werde die Anwendung sensorbasierter Lichtlösungen beschleunigt mit dem Ziel, „Energieeffizienz zu optimieren, den Komfort der Gebäudenutzer zu erhöhen und die Effektivität der Steuerung von Heizung, Lüftung und Klimatechnik zu maximieren“. Der Mehrwert soll Kunden im Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsbereich zugute kommen.

    Mit der Kooperation sollen Innovationen beim Einsatz von Gleichstromtechnologie in industriellen Grossanwendungen gefördert werden. So sollen durch neu entstehende Synergien Gebäude effizienter, nachhaltiger und benutzerfreundlicher werden. Beim Einsatz moderner industrieller Stromnetze könnten erneuerbare Energie in grösserem Rahmen genutzt werden. Dies spare Ressourcen, reduziere die Einspeiseleistung und führe zu stabilen Netzen sowie ein offenes System für Anwender.

    „Unser Partnerschaftskonzept ermöglicht es uns, Innovation, Standardisierung und Nachhaltigkeit besser zu adressieren und bei neuen Technologien weiterhin eine Vorreiterrolle zu spielen“, wird Lucy Han, EVP for Building and Home Automation Solutions bei ABB, zitiert.

  • Erfolgreiche Rückkehr der ineltec mit Fokus auf Innovation

    Erfolgreiche Rückkehr der ineltec mit Fokus auf Innovation

    Ein Neustart, der überzeugt
    Die Rückkehr der ineltec war ein voller Erfolg. Die Messe, die am 11. und 12. September 2024 in der Messe Zürich stattfand, verzeichnete regen Zulauf und begeisterte sowohl Aussteller als auch Fachbesucher. Mit einem klaren Fokus auf Effizienz und Innovationskraft präsentierte die Messe ihre Neuheiten auf kompakten, fokussierten Ständen, die den direkten Austausch zwischen Besuchern und Anbietern förderten.

    Enormes Besucherinteresse und spannende Innovationen
    Die ineltec überzeugte mit einem beeindruckenden Besucherandrang: Bereits am Eröffnungstag waren die Hallen dicht gefüllt. Fachkräfte aus der gesamten Schweiz drängten sich um die neuesten Entwicklungen und Produkte der Aussteller. Messeleiterin Noëlle Marti zeigte sich überwältigt von der Resonanz: «Das enorme Interesse und die positiven Rückmeldungen unserer Besucher übertreffen alle Erwartungen. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn sich unsere intensive Vorarbeit auf diese Weise auszahlt.»

    Breite und Tiefe des Angebots – für jeden das Richtige
    Mit einem klar strukturierten Messelayout und einer breiten Palette an Ausstellern bot die ineltec für jeden etwas: Ob es um Smart Building, Kreislaufwirtschaft, Elektromobilität oder innovative Technologien ging – das Fachpublikum konnte gezielt nach den für sie relevanten Themen suchen und fündig werden. Besonders geschätzt wurde die Übersichtlichkeit, die es den Besuchern ermöglichte, sich effizient durch die verschiedenen Messestände zu bewegen.

    Expertenwissen im Speakers Corner
    Ein Highlight der Messe war das umfangreiche Vortragsprogramm im Speakers Corner. Hier präsentierten Branchenexperten ihre neuesten Entwicklungen und Tools, unter anderem zu den Themen künstliche Intelligenz, elektrische Anlagen und Elektromobilität. Die moderierten Innovation Pitches, organisiert von Electrosuisse, prüften die vorgestellten Technologien auf ihre Praxistauglichkeit – eine wertvolle Wissensquelle für alle Teilnehmenden.

    Der Nachwuchs im Fokus
    Ein besonderes Augenmerk legte die ineltec auf die Förderung des Nachwuchses. Insgesamt 16 Ausbildungsklassen besuchten die Messe und erhielten in geführten Touren einen Einblick in die neuesten Entwicklungen der Branche sowie in mögliche Karrieremöglichkeiten. Die Nachwuchsförderung wurde von EIT.swiss unterstützt, die den Gewinnern eines Wettbewerbs hochwertige Messgeräte überreichte – ein Motivationsschub für die nächste Generation der Elektrobranche.

    Netzwerken und Interaktion auf höchstem Niveau
    Neben den fachlichen Highlights bot die Messe auch Raum für Unterhaltung und Interaktion. Auf dem zweiten Marktplatz konnten die Besucher an Virtual-Reality-Simulationen, Geschicklichkeitstests und interaktiven Vorführungen teilnehmen – eine ideale Gelegenheit, um sich mit Kollegen auszutauschen und dabei neue Technologien hautnah zu erleben.

    Ein starkes Netzwerk und unterstützende Partner
    EIT.swiss, die Berufsorganisation für die Elektrobranche, war ein starker Partner der Messe und trug massgeblich zu ihrem Erfolg bei. Direktor Simon Hämmerli zeigte sich begeistert: «Die ineltec hat erneut bewiesen, dass sie der perfekte Ort ist, um den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Die grosse Besucherzahl zeigt, dass das Interesse an der technologischen Entwicklung ungebrochen ist.»

    Die ineltec 2024 war ein voller Erfolg und hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Branche lebendig und zukunftsorientiert ist. Mit dem gelungenen Neustart freut sich die Elektrobranche bereits auf die nächste Ausgabe, die am 9. und 10. September 2026 stattfinden wird.