Schlagwort: Softwareentwickler

  • German Design Award für innovative Energie-App an NeoVac und Fusonic

    German Design Award für innovative Energie-App an NeoVac und Fusonic

    Die App, ermöglicht es Mietern, ihren Strom-, Energie- und Wasserverbrauch direkt über das Smartphone einzusehen und zu steuern. Die App zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und ästhetisches Design aus und ist für 400.000 Wohnungen im Abrechnungsservice kostenfrei verfügbar.

    Auszeichnung und Anerkennung
    Die herausragende Gestaltung und Funktionalität der App wurde mit dem German Design Award in der Kategorie „Excellent Communication Design – Apps“ gewürdigt. Die Jury lobte insbesondere die Transparenz und Kontrolle, die die App Nutzern über ihren Verbrauch bietet, sowie die nützlichen Spartipps.

    Innovative Features und Nutzen
    Ein besonderes Merkmal der App ist der „NeoDuck“-Indikator, der den Energieverbrauch visualisiert. Bei optimalem Verbrauch erscheint die Ente glücklich, bei hohem Verbrauch senkt sie den Schnabel, was den Nutzern hilft, Energieeffizienz zu verbessern. Die App trägt damit aktiv zum Umweltschutz bei und kann, wenn vollständig genutzt, jährlich bis zu 16 Tonnen CO2 einsparen.

    Mehrwert und Zukunftsaussichten
    Die App bietet nicht nur Verbrauchsdaten in Echtzeit, sondern auch direkte Abrechnungsoptionen und Warnungen bei ungewöhnlichem Verbrauch. Michael Eugster, Leiter Marketing von NeoVac, betont, dass die App den Zeitgeist trifft und mit Gamification-Elementen Nutzer zur Optimierung ihrer Energiebilanz motiviert.

  • Ecospeed Scout ermöglicht umfassende Umweltbewertung

    Ecospeed Scout ermöglicht umfassende Umweltbewertung

    Das 2002 gegründete Unternehmen Ecospeed entwickelt webbasierte Software für die Bilanzierung von Umweltkennzahlen für Behörden, Unternehmen und Personen, informiert die Zürcher Firma in ihrem Online-Portrait. Ecospeed hat eine Software auf den Markt gebracht, mit dem die Umweltbelastung von Produkten, Prozessen und Standorten gemessen werden kann. Der Ecospeed Scout stützt sich dabei auf den im Mai 2021 veröffentlichten Standard für umfassenden Umweltbewertung, eco-scout.

    Die Geschichte der Ökobilanzierung beginnt bereits 1978, heisst es in einer entsprechenden Zeittafel. Damals hatte der Inhaber der heute zu Nestlé gehörenden Frisco-Findus AG eine Umweltbewertung für sein Unternehmen unter dem Titel „Die ökologische Buchhaltung“ vorgelegt. In den folgenden Jahren griffen die Migros, das Bundesamt für Umwelt und der deutsche Volkswagenkonzern die Methodik auf und verfeinerten sie. Der jetzt gültige eco-scout-Standard wurde dann ab 2020 von einer deutsch-Schweizer Arbeitsgruppe mit Unterstützung von Grossunternehmen, dem Bundesamt für Umwelt, dem deutschen Bundesumweltministerium und dem deutschen Umweltbundesamt erstellt. 2021 sei dann „die erste Software für Umweltbewertungen nach dem eco-scout-Standard der Ecospeed AG/Zürich“ lanciert worden, heisst es in der Online-Zeitreise.

    Für die Erstellung der Umweltbewertung können über 18’000 Einträge zu Materialien, Prozessen, Transportarten, Energieträgern, Infrastrukturanlagen und Abfallsorten aus der Ökobilanzdatenbank des Schweizer ecoinvent-Zentrums herangezogen werden. Die Software erstellt eine Sachbilanz, in der auch die nationalen und EU-weiten Umweltziele und Vorgaben berücksichtigt werden. Anhand der Sachbilanz wird dann die Umweltbelastung in sogenannten Umweltbelastungspunkten (UBP) berechnet.