Schlagwort: Solaranlage

  • Sekundarschule Seuzach generiert Generationenstrom

    Sekundarschule Seuzach generiert Generationenstrom

    Die EKZ fördert den Zubau grosser Solaranlagen über den unternehmenseigenen EKZ-Fonds. Hier wurde zuletzt die Einrichtung einer Solaranlage auf dem Dach der Sekundarschule Seuzach mit 30’000 Franken unterstützt, informiert EKZ in einem Beitrag auf LinkedIn. Gegen Ende September sind die Panels der Anlage installiert worden. Die Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule konnten dabei im Rahmen des Impact Day von myblueplanet selbst Hand anlegen.

    Die Beteiligung der Lernenden ist Bestandteil der Arbeitsweise des EKZ-Fonds: „Bei den Projekten mit Schulen wird die junge Generation für eine klimaschonende Stromproduktion sensibilisiert“, heisst es in der Fondsbescheibung bei EKZ. Der von den Schulen nicht selbst verbrauchte Strom wird von EKZ als Generationenstrom an die eigenen Kunden und Kundinnen verkauft. Ein Teil der Erlöse fliesst dabei in den EKZ-Fonds zurück, um den Bau weiterer Solaranlagen zu finanzieren.

  • Pionierprojekt: Gewächshaus-Solaranlage nutzt Licht doppelt

    Pionierprojekt: Gewächshaus-Solaranlage nutzt Licht doppelt

    Das Start-up Voltiris aus Epalinges hat laut einer Mitteilung des Kanton Aargau seine bisher grösste Solaranlage auf einem Gewächshaus der Meier Gemüse AG in Rütihof installiert. Die Solaranlage basiert auf einer Filtertechnologie, bei der für die Stromerzeugung genutzte Lichtwellen herausgefiltert und auf ein Solarpanel umgeleitet werden, während das für die Photosynthese benötigte Licht ungehindert ins Gewächshaus gelangen kann. Auf diese Weise können Pflanzen ohne Ertragseinbussen angebaut und gleichzeitig erneuerbare Energie erzeugt werden. Der Kanton Aargau unterstützte die Solaranlage mit 50’000 Franken.

    Die Solaranlage in Rütihof erstreckt sich über eine Fläche von rund einem Hektar und liefert mit etwa 1730 Solarpaneele rund 234 Kilowatt Strom. «Als Schweizer Startup sind wir stolz, dass die erste und weltweit grösste Anlage mit unserer Spektral-AGRI-PV Anlage hier im Kanton Aargau ihren Betrieb aufgenommen hat», wird Dominik Blaser, Chefproduktingenieur und Mitgründer von Voltiris, in der Mitteilung zitiert.

    Durch die Filtertechnologie können die Photovoltaik-Module von Voltiris, anders als herkömmliche Solaranlagen, innerhalb von Gewächshäusern eingesetzt werden, ohne Schatten zu werfen. Durch eine konkave Anordnung des Filters wird das Licht ausserdem gebündelt und kann so mit einer vierfachen Intensität auf das Photovoltaik-Modul treffen. Auf diese Weise kann ein höherer Energieertrag erzielt werden als bei herkömmlicher Sonneneinstrahlung.

    Die Solaranlage steht zudem vor dem Hintergrund der kantonalen Energiestrategie, welche vorsieht das Netto-Null-Ziel 2050 zu erreichen und die Versorgungssicherheit zu stärken.

    «Die vorliegende Anlage zeigt beispielhaft, wie Landwirtschaft und Energieproduktion sinnvoll kombiniert werden können», wird Markus Dieth, Regierungsrat und Landwirtschaftsdirektor, in der Mitteilung zitiert.

  • Bau einer Solaranlage auf 2000 Metern

    Bau einer Solaranlage auf 2000 Metern

    Der Bau des Projekts Madrisa Solar von Repower, den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) und der Gemeinde Klosters hat entsprechend einer gleichlautenden Mitteilung der Partner begonnen. Auf rund 2000 Meter Höhe entsteht oberhalb von Klosters eine Solaranlage mit 12 Megawatt Produktionsleistung. Sie soll pro Jahr rund 17 Gigawattstunden Strom liefern. Über 40 Prozent davon sollen im Winter anfallen. Der produzierte Strom wird von EKZ für die Kundschaft im eigenen Versorgungsgebiet und die Klosters-Madrisa Bergbahnen abgenommen.

    Nachdem sich die Bevölkerung der RGemeinde Klosters im Oktober 2023 für Madrisa Solar ausgesprochen hatte, starteten im Herbst 2024 die ersten Vorarbeiten. Mit der Planung und Umsetzung von Madrisa Solar konnten vorwiegend regional ansässige Unternehmen beauftragt werden. Bis Ende 2025 sollen rund 15 Prozent der Anlage in Betrieb genommen werden. Die vollständige Inbetriebnahme ist für Ende 2027 geplant.

    «Nach einer intensiven Planungsphase und nach einem anspruchsvollen Genehmigungsverfahren mit vielen involvierten Parteien erfüllt uns der Start mit grosser Befriedigung», wird Michael Roth, Leiter Produktion & Netz bei Repower und Mitglied der Geschäftsleitung, zitiert. Paul Sidler, der Leiter Erneuerbare Energien bei EKZ, bezeichnet Madrisa Solar als «ein weiteres Engagement für eine sichere und nachhaltige Stromversorgung in der Schweiz. Zudem leistet dieses komplexe Pionierprojekt einen wichtigen Beitrag für den dringend benötigten Winterstrom.»

  • Spatenstich für Solargrossprojekt

    Spatenstich für Solargrossprojekt

    Der Badener Energiedienstleister Axpo baut eine Solaranlage oberhalb von Tujetsch, in unmittelbarer Nähe des Stausees Lai da Nalps. Sie erzeugt laut einer Medienmitteilung ab 2028 mit einer Leistung von 8 Megawatt pro Jahr 11 Gigawattstunden Sonnenstrom.

    Ende 2025 sollen mindestens 10 Prozent davon ans Netz angeschlossen werden, um die Vorgaben des Solarexpress zu erfüllen. Die weiteren Bauetappen werden während der Sommermonate der folgenden Jahre abgeschlossen, 2028 soll die Anlage ihre volle Produktionskapazität erreicht haben. Den Solarstrom wird die SBB zur Bahnstromversorgung über 20 Jahre hinweg abnehmen, heisst es. Umgerechnet könnten damit 2000 Haushalte ihren Jahresstrombedarf decken.

    Beim jetzt vollzogenen Spatenstich wurde auf die Bedeutung des Solarprojekts für die Energiewende hingewiesen. «Die Energieproduktion im Winter ist für die Schweiz zentral – alpine Solaranlagen wie NalpSolar leisten einen wichtigen Beitrag, wenn der Bedarf am höchsten ist», wird Antoine Millioud, Leiter Division Solar bei Axpo, zitiert. Von NalpSolar verspricht sich Axpo zudem wichtige Erkenntnisse zur Technologie und Umsetzung von Solargrossprojekten in alpinen herausfordernden Lagen.

    Martin Cavegn, Gemeindepräsident von Tujetsch, unterstrich das Potenzial der Anlage für eine nachhaltige Energiezukunft und die Wertschöpfung in der Region. Der Standort direkt neben dem Nalps-Stausee verbinde bestehende Infrastruktur mit neuer klimafreundlicher Technologie. Dies bringe Vorteile für die lokale Wertschöpfung und mache die Stromversorgung der Schweiz sicherer.

  • Luzern will Verkehrsinfrastruktur als Solarkraftwerke nutzen

    Luzern will Verkehrsinfrastruktur als Solarkraftwerke nutzen

    Der Kanton Luzern will zur regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung mehr Sonnenenergie nutzen und zusätzliche Flächen der kantonseigenen Strasseninfrastruktur als Solarkraftwerke nutzen. Der Kanton sieht vor, etwa Brücken, Tunnel, Galerien, Lärmschutzwände, Fahrbahnen, Böschungen und Stützmauern mit Photovoltaik auszustatten.

    Wie es in einer Mitteilung heisst, könne durch Sonnennutzung an den am besten geeigneten Standorten zehnmal mehr Energie gewonnen werden als heute. Das Photovoltaikpotenzial auf diesen Flächen sei demnach steigerungsfähig, hält der 2024 erschienene Fachbericht „Potenziale der erneuerbaren Energieproduktion im Kanton Luzern“ fest.

    Konkrete Zahlen zum Stromerzeugungspotenzial sollen zwei Pilotprojekte ergeben. Auf der Lärmschutzgalerie in Knutwil und bei der Rontalbrücke bei Buchrain und Dierikon sollen Photovoltaikanlagen installiert werden. Laut Mitteilung lasse sich auf den Flächen 1 Gigawattstunde regenerativer Strom erzeugen.

    Die Anlage auf der Rontalbrücke soll in Jahr 2025 in Betrieb gehen und wird vom Kanton realisiert, der dort Eigenstrombedarf vorsieht. Über die grösste Fläche der untersuchten Objekte verfüge die Lärmschutzgalerie Knutwil. Sie sei so gross wie ein halbes Fussballfeld, die Anlage dort soll planmässig ab 2026 Sonnenstrom liefern. Vor dem Bau der Anlage stehen verschiedene Sanierungsmassnahmen an der Lärmschutzgalerie an.

  • Neue Solaranlage liefert Solarstrom für Sport- und Freizeitbetrieb

    Neue Solaranlage liefert Solarstrom für Sport- und Freizeitbetrieb

    Der Stromproduzent aventron AG mit Sitz in Münchenstein hat laut Medienmitteilung am 27. März seine neue Solaranlage in Näfels eröffnet. Die Anlage befindet sich auf dem Dach der Boulderhalle, die zum Gebäudekomplex der Lintharena gehört. Während der Verein Kletteranlagen Linthgebiet (VKL) das Dach der Boulderhalle für die Solaranlage zur Verfügung stellt, ist die Anlage selbst vollständig im Besitz von aventron.

    Die Solaranlage verfügt über eine Fläche von 660 Quadratmetern und weist eine Leistung von 145 Kilowatt auf. Pro Jahr können somit etwa 124 Megawattstunden Solarstrom erzeugt werden, die vollständig an die Lintharena AG fliessen und rund 10 Prozent ihres Strombedarfs decken sollen. Laut Samuel Leuzinger vom VKL hat die Solaranlage für den Verein einen doppelten Nutzen: „Wir erhalten durch die Dachmiete von aventron Zusatzeinnahmen und tun etwas für den Klimaschutz und die Energiewende“, wird Leuzinger in der Medienmitteilung zitiert.

    Der Bau dieser sowie einer weiteren Solaranlage im benachbarten Mollis wurde durch das Organisationskomitee des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF) 2025 unterstützt. Aventron ist Energiepartner des ESAF im Glarnerland. Durch diese Partnerschaft vermittelte das ESAF-Organisationskomitee aventron den Kontakt zu geeigneten Dacheigentümern wie dem VKL. „Wir setzen diese Photovoltaikanlage in Kooperation mit unseren Partnern, der Lintharena, VKL und dem ESAF im Glarnerland um“, äusserte sich aventron-CEO Eric Wagner laut Medienmitteilung zu der neuen Anlage. „Dies ist ein wichtiger Schritt für mehr Schweizer Solarstrom und die Umsetzung der Energiestrategie 2050.“

    Aventron erzeugt seinen Strom ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen. Das Unternehmen weist nun landesweit eine Solarleistung von rund 65 Megawatt auf. Ziel ist es, diese bis 2027 auf eine Leistung von 100 Megawatt zu erhöhen.

  • Disentis/Mustér bekommt Grossanlage für Photovoltaik

    Disentis/Mustér bekommt Grossanlage für Photovoltaik

    Die Axpo Solutions AG aus Baden und die Bergbahnen Disentis AG wollen auf dem Gebiet der Bündner Gemeinde Disentis/Mustér eine Photovoltaikgrossanlage mit einer Leistung von über 10 Megawatt Peak realisieren. Für Erstellung und Betrieb der Anlage gründen die beiden Partnerunternehmen derzeit die Kraftwerksgesellschaft Ovra Solara Magriel AG mit Sitz in Disentis/Mustér. Das auf Artikel 71a des Energiegesetzes, dem sogenannten Solarexpress, basierende Projekt hat nun die Zustimmung der Regierung des Kantons Graubünden erhalten, informiert die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung. Das Stimmvolk von Disentis/Mustér hatte dem Plan bereits 2023 grünes Licht gegeben.

    Die Anlage soll auf einem bereits touristisch genutzten Gebiet in etwa 2100 Meter Höhe über Meer errichtet werden. Geplant sind 20’750 Solarpaneele auf einer Fläche von rund 13,5 Hektaren. Die Betreiber erwarten eine jährliche Stromproduktion von rund 14,6 Gigawattstunden, von denen etwa 5,4 Gigawattstunden im Winter anfallen.

  • Baubeginn für alpine Solaranlage in Klosters

    Baubeginn für alpine Solaranlage in Klosters

    Das alpine Solarkraftwerk Madrisa Solar kann gebaut werden. Die Madrisa Solar AG als Bauherrin hat laut einer Mitteilung den Bauentscheid gefällt. Die Anlage wird bei der Bergbahn Klosters-Madrisa auf einer Höhe von 2000 Metern über dem Meer errichtet.

    Die nach Süden ausgerichtete Anlage wird über eine Leistung von 12 Megawatt verfügen und soll pro Jahr 17 Gigawattstunden erzeugen, genug für die Versorgung von 3500 Haushalten. Der Strom wird von der EKZ mit Sitz in Dietikon ZH und von den Klosters-Madrisa Bergbahnen abgenommen. Ausser dem kantonalzürcher Energieversorger sind auch der Bündner Energieversorger Repower und die Gemeinde Klosters an der Madrisa Solar AG zu je einem Drittel beteiligt.

    „Für uns ist Madrisa Solar ein weiteres Engagement für die Energiewende“, wird Paul Sidler, Leiter erneuerbare Energien bei EKZ, in der Mitteilung zitiert. „Die alpine Solaranlage als Pionierprojekt stärkt künftig die Versorgungssicherheit im Winter.“

    „Ausschlaggebend für den positiven Entscheid waren der ideale Standort, die grosse Unterstützung der Gemeinde Klosters, die Partnerschaft mit EKZ sowie die gute Zusammenarbeit mit den kantonalen Amtsstellen und den Umweltschutzverbänden“, fügt Repower-CEO Roland Leuenberger hinzu.

    Klosters knüpft laut Gemeindepräsident Hansueli Roth an sein bisheriges Engagement an: „Klosters als Energiestadt will neben den bisherigen Wasserkraftnutzungen (seit über 100 Jahren) mit der Beteiligung an Madrisa Solar einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten und damit ihrer Mitverantwortung als Tourismusgemeinde mit hohem Winter-Energieverbrauch gerecht werden.“

  • Bevölkerung unterstützt nachhaltige Stromproduktion

    Bevölkerung unterstützt nachhaltige Stromproduktion

    Das Stimmvolk von Spiringen hat am 18. August der Solaranlage Sidenplangg mit 68,8 Prozent deutlich zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug 55,3 Prozent. Das Stimmvolk nehme mit seiner Zustimmung eine grosse Chance wahr und zeige, dass es sich für eine nachhaltige Stromproduktion einsetze, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

    Auch EWA-energieUri ist über das Ja erfreut. Er sei «dankbar, dass sich die Bevölkerung von Spiringen so deutlich hinter unser Projekt stellt», wird Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Urner Energieerzeugers, in einer eigenen Mitteilung zitiert. Nun müsse die Korporation Uri als Grundeigentümerin dem Projekt zustimmen. Danach könne das Baugesuch eingereicht werden.

    Die Anlage soll im Schächental auf 12 Hektaren in einer Höhe von 1800 bis 2000 Metern über dem Meer in einem Gelände errichtet werden, das heute bereits für Lawinenverbauungen genutzt wird. Bei einer Leistung von 8 Megawatt sollen jährlich rund 12,5 Gigawattstunden erzeugt werden, davon bis zu 45 Prozent im Winter. Die Investitionen betragen rund 39 Millionen Franken. Der erste Teil der Anlage soll Ende 2025 ans Netz gehen.

    Ausser EWA-energieUri und der Gemeinde beteiligt sich auch die aventron AG, ein Gemeinschaftsunternehmen Schweizer Regionalwerke mit Sitz in Münchenstein BL, an dem Vorhaben.

  • Grünes Licht für alpine Solaranlage

    Grünes Licht für alpine Solaranlage

    Der Bündner Energieversorger Repower, die Gemeinde Klosters und die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG wollen gemeinsam eine alpine Solaranlage bei der Bergbahn errichten. Das Stimmvolk der Gemeinde Klosters hatte dem Vorhaben am 22. Oktober 2023 zugestimmt.

    Nun hat auch die Bündner Regierung laut einer Mitteilung den Bau der Anlage durch die Madrisa Solar AG bewilligt. Der Standort sei bereits durch die vorhandene touristische Infrastruktur gut erschlossen und an das Stromnetz angebunden.

    Die Anlage im Gebiet Züg soll auf einer Höhe von rund 2000 Metern und einer Fläche von 156‘821 Quadratmetern 25‘000 Solarmodule umfassen und eine Gesamtleistung von 10,8 Megawattpeak aufweisen. Die Stromproduktion dürfte über 15‘000 Megawattstunden aufweisen.

    Die Bergbahnen betreiben bereits fünf Solaranlagen mit einer Jahresleistung von 294 Megawattstunden. Diese decken bis zu 20 Prozent des eigenen Strombedarfs.

  • Gewerbliche Nutzung und Solarenergie: Entwicklung des Papieri-Areals schreitet voran

    Gewerbliche Nutzung und Solarenergie: Entwicklung des Papieri-Areals schreitet voran

    Die Immobilienentwicklerin HIAG weitet die Übergangsnutzung des Papieri-Areals in Biberist aus. So sollen bis Ende Jahr rund 6000 Quadratmeter Fläche im Westteil für die gewerbliche Nutzung ertüchtigt werden, wie HIAG-Projektentwickler Dominik Ulrich im Rahmen einer Veranstaltung des Netzwerkes Standort Schweiz erläuterte. Zu den Nutzern der zusätzlichen Flächen gehört unter anderem die Padelta AG. Das Unternehmen will dort acht moderne Spielfelder für die Sportart Padel betreiben, die mexikanische Variante des Tennisspiels. Ergänzt wird das Freizeitangebot durch den Trampolinpark der Jump Factory. Bereits im Februar ist die Speed-E GmbH mit ihrer Werkstatt und ihrem Showroom für Elektrovelos ins Areal gezogen.

    Im industriellen Ostteil des Areals hat die HIAG Solar AG, ein Gemeinschaftsunternehmen von HIAG und aventron, Mitte April eine Solaranlage mit einer Leistung von 620 Kilowattpeak auf dem Dach eines Ende 2023 fertiggestellten Neubaus aufgeschaltet. Der dort erzeugte Strom wird vor Ort vom Start-up Librec genutzt, das hier Lithium-Ionen-Batterien in industriellem Massstab wiederverwerten will. Die zweite Photovoltaikanlage auf dem Areal wird bereits geplant.

    Das rund 270‘000 Quadratmeter grosse Areal an der Aare war von 1862 bis 2011 als Papierfabrik genutzt worden. HIAG übernahm das Areal 2012. Der Masterplan von 2015 sieht im westlichen Arealteil eine Mischnutzung mit Wohnanteil und im Ostteil eine gewerblich-industrielle Nutzung vor. Derzeit arbeitet die Immobilienentwicklerin am Teilzonenplan, der den gesamten Arealperimeter umfasst. Die Zwischennutzungen belegen bereits rund 30 Prozent des Areals. Zu den grossen Nutzern gehören etwa Sieber Transport und Vigier.

  • Solarenergie-Potenziale aus dem All ermitteln

    Solarenergie-Potenziale aus dem All ermitteln

    Die Frage, welche Dächer sich für Solaranlagen eignen und welche Leistung dort erzielt werden kann, beantwortet der neue Solaratlas des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt). Diese Karte, die auf der ILA 2024 in Berlin vorgestellt wurde, nutzt aktuelle Luftbilder und Geobasisdaten, verarbeitet durch Methoden des maschinellen Lernens. So konnte das Solarenergie-Potenzial für rund 20 Millionen Gebäude in Städten wie Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg ermittelt werden. Die Ergebnisse sind öffentlich zugänglich unter eosolar.dlr.de.

    Technologie trifft Nachhaltigkeit
    Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, betont die Bedeutung des Solaratlas für die Energiewende: „Um effektive Strategien und Instrumente zum Ausbau von Solaranlagen auf Dächern zu entwickeln und umzusetzen, benötigen Entscheidungsträger genaue Informationen zum aktuellen Bestand und zum Ausbaupotenzial. Die satellitengestützten Informationen, die das DLR bereitstellt, unterstützen die Energiewende und werden zum Treiber für innovative Produkte und Geschäftsmodelle.“ Der Solaratlas zeigt, wie erfolgreich Erdbeobachtung für den Klimaschutz und den nachhaltigen Ausbau der Energiegewinnung eingesetzt werden kann.

    Datenauswertung und Methodik
    Im Projekt EO Solar kombinieren die Wissenschaftler des Earth Observation Center des DLR mehrere Terabyte an Daten. Diese umfassen digitale, verzerrungsfreie Luftbilder mit einer Auflösung von 20 Zentimetern und hochaufgelöste Oberflächenmodelle, die das Bundesamt für Kartografie und Geodäsie bereitstellt. „Um das aktuelle Ausbaupotenzial für Solarenergie zu beschreiben, berechnen wir die mögliche elektrische Leistung anhand der Sonnenstunden, der Strahlungsintensität, der Ausrichtung der Dachflächen sowie der Verschattung durch benachbarte Gebäude oder Vegetation“, erklärt Annekatrin Metz-Marconcini, Leiterin des Projekts EO Solar.

    Künstliche Intelligenz und praktische Anwendungen
    Das DLR hat ein Verfahren entwickelt, das künstliche Intelligenz nutzt, um weltweit Dächer mit verbauten Solarpaneelen aus hochaufgelösten Fernerkundungsdaten zu identifizieren. In Deutschland wird zusätzlich das Marktstammdatenregister einbezogen, das tagesaktuell alle angemeldeten Solaranlagen erfasst. Diese Methode nutzt digitale Oberflächenmodelle des Geländes, wodurch automatisch Verschattungen durch Bäume und das umgebende Gelände berücksichtigt werden. So können auch Länder ohne detaillierte Gebäudemodelle ihr Solarenergie-Potenzial berechnen und in die Planung einbeziehen.

    Unterstützung für politische Entscheidungsträger
    Der DLR-Solaratlas bildet im Gegensatz zu bestehenden Solarkatastern der Bundesländer, Landkreise oder Gemeinden das ganze Land systematisch und aktuell ab. Dies bietet politischen Entscheidungsträgern und Planern eine fundierte Grundlage, um den Ausbau von Solaranlagen gezielt zu fördern. Bereits im Rahmen eines ESA-Projekts wurde eine ähnliche Karte für Österreich erstellt. Aus Datenschutzgründen wird in Deutschland der Solarausbau auf Gemeinde-, Landkreis- oder Bundeslandebene dargestellt.

    Zukunftsweisende Energieplanung
    Mit dem neuen Solaratlas schafft das DLR eine wertvolle Ressource für die Planung und Umsetzung nachhaltiger Energieprojekte. Er ermöglicht eine präzise Einschätzung des Solarenergie-Potenzials und unterstützt damit den Übergang zu einer klimafreundlichen Energieversorgung.

  • Exnaton und sunvigo entwickeln neue Stromtarife für Prosumer

    Exnaton und sunvigo entwickeln neue Stromtarife für Prosumer

    Eine umweltbewusste Bevölkerung ist auf der Suche nach Energiesicherheit mit Aussicht auf Kosteneinsparungen. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, wollen das in Zürich ansässige Softwareunternehmen Exnaton und der Kölner Energieversorger sunvigo sogenannten Prosumern – Kundinnen und Kunden, die sowohl Strom produzieren als auch konsumieren – einen innovativen Tarif anbieten. Sunvigo bietet einen Stromvertrag an, der aus vom Unternehmen bereitgestellter Solaranlage zu einem Fixpreis von 16 Cent pro Kilowattstunde bezogen werden kann. Ein solcher Vertrag läuft über 20 Jahre, im Anschluss geht der Besitz der Solaranlage an die Hauseigentümer über. Reicht der selbst produzierte Strom vom eigenen Dach nicht aus, profitieren sunvigo-Kundinnen und – Kunden zusätzlich von günstigen Konditionen an der europäischen Strombörse EPEX. Für die Kombination aus Eigenproduktion und dynamischem Reststromtarif setzt sunvigo auf die Abrechnungsplattform PowerQuartier von Exnaton, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

    Um ihr gemeinsames Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, laden Exnaton und sunvigo am 29. Februar von 10 bis 11 Uhr zum Webinar «Smarte Prosumer Tarife als Schlüssel zur Energieunabhängigkeit» ein, heisst es in der Mitteilung. Bereits vom 20. bis 22. Februar können Informationen zu dem Projekt auf der Messe E-World in Essen erhalten werden.

  • AMAG nimmt zweite Solaranlage in Zuchwil in Betrieb

    AMAG nimmt zweite Solaranlage in Zuchwil in Betrieb

    Die AMAG Gruppe hat Mitte Dezember an ihrem Standort in Zuchwil eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 153 Kilowatt Peak in Betrieb genommen, informiert die hauptsächlich im Automobilhandel tätige Unternehmensgruppe in einer Mitteilung. Bis 2025 will AMAG rund 75’000 Quadratmeter Fläche auf AMAG-Betrieben mit Solarpanelen bestücken. Damit würde die Gruppe über einen Fünftel ihres Strombedarfs aus Eigenproduktion decken können.

    Die jetzt in Zuchwil installierten 369 Solarpanele bilden bereits die zweite Anlage der Gruppe am Solothurner Standort. Bereits Ende Juni war eine ähnlich grosse Anlage in Betrieb genommen worden. „Unsere erste Photovoltaikanlage hat sich schon sehr bewährt und erfüllt unsere Erwartungen“, wird Raphael Biberstein, Geschäftsführer der AMAG Solothurn, in der Mitteilung zitiert. „Es erfüllt uns mit Stolz, mit den beiden Anlagen den Strom für unseren Eigenbedarf selbst herstellen zu können.“

    Weitere Photovoltaikanlagen hat die AMAG Gruppe bereits in Basel, Wettswil ZH, Lupfig AG, Chur, Baden AG, EtoyVD, Oftringen AG, Buchrain LU, Winterthur, Maienfeld GR, Cham, Noville VD, La Tour-de-Trême FR, Châtelaine GE, Lengwil TG und Lugano installiert. Sie decken insgesamt eine Fläche von rund 34’000 Quadratmetern ab.

  • Übergangsdokument für Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten Photovoltaik-Fassaden

    Übergangsdokument für Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten Photovoltaik-Fassaden

    Hervorragend bis mittelgut geeignete Fassadenflächen in der Schweiz haben ein Potenzial von rund 17 TWh Jahresproduktion, wovon ca. 40 bis 50 % im Winterhalbjahr anfallen dürfte. PV-Fassaden haben somit das Potenzial, bis zu 10 % des Schweizer Strombedarfs zu decken, ohne unbebaute Flächen zu beanspruchen.

    Auf Dächern ist klar, wie PV-Anlagen in Bezug auf den Brandschutz möglichst sicher gebaut werden können. Hierzu gibt es von Swissolar ein Ende 2022 aktualisiertes Stand-der-Technik-Papier, das Bezug auf das «Brandschutzmerkblatt Solaranlagen» der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) nimmt. Für Fassadenanlagen gibt es diesen Stand der Technik noch nicht, da die Grundlagen für die Erstellung eines solchen Dokuments zuerst anhand von aufwändigen Brandversuchen geprüft und verifiziert werden müssen.

    Mit dem neuen Übergangsdokument «Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten PV-Fassaden» erhöht Swissolar mit einem schweizweit abgestimmten Vorgehen die Planungssicherheit für Bauherrschaften und Planungsbüros. Gleichzeitig wird damit die Sicherheit in Gebäuden gewahrt.

    Erstmals schweizweite Abstimmung für Brandschutznachweis bei PV-Fassaden
    Das Dokument wurde von Swissolar in Zusammenarbeit mit der VKF, den Gebäudeversicherungen Bern und Zürich (GVB / GVZ) sowie mit diversen Experten aus den Bereichen Photovoltaik und Brandschutz erarbeitet. Es liefert eine Systemkategorisierung für Gebäude mittlerer Höhe (11 bis 30 Meter) und Hochhäuser (30 bis 100 Meter). Die Kategorisierung zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen PV-Fassaden heute ohne objektspezifischen Brandversuch gebaut werden können. Neu kommt in diesen Fällen ein argumentatives Nachweisverfahren zum Zug. Dabei werden Vorgaben zu PV-Modulen, Leitungsführungen, Brandschutzmassnahmen und zu weiteren Themen gemacht, die anhand bisheriger Brandversuche als Erfahrungswerte abgeleitet wurden.

    Zahlreiche Bauherrschaften planen und bauen bereits heute PV-Fassaden und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Sie erhalten mit dem vorliegenden Dokument eine konkret brauchbare Lösung, bis die Grundlagen für ein Stand-der-Technik-Papier erarbeitet sind. Das verbindliche Stand-der-Technik-Papier wird von Swissolar gemeinsam mit PV- und Brandschutz-Experten und im Austausch mit dem VKF erarbeitet. Die Publikation soll im Herbst 2024 erfolgen.

  • Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Die Trunz Holding AG hat am 18. Oktober ihre neue Solaranlage auf dem Dach des Trunz Technologie Centers in Steinach in Betrieb genommen. Ihre 2660 Photovoltaikmodule haben laut einer Mitteilung insgesamt eine Fläche von 8000 Quadratmetern. Die Module bestehen aus bifacialen Zellen und sind damit auch für die Stromproduktion bei diffusem Licht geeignet.

    Die Anlage hat eine Leistung von 1,1 Megawatt peak und soll pro Jahr 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Davon sind 750‘000 Kilowattstunden für den Eigenverbrauch vorgesehen. Das entspricht rund einem Drittel des Stromverbrauchs von Trunz in Steinach. Der übrige Strom wird in das Netz der Elektra Steinach eingespeist. Die Anlage wurde von Solar21 mit Sitz in Zürich installiert.

    An der Einweihung der Anlage haben auch die St.Galler FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher und der Mitte-Ständerat Benedikt Würth teilgenommen.

  • EWD und Swisspower planen alpine Solaranlage im Persenngebiet

    EWD und Swisspower planen alpine Solaranlage im Persenngebiet

    Die EWD Elektrizität Davos investiert mit dem geplanten Bau einer alpinen Solaranlage in der Region Parsenn in die einheimische Stromproduktion. Dies soll zu mehr Unabhängigkeit von Stromimporten führen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    An der Planung beteiligen sich die Gemeinde Davos und die Stadtwerke-Allianz Swisspower. Weitere Unterstützer sind Energie Wasser Bern und die Basler Energieversorgerin IWB sowie die Energie Thun AG. Die Jahresproduktion im Vollbetrieb wird mit 10 Gigawattstunden beziffert, was dem Strombedarf von 3000 Vierpersonenhaushalten entspreche.

    Als Standort für die Photovoltaikanlage wurde Totalp im Parsenngebiet gewählt. Durch die Lage in einem Skigebiet mit bestehender Bergbahninfrastruktur sei der Ort gut erschlossen. Die Planungen seien mit Rücksicht auf wertvolles Kultur- und Weideland in der Skiregion erfolgt. Eine Stromproduktion in unmittelbarer Nähe zu Verbrauchern sowie zu Sesselliftanlagen und Gondelbahnen reduziere Transportverluste. Zudem sei die Anlage talseitig abgeschirmt, so dass mit „keinerlei Reflexion oder Beeinträchtigung für die Bevölkerung“ zu rechnen sei. Bereits vor der Strommangellage sei die nachhaltige Energiezukunft durch Photovoltaikanlagen im Gebirge in Davos ein Thema gewesen. Im Vergleich zum Mittelland profitiere die Region auch im Winter von vielen Sonnenstunden.

    Nach der Zustimmung der Davoser Regierung soll das Projekt Anfang November im Davoser Parlament debattiert werden. Im Anschluss stimmt die Bevölkerung ab. Bei positivem Volksentscheid soll 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Ziel ist es, die ersten Teile der Anlage bis Dezember 2025 in Betrieb zu nehmen.

  • ARA Thunersee plant Solarfaltdach auf dem Klärwerk

    ARA Thunersee plant Solarfaltdach auf dem Klärwerk

    Die ARA Thunersee will die Erzeugung erneuerbarer Energien ausbauen. Sie plant laut ihrem jetzt veröffentlichten Jahresbericht eine grosse Solar-Faltdachanlage auf dem Dach des Vorklär- und des Biologiebeckens. Das Solarfaltdach soll von der dhp technology AG in Zizers GR geliefert werden.

    Die  Anlage soll auf einer Fläche von 20’000 Quadratmeter installiert werden mit einem Leistungsumfang von 3000 Kilowatt Peak und einer Strommenge von jährlich 3 Gigawattstunden. Die Kapazität der Anlage decke bis zu einem Drittel des ARA-Eigenbedarfs ab. Da das Investitionsvolumen 5 Millionen Franken übersteigt, muss es von der Delegiertenversammlung am 1. November genehmigt werden.

    Bereits im Bau ist eine kleinere Solardachanlage von dhp technology mit 600 Kilowatt Peak über dem Becken für die Pulveraktivkohledosierung (PAK). Ab Februar 2024 soll sie Solarstrom produzieren. Diese kostet 2,26 Millionen Franken.

    Die ARA Thunersee produziert ausserdem bereits 13 Gigawattstunden Biomethan pro Jahr und speist diese ins Erdgasnetz der Energie Thun AG ein. Ingo Schoppe kann sich auch vorstellen, die beim Reinigungsprozess erzeugte Abwärme aus Abwasser in Strom umzuwandeln. „Die technischen Lösungen hierfür stehen bereit, es ist an uns und unseren Partnern, diese technischen Lösungen so zu gestalten, dass sie nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch wirtschaftlich umsetzbar werden“, schreibt der Geschäftsführer der ARA Thunersee in seinem Bericht

    Der Vorstand hat für die Gesamtanlage einen Kreditantrag in Höhe von 12,37 Millionen Franken bei der Delegiertenversammlung eingereicht. Diese habe ebenfalls über die Auftragsvergabe an dhp technology zu entscheiden, mit der ein Servicevertrag ausgearbeitet werden soll. Im Rahmen des Förderprogramms der Pronovo kann der Anlagenbetreiber für die geplante Anlage mit einem einmaligen Investitionszuschuss (GREIV) von 985’000 Franken rechnen. Der Zeitplan sieht die Inbetriebnahme der Gesamtanlage im Sommer 2025 vor.

  • Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Die Stadt Schlieren macht ihrer Medienmitteilung zufolge einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung und Mobilität: Sie nimmt bis Ende August sechs neue Ladestationen für elektrische Fahrzeuge sowie am IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum an der Rütistrasse die grösste städtische Photovoltaikanlage in Betrieb.

    Jedes ihrer 1278 Module der neuesten Generation erbringt eine Leistung von 425 Watt Peak. Der erzeugte Solarstrom werde nicht nur ins Netz eingespeist, sondern auch für den Eigenverbrauch genutzt: „Das Projekt beim IJZ unterstreicht exemplarisch den Fortschritt in der Energiewende, auf den wir in diesem und vielen weiteren Projekten äusserst viel Wert legen“, wird Dr. Martin Nicklas zitiert, der das Energiecontracting der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) leitet. Denn mit dem dort produzierten Solarstrom werden das IJZ und die darin ansässigen gewerblichen Betriebe sowie die umliegenden Wohnungen versorgt. „Damit wird der PV-Strom am selben Ort produziert und genutzt – mehr Lokalität geht nicht.“

    Gerade angesichts der im Kanton bisher verfehlten Solarziele wolle Schlieren ein positives Zeichen setzen. Die Stadt forciere den Solarausbau auf den eigenen städtischen Liegenschaften, insbesondere auf Flachdächern, so Albert Schweizer, Bereichsleiter Liegenschaften und Standortförderung bei der Stadt Schlieren. „Unsere eigenen städtischen Instanzen sowie der Denkmalschutz und unsere Netzanbieterin EKZ unterstützen uns im Vorantreiben der Solarenergie massgeblich.“

  • AMAG nimmt zweite Photovoltaikanlage in Cham in Betrieb

    AMAG nimmt zweite Photovoltaikanlage in Cham in Betrieb

    AMAG hat auf dem Dach des eigenen Parkhauses an der Alten Steinhauserstrasse 5 in Cham die zweite Solaranlage an das dortige Stromnetz gebracht. Laut einer Medienmitteilung des Autohändlers wurden auf einer Fläche von 1599 Quadratmetern über 786 Solarmodule installiert. Damit könnten jährlich 320’000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

    Das öffentliche Parkhaus wird von der AMAG Parking AG betrieben. Mit der Aktivierung der Anlage arbeitet die AMAG Gruppe weiter an der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Im Juni 2023 hatte der Autohändler bei AMAG Zug eine Photovoltaikdachanlage in Betrieb genommen. Wie dort soll der Strom den Eigenbedarf der AMAG decken. Eine allfällige Überproduktion soll dem öffentlichen Stromnetz zugeführt werden.

    Bis 2025 sollen 75’000 Quadratmeter der Dächer von AMAG-Betrieben mit Solarpaneelen ausgestattet werden. Die AMAG-Gruppe hat in den vergangenen Jahren schrittweise die Solarkapazitäten ausgeweitet. So entstanden auf den Dächern zahlreicher Betriebe entsprechende Anlagen.

  • Laax sagt Ja zu hochalpiner Solaranlage bei der Bergstation Vorab

    Laax sagt Ja zu hochalpiner Solaranlage bei der Bergstation Vorab

    Die hochalpine Solaranlage wird östlich der Gletscherzunge in der Nähe der Bergstation Vorab entstehen. Auf einer Fläche von rund 150’000 Quadratmetern sind etwa 20’000 Module geplant. Diese liefern bei einer Produktionsleistung von rund 7,5 MW im Jahr knapp 12 GWh, was dem jährlichen Verbrauch von mehr als 2’200 Haushalten entspricht.

    Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Laax haben dem hochalpinen Solarprojekt Vorab an der Gemeindeversammlung vom 13. Juni zugestimmt. Als nächster Schritt ist im Herbst 2023 die Installation einer Testanlage geplant. Damit will das Projektteam sicherstellen, dass die eingesetzte Technologie den harschen Bedingungen auf dem Vorab auf fast 2600 Meter über Meer standhält und den errechneten Energieertrag insbesondere in den Wintermonaten erbringt.

    Die Solaranlage Vorab ist in einem Gebiet geplant, das bereits heute touristisch genutzt wird. Aktuell wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Grundbesitzerin des Standorts ist die politische Gemeinde Laax. Die Bündner Energieversorgerin Repower und die Weisse Arena Gruppe werden die Eigentümerinnen der alpinen Solaranlage, die Flims Electric ist als Projektentwicklerin vorgesehen.

    Einheimische Solarenergie für Bergbahn
    Die Weisse Arena Gruppe wird als Eigentümerin der Bergbahnen eine wichtige Abnehmerin der einheimischen Solarenergie sein. Die Solaranlage Vorab bringt die Weisse Arena Gruppe einen Schritt näher an ihre Vision, die Destination Flims Laax Falera zur ersten selbstversorgten Alpendestination zu machen, die ihren Energiebedarf zu 100 Prozent aus klimafreundlichen, regionalen Quellen deckt. Das eidgenössische Parlament hat in der Herbstsession 2022 mit dem «dringlichen Bundesgesetz zur kurzfristigen Bereitstellung einer sicheren Stromversorgung im Winter» die Voraussetzungen für den raschen Zubau von PV-Freiflächenanlagen mit hoher Winterproduktion geschaffen.

  • IWB prüft alpine Solaranlage auf Melchsee-Frutt

    IWB prüft alpine Solaranlage auf Melchsee-Frutt

    IWB hat einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Alpgenossenschaft Kerns ausserhalb der steinernen Brücke abgeschlossen. Dieser sieht laut einer Medienmitteilung vor, die Machbarkeit einer Solaranlage auf der Hochebene Melchsee-Frutt zu prüfen. Dabei soll ausser den technischen Einzelheiten auch analysiert werden, welche Auswirkungen eine Photovoltaikanlage auf die bisherige Bewirtschaftung und die Umwelt hätte.

    Die gute Erschliessung, die hohe Lage und der Schnee begünstigten die Stromproduktion gerade auch im Winter, heisst es in der Mitteilung. Die Anlage würde an das Elektrizitätswerk Obwalden angeschlossen.

    Die beiden Vertragspartner haben bereits mit der Gemeinde Kerns und dem Kanton Obwalden Gespräche aufgenommen. Auch weitere Interessenvertreter und Umweltorganisationen sollen in die Gespräche einbezogen werden.

    Markus Ettlin-Niederberger, Präsident der Alpgenossenschaft Kerns, begrüsst die Ausweitung des Vorhabens. „Wir können einen aktiven Beitrag zu einer erneuerbaren und sicheren Energieversorgung leisten und steigern erst noch die lokale Wertschöpfung“, wird er in der Mitteilung zitiert. Auch Pascal Semlitsch sieht im Projekt ein grosses Potenzial. „Melchsee-Frutt bietet sehr gute Voraussetzungen für eine alpine Solaranlage“, wird der Leiter Investments bei IWB zitiert. „Wir haben das Ziel, dass mehr erneuerbarer, einheimischer Solarstrom ganz lokal und umweltverträglich produziert werden kann.“

    IWB hat bereits an der Staumauer Muttsee im Kanton Glarus zusammen mit der Axpo eine alpine Solaranlage errichtet.

  • AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    Die AMAG Gruppe hat am 5. Mai auf dem Dach des Porsche Zentrums in Winterthur eine Photovoltaikanlage (PVA) mit einer Leistung von 87 Kilowatt Peak in Betrieb genommen. Die neue Anlage ist Teil einer Grossoffensive, bei der die Gruppe bereits eine ganze Reihe von Solaranlagen auf den Dächern von AMAG-Betrieben eingerichtet hat. Bis 2025 sollen rund 75’000 Quadratmeter Fläche mit Solarpanels bestückt werden, informiert die Automobilhandelsgruppe mit Hauptsitz in Cham in einer Mitteilung. Dies würde ausreichen, um über 20 Prozent des Strombedarfs der Gruppe zu decken. Spätestens 2025 will AMAG zudem die Klimaneutralität erreichen.

    Die neue Anlage auf dem Dach des Porsche Zentrums wird zu diesem Ziel jährlich rund 86 Megawattstunden Solarstrom beitragen. „Für uns ist es eine grosse Freude, dass wir jetzt in der Region Winterthur nicht nur für die tollen Produkte von Porsche stehen, sondern auch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemäss der Strategie der AMAG Gruppe“, wird Marcel Renz, Geschäftsführer des Porsche Zentrum Winterthur der AMAG First AG, in der Mitteilung zitiert. „Dank der PVA werden wir bis zu einem gewissen Grad selbst für die Deckung unseres Strombedarfs sorgen können.“

    Die AMAG Gruppe verfolgt der Mitteilung zufolge das Ziel, sich zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund sei auch die im letzten Jahr erfolgte Übernahme der Solarfirma Helion zu sehen, die auf Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobilität spezialisiert ist.

  • Bundesrat erleichtert Bewilligung grosser Solaranlagen

    Bundesrat erleichtert Bewilligung grosser Solaranlagen

    Der Bundesrat hat am 17. März mehrere Änderungen bei Verordnungen im Energiebereich vorgenommen. Diese setzen laut einer Mitteilung die dringlichen Massnahmen zur kurzfristigen Bereitstellung einer sicheren Stromversorgung im Winter um, welche das Parlament 2022 beschlossen hat.

    Die Änderungen erleichtern die Bewilligung von grossen Photovoltaikanlagen. Die Baubewilligung selbst wird durch den Kanton erteilt und muss auch Auflagen für den Rückbau enthalten. Die Standortgemeinde und die Grundeigentümerschaft müssen zugestimmt haben. Der Bund wiederum bewilligt die elektrische Erschliessung.

    Die Grossanlagen können eine Einmalvergütung von bis zu 60 Prozent der anrechenbaren Investitionskosten erhalten. Dazu müssen sie bis Ende 2025 mindestens 10 Prozent der erwarteten Produktion der Anlage oder 10 Gigawattstunden eingespeist haben. Die gesamte Anlage muss bis Ende 2030 ans Netz gegangen sein.

    Die Erleichterungen gelten, bis diese neuen Grossanlagen insgesamt 2 Terawattstunden Strom erzeugen. Die Anlagen dürfen nicht auf Fruchtfolgeflächen errichtet werden.

  • Samedan soll Solarpionierdorf im Engadin werden

    Samedan soll Solarpionierdorf im Engadin werden

    Die Bündner Gemeinde Samedan soll ihren Strombedarf künftig aus Solarstrom decken. Dafür richten die auf Solarprojekte spezialisierte TNC Consulting AG und der gemeindeeigene Energieversorger Energia Samedan auf der Fläche zwischen dem Flughafen Samedan und dem Fluss Flaz eine Solaranlage mit einer Leistung von 30 Megawatt ein. Sie werde rund 150 Prozent der Energie produzieren, die Samedan inklusive seiner Industriebetriebe im Jahr benötigt, schreibt TNC Consulting in einer Mitteilung. Der überschüssige Strom soll ins regionale Stromnetz abgegeben werden.

    „Samedin wird Solarpionierdorf im Engadin“, prognostiziert TNC Consulting. Die geplante Anlage weist dafür eine ganze Reihe von Vorteilen auf. So wird aufgrund der günstigen Lage mit einem Winterstromanteil von mehr als 50 Prozent gerechnet. Der Aufbau der Panele wird durch die Nähe der Strasse und zur Rhätischen Bahn erleichtert. Zudem sind bereits vier mögliche Anschlusspunkte an das öffentliche Stromnetz vorhanden.

    Aufstellung und Anordnung der Solarpanele sollen garantieren, dass die Fläche weiterhin mehrfach genutzt werden kann. Dazu werden die Module vertikal im Abstand von sechs Metern aufgestellt, wobei die unteren von zwei übereinanderliegenden Panelen 90 Zentimeter Abstand zum Boden aufweisen. „Dank der ausgesprochen konstruktiven Zusammenarbeit seitens der Grundeigentümer und Pächter, der kommunalen und kantonalen Behörden, von weiteren Industriepartnern sowie von den Umweltorganisationen“ bestünden „gute Voraussetzungen“, dass die in Etappen ausbaubare Anlage zur Schliessung der Stromlücke im  Winter 2024/25 beiträgt, heisst es in der Mitteilung.

  • Standort beeinflusst Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen

    Standort beeinflusst Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen

    Die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage für Ein-​ und Mehrfamilienhäuser ist abhängig vom Wohnsitz und dem lokalen Stromnetzbetreiber. Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Universität Bern haben einen Zusammenhang zwischen dem örtlichen Satz für selbst erzeugten Strom und dem Strompreis nachgewiesen.

    Für die vom Bundesamt für Energie in Auftrag gegebene Untersuchung Sweet Edge wurden laut einer Mitteilung zur Studie in 2067 Schweizer Städten und Gemeinden Daten zu Anschaffungskosten, Förderungen, Leistung, Höhe der Einspeisevergütung, Stromkostenersparnis durch den Eigenverbrauch und Steuersatz gesammelt.

    In Orten mit geringen Subventionen entstünden kleinere Anlagen mit einer geringeren Stromausbeute. „Je weniger der lokale Stromnetzbetreiber für den eingespeisten Solarstrom zahlt und je mehr er für den gelieferten Strom verlangt, desto eher passen Haushalte die Grösse ihrer Solaranlage auf den Eigenverbrauch an“, wird ETH-​Professor Tobias Schmidt in der Mitteilung zitiert.

    Der Studie zufolge ist eine Anlage nur für knapp jedes zweite Einfamilienhaus lohnenswert. Als profitabel stuften die Forschenden eine Anlage ein, wenn sie in 30 Jahren mehr als 3 Prozent Gewinn erzielt. Bei der Vergütung für selbst erzeugten Solarstrom ist das Forscherteam auf grosse lokale und kantonale Unterschiede gestossen, heisst es. Entsprechend schwanke das Verhältnis zwischen Anlagengrösse und Stromverbrauch. Als rentabler hätten sich Mehrfamilienhäuser mit grösseren Dachflächen erwiesen, bei denen sich eine Anlage fast immer rechne, insbesondere in Kombination mit einer Wärmepumpe.

  • Drei Viertel aller Hausbesitzer wollen ein Solardach

    Drei Viertel aller Hausbesitzer wollen ein Solardach

    Drei Viertel aller privaten Hausbesitzer:innen, die über ein geeignetes Dach verfügen, liebäugeln mit einer eigenen Solaranlage, jede:r Fünfte plant diese sogar bereits in den kommenden 12 Monaten. Dies ist das beeindruckende Ergebnis einer vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in Auftrag gegebenen und heute veröffentlichten YouGov-Repräsentativbefragung unter 1.022 Immobilienbesitzer:innen in Deutschland. Vier von fünf Hausbesitzer:innen, die sich die Anschaffung einer Solarstromanlage vorstellen können, wünschen sich zugleich einen Solarstrom-Speicher, um den selbst erzeugten Solarstrom rund um die Uhr nutzen zu können. Für dieses Jahr rechnet der BSW mit einem Installationsplus von rund 30 Prozent im Stromsektor (Photovoltaik) und rund 10 Prozent im Wärmesektor (Solarthermie). Auch für 2023 erwartet der Verband eine weiter anziehende Solartechnik-Nachfrage. Die seit dem Jahr 2005 vom BSW ermittelten Geschäftsklima- und Geschäftserwartungsindizes befinden sich auf einem Allzeithoch.

    BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, wir erwarten einen länger anhaltenden Solarboom. Getragen wird dieser vor allen Dingen von Privathaushalten. Doch nur wenn die Solartechnik jetzt in allen Anwendungsbereichen entfesselt wird und wir das in diesem Jahr erzielte Marktwachstum auch in den kommenden vier Jahren jeweils beibehalten, wird die Solarbranche im politisch gewünschten Umfang zum Erreichen der Klima- und Energiewendeziele beitragen.“  

    Politischen Nachholbedarf sieht der BSW für 2023 insbesondere bei der Verbesserung der Investitionsbedingungen für gewerbliche Investoren. Zwar registriert der Verband auch hier ein grundsätzlich gewachsenes Investitionsinteresse. Unverhältnismäßige Auflagen beim Netzanschluss, zu viel Bürokratie in den Genehmigungsverfahren sowie zu restriktive Auktionsbedingungen würden jedoch viele Unternehmen schließlich davon abhalten, ihr Firmendach tatsächlich mit Solarzellen zu bestücken oder zeitnah in einen Solarpark zu investieren.

  • Hausbesitzer wollen von Öl und Gas unabhängig werden

    Hausbesitzer wollen von Öl und Gas unabhängig werden

    Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sucht nach Lösungen, die sie unabhängiger von fossilen Brennstoffen macht. Das zeigt die zwölfte Ausgabe des von Raiffeisen erstellten repräsentativen „Kundenbarometers erneuerbare Energien“.

    Demnach wollen 49 Prozent der befragten Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer in eine Solaranlage und 45 Prozent in eine Wärmepumpe investieren. Bei jenen, die noch kein Immobilieneigentum besitzen, dies aber in den kommenden fünf Jahren planen, ist die Zustimmung noch grösser: Über 80 Prozent würden eine Solaranlage und 70 Prozent eine Wärmepumpe installieren.

    Die Befragten gaben bei ihren Präferenzen zunächst Solaranlagen an (80 Prozent), gefolgt von Wärmepumpen (70 Prozent), Elektroautos (30 Prozent) und Batteriespeicher (20 Prozent). Fast 70 Prozent der Befragten benötigen für die Anschaffung eine Finanzierungslösung. Die Hälfte davon kann mit Eigenkapital von 50’000 Franken aufwarten.

    Insgesamt 81 Prozent der Befragten fordern eine stärkere finanzielle Förderung, 75 Prozent höhere steuerliche Anreize. 84 Prozent wünschen sich den schnelleren Ausbau von Wind- und Wasserkraftwerken. Für ein Verbot von Öl- und Gasheizungen sind 37 Prozent, dagegen 38 Prozent.

    Diese jährlich durchgeführte Umfrage wird durch Raiffeisen Schweiz, das vom Bundesrat lancierte Programm EnergieSchweiz und neu durch die AMAG-Gruppe unterstützt. Die wissenschaftliche Leitung obliegt dem Lehrstuhl Management neuer Energien der Universität St.Gallen.

  • Zwicky wird für Solaranlage ausgezeichnet

    Zwicky wird für Solaranlage ausgezeichnet

    Die E. Zwicky AG ist für ihre zu 85 Prozent vertikale Solaranlage ausgezeichnet worden, informiert die auf Produkte aus Getreide, Hülsenfrüchten, Kernen und Saaten spezialisierte Thurgauer Familienfirma in einer Mitteilung. Konkret hat Zwicky den Schweizer Solarpreis 2022 in der Kategorie Energieanlagen gewonnen. „Wir sind stolz, eine der schweizweit grössten vertikalen Solaranlagen unser Eigen nennen zu dürfen“, wird Zwicky-CEO Kurt Krucker in der Mitteilung zitiert. Insgesamt sind mehr als 30 Gewinner ernannt worden.

    Für die bereits von weitem sichtbare Solaranlage an den rund 60 Meter hohen Silotürmen der Schälmühle des Unternehmens in Müllheim-Wigoltingen wurden über 2200 Quadratmeter Solarpanele verbaut. Durch die überwiegend vertikale Installation kann besonders die im Winterhalbjahr tiefer stehende Sonne gut ausgenutzt werden, erläutert Zwicky. In den ersten zehn Monaten Laufzeit hat die Anlage bereits 340 Megawattstunden Strom produziert.

    Zwicky setzt den an den Silotürmen gewonnenen Strom vollständig in der eigenen Produktion ein. „Unsere Zwicky-Vision ist es, zum energetischen Selbstversorger heranzuwachsen“, erklärt Krucker. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Unternehmen weitere Projekte für nachhaltige Energie umsetzen. Entsprechende Baugesuche seien bereits eingereicht, erläutert der Unternehmenschef.

  • Lyreco weiht Solaranlage in Dintikon ein

    Lyreco weiht Solaranlage in Dintikon ein

    Ende 2021 hatte Lyreco angekündigt, auf dem Dach seines Logistikzentrums in Dintikon eine Photovoltaikanlage zu installieren. Am 11. Oktober ist diese Anlage nun eingeweiht worden, informiert der Vertreiber von Produkten und Dienstleistungen rund um den Arbeitsplatz mit Sitz in Dietikon in einer Mitteilung. „Wir freuen uns, dass wir unseren Energiebedarf fortan zu 40 Prozent selbst decken können, die restlichen 60 Prozent fliessen direkt in das örtliche Stromnetz von Romande Energie“, wird Erwin Fries, COO der Lyreco Switzerland AG, in der Mitteilung aus seiner Ansprache auf der Einweihung zitiert.

    Die Romande Energie SA aus Morges VD war von Lyreco mit der Installation der Solaranlage beauftragt worden. Insgesamt wurden rund 3000 Solarpanele mit einer Gesamtfläche von über 5400 Quadratmeter verbaut. Sie können jährlich rund 1,1 Gigawattstunden Strom erzeugen.

    Lyreco sieht die Einrichtung der Anlage als Beitrag des Unternehmens zur Verkleinerung des ökologischen Fussabdrucks und zur Reduktion von CO2-Emissionen durch Energieerzeugung. „Nachhaltigkeit ist in unserer Unternehmensphilosophie fest verankert“, heisst es in der Mitteilung. Als konkrete Beispiele zählt Lyreco dort unter anderem den umweltfreundlichen Transport von Paketen aus dem Logistikzentrum in Dintikon über die Schiene und den Einsatz von elektrisch betriebenen Kastenwagen und Lastenfahrrädern auf. Zudem verwendet das Unternehmen aus wiederverwertetem Material hergestellte Mehrwegboxen.