Schlagwort: solarpreis

  • Zwicky wird für Solaranlage ausgezeichnet

    Zwicky wird für Solaranlage ausgezeichnet

    Die E. Zwicky AG ist für ihre zu 85 Prozent vertikale Solaranlage ausgezeichnet worden, informiert die auf Produkte aus Getreide, Hülsenfrüchten, Kernen und Saaten spezialisierte Thurgauer Familienfirma in einer Mitteilung. Konkret hat Zwicky den Schweizer Solarpreis 2022 in der Kategorie Energieanlagen gewonnen. „Wir sind stolz, eine der schweizweit grössten vertikalen Solaranlagen unser Eigen nennen zu dürfen“, wird Zwicky-CEO Kurt Krucker in der Mitteilung zitiert. Insgesamt sind mehr als 30 Gewinner ernannt worden.

    Für die bereits von weitem sichtbare Solaranlage an den rund 60 Meter hohen Silotürmen der Schälmühle des Unternehmens in Müllheim-Wigoltingen wurden über 2200 Quadratmeter Solarpanele verbaut. Durch die überwiegend vertikale Installation kann besonders die im Winterhalbjahr tiefer stehende Sonne gut ausgenutzt werden, erläutert Zwicky. In den ersten zehn Monaten Laufzeit hat die Anlage bereits 340 Megawattstunden Strom produziert.

    Zwicky setzt den an den Silotürmen gewonnenen Strom vollständig in der eigenen Produktion ein. „Unsere Zwicky-Vision ist es, zum energetischen Selbstversorger heranzuwachsen“, erklärt Krucker. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Unternehmen weitere Projekte für nachhaltige Energie umsetzen. Entsprechende Baugesuche seien bereits eingereicht, erläutert der Unternehmenschef.

  • Zürcher Architekten erhalten Europäischen Solarpreis

    Zürcher Architekten erhalten Europäischen Solarpreis

    Eurosolarhat bei der Vergabe der diesjährigen Eurosolar-Preise das Zürcher Unternehmen Felix Partner Architektur in der Kategorie Solararchitektur für die Realisierung eines Projekts bei Bergün GR ausgezeichnet. Dort wurde laut Medienmitteilungein 350 Jahre altes Bündner Bauernhaus in Latsch durch konsequente Nutzung der Sonnenergie zu einem modernen Nullenergiehaus umgebaut. Dabei wurde die historische Substanz erhalten.

    Der Europäische Solarpreis wird seit 1994 für besonders förderwürdige Projekte im Bereich erneuerbarer Energien von Eurosolar verliehen. Eurosolar ist die Kurzform von Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V. Der Verein hat seinen Sitz in Bonn. Die Preisträger in den Kategorien Kommunen, Solararchitektur, Industrie, Regionalverbände, Mobilität, Medien und Bildung trügen mit ihren herausragenden Projekten zur regenerativen und dezentralen Energieversorgung in Europa bei, heisst es in der Medienmitteilung.

    Eurosolar-Präsident Peter Droege wird mit der Erklärung zitiert, die preisgekrönten Projekte seien perfekte Beispiele für die laufende Transformation des Energiesystems: „Die heutigen Preisträger zeigen, wie die Welt vollständig erneuerbar werden kann.“

    Neben dem Preis für das beste Projekt in der Kategorie Solararchitektur der Schweizer Architekten werden in der Mitteilung weitere Preisträger hervorgehoben. So eine Inselgemeinde, die ein eigenständiges Energienetz besitzt, verwaltet und unterhält, das alle Bewohner mit erneuerbarem Strom versorgt. Weiter eine Filmregisseurin, die das Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Kohlekraft schärft. Und auch an ein sogenanntes Social Enterprise, das mit mobiler Biogastechnologie eine unabhängige und kohlenstoffarme Energieversorgung ermöglicht.