Schlagwort: Solartechnik

  • Schweizer Solartechnologie setzt neue Standards für Aesthetik und Leistung

    Schweizer Solartechnologie setzt neue Standards für Aesthetik und Leistung

    Die Megasol Energie AG, nach Eigenangaben führender Schweizer Hersteller für Solarpaneele für Dächer und Fassaden, will mit seinem neuem Solarmodul M450 neue Massstäbe für blendreduzierte, leistungsstarke und ästhetische Solartechnologie setzen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das 450 Watt Peak starke M450 ist das erste Solarmodul von Megasol, das mit der ZRM+ Oberflächentechnologie ausgestattet ist und dank mikrostrukturiertem Glas, spezieller Oberflächenbehandlung und matter Optik spiegelartige Reflexionen deutlich reduziert. Die niedrige Leuchtdichte des M450, die je nach Sonneneinfallswinkel zwischen 3000 bis 9000 Candela pro Quadratmeter (cd/m2 – Leuchtdichte) variiert, bleibt deutlich unter internationalen Grenzwerten von etwa 20’000 cd/m2, die in der Umgebung von Flughäfen vorgeschrieben sind.

    Ohne störende Blendung für Piloten, Autofahrer oder Anwohner eignet sich das Modul so für Einsätze in sensiblen Gebieten wie Flughäfen oder Wohnquartieren. Das Solarmodul verfügt laut Hersteller ausserdem über eine überdurchschnittliche Produkt- und Leistungsgarantie von 30 Jahren und ist mit Hagelwiderstand 5 (HW 5) zertifiziert, dem aktuell höchsten verfügbarem Branchenwert. Das M450 Modul ist ab sofort zur Lieferung erhältlich.

    Megasol ist ein Hersteller von Solarmodulen und Systemlösungen für die gebäudeintegrierte Photovoltaik. Mit eigener Produktion in der Schweiz und internationaler Präsenz entwickelt Megasol Solardach- und Fassadensysteme.

  • Drei Viertel aller Hausbesitzer wollen ein Solardach

    Drei Viertel aller Hausbesitzer wollen ein Solardach

    Drei Viertel aller privaten Hausbesitzer:innen, die über ein geeignetes Dach verfügen, liebäugeln mit einer eigenen Solaranlage, jede:r Fünfte plant diese sogar bereits in den kommenden 12 Monaten. Dies ist das beeindruckende Ergebnis einer vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in Auftrag gegebenen und heute veröffentlichten YouGov-Repräsentativbefragung unter 1.022 Immobilienbesitzer:innen in Deutschland. Vier von fünf Hausbesitzer:innen, die sich die Anschaffung einer Solarstromanlage vorstellen können, wünschen sich zugleich einen Solarstrom-Speicher, um den selbst erzeugten Solarstrom rund um die Uhr nutzen zu können. Für dieses Jahr rechnet der BSW mit einem Installationsplus von rund 30 Prozent im Stromsektor (Photovoltaik) und rund 10 Prozent im Wärmesektor (Solarthermie). Auch für 2023 erwartet der Verband eine weiter anziehende Solartechnik-Nachfrage. Die seit dem Jahr 2005 vom BSW ermittelten Geschäftsklima- und Geschäftserwartungsindizes befinden sich auf einem Allzeithoch.

    BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, wir erwarten einen länger anhaltenden Solarboom. Getragen wird dieser vor allen Dingen von Privathaushalten. Doch nur wenn die Solartechnik jetzt in allen Anwendungsbereichen entfesselt wird und wir das in diesem Jahr erzielte Marktwachstum auch in den kommenden vier Jahren jeweils beibehalten, wird die Solarbranche im politisch gewünschten Umfang zum Erreichen der Klima- und Energiewendeziele beitragen.“  

    Politischen Nachholbedarf sieht der BSW für 2023 insbesondere bei der Verbesserung der Investitionsbedingungen für gewerbliche Investoren. Zwar registriert der Verband auch hier ein grundsätzlich gewachsenes Investitionsinteresse. Unverhältnismäßige Auflagen beim Netzanschluss, zu viel Bürokratie in den Genehmigungsverfahren sowie zu restriktive Auktionsbedingungen würden jedoch viele Unternehmen schließlich davon abhalten, ihr Firmendach tatsächlich mit Solarzellen zu bestücken oder zeitnah in einen Solarpark zu investieren.