Schlagwort: Spezialitätenchemie

  • Digitale Betontechnologien stärken Zukunftsstrategie

    Digitale Betontechnologien stärken Zukunftsstrategie

    Sika hat im ersten Halbjahr 2025 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 5,68 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich wurde damit ein Wachstum von 1,6 Prozent in Lokalwährungen realisiert, informiert die Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Das organische Wachstum wird dort mit 0,6 Prozent angegeben, die übrigen 1,0 Prozent Wachstum wurden über Akquisitionen generiert. In Franken fiel der Umsatz hauptsächlich aufgrund des schwächeren Dollars um 2,7 Prozent geringer als im Vorjahressemester aus.

    Auch das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA wurde vom Fremdwährungseffekten beeinträchtigt. Es lag mit 1,07 Milliarden Franken um 2,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge konnte hingegen von 18,7 auf 18,9 Prozent gesteigert werden.

    „In einem herausfordernden Marktumfeld ist es uns wiederum gelungen, über dem Branchentrend zu wachsen und weitere Marktanteile zu gewinnen“, wird Sika-CEO Thomas Halser in der Mitteilung zitiert. Er sieht die Gruppe vor allem im Projekt- und Infrastrukturbereich gut aufgestellt. „Mit mehr als 1’000 Rechenzentren, die mit unseren Technologien bislang gebaut wurden, und einer starken Projekt-Pipeline“ habe sich Sika zudem „als bevorzugte Partnerin von Technologieführern etabliert“.

    Im Berichtsemester hat Sika insgesamt vier Unternehmen übernommen und sieben neue Werke eingeweiht. Die gezielten Investitionen sollen das zukünftige Wachstum der Gruppe stärken. Als strategisch wichtigen Schritt führt Sika in der Mitteilung dabei die im Juni getätigte Minderheitenbeteiligung an Giatec Scientific an. Das Unternehmen aus Ottawa in der kanadischen Provinz Ontario ist auf digitale Betontechnologien spezialisiert.

  • Rekordumsatz von Schweizer multinationaler Spezialchemiekonzern

    Rekordumsatz von Schweizer multinationaler Spezialchemiekonzern

    Sika hat im Geschäftsjahr 2024 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Mit 11,76 Milliarden Franken wurde das Rekordergebnis von 2023 um 4,7 Prozent übertroffen, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Zum Umsatzwachstum haben erhöhte Synergien aus der Integration des 2022 erworbenen Bauchemiegeschäfts MBCC und lokale Akquisitionen von Kwik Bond in den USA, Vinaldom in der Dominikanischen Republik und Chema in Peru beigetragen. Das organische Umsatzwachstum betrug 1,1 Prozent.

    Zum Rekordumsatz haben neben den Akquisitionen auch alle Regionen beigetragen. Am stärksten legten dabei die Umsätze mit 11,2 Prozent in Lokalwährungen in der Region Americas zu. In den Regionen EMEA und Asien/Pazifik wurden Wachstumsraten von 7,3 beziehungsweise 2,4 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    «Sika hat sich in den vergangenen zwölf Monaten in einem weiterhin sehr anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich behauptet und eine neue Bestmarke beim Umsatz erzielt», wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. «Unsere Wachstumsinitiativen, unsere leistungsstarken und nachhaltigen Innovationen und unsere konsequente Vertriebsstrategie zur weiteren Marktdurchdringung sind erfolgreich und demonstrieren eindrücklich, dass wir weitere Marktanteile gewinnen.» Seinen vollständigen Jahresbericht 2024 wird Sika am 21. Februar kommunizieren. Die Gruppe geht von einer zum Umsatz überproportionalen Steigerung des Betriebsergebnisses auf Stufe EBITDA aus. 

  • Sika eröffnet Technologiezentrum in Indien

    Sika eröffnet Technologiezentrum in Indien

    Die Sika AG mit Hauptsitz in Baar hat eine neue Betriebsstätte in Indien eröffnet. In der Industriestadt Pune im Bundesstaat Maharashtra entwickelt und produziert der Spezialitätenchemie-Hersteller in einem neuen Technologiezentrum und einem Produktionswerk Kleb- und Dichtstoffe für den indischen Markt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die 8-Millionen-Stadt Pune ist ein führendes Industriezentrum insbesondere durch angesiedelte Automobilhersteller und Zulieferer. Der neue Sika-Standort mit Laboren für Entwicklung und einem Werk zur Produktion liegt verkehrstechnisch günstig, um Kunden schnell beliefern zu können, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

    „Der Ausbau unserer eigenen Fertigung sowie unserer Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen vor Ort fördert die Entwicklung unseres lokalen Know-hows und bringt unseren Kunden enorme Vorteile. Kundenspezifische Lösungen können innerhalb kürzester Zeit entwickelt, produziert und ausgeliefert werden. So legen wir die Basis für Sikas langfristiges Wachstum und weitere Entwicklung in diesem wichtigen Markt“, wird Morten Muschak, Corporate Target Market Manager Industry bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

    Die Sika AG wolle von dem Wirtschaftswachstum, der zunehmenden Verstädterung und einer günstigen Investitionspolitik in Indien profitieren. Das Land beherberge momentan den fünftgrössten Automobilmarkt der Welt. Prognosen zufolge werde die Bauindustrie bis 2030 um durchschnittlich 6,5 Prozent pro Jahr zulegen. Die Fahrzeugindustrie soll um voraussichtlich mehr als 10 Prozent pro Jahr wachsen, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

  • Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika hat laut einer Medienmitteilung die strategische Entscheidung getroffen, ihr europäisches Geschäft für Industriebeschichtungen mit Sitz im deutschen Vaihingen bei Stuttgart abzustossen. Käuferin ist die amerikanische Sherwin-Williams Company, weltweit führende Anbieterin von industriellen Farben und Beschichtungen. Hingegen biete dieses Geschäft Sika auf Konzernebene „wenig Synergiepotenzial“. Die Sparte sei daher „ein Nischengeschäft innerhalb der Sika Gruppe“.

    Das Portfolio umfasse Korrosions- und Brandschutzbeschichtungen, die hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz, Polen und Österreich vertrieben werden. Damit biete sich Sherwin-Williams, zu deren Kernkompetenzen Industriebeschichtungen zählen, „eine wichtige strategische Chance zur Förderung des Wachstums und zum Ausbau seiner Marktstellung in Europa“.

    Sika sei es „sehr wichtig“ gewesen, „einen geeigneten strategischen Eigentümer zu finden, der auch in Zukunft in die Weiterentwicklung der Produkte und die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert“, wird Regionalmanager EMEA, Ivo Schädler, in der Mitteilung zitiert. „Innerhalb dieser Organisation bieten sich dem Geschäftsbereich Industrial Coatings und seinen Mitarbeitenden die idealen Voraussetzungen, um ihr volles Potenzial zu entfalten.“

  • Sika verstärkt sich in Japan

    Sika verstärkt sich in Japan

    Sika übernimmt mit Hamatite einen der führenden japanischen Zulieferer für Kleb- und Dichtstoffe. Sein Jahresumsatz betrug zuletzt 160 Millionen Franken. Der Reifenproduzent Yokohama Rubber hat diesen Geschäftsbereich im Zuge einer Umorientierung auf sein Kerngeschäft verkauft.

    Mit Hamatite erhält das Zuger Unternehmen für Spezialitätenchemie erweiterten Marktzugang zu allen wichtigen japanischen Automobilherstellern, auch ausserhalb Japans. Damit will Sika laut einer Medienmitteilung den Anteil seiner Lösungen pro Fahrzeug signifikant erhöhen. Zudem erhalte Sika umfassende globale Produktionskapazitäten und könne somit allen Autoherstellern langfristige Vorteile in der Lieferkette bieten.

    Durch den Zukauf erweitere sich auch Sikas Portfolio von hochwertigen Kleb- und Dichtstoffen, die den hohen japanischen Baustandards entsprechen. Sikas Marktdurchdringung im Automobil- und Bausektor werde sich beschleunigen, so Sika-CEO Paul Schuler. „Mit unseren weltweiten Produktionskapazitäten werden wir unsere Kunden im Automotive-Bereich sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene noch besser bedienen können.“

    „Wir freuen uns darauf“, so Mike Campion, Regionalleiter Asien/Pazifik bei Sika, „die Mitarbeitenden von Hamatite bei Sika zu begrüssen und zusammen mit ihnen unser gemeinsames Cross-Selling-Potenzial zu entwickeln“.