Schlagwort: Spital

  • Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Eine neue Studie des Instituts für Siedlung, Architektur und Konstruktion der Berner Fachhochschule liefert erste Anstösse und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Valorisierung des freiwerdenden Spitalareals im Bieler Beaumont-Quartier. Mit dem geplanten Umzug des Spitalzentrums Biel nach Brügg entsteht dort einer der zentralen Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Jahre.

    Ziel war es laut einer Medienmitteilung, eine solide Wissensgrundlage zu schaffen, auf der architektonisch betrachtet fundierte und nachhaltige Entscheidungen getroffen werden können. Ein partizipativer Ansatz erlaubte die Berücksichtigung von Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung und relevanter Interessensgruppen. Durch Workshops, Umfragen und Diskussionsrunden wurden ihre Meinungen, Ansprüche und Visionen gesammelt.

    Wie die Studie zeigt, besteht die Möglichkeit, dass aus dem Areal ein Ort mit vielfältigen Nutzungen entstehen kann, der das Quartier bereichert und für die ganze Stadtbevölkerung zugänglich und attraktiv wird: «Eine Vielfalt an Gebäudetypen zum Beispiel könnte ein breites Spektrum an Nutzungsarten, Wohnformen und Lebensräumen ermöglichen», heisst es in der Mitteilung. «Wie die Arbeiten der Studierenden zeigen, sind die Möglichkeiten für Valorisierung und Entwicklungen des Areals aber nahezu grenzenlos.» 

    Diese unabhängigen Forschungsarbeiten der Berner Fachhochschule werden nun der Stadt Biel als Planungsbehörde und der Spitalzentrum Biel AG als Grundeigentümerin für die weiteren Arbeiten zur Verfügung gestellt. Im nächsten Schritt werden beide eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

  • Drei Kantone vereinen Rehabilitationsplanung

    Drei Kantone vereinen Rehabilitationsplanung

    Die Initiative der drei Kantone, eine kollaborative Spitalplanung für den Rehabilitationssektor zu etablieren, spiegelt das Engagement wider, die Gesundheitsversorgung in der Region zu optimieren. Diese Planung basiert auf einer detaillierten gemeinsamen Bedarfsanalyse und wird in ein konsolidiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren münden, um die Spitallisten effektiv zu gestalten. Rund zwei Drittel der stationären Rehabilitationsaufenthalte der Einwohner aus der Planungsregion finden bereits in den acht bestehenden Kliniken innerhalb der Kantone statt, was die Notwendigkeit einer koordinierten Vorgehensweise unterstreicht.

    Die gemeinsame Bewertung der Bewerbungen soll zu harmonisierten Leistungsaufträgen führen, die eine gleichwertige Behandlungsqualität über die kantonalen Grenzen hinweg gewährleisten. Obwohl die endgültige Entscheidung und der Erlass der Spitallisten individuell von den jeweiligen kantonalen Behörden getroffen werden, zeigt dieser Prozess das Bestreben, die Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern und eine kohärente regionale Gesundheitspolitik zu fördern. Die Implementierung der neuen Spitallisten für Rehabilitation ist für den 1. Januar 2025 geplant, was den Weg für eine zukunftsfähige und patientenzentrierte Rehabilitationsversorgung ebnet.

  • Zum umweltfreundlichen Spital mit «Best Practices»

    Zum umweltfreundlichen Spital mit «Best Practices»

    Im Gesundheitssektor wurde der Umweltaspekt bisher oft vernachlässigt. Das Forschungsprojekt „Green Hospital – Ressourceneffizienz bei Schweizer Spitälern“ hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für umweltrelevante Prozesse in Schweizer Spitälern zu schärfen. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms „Nachhaltige Wirtschaft: ressourcenschonend, zukunftsfähig, innovativ“ (NFP 73) wurde eine Liste von praxisorientierten Maßnahmen veröffentlicht, um Spitäler in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zu unterstützen.

    Die Studie, geleitet von Matthias Stucki am ZHAW-Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen, hat ergeben, dass insbesondere die Bereiche Wärme, Catering, Gebäudeinfrastruktur und Medikamente für den Großteil der Umweltbelastung durch Spitäler verantwortlich sind. Aber auch andere Faktoren wie Stromverbrauch, Abfallmanagement und die Verwendung von medizinischen Produkten spielen eine Rolle.

    Die aus der Studie abgeleiteten „Best Practices“ wurden aus einer Vielzahl von Literaturquellen und Praxisbeispielen zusammengestellt. Diese Massnahmen zielen darauf ab, die Umweltauswirkungen bei gleichbleibender Qualität der Gesundheitsdienstleistungen zu minimieren. Dabei wurde besonderer Wert auf die Auswahl von Maßnahmen mit hoher Klimarelevanz und großer Umsetzbarkeit gelegt.

    Insgesamt zeigt die Studie, dass die größten Chancen für eine Verbesserung der Umweltbilanz in der Konstruktion von langlebigen und ressourceneffizienten Gebäuden, der Nutzung erneuerbarer Energien und der Einführung von pflanzenbasierten Gerichten im Verpflegungsangebot liegen.

    Dieses Forschungsprojekt stellt einen wichtigen Schritt dar, um die schweizerische Krankenhauslandschaft nachhaltiger zu gestalten und setzt einen Meilenstein für zukünftige Initiativen in diesem Bereich.

  • Ecospeed entwickelt Software zur CO2-Bilanzierung von Spitälern

    Ecospeed entwickelt Software zur CO2-Bilanzierung von Spitälern

    Die Ecospeed AG beginnt in Kürze mit dem sogenannten Roll-out ihrer Software zur CO2-Bilanzierung von Spitälern. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei die Entwicklungsarbeit nahezu abgeschlossen. „Unser Ziel ist es, den Krankenhäusern und ihren Betreibergesellschaften eine ganz einfach zu bedienende Software zur Gesamtbilanzierung der Treibhausgasemissionen zur Verfügung zu stellen“, wird Ecospeed-Geschäftsführer Christoph Hartmann zitiert. „Für diese Aufgabe bauen wir eine branchenspezifische Plattform auf.“

    Wie Hartmann weiter erklärt, werde jedes Krankenhaus die Software einsetzen können, „um seinen individuellen ,Corporate Carbon Footprint‘ zu ermitteln. Damit sind die Kliniken in der Lage, Handlungsfelder zu erkennen und die Pfade zur schrittweisen Dekarbonisierung zu planen.“ Auch Erfolge könnten damit dokumentiert werden. Ausserdem kämen die Spitäler der künftigen CSR-Berichtspflicht nach, mit der Unternehmen in der EU ab dem 1. Januar 2024 offenlegen müssen, wie und in welchem Umfang sie ihrer Verantwortung bezüglich der Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt nachkommen.

    Erster Pilotkunde ist ein Krankenhausverbund mit 17 Kliniken im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. „Bei den direkten Emissionen zeigen sich grosse Unterschiede, die auf den Zustand der Gebäudehülle sowie das Alter und den Zustand der Heizungsanlagen zurückzuführen sind“, so Hartmann. „Die Scope 3-Emissionen sind aber deutlich höher, verursacht insbesondere durch die zugekauften Materialien und den Verkehr. Die erfassten und aufbereiteten Daten geben den Kliniken klare Hinweise, wo es Verbesserungspotenzial gibt.“

  • Walo realisiert Umgebungsprojekt im Quartier Westfeld Basel

    Walo realisiert Umgebungsprojekt im Quartier Westfeld Basel

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger hat im neuen Quartier Westfeld in Basel die Arbeiten zur Umgebungsgestaltung realisiert. Laut Medienmitteilung auf LinkedIn umfasst dieses Umgebungsprojekt den gesamten Aussenraum und dazu eine schmale Allmendfläche entlang der Hegenheimerstrasse sowie einen Teil der Umgebung des Felix-Platter-Spitals.

    Das von Walo realisierte Umgebungsprojekt besteht aus grösstenteils öffentlich zugänglichen Flächen. Über das Areal hinaus ergänzen die Arbeiten das Freiraum- und Fusswegangebot zur Vernetzung und Belebung des Quartiers. Die Arbeiten umfassen die Gelände­mo­del­lierung auf 23‘000 Quadratmetern, die Pflasterungen auf rund 8000 Quadratmetern, einen Brunnenbau und sieben Baumtröge aus Natursteinen, die Möblierung so­wie sämtliche Werkleitungsarbeiten auf einer Länge von 2900 Metern.

    Zwischen dem neu gebauten Felix-Platter-Spital und dem Neubau des Westfelds erstreckt sich nun das Forum und mündet in den Quartierplatz vor dem umgebauten Spitalgebäude. Dort gebe es einen „Teppich“ aus Natursteinplatten. Im Gegensatz zum steinernen Forum und zum Quartierplatz sei der ebenfalls angelegte Quartiergarten vor allem grün und mit Bäumen bestanden.

    Rund um das alte, heute zu Wohnraum umgenutzte Spital sei seit 2015 ein Vorzeigeprojekt für eine richtungsweisende Wohnbaukultur entstanden, heisst es in der Mitteilung von Walo. Auf der rund 35‘000 Quadratmeter grossen Parzelle wurden mehr als 500 Genossenschaftswohnungen gebaut, davon rund 400 auf dem für die Neubauten vorgesehenen Arealteil und rund 130 im umgenutzten Spitalgebäude. Ausserdem gibt es Flächen für Quartiernutzungen, Dienstleistungen und Kleingewerbe. Die Baugenossenschaft wohnen&mehr hat zum Bezug des Projekts einen Videoclip veröffentlicht.

  • Spital Limmattal lädt zur Einweihung des Pflegezentrums ein

    Spital Limmattal lädt zur Einweihung des Pflegezentrums ein

    Das Spital Limmattal weiht am Samstag, 17. September, das neue Pflegezentrum ein. Laut Medienmitteilung betrug die Planungs- und Bautätigkeit dafür rund zehn Jahre. Die Eröffnung des Pflegezentrums findet genau vier Jahre nach Betriebsbeginn im neuen Akutspital statt.

    Das Programm der feierlichen Eröffnung sieht neben der Einweihung und Öffnung des Zentrums zur Besichtigung ab 11 Uhr am Nachmittag auch ein Konzert der Stadtmusik Dietikon auf dem Dorfplatz, Musik für Orgel, Gesang, Oboe in der Spitalkapelle und ein Konzert vom LIMMIchor auf dem Dorfplatz vor. Auf dem Festgelände stehen verschiedene Essens- und Getränkestände aus der Region für das leibliche Wohl bereit.

    Die Räumlichkeiten des Pflegezentrums stehen am Eröffnungstag allen Besuchenden zur freien Besichtigung offen. Beim Rundgang durch das Pflegezentrum präsentieren die Partnerfirmen des Spitals Einblicke in die Angebote für die künftigen Bewohnenden, heisst es in der Einladung. Deren Umzug in die neuen Räumlichkeiten steht dann für die folgende Woche an.

    Neben dem eigentlichen Pflegezentrum gibt es eine weitere „Enthüllung“, wie es in der Medienmitteilung heisst. Es geht um die Haltestelle der Limmattalbahn. Rund drei Monate vor der offiziellen Inbetriebnahme der Limmattalbahn werde dort die „Gesundheitsbahn Limmattal“ um 11 Uhr feierlich enthüllt. Sie kann dann im Anschluss erkundet werden.

    Als weitere Attraktion bietet das Spital Limmattal die Möglichkeit für Besuchende, sich im Flugsimulator der Air Alpine Ambulance (AAA) an den Steuerknüppel des Rettungshelikopters zu setzen.

    Das Ende der Einweihungsfeier ist für 16 Uhr vorgesehen. Das Spital empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da keine Parkplätze vorhanden seien.

  • Zwei Neubauten neben dem Spital Schwyz

    Zwei Neubauten neben dem Spital Schwyz

    Die zwei Neubauten werden mit Haus M und Haus P bezeichnet. Im neuen Haus M – der Buchstabe steht für Multifunktionsgebäude – sind verschiedene Nutzungen vorgesehen. Dazu zählen beispielsweise Dienstleistungsflächen, Personalzimmer und medizinisch genutzte Flächen. Das Spital Schwyz baut sein Angebot im Bereich Onkologie aus. Ein Teil der Fläche – im EG und im obersten Geschoss – steht externen Mietern zur Verfügung. Sie profitieren durch die Nähe zum Spital Schwyz von verschiedenen Vorteilen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, das Restaurant oder die Seminarräume im Haus zu nutzen. Um die unterschiedlichen Nutzungen zu ermöglichen, besteht das Gebäude aus einem tragenden Kern sowie Betondecken und Fassadenstützen.

    Das neue Haus P (Parking) fasst die momentan verschiedenen Parkflächen auf dem Areal zusammen. Die Einfahrt erfolgt ab der Waldeggstrasse und führt durch das Haus M in ein viergeschossiges, vorwiegend unterirdisches Parkhaus ohne Pfeiler. Die Fassade besteht neben den Fensterflächen aus massiven und verglasten Brüstungsbändern. Die neue Umgebung wird zu einem grossen Teil begrünt und mit Bäumen und Sträuchern ergänzt. Die beiden Gebäude sollen im Frühling 2022 fertig gestellt sein. ■

  • Das neue Pflegezentrum «LimmiCura» ist im Bau

    Das neue Pflegezentrum «LimmiCura» ist im Bau

    Auf dem Gelände, wo bis Ende 2019 das Hochhaus des alten Spitals Limmattal aus dem Jahr 1970 stand, entsteht von 2020 bis 2023 das neue Pflegezentrum «LimmiCura». Damit der Spitalverband Limmattal mit der Umsetzung des Projekts beginnen konnte, war die Zustimmung der Bevölkerung nötig. Diese bewilligte den benötigten Kredit von 65 Millionen Franken. Das Pflegezentrum inklusive Tageszentrum, drei Langzeitpflegestationen mit Palliativbetten sowie einem Rehabilitationsgeschoss soll 116 Zimmer erhalten: 73 Einzel- und 43 Zweibettzimmer. Der Neubau wird fünf Stockwerke umfassen und vom Architekturbüro fsp in Spreitenbach umgesetzt. Architektonisch lehnt sich «LimmiCura» an das Ende 2018 neu eröffnete Spital Limmattal an. Geplant sind eine Demenzabteilung mit eigenem Garten sowie eine Rehabilitationsstation im 5. Stock mit 48 Betten. Im Erdgeschoss wird neben der Demenzabteilung das Tageszentrum untergebracht. Die Innenhöfe werden begehbar sein. Auf den Stockwerken 2-4 wird die Pflegeabteilung untergebracht. Das «LimmiCura» soll im ersten Quartal 2023 eröffnen. ■

  • Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Bei Errichtung des Neubaus des Spitals Limmattal in Schlieren musste die alte Spitalskapelle weichen. Der Schlieremer Stadtrat beschloss deshalb vor sechs Jahren laut einem Artikel in der „Limmattaler Zeitung“, die Kapelle aus dem Inventar der kulturhistorischen Objekte zu streichen. Sie stand ab da nicht mehr unter Schutz. Allerdings hat der Stadtrat auch einen Vertrag mit dem Spital abgeschlossen, der dieses zu einer möglichst detailgetreuen Rekonstruktion der Kapelle verpflichtet. Es wurde sogar vereinbart, dass es auch wieder einen Teich an der Spitalskapelle geben müsse,

    All das setzt jetzt Stefan Schmid mit seinem Team der S+U Bau AG in Urdorf um. Den Bauauftrag hat sein Unternehmen von Losinger Marazzi erhalten. Das Berner Bauunternehmen hat den Neubau des Spitals Limmattal verwirklicht. Der Auftrag lautet auf originalgetreuen Wiederaufbau der Kapelle aus den 60er Jahren und alle damit verbundenen Baumeisterarbeiten. Die Bauarbeiten sollen rasch beginnen, den ersten Baukran hat Schmid schon aufstellen lassen. Bis zum Frühjahr 2021 hofft man, fertig zu sein und die Kapelle wieder allen Einkehr und Ruhe suchenden Patienten und Besuchern öffnen zu können. Bisher hatte ihnen dazu nur ein dafür freigehaltener Raum im Spital dienen können.

    Die alt-neue Kapelle soll auch wieder unter Schutz stehen. Sie werde nach der Rekonstruktion wieder ins Inventar der kulturhistorischen Objekte aufgenommen, hatte der Schlieremer Stadtingenieur Hans-Ueli Hohl beim Beschluss über den Abriss versichert.

  • Implenia nimmt am Neubau des Spitals Dreiklang des Kantonsspitals Aarau teil

    Implenia nimmt am Neubau des Spitals Dreiklang des Kantonsspitals Aarau teil

    „Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) für den Spitalneubau Dreiklang des Kantonsspitals Aarau (KSA) auf Ebene Totalunternehmer setzt sich neu aus BAM Swiss AG / BAM Deutschland AG und Implenia zusammen“, informiert Implenia in einer entsprechenden Mitteilung. Die beiden Partner wollen das Projekt technisch und kaufmännisch gleichteilig realisieren. Mit den Baumeisterarbeiten hat die ARGE das Bauunternehmen Marti AG beauftragt.

    Ursprünglich hatte die Schweizer Tochtergesellschaft BAM Swiss AG der niederländischen Royal BAM-Gruppe zusammen mit Marti als ARGE für den Neubau Dreiklang des KSA fungiert. Das KSA habe der neuen Zusammensetzung der ARGE seine Zustimmung erteilt, erläutert Implenia in der Mitteilung. Ihr zufolge befindet sich das Projekt „zeitlich und finanziell weiterhin auf Kurs“. Das Baugesuch soll in einigen Wochen eingereicht werden.

    Die Bausumme des Projekts verbleibe unverändert bei rund 560 Millionen Franken inklusive Mehrwertsteuer, heisst es in der Mitteilung weiter. In diesem Betrag sind die Kosten für die Medizintechnik nicht enthalten. Ein entsprechender Werkvertrag war mit der ARGE im Januar abgeschlossen worden und behält auch unter deren neuer Zusammensetzung seine Gültigkeit.

  • GZO Spital Wetzikon: Erweiterung und Modernisierung

    GZO Spital Wetzikon: Erweiterung und Modernisierung

    Seit dem Spatenstich vor einem Jahr hat sich rund um das GZO Spital Wetzikon viel verändert. Statt des grünen Lindenhügels prägen nun Baumaschinen den Aussenbereich. Die Realisation eines Erweiterungsbaus und die Modernisierung bestehender Gebäude werden in den nächsten sechs Jahren das GZO Spital Wetzikon prägen. «Die Basis für eine unverändert gute wie auch konkurrenzfähige medizinische Grundversorgung ist eine zeitgemässe, zukunftsgerichtete Infrastruktur», sagt VR-Präsident Jörg Kündig. Deshalb lege das GZO Spital Wetzikon nicht nur den Grundstein für ein neues Gebäude, sondern auch für seine Zukunft.

    Die Bauarbeiten für den Um- und Erweiterungsbau des GZO werden in Etappen ausgeführt. Südlich des Hochhauses entsteht ein Erweiterungsbau mit fünf Stockwerken. Dieser soll Platz bieten für zusätzliche Kapazitäten der medizinischen und diagnostischen Einheiten, aber auch für neue Bettenabteilungen mit Ein- und Zweibettzimmern. Das Spital wird über 172 Betten auf den Bettenstationen verfügen. Ist der Neubau fertiggestellt, startet die Renovation des denkmalgeschützten Hochhauses. Der Spitalbetrieb läuft während der ganzen Bauzeit uneingeschränkt weiter.

    Mehr Informationen zum Projekt «Umbau und Erneuerung GZO Spital Wetzikon» im Allgemeinen und im Speziellen zu den einzelnen Bauetappen sind unter der Website www.gzo-bau.ch/blog zu finden.