Das Kartoni-Quartier zeigt, wie visionäre Stadtentwicklung gelingen kann. Auf einem ehemaligen Industrieareal entsteht ein begrüntes Wohnquartier mit rund 150 Wohnungen, ergänzt durch Dienstleistungs- und Kulturangebote. Was heute noch als Planungsskizze vorliegt, soll sich in mehreren Etappen zu einem vielfältigen Lebensraum entfalten, der offen ist für alle Generationen und Lebensentwürfe. Die historische Kulisse von Glarus bildet dabei nicht nur den Rahmen, sondern wird durch moderne Architektur und nachhaltige Bauweise weitergedacht.
Stadt und Land neu verbunden Glarus ist mehr als nur der Hauptort des Kantons, es ist ein Lebensgefühl. Nur eine Stunde von Zürich oder St. Gallen entfernt, bietet Glarus urbane Dichte und gleichzeitig naturnahe Erholung. Das Kartoni-Quartier verstärkt diese Qualität. Es schlägt eine Brücke zwischen dem Ortsteil Ennenda und dem Stadtzentrum, schafft räumlich wie sozial neue Wege und Begegnungsorte. Die 2011 erfolgte Gemeindefusion erhält damit eine architektonisch greifbare Dimension.
Wasser als verbindendes Element Die Linth wird künftig zur Lebensader des Quartiers. Wo früher versiegelte Flächen dominierten, entsteht ein öffentlicher Uferraum mit direktem Zugang zum Wasser. Der renaturierte Kanal verwebt sich mit der Flusslandschaft und schafft ein spielerisches Pendant zur strukturierten Gestaltung des nahegelegenen Volksgartens. Der Ort wird zum Treffpunkt für Spaziergänge, Erholung und gemeinsames Erleben.
Autofreies Gartenquartier Das Kartoni-Quartier setzt auf eine unterirdische Lösung bei der Mobilität. Direkt nach der Linthbrücke führt eine Zufahrt in eine grosszügige Tiefgarage, wodurch das gesamte Quartier oberirdisch autofrei bleibt. Was entsteht, ist ein Gartenquartier, das offen, begrünt und von Wegen durchzogen ist. Die autofreie Gestaltung fördert nicht nur Ruhe und Sicherheit, sondern setzt ein starkes Zeichen für eine neue Art des Zusammenlebens in verdichteten Räumen.
Mut zur Etappe und ein Plan mit Vision Die Entwicklung des Quartiers folgt keinem starren Zeitplan, sondern reagiert flexibel auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Derzeit laufen mehrere Planungsstränge parallel: vom Hänggiturm über Wohnflächen bis hin zur Integration einer Musikschule. Der bereits genehmigte Überbauungsplan wird dabei an neue Anforderungen angepasst, insbesondere in Bezug auf das angrenzende Dorfbachprojekt in Ennenda.
Die neue Leistungsvereinbarung der Stadt Winterthur mit dem House of Winterthur sieht eine Anpassung der Aufgaben der Organisation vor. Das House of Winterthur solle sich auf die Stärkung der Marke Winterthur Switzerland und auf die strategische Vermarktung des Standorts für Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus konzentrieren, heisst es in einer Mitteilung der Stadt.
Dazu gehört, die Hidden Champions unter den Unternehmen und die Vielfalt der lokalen Unternehmenslandschaft sichtbar zu machen. Die Innovation und der Wissenstransfer sollen unter anderem durch die gezielte Vernetzung und neue Veranstaltungsformate gestärkt werden. Das House of Winterthur soll auch Start-ups aktiv unterstützen.
Die operative Standortförderung wird dagegen wieder von der Stadt übernommen. Dazu gehören Unternehmensansiedlungen, Bestandespflege und Flächenvermittlung.
Die Stadt will das House of Winterthur zwischen 2026 und 2029 pro Jahr mit 760‘000 Franken unterstützen, 100‘000 Franken pro Jahr weniger als bisher. Das letzte Wort liegt beim Stadtparlament.
Das House of Winterthur erinnert in einer Stellungnahme daran, dass der Beitrag der Stadt bei der Gründung der Organisation 2017 bei 960‘000 Franken pro Jahr gelegen habe. Beat Schwab, der Präsident des als Vereins organisierten House of Winterthur, verweist auf die neue Geschäftsleitung und die anderen Wechsel im Personal. «Bei House of Winterthur herrscht Aufbruchstimmung», wird er in der Mitteilung zitiert. «Es wäre schade, wenn ein übermässiger Spardruck diese Entwicklung gefährden und die nachhaltige Standortförderung sowie das Ansiedlungsmanagement von Firmen ernsthaft beeinträchtigen würde.»
Der Verein wird von der Stadt, den Umlandgemeinden und über 400 Mitgliedern getragen.
Der kantonale Richtplan regelt die Grundzüge der angestrebten räumlichen Entwicklungen. Dieser hält in Text und Karte fest, wie sich die Kantone und Gemeinden entwickeln sollen.
Das Bedürfnis nach mehr bezahlbaren Wohnraum wird von der Politik und dem Kanton wahrgenommen: In den verschiedenen Arealen entstehen neben «herkömmlichen» Wohnungen auch Wohnungen für Familien, preisgünstige Wohnungen sowie Wohnungen für die ältere Bevölkerungsschicht.
Nahezu auf dem ganzen Perimeter der «Talgemeinden» erstrecken sich verschiedenste Arealentwicklungen. Neben den Arealen wird auch die Verkehrslage weiterentwickelt und an die erhöhte Nutzung angepasst: Beispiele gehen vom Umbau der Bushaltestellen bis zur Umfahrung, um das Stadtzentrum Cham zu entlasten. Dazu zählen auch Car-Sharing Konzepte, wie zum Beispiel auf dem Areal Papieri in Zusammenarbeit mit der AMAG.
Auch im öffentlichen Verkehr tut sich einiges. In Zukunft soll das Papieri Areal in Cham einen Schnellbus über die Schnellstrasse der Umfahrung erhalten und das Areal Unterfeld Süd eine Haltestelle im Quartier.
Insbesondere bei neuen Projekten spielt die Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Der Raum Zug nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein. Das Papieri-Areal in Cham wurde mit dem renommierten Watt d’Or des Bundesamts für Energie ausgezeichnet. Dies unterstreicht die Initiative des Areals im Bereich erneuerbarer Energien. Hier wird ein klimaneutraler Stadtteil geschaffen, der vollständig auf erneuerbare Energiequellen setzt und 75% seines Energiebedarfs vor Ort deckt. Zu den innovativen Technologien, die zur hohen Energieautarkie beitragen, zählen Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen. Geothermie wird für die Wärme- und Kälteversorgung genutzt.
Das Nachhaltigkeitszertifikat, vergeben von der Schweizer Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft der Suurstoffi in Rotkreuz, würdigt die nachhaltige Bauweise und die ganzheitliche Planung des Projekts. Die Auszeichnung belegt, dass hier höchste Standards in Bezug auf Energieeffizienz, Mobilität und Biodiversität eingehalten werden. Die Projekte zeigen, dass Zug nicht nur ökologische Verantwortung übernimmt, sondern auch als Modell für zukunftsweisende Stadtentwicklung in der Schweiz dient. Durch den Einsatz innovativer Konzepte und Technologien positioniert sich der Kanton Zug als Vorreiter in der nachhaltigen Gestaltung urbaner Lebensräume.
Auch die übrigen Areale wissen zu überzeugen. Auf dem Tech-Cluster-Areal ist der Bau eines Hochhauses in Holzbauweise vorgesehen. Das «Leuchtturmprojekt» mit dem Namen «Projekt Pi» sieht die Erstellung eines innovativen Wohnhochhauses vor. Mit einer Höhe von 80 Metern ist der Bau eines der höchsten Holzhochhäuser der Schweiz mit preisgünstigen Wohnungen geplant.
Baar – Unterfeld Süd Im Gebiet Unterfeld Süd ist die Erstellung eines gemischt genutzten Quartiers mit rund 400 Wohneinheiten und zirka 1’000 Arbeitsplätzen vorgesehen. Die Grundstrukturen wurden von Vertreterinnen und Vertretern der Bevölkerung von Baar gemeinsam mit Expertinnen und Experten unter der Führung der Gemeinde festgelegt. Der Baarer Bevölkerung wurde am 22. September 2024 der Bebauungsplan der ersten von drei Bauetappen zur Abstimmung vorgelegt. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 74 Prozent wurde der Plan angenommen.
Die Realisierung der ersten Etappe umfasst das Hochhaus bei der Stadtbahnhaltestelle Baar Lindenpark sowie das benachbarte Gewerbegebäude. Diese werden in einen gemeinsamen Bebauungsplan überführt. Der frühestmögliche Baubeginn der ersten Etappe ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Die übrigen Baufelder werden parallel dazu entwickelt und in nachfolgenden Bauetappen realisiert. Das Projekt von Implenia wird nach derzeitigem Stand der Planung im Jahr 2029 vollendet sein, sofern die nachfolgenden Pläne von den zuständigen Stellen angenommen werden und der Bau nach Plan verläuft.
Hinterberg Süd (Städtler Allmend) Auf dem Areal Hinterberg Süd im Chamer Arbeitsgebiet Städtler Allmend wird ein neuer, lebendiger und gut erschlossener Arbeits- und Einkaufsort für die Bevölkerung entstehen. Er bietet attraktiven Raum für die Ansiedlung neuer Unternehmen und in den Erdgeschossen Nutzungen fürs Quartier. Die Obergeschosse der Bürobauten bieten flexible und auf die individuellen Bedürfnisse zukünftiger Unternehmungen anpassbare Räume. In den Erdgeschossen sind öffentlich zugängliche Nutzungen wie zum Beispiel ein Restaurant, ein Café oder eine Bäckerei angeordnet. Sie bieten den Arbeitenden, Einkaufenden, Besucherinnen, Besuchern sowie Passantinnen und Passanten diverse Konsummöglichkeiten und tragen zur Belebung des Areals bzw. des gesamten Quartiers bei. Die vier Gebäude umfassen einen öffentlichen Platz – das eigentliche Herzstück des Areals, welcher der Allgemeinheit als Aufenthalts- und Begegnungsort offensteht.
Bösch Hünenberg Um den Anforderungen eines wachsenden Dienstleistungs- und Gewerbegebietes gerecht zu werden, ist eine Anpassung der Infrastruktur notwendig. Das Gebiet Bösch soll für Arbeitskräfte und Unternehmen attraktiver werden und künftig Platz für 6000 Arbeitsplätze bieten. Diese Verdichtung ist im kantonalen Richtplan vorgesehen. Er ist für die Gemeinde Hünenberg behördenverbindlich. Die Vision sieht vor, dass sich das Gebiet Bösch zu einem modernen und urbanen Arbeitsort entwickelt, der für Investorinnen und Investoren attraktiv ist. Dafür soll durch bauliche Verdichtung Raum geschaffen werden, was auch zu einer Erhöhung der Arbeitsplätze führen kann. Eine ganzheitliche Landschaftsgestaltung und eine gut organisierte Mobilität sorgen dafür, dass mehr Lebensqualität im Bösch ermöglicht wird. Neue Freizeit-, Versorgungs- und Gastronomieangebote ergänzen den Arbeitsalltag im Bösch ideal.
Am 9. Dezember 2024 entscheidet die Gemeindeversammlung über den Strassenkredit von 2,9 Millionen Franken für die Finanzierung der 1. Etappe zur Umsetzung des Betriebs- und Gestaltungskonzepts im Bösch.
LG Zug Das LG-Areal hat aufgrund seiner Grösse und prominenten Lage eine zentrale Bedeutung für die städtebauliche Wahrnehmung und den urbanen Charakter von Zug. An der Stelle des ehemaligen Industrieareals soll ein lebendiger Stadtteil mit einer überzeugenden architektonischen Gestaltung entstehen. Mit dem erforderlichen Bebauungsplan stellt das Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug eine qualitativ hochwertige Entwicklung und Realisierung sicher.
Papieri Cham Auf dem Papieri-Areal entwickelt die Cham Group ein neues Wohn- und Arbeitsquartier mit industriellem Charme. Direkt an der Lorze werden die prägenden Bestandsbauten der ehemaligen Papierfabrik mit markanten Neubauten ergänzt und nachhaltig realisiert. Hier entsteht ein neuer Begegnungsort mit überregionaler Ausstrahlung, an dem sich Geschichte und Gegenwart die Hand reichen. Auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik entsteht in mehreren Etappen auf elf Hektaren ein neuer Stadtteil mit rund 1’000 Wohnungen und 1’000 Arbeitsplätzen. Er entsteht nicht auf der grünen Wiese, sondern inmitten geschichtsträchtiger Bauten: Mit der Umnutzung prägender Bestandesbauten wird der Bezug zur Vergangenheit gewahrt – die industriellen Wurzeln des Quartiers bleiben spürbar.
Ergänzt werden sie durch markante Neubauten, darunter fünf Hochhäuser mit beeindruckender Fernsicht. Das neue Quartier direkt an der Lorze bietet einen attraktiven Mix aus Gewerbeflächen, Wohnungen, Lofts, Arbeitsplätzen, Ateliers, Freiräumen und publikumsorientierten Nutzungen. Dies alles auf einem nachhaltig und ausgewogen gestalteten Areal, das seine eigene Geschichte pflegt – und weiterschreibt.
Das Papieri-Areal schafft neue Grundlagen für eine energieeffiziente, klimaneutrale und nachhaltige Gesellschaft. Es ist ein schweizweit wegweisendes Projekt.
Spinnerei an der Lorze Einst liefen in der grössten Spinnerei der Schweiz viele Fäden zusammen. Der Bau der Spinnerei an der Lorze prägte zur Mitte des 19. Jahrhunderts die Entwicklung Baars. Rund um das historische Spinnereigebäude entsteht ein neues, lebendiges Quartier mit Läden, Cafés und anderem lokalem Gewerbe, welches die öffentliche Fussgängerzone prägt. Neben den Familienwohnungen und preisgünstigen Wohnungen entstehen zudem solche für die ältere Bevölkerung. Diese werden mit Gemüsegärten, begrünten Fassaden und schattenspendenden Bäumen ergänzt.
Suurstoffi Das Suurstoffi-Areal wurde von der Schweizerischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) als erstes Areal in der Schweiz mit dem DGNB-Zertifikat in Platin für nachhaltige Quartiere in Planung und Realisierung ausgezeichnet. Die DGNB-Zertifizierung bestätigt, dass Zug Estates mit dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz ein Musterbeispiel für nachhaltige Arealentwicklung realisiert hat. Es erfüllt die umfassenden Qualitätsanforderungen des DGNB-Zertifizierungssystems, das Kriterien wie Energieeffizienz, CO2-Emissionen, Ökobilanz, Graue Energie, Nutzungsflexibilität und Rezyklierbarkeit der eingesetzten Materialien umfasst. Das Suurstoffi-Areal ist eines der ersten Leuchtturmprojekte der letzten 10 Jahre. Dazu gehört auch das Gesundheitsbildungszentrum «XUND», für das derzeit eines der letzten Gebäude fertiggestellt wird.
Tech Cluster Mit einer Gesamtleistungsstudie, an der fünf namhafte schweizer und ein österreichisches Team teilgenommen haben, wurde von Juni 2018 bis Mai 2019 ausgelotet, wie preisgünstiges Wohnen in einem Hochhaus mit modernsten Bauverfahren und nachhaltiger Materialisierung ermöglicht werden kann. Parallel dazu wurde ein Studienauftrag für ein städtebauliches Gesamtkonzept zum umliegenden Geviert der Stadt Zug zwischen Baarerstrasse, Göblistrasse, Industriestrasse und Mattenstrasse erarbeitet.
Der Tech Cluster Zug baut auf den Vorinvestitionen von V-Zug und weiterer Firmen der Metall Zug Gruppe auf. Sein Potenzial liegt in den vielfältigen Beziehungen und Synergien zwischen den zukünftigen Nutzern. Diese verwandeln das heutige Werkgelände in einen innovativen und spannenden Teil der Stadt Zug.
Innerhalb des Wirtschaftraums Greater Zurich Area (GZA) gelegen gehört Zug zu einer der weltweit führenden Wirtschaftsregionen. Der Standort überzeugt durch eine exzellente Infrastruktur, ein grosses Potenzial an jungen Talenten sowie politische und wirtschaftliche Stabilität.
Sowohl die Gemeinden als auch der Kanton Zug entwickeln sich stetig weiter und passen sich den Anforderungen an. Mit innovativen Projekten, wie z. B. einer Umfahrung, um das Stadtzentrum Cham zu entlasten, mit Seewasser, das künftig die Temperatur in den Häusern der Wohngebiete regulieren wird, sowie mit spannenden Projekten, wie z. B. dem Verein zur Dekarbonisierung oder der Klima Charta Zug, prägt der Kanton mit Ambitionen ein modernes Bild.
Zahlreiche Areale, die von historischer Bedeutung sind, werden renoviert und umgebaut, um attraktive Nutzungsmischungen aus Wohn-, Arbeits- und Gewerbeflächen zu schaffen.
Damit bleibt Zug ein der lebenswerter Kanton, was sich auch in einer hohen Lebenszufriedenheit widerspiegelt.
Zug wird nicht nur von den 133’000 Bewohnerinnen und Bewohnern geschätzt, auch zahlreiche unabhängige Ratings und Studien bestätigen Zugs herausragende Position. So belegt Zug seit 24 Jahren in den Ranglisten von Credit Suisse und UBS den ersten Platz unter den Schweizer Kantonen. Die Grundprinzipien der Wirtschaftsfreundlichkeit, Serviceorientierung und Innovationskultur machen den Kanton Zug zu einem idealen Partner für Unternehmen, Bildungsseinrichtungen sowie auch Forschungsinstitute.
Testimonials
Andreas Klopp General Manager Roche Diagnostics International AG
«Rotkreuz liegt im Life Sciences Cluster Zürich–Zug und bietet dank ausgezeichneter Infrastruktur und hoher Lebensqualität ideale Rahmenbedingungen, um Innovation voranzutreiben. Seit über 50 Jahren leistet Roche in Rotkreuz mit diagnostischen Lösungen einen Beitrag zur Gesundheit von Patient:innen weltweit.»
Dr. Katja Buller Vice President, Head of Corporate Affairs International, Biogen
«Lokale und internationale Fachkräfte, eine vielschichtige Infrastruktur und die professionelle Zusammenarbeit mit den Behörden machen den Kanton Zug seit mehr als 20 Jahren zum idealen Standort für unseren internationalen Hauptsitz»
«Unsere Mitglieder schätzen die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen im dynamischen und innovativen Kanton Zug. Die Behörden sind dienstleistungsorientiert, entscheiden rasch und arbeiten effizient; der einzigartige «Spirit of Zug» ist spürbar.»
Hanspeter Rhyner Präsident der Geschäftsleitung, Zuger Kantonalbank
«Die Zuger Kantonalbank verbindet Tradition und Moderne. Genau das ist die DNA des attraktiven Standortes Kanton Zug. Digital UND persönlich – so decken wir entlang dieser DNA die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ab. Und wir können alle Bedürfnisse erfüllen und begleiten Sie im Leben.»
Der Stadtrat verfolgt das Ziel, das Rheinufer vom motorisierten Verkehr zu befreien und in ein lebendiges Zentrum für Freizeit, Wohnen und Wirtschaft zu verwandeln. Diese Neugestaltung bietet Schaffhausen die einzigartige Gelegenheit, die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig den Tourismus zu fördern. Der Ausbau von Grün- und Freiräumen sowie neue Wohn- und Arbeitsplätze stehen dabei im Fokus.
Die Entwicklungsstrategie umfasst konkrete Schritte zur Umsetzung dieser Vision, wobei auf den Ergebnissen eines städtebaulichen Studienverfahrens und öffentlichen Konsultationen aufgebaut wird.
Schrittweise Umsetzung in Teilprojekten Die Umsetzung erfolgt in mehreren Teilprojekte über einen Zeitraum von zwölf Jahren bis 2036 realisiert. Zu den Teilprojekten gehören unter anderem die neue Verbindungsstrasse, die Entwicklung des Gaswerkareals und die Aufwertung der Rheinuferpromenade. Diese Aufteilung ermöglicht eine schrittweise Realisierung und schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten. Auf dem Gaswerkareal ist bis zum Baubeginn eine Zwischennutzung vorgesehen.
Grosse Wertschöpfung mit überschaubaren Investitionen Das Projekt erfordert Investitionen der öffentlichen Hand in Höhe von rund 35 Millionen Franken, wovon die Stadt rund 22 Millionen Franken übernimmt. Die restlichen Kosten werden durch Bund und Kanton mitfinanziert. Private Investitionen in Wohn- und Gewerbeflächen erhöhen den volkswirtschaftlichen Nutzen des Projekts erheblich und fördern die Stadtentwicklung.
Grundsatzentscheidung und Rahmenbedingungen Um das Projekt effizient umsetzen zu können, wird eine Grundsatzabstimmung vorgeschlagen. Gleichzeitig werden alle operativen Entscheide an den Grossen Stadtrat delegiert, um das Umsetzungsrisiko zu minimieren und die Planungssicherheit zu erhöhen.
Der Stadtrat hat klare Rahmenbedingungen definiert, darunter eine einvernehmliche Lösung für die Wassersportvereine, die Förderung der Biodiversität und des Stadtklimas sowie die Schaffung eines ausgewogenen Mixes von gemeinnützigem und nicht-gemeinnützigem Wohnraum auf dem Gaswerkareal. Ergänzend dazu werden Potenzialstudien durchgeführt, um die wirtschaftliche Machbarkeit von Gastronomie- und Gewerbenutzungen zu klären.
Mit der Neugestaltung des Rheinufers schlägt Schaffhausen ein neues Kapitel in seiner Stadtentwicklung auf – hin zu einer nachhaltigeren, lebenswerteren und wirtschaftlich stärkeren Zukunft.
Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Hebel, um die politischen Netto-Null-Zielsetzungen zu erreichen. Wie viele andere Städte weltweit bekennt sich auch Zürich zur Kreislaufwirtschaft: 2022 wurd mit «Circular Zürich» eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft verabschiedet. 2023 unterzeichnete Zürich als erste Schweizer Stadt die «Circular Cities Declaration».
Eine intelligente Ressourcennutzung ist besonders beim Bauen gefragt. Mit der «Charta für kreislauforientiertes Bauen» setzen Politik und Wirtschaft 2023 ein Zeichen und verpflichteten sich gemeinsam dazu, Primärressourcen und Deponierraum zu schonen und die CO2-Emissionen der eigenen Bautätigkeit zu senken.
Erste Erkenntnisse aus zwei Pilotprojekten Doch wie wirken sich die politischen Bekenntnisse auf konkrete Bauvorhaben aus? Welche Herausforderungen stellen sich beim zirkulären Bauen? Und wie verändern sich die Planungs- und Bauprozesse? Antworten auf diese Fragen gewinnt das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich durch zwei Pilotprojekte.
Erste Erfahrungen mit der Beschaffung, Lagerung und Aufbereitung von wiederverwendeten Bauteilen sammelte die Stadt beim Umbau des Kindergartens Mööslistrasse 2023 (Bischof Föhn Architekten, Zürich). Lavabos und Toiletten wurden vor Ort abgebaut, gereinigt und aufbereitet. Pflanzentröge von den Balkonen konnten als Aussenraumbegrenzungen wiederverwendet werden. Wo möglich, stammte das eingebaute Mobiliar aus stadteigenen Beständen. Dank eines Bauteil-Screenings konnten Stahlträger, Holzpergola, Brandschutztüren und Küchenelemente bei anderen Bauten identifiziert, demontiert und wiedereingebaut werden. Auf alles, was nicht im städtischen Occasionslager gefunden wurde, wurden so genannte «BauteiljägerInnen» angesetzt.
Das zweite Pilotprojekt, das neue Recyclingzentrum «Juch-Areal», ist deutlich umfassender. Für das Projekt hat das Amt für Hochbauten 2022 einen Architekturwettbewerb mit Re-Use-Anforderungen ausgeschrieben. Die Wettbewerbsteilnehmenden konnten einen digitalen Bauteil-Katalog nutzen oder andere verfügbare Bauteile aus nicht-städtischen Quellen für ihre Entwürfe verwenden. Die Gebäude mussten ausserdem so konzipiert sein, dass sie später einmal selbst als Bauteilmine genutzt werden können (Design for Disassembly).
Die eingereichten Projekte zeigen: Ja, es geht. Vor allem die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge, die trotz oder vielleicht auch dank der neuartigen Vorgaben entstanden sind, überzeugte die Jury. Das Baumaterial des Siegerprojektes von Graber Pulver Architekten AG (Zürich) baut die Halle des bisherigen Recyclinghofes ab und am neuen Ort mit geringen Anpassungen wieder auf. Entsorgte Bücher, Zeitschriften und Kleider werden als Dämmmaterial genutzt. Platten aus rezykliertem Glas und Aluminium, alte Küchenabdeckungen, Türen und Tischplatten schützen die Fassade vor der Witterung. Ausrangierte Baugerüste werden zu Lagerregalen.
Es liegt in der Natur der Sache, dass Pilotprojekte einer standardmässigen Einführung in der Breite vorausgehen. Das ist auch beim zirkulären Bauen der Fall. Die Realisierung der beiden Projekte in Zürich zeigt, dass noch viele Fragen geklärt werden müssen: Wie können Bauteile katalogisiert werden? Wie lässt sich die Verfügbarkeit prüfen? Wo werden sie gelagert? Wer übernimmt die juristische Haftung?
Die Planungs- und Bauprozesse werden sich durch das kreislauforientierte Bauen verändern, denn die Bauteilminen müssen – so eine wichtige Erkenntnis – so früh als möglich, am besten zu Beginn der Planungsphase, bekannt sein. Building Information Modeling (BIM) erleichtert die Wiederverwendung von Bauteilen, die Planung ihrer Demontierbarkeit und das Erschliessen künftiger Bauteilminen.
Deutliche Einsparung von indirekten Treibhausgasemissionen in den Pilotprojekten Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigen die Pilotprojekte. Durch die konsequente Wiederverwendung von Bauteilen konnten, gemäss einer nachträglichen Berechnung, bei der Instandsetzung des Kindergarten Mööslistrasse gut 30% Treibausgasemissionen eingespart werden. Die aktuellen Berechnungen prognostizieren für das Recyclingzentrum Juch-Areal sogar eine Einsparung von 40% Treibhausemissionen gegenüber einem konventionellen Neubau.
Mit nächtlichen Thermografieflügen wird das gesamte Stadtgebiet aus der Luft analysiert, um ein 3D-Wärmebildmodell der urbanen Infrastruktur zu erstellen. Dieses Modell soll wertvolle Einblicke in die energetische Effizienz der Bebauung liefern und den Immobilieneigentümern exklusive Daten über ihre Gebäude zur Verfügung stellen. Ziel ist es, durch die Erkennung von Dämmungsschwachstellen den Sanierungsbedarf präzise zu bestimmen.
Die Durchführung der Flüge ist Teil des Forschungsprojekts CATCH4D, das sich mit der Klimaanpassung durch Thermografie und Wärmekartierung beschäftigt. Diese Forschungsinitiative, geleitet vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Kooperation mit der Stadt Dortmund, nutzt die Flugthermografie, um den Zustand der städtischen Gebäudedämmung zu bewerten und akuten Sanierungsbedarf aufzudecken.
Die Aufnahmen bieten nicht nur eine Grundlage für effektive Klimaschutzmassnahmen, sondern eröffnen auch die Möglichkeit für umfangreiche Anwendungen. Von der Überwachung von Waldbränden bis hin zur Ertragsschätzung für Solaranlagen reicht das Spektrum der Nutzungsmöglichkeiten. Datenschutz wird dabei grossgeschrieben: Persönliche Daten sind durch die Bildauflösung nicht erfassbar.
Das Projekt, finanziell unterstützt von Google.org, zeigt die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die städtische Entwicklung und den Klimaschutz. Die kombinierten 3D-Thermografie-Luftaufnahmen, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt entwickelt wurden, ermöglichen eine neue Dimension der Datenerfassung und -analyse für die Immobilienbranche und die Stadtplanung.
Das STEK 2035 zeigt die Kernthemen der Stadtentwicklung auf und gliedert sie in fünf strategische Bereiche: Wohnen, Arbeiten, Mischgebiete und Zentren, Landschaft und Freiräume sowie Stadtraum und Mobilität. Für die Umsetzung dieser Strategien werden konkrete Massnahmen und Handlungsfelder aufgezeigt.
Die Strategie ist als Steuerungsinstrument für die Stadtentwicklung konzipiert. Sie dient als Grundlage für zukünftige Quartiers-, Gebiets- und Landschaftsentwicklungen, für die Koordination von Siedlung und Verkehr sowie für sorgfältige und attraktive Gestaltung öffentlicher Räume und Freiräume. Sie bildet auch die Grundlage für die Revision der bau- und planungsrechtlichen Grundordnung (Revision des Baureglements und der Zonenpan).
Mit der Strategie «Wohnen» zeigt Thun einen klaren Weg auf, wie das künftige Wohnangebot attraktiv, vielfältig und zeitgemäss gestaltet und Quartiere belebt werden können damit eine gute soziale Durchmischung gefördert werden kann. Dabei werden Gebiete identifiziert, welche über ein besonders grosses Entwicklungspotential verfügen und andere, bei denen das Bewahren historischer und besonders wertvoller Qualitäten im Vordergrund steht.
Als elfgrösste Stadt der Schweiz mit ca. 45.000 Einwohnern erfreut sich Thun wachsender Beliebtheit. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Grünflächen und dem besonderen Charakter der Stadt. Die unterschiedlichen Atmosphären der Quartiere schaffen ein einzigartiges Stadtbild, das urbane, suburbane und ländliche Elemente harmonisch miteinander verbindet.
Mit der Strategie «Arbeiten» werden die Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung von Gewerbe, Industrie und Arbeit geschaffen. Im Hinblick auf die stärkere Entwicklung im Dienstleistungssektor legt die Stadt besonderen Wert auf gemischte Gebiete, die sowohl Platz für Wohnraum als auch für Arbeitsplätze bieten. Gewisse Gebiete sind explizit für arbeitsintensive Nutzungen oder auch das Militär vorgesehen. Die Stadt Thun spielt dabei als regional bedeutender Arbeitsstandort sowohl für die umliegenden Gemeinden als auch für das gesamte Oberland eine wichtige Rolle.
Ein weiterer Baustein der Thuner Stadtentwicklung ist die Strategie «Mischgebiete und Zentren». Im Zentrum steht dabei die Attraktivierung der Innenstadt. Mischgebiete, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbinden, sind von zentraler Bedeutung. Die Innenstadt von Thun mit ihrer guten Erreichbarkeit und der Konzentration von Dienstleistungen bildet das Herz der Stadt und ist Vorbild für weitere vielfältige und lebendige Mischgebiete. Als Ergänzung zur Innenstadt werden attraktive Nebenzentren gefördert und damit bestehende Versorgungsstandorte gezielt weiterentwickelt. Gleichzeitig legt Thun Wert auf die Stärkung der Quartierzentren, die für die Grundversorgung der Bevölkerung unverzichtbar sind.
Die Strategie «Landschaft und Freiräume» unterstreicht das Bestreben, ein Gleichgewicht zwischen der Siedlungsentwicklung und dem Schutz ökologisch wertvoller Gebieten zu finden. Der Erhalt von Kulturland, der Schutz von Lebensräumen und der Zugang zu Grünflächen stehen dabei im Vordergrund. Besonderes Augenmerk wird auf die Vernetzung der Grünflächen gelegt, um die Natur zu erhalten und besondere Landschaften wie den Strättlighügel oder das Haslimoos zu schützen.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Bedeutung von öffentlichen Grün- und Freiräumen inmitten der qualitätsvollen Innenentwicklung stetig zunimmt. Das STEK 2035 unterstreicht dies und erachtet Freiräume als unverzichtbar für eine qualitätsvolle Stadtentwicklung. Dies unterstützt den Anspruch Thuns eine nachhaltige und lebenswerte Stadt mit umfassenden Lebensqualitäten zu sein.
Der Urbanist Thomas Sevcik geht davon aus, dass die Region zwischen Schlieren und Turgi zunehmend zu einer Stadt wird. In seiner Publikation „Limmattalstadt – Impulse für die Region entlang der Limmat“ schlägt er vor, diese Urbanisierung „aktiv und strategisch“ zu gestalten. „Kommen wird die Limmattalstadt sowieso. Aber wir sollten sie so gut machen, wie wir nur können“, schreibt er.
Sevcik schlägt unter anderem sogenannte Neogebiete vor. Diese sollten Lücken zwischen den Siedlungsgebieten schliessen. So könnte ein Campus etwa auf einem Teil des Rangierbahnhofs Platz für eine Hochschule Limmat, ein Rechenzentrum, aber auch ein Kongress- und Unterhaltungszentrum bieten. Zwischen Neuenhof und Killwangen könnte ein neues Wohnquartier entstehen, im Tägerhard östlich von Wettingen ein zukunftsgerichtetes Quartier für neue Wohn- und Arbeitsformen. Auch in der Hard in Siggenthal könnte ein neues Quartier Arbeiten, Wohnen und Freizeit verbinden.
Sevcik weist darauf hin, dass die Limmat bisher in der Region wenig präsent ist. Er schlägt die Aufwertung der Flusslandschaft in Dietikon zu einer Riviera vor.
Wirtschaftlich sollte die künftige Limmattalstadt auf ihre Stärken in der angewandten Technologie und im Design, auf Logistik und Handel sowie Medtech und Biotech setzen. Die Mobilität in der Region sollte durch die Verlängerung der Limmattalbahn, die Nutzung der Bahnstrecke zwischen Dättwil und Wettingen, durch Seilbahnen und das Velonetz erleichtert werden. Sevcik schlägt auch einen Startplatz für vertikal startende elektrische Helikopter bei der Autobahnraststätte Würenlos vor.
Sevcik hat die Strategieideen auf Initiative der Standortförderung Limmatstadt erarbeitet und am 15. August an der Generalversammlung der Limmatstadt AG vorgestellt. 20 Unternehmen, vor allem aus der Region, haben das Projekt unterstützt. Die Publikation kann digital bestellt werden.
Doch das Schlierefäscht hat noch mehr zu bieten – es ist nicht nur ein Fest der Freude und des Feierns, sondern auch eine spannende Plattform für Wirtschaft und Gewerbe. Ein besonderes Highlight ist der neu lancierte Immobilientreff «Immobilien meets Limmattal» vom Donnerstag, 7. September 2023 mit spannenden Keynotes, Podiumsdiskussionen und Erfahrungsaustausch.
Im Zentrum des halbtägigen Events steht das Thema «Arealentwicklung Limmattal». Es bietet die einzigartige Möglichkeit, tiefer in die Entwicklung der Region einzutauchen und Einblicke in das anspruchsvolle Zusammenspiel von Architektur, Städteplanung und sozialen Aspekten zu gewinnen.
Lassen Sie sich von den neuesten Trends, Analysen und innovativen Lösungen inspirieren. Es erwarten Sie spannende Keynotes von renommierten Referent:innen wie Michael Hermann, Geschäftsführer sotomo, Fabienne Hoelzel, Professorin für Urban Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart oder Thomas Sevcik, CEO arthesia, interessante Einblicke in die Areale von Dietikon, Schlieren und Spreitenbach sowie viel Wissenswertes rund um Elektromobilität, Eigentumsmarkt und Nachhaltigkeit für Areale.
Nutzen Sie die Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und lernen Sie die Limmattaler Immobilienbranche kennen. Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihr Ticket zum exklusiven Preis von CHF 80 (statt CHF 150) mit Vermerk «Leserangebot immo-invest».
Immobilien meets Limmattal Donnerstag, 7. September 2023, ab 14 Uhr Event-Zelt, Pischte 52, Schlieren
Ein Forschendenteam der Hochschule Luzern (HSLU) hat eine interaktive Quartierklima-Modellierung geschaffen. Das Instrument liefert rasch planungsrelevante Daten über das Mikroklima einer bestehenden und geplanten Bebauung und kann ab dem ersten Schritt der Entwurfsplanung eingesetzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung zum Forschungsprojekt.
Die wärmeren Sommertemperaturen steigern die Nachfrage nach städtebaulichen Lösungen gegen Hitzestau in Gebäuden und Quartieren. Hitzeinseln sind laut der Mitteilung vermeidbar. Entscheidend dafür sind „eine auf die Umgebung abgestimmte Setzung der Gebäude, die Wahl der Materialien von Fassaden und Aussenflächen, Grünflächen sowie eine geschickte Beschattung“. Die Auswirkungen dieser Faktoren sollten bereits früh in der Planung bekannt sein und berücksichtigt werden. Bestehende Modelle hätten dies bisher verhindert, da sie mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden waren.
Das neu geschaffene Instrument beschränke sich auf die phasengerechten Informationen. Dadurch stehen in Sekundenschnelle Ergebnisse über das Mikroklima zur Verfügung. Informationen über die Gebäude, deren Position, verwendete Materialien sowie die Art und Position von Grünflächen und Bäumen spielen bei der Abwehr von Hitzeinseln in Bebauungen und Städten eine zentrale Rolle. In ein Wettbewerbsverfahren fliessen allerdings neben dem Quartiersklima eine Vielzahl weiterer Anforderungen mit ein, wie der in der Mitteilung zitierte Simulationsexperte und HSLU-Professor Markus Koschenz sagt. Mit dem neuen Tool, so Koschenz weiter, stehe den Planern künftig ein physikalisches Modell zur Verfügung, das Auswirkungen von Strahlung, Schatten, Wärmespeichereigenschaften der Materialien, Luftströmung, Vegetation und Tageszeit in Sekundenschnelle berechnet.
Der Durchgangsbahnhof Luzern soll mit neuen, unterirdischen Zufahrten und einem Tiefbahnhof Engpässe im Bahnknoten Luzern beheben. Das Projekt, das sich in der Planungsphase befindet, soll Kapazitäten im heute voll ausgelasteten Bahnsystem schaffen und damit in Zukunft neue, direktere und schnellere Bahnverbindungen ermöglichen. «Mit dem Tiefbahnhof und den neuen, unterirdischen Zufahrten wird die Erreichbarkeit und die Attraktivität der Zentralschweiz verbessert», so Massimo Guglielmetti, SBB Gesamtprojektleiter Durchgangsbahnhof Luzern. «Ohne Infrastrukturausbau ist eine Weiterentwicklung des Bahnangebots in Luzern nicht mehr möglich.»
Im Vorprojekt legt die SBB die technische Machbarkeit des Grossprojekts dar, das aus den Teilprojekten Tiefbahnhof, Dreilindentunnel und Neustadttunnel besteht:
Mit dem Tiefbahnhof wird unterhalb des bestehenden Bahnhofs eine insgesamt 44 Meter breite Perronhalle für vier Gleise gebaut. Dies schafft mehr Platz am Bahnhof Luzern, der aktuell täglich von rund 100 000 Passagieren benutzt wird.
Mit dem 3,8 Kilometer langen Dreilindentunnel wird eine unterirdische, direkte Linie von Ebikon nach Luzern geschaffen, die auf einer Länge von 400 Metern das Seebecken unterquert. Diese zweite Zufahrt behebt die Engpasssituation im Bahnnetz und ermöglicht häufigere und schnellere Zugverbindungen.
Mit dem 2,1 Kilometer langen Neustadttunnel wird der Tiefbahnhof an die bestehende Zufahrt angeschlossen. Dies ermöglicht durchgehende Verbindungen und macht das Wenden einer Mehrheit der Züge im Kopfbahnhof Luzern überflüssig.
Damit das geplante verbesserte Angebot für die ganze Zentralschweiz einen Nutzen bringen kann, muss auch die Bahninfrastruktur im Einzugsgebiet punktuell erweitert werden. Zudem sind Abstellanlagen ausserhalb des Bahnhofs Luzern notwendig, um Züge über Nacht und ausserhalb der Spitzenzeiten parkieren zu können.
Absenktunnel unter dem Seebecken Neu ist im Vergleich zu vorgängigen Planungen für die Unterquerung des Seebeckens ein Absenktunnel vorgesehen. Dabei werden fünf vorgefertigte Elemente der Tunnelröhre in den Grund des Vierwaldstättersees abgesenkt. Dadurch ist es nicht nötig, das Seebecken abschnittweise trocken zu legen. Umwelt und Landschaft werden weniger beeinträchtigt. Dieses Bauverfahren wurde in der Schweiz bisher noch nie angewendet.
Die Kosten für die drei Projektteile Tiefbahnhof, Dreilinden- und Neustadttunnel werden auf 3,3 Milliarden Franken geschätzt. Für die Realisierung rechnet die SBB mit 11 bis 13 Jahren Bauzeit.
Zusätzliche Studien zum weiteren Vorgehen Die SBB klärt nun im Auftrag des Bundesamtes für Verkehr (BAV) mögliche Realisierungsabfolgen für das Grossprojekt ab. Die Ergebnisse sollen bis Ende 2023 vorliegen. Dann wird über die nächsten Projektschritte entschieden. «Alle Arbeiten laufen nach Plan. Ich bin überzeugt, dass der Bundesrat dem Parlament 2026 ein gut studiertes und weit fortgeschrittenes Projekt wird vorlegen können», sagte Anna Barbara Remund, BAV-Vizedirektorin und Leiterin der Abteilung Infrastruktur, vor den Medien in Luzern. Über die Umsetzung entscheidet letztlich das Bundesparlament.
Grosse Bedeutung für Luzern und die Zentralschweiz Der Ausbau des Bahnknotens Luzern ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Region. «Die Zentralschweiz wartet bereits seit 50 Jahren auf die dringend notwendigen Ausbauten der Infrastrukturen am Knoten Luzern und in Richtung Zürich», hielt Regierungsrat Fabian Peter, Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdirektor und Präsident der Zentralschweizer öV-Direktoren, fest. «Ein attraktives Angebot im öffentlichen Verkehr ist entscheidend, damit wir das Mobilitätswachstum überhaupt bewältigen und nachhaltig abwickeln können», sagte Fabian Peter. «Damit der Durchgangsbahnhof seinen vollen Nutzen entfalten kann, erwartet die Zentralschweiz die Realisierung und Finanzierung aus einem Guss.»
Für die Stadt Luzern wird sich die Möglichkeit ergeben, den Raum um den Bahnhof attraktiv zu gestalten, den Bahnhof besser zugänglich zu machen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. «Die Stadt wird sich auch dafür einsetzen, dass die über zehnjährige Bauzeit möglichst stadtverträglich gestaltet wird», sagte Stadträtin Manuela Jost, Baudirektorin. «Auch während dieser Zeit müssen Freiräume erhalten und das Stadtzentrum erreichbar bleiben.» Die SBB plant den Durchgangsbahnhof im Auftrag des Bundesamts für Verkehr. Sie arbeitet mit Kanton und Stadt Luzern, der Zentralbahn, dem Verkehrsverbund Luzern sowie den Kantonen Obwalden und Nidwalden zusammen und bezieht den Gemeindeverband LuzernPlus mit ein.
Die Stadt Winterthur unterstützt 2023 insgesamt fünf innovative Projekte, die zur nachhaltigen Entwicklung und zur Erhöhung der Lebensqualität der Stadt beitragen können. Dafür stellt die Stadt insgesamt 200’000 Franken aus dem Innovationskredit der Smart City Winterthur bereit, informiert die Stadtverwaltung in einer entsprechenden Mitteilung. Seit Lancierung dieses Kredits hat Winterthur insgesamt 18 Smart-City-Pilotprojekte unterstützt.
In diesem Jahr kann sich unter anderem WinEnerGIS über eine Förderung freuen. Bei diesem Projekt wird ein Prototyp für eine öffentliche Informationsplattform im Energiebereich entwickelt. Hier werden gebäudegenaue Informationen über die verfügbaren Energieträger zur Verfügung gestellt. Das Projekt Zusammen dem Stadtklima auf der Spur bindet die Bevölkerung in das Temperaturmessnetz von Winterthur ein.
Im Projekt Digital Mobility Lab API arbeiten Stadtbus Winterthur und das Digital Mobility Lab der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zusammen. Ziel ist die Entwicklung einer Schnittstelle, mit der zukünftig Fragen aus der Praxis mit realen Daten gelöst werden können. In einem ersten Schritt geht es um die Optimierung von Anschlussverbindungen beim Umsteigen.
Das Projekt Winterthur@Metaverse geht der Frage nach nutzbringenden Anwendungen für Winterthur im Metaverse nach. Allenfalls soll ein erster Prototyp im Metaverse entwickelt werden. Im Projekt RPA@DigiWin schliesslich geht es darum, repetitive Aufgaben der Stadtverwaltung zu digitalisieren.
Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger hat im neuen Quartier Westfeld in Basel die Arbeiten zur Umgebungsgestaltung realisiert. Laut Medienmitteilung auf LinkedIn umfasst dieses Umgebungsprojekt den gesamten Aussenraum und dazu eine schmale Allmendfläche entlang der Hegenheimerstrasse sowie einen Teil der Umgebung des Felix-Platter-Spitals.
Das von Walo realisierte Umgebungsprojekt besteht aus grösstenteils öffentlich zugänglichen Flächen. Über das Areal hinaus ergänzen die Arbeiten das Freiraum- und Fusswegangebot zur Vernetzung und Belebung des Quartiers. Die Arbeiten umfassen die Geländemodellierung auf 23‘000 Quadratmetern, die Pflasterungen auf rund 8000 Quadratmetern, einen Brunnenbau und sieben Baumtröge aus Natursteinen, die Möblierung sowie sämtliche Werkleitungsarbeiten auf einer Länge von 2900 Metern.
Zwischen dem neu gebauten Felix-Platter-Spital und dem Neubau des Westfelds erstreckt sich nun das Forum und mündet in den Quartierplatz vor dem umgebauten Spitalgebäude. Dort gebe es einen „Teppich“ aus Natursteinplatten. Im Gegensatz zum steinernen Forum und zum Quartierplatz sei der ebenfalls angelegte Quartiergarten vor allem grün und mit Bäumen bestanden.
Rund um das alte, heute zu Wohnraum umgenutzte Spital sei seit 2015 ein Vorzeigeprojekt für eine richtungsweisende Wohnbaukultur entstanden, heisst es in der Mitteilung von Walo. Auf der rund 35‘000 Quadratmeter grossen Parzelle wurden mehr als 500 Genossenschaftswohnungen gebaut, davon rund 400 auf dem für die Neubauten vorgesehenen Arealteil und rund 130 im umgenutzten Spitalgebäude. Ausserdem gibt es Flächen für Quartiernutzungen, Dienstleistungen und Kleingewerbe. Die Baugenossenschaft wohnen&mehr hat zum Bezug des Projekts einen Videoclip veröffentlicht.
Der Luzerner Stadtrat beantragt für die Umstellung der Wärmeversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energie beim Grossen Stadtrat einen Sonderkredit von 5,05 Millionen Franken. Ausserdem wurde ein Nachtragskredit in Höhe von 194’000 Franken zum Budget 2023 beantragt. Damit soll laut einer Medienmitteilung die bis 2034 benötigte personelle Aufstockung bei der Dienstabteilung Immobilien finanziert werden.
Zusätzliche Stellenprozente waren notwendig geworden, weil die Stadtluzerner Stimmbevölkerung im September 2022 die Klima- und Energiestrategie der Stadt gutgeheissen hatte. Darin ist festgehalten, dass die stadteigenen Gebäude und Anlagen des Verwaltungsvermögens wie Schulen oder Verwaltungsgebäude bis 2030 mit 100 Prozent erneuerbaren Energien versorgt werden müssen.
Dank der Personalerhöhung in der Dienstabteilung Immobilien sollen die Umstellung auf erneuerbare Wärmeversorgung bis ins Jahr 2035 umgesetzt und die anstehenden Erneuerungen bei den Liegenschaften im Finanzvermögen bewältigt werden können. Insgesamt ist dies bei 39 Objekten vorgesehen.
Mit der Umstellung der Liegenschaften des Finanzvermögens auf 100 Prozent erneuerbare Energie wolle der Stadtrat bei den eigenen Liegenschaften mit gutem Beispiel vorangehen, heisst es in der Mitteilung. Bei allfälligen Zwischenlösungen für Mieterinnen und Mieter werde die Stadt behilflich sein.
Neue umweltschonende Ansätze und Lösungen testen und erlebbar machen, Raum haben für Innovationen, Experimente, Workshops und Austausch – diese Ziele waren der Antrieb für die Pioniernutzung Smart City Lab Basel auf dem Basler Güterbahnhof Wolf. Das Lab vernetzt seit April 2019 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und stellt Innen- und Aussenräume als Test Space für innovative Ideen zur Verfügung. Partnerinnen und Partner sowie Externe können den Event Space für Veranstaltungen bis 300 Personen nutzen und werden bei der Konzeption und Durchführung von thematischen Workshops unterstützt.
Drei Themenfelder, über 60 Projektpartner Die Projekte im Smart City Lab Basel umfassen Entwicklungsthemen in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Citylogistik. So bietet eSMART beispielsweise im Bereich Gebäudetechnik eine Lösung zur Regulierung und Bedienung von Gebäudefunktionen. Dadurch können die Nutzerinnen und Nutzer über ihr Smartphone oder smarte Displays die Heizung im Community Space steuern und Besuchern aus der Ferne den Zutritt zum Community Space gewähren. Ein integrierter SBB-Fahrplan, ein Immobilienverwaltungsservice und eine Energieanzeige sind ebenfalls Bestandteil des Systems. Zu den weiteren Partnern, die im Themenfeld Gebäude arbeiten, gehören die Leicom AG und die Astra LED AG – erstere ist auf Gebäudeautomations Systeme und Smart Building Lösungen, letztere auf intelligentes Licht und Sensorik in Leuchten spezialisiert.
Die Projekte im Smart City Lab Basel zeichnen sich durch Vielfalt aus und sind nicht allein auf die digitale Dimension beschränkt: Während DPD Schweiz und die KurierZentrale GmbH gemeinsam die Stadtlogistik nachhaltig verändern wollen, arbeitet Hochbeet Basel an niederschwelligen Lösungen für die Begrünung des urbanen Raums und trägt so zur hitzeangepassten Entwicklung bei. Das Team um Urb-x entwickelt einen modularen Radschnellweg, der sich aus einer flexiblen Struktur aus Stützen, Tragelementen und Fahrbahnmodulen zusammensetzt, währenddessen der Escape-Room «Blackout» von Breakout Basel die erneuerbaren Energien vor Ort im Lab für die Besucherinnen und Besucher erlebbar macht.
Vom Güterbahnhof zum Zukunftsareal Wo früher auf einer Fläche von rund 16 Hektaren unter anderem Freiverlad, Citylogistik und ein Containerterminal angesiedelt waren, findet sich heute das Smart City Lab Basel. Im Lab werden modellhafte Lösungen für zukünftige Arealentwicklungen entwickelt, getestet, vernetzt und erlebbar gemacht. Einige Ideen werden direkt auf dem Areal Wolf zum Einsatz kommen: Dort entwickelt die SBB in den nächsten Jahren ein durchmischtes Quartier in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Basel SBB.
Mithilfe modernster Drohnentechnologie nimmt Nomoko Bilder auf und rekonstruiert grossflächige Stadtgebiete in fotorealistische digitale 3D-Zwillinge. Die einzigartigen hochauflösenden Modelle sind in 400 x 400 Meter grosse Kacheln unterteilt, die von jedermann mitbesessen werden können.
Durch das Miteigentum an einem digitalen Zwilling eines ausgewählten Gebiets können die Miteigentümer an allen Produkt- und Dienstleistungsumsätzen partizipieren, die auf der digitalen Darstellung ihres investierten Gebiets entstehen. Während sich die bestehenden Anwendungsfälle auf die Stadt- und Immobilienentwicklung konzentrieren, werden digitale Zwillinge auch verschiedene andere Anwendungen in den Bereichen AR/VR, Tourismus, Werbung und Gaming ermöglichen.
Als Teil der Miteigentümer-Community können die Miteigentümer zusätzlich profitieren, indem sie eine aktive Rolle als Botschafter übernehmen und entweder für 3D-Dienstleistungen werben oder die Gemeinschaft der Miteigentümer weiter ausbauen. In beiden Fällen werden sie gemäss ihrem Beitrag mit einer Umsatzbeteiligung belohnt.
Nilson Kufus, CEO und Mitbegründer von Nomoko, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, das Miteigentümer-Programm zukunftsorientierten Menschen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen und die Digitalisierung der physischen Welt zusammen als Gemeinschaft voranzutreiben. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserer Vision, es allen zu ermöglichen, an der Schaffung einer maschinenlesbaren Welt durch digitale Zwillinge teilzunehmen.“ Er fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, eine Gemeinschaft aufzubauen, die die digitale Welt gemeinsam besitzt und deren Nutzung fördert. Dies mit einer dezentralen Vision, bei der die Daten nicht in den Händen eines einzelnen Unternehmens liegen.“
Nomoko hat bereits die zehn grössten Schweizer Städte in hochauflösendem 3D abgebildet. Die entsprechenden Kacheln stehen in der ganzen Schweiz zum Kauf
bereit. Und das ist erst der Anfang, denn Vorbestellungen sind bereits jetzt auch für den Rest der Welt möglich. Werden Sie ein digitaler Zwillings-Pionier. Kommen Sie mit auf die Reise zu einer digitalisierten und maschinenlesbaren Welt: Melden Sie sich auf nomoko.world an und werden Sie Teil unserer Community.
Mit uptownBasel entsteht auf den rund 50’000 m2 Grundfläche des ehemaligen Brown Boveri Areals in Arlesheim ein Kompetenzzentrum für die Industrie 4.0. Im Rahmen eines neuartigen Konzepts werden hier junge Start-up-Unternehmen in der schweizweit ersten Vertretung der internationalen Plattform plug-and-play direkt neben Industriegrössen der Region wie etwa Straumann, Bouygues Energies & Services und den zum Bouygues-Konkurrenten Vinci gehörenden Tochterfirmen Axians (ICT) und Actemium (Industrietechnik) arbeiten.
Auf dem 70’000 m2 grossen BaseLink-Areal in Allschwil werden derweil die letzten Baufelder entwickelt. Die Strategie, das Verbindungsstück zwischen den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt nach den Ansiedlungen von Janssen/Johnson & Johnson (ehemals Actelion) sowie dem schnell wachsenden Spin-off Idorsia im bestehenden Gewerbegebiet in einen neuen Life Sciences-Campus zu überführen, scheint aufgegangen zu sein: Am ersten April bezog das Swiss Tropical Health Institut sein neues Gebäude auf dem Areal, mittlerweile sind auch die Innovationsgarage durch die Universität Basel und der erste von zwei Teilen des Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus bezogen. Hierhin verlegt auch das Pharma-Unternehmen Basilea seinen Sitz. Auch Herzog und de Meuron setzen mit der Entwicklung ihrer eigenen Baufelder, auf denen das Alba-Haus entsteht, auf Life Sciences. Entstehen soll ein Geschäftshaus mit einem Raumprogramm für Start-ups sowie Grossunternehmen, gemeinsam genutzten Flächen und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs.
Weitere 68’000 m2 werden in Basel-Stadt mit dem Campus Rosental Mitte, gleich beim Badischen Bahnhof, zu einem gemischten städtischen Quartier entwickelt. Das einstmals für die Öffentlichkeit geschlossene Syngenta-Areal wurde 2016 bis 2019 von der Stadt Basel übernommen und wird nun durch die öffentliche Hand weiterentwickelt bzw. zu einem gemischten Areal mit Wohnnutzungen und neuen Wirtschaftsflächen transformiert. Ein ähnlicher Prozess findet auch im 300’000 m2 umfassenden ehemaligen Werkareal von Novartis und BASF statt: Das 2019 von Swiss Life und der Rhystadt AG übernommene Klybeck-Areal wird schrittweise transformiert und soll zukünftig Lebensraum für bis zu 8500 Bewohner und 7500 Arbeitsplätze bieten.
Alexander Carisch wird ab 1. Dezember neuer Leiter der Standortförderung Dietikon. Laut Medienmitteilung hat Carisch den Stadtrat an der Sitzung vom 5. September überzeugt. Ausschlaggebend sei sein Innovationsgeist, seine Fachkompetenz und seine integrative Kommunikation gewesen.
Carisch bringe als ehemaliger Leiter der Stadtentwicklung und des Standortmarketings der Stadt Baden und weiters als Fachstellenleiter Standortentwicklung im Amt für Wirtschaft des Kantons Schwyz die passende Erfahrung für die Stelle mit, heisst es in der Mitteilung der Stadt Dietikon. Durch seine bisherigen Tätigkeiten sei der neu berufene Leiter der Dietiker Standortförderung auch mit dem Limmattal verbunden.
Der Leiter der Standortförderung Dietikon, Adrian Ebenberger, tritt nach viereinhalb Jahren im Amt altershalber per Ende 2022 zurück.
Die Standortförderung Dietikon legt halbjährlich Zwischenberichte über die Aktivitäten in den Bereichen Standortförderung, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing vor. Im zuletzt veröffentlichten Bericht vom Juni über den Zeitraum von November 2021 bis April 2022 werden als besondere Höhepunkte dieser Arbeit die Fortschritte im Projekt Cleantech Hub Dietikon, das im letzten Herbst 2021 angelaufen ist, und beim Projekt Smart City Dietikon hervorgehoben. Die Nachfrage nach Gewerberäumen sei weiterhin hoch. Es gebe regelmässig mehr Mietgesuche als Angebote. Als relativ konstant wird die Zahl der Neugründungen und Liquidationen bezeichnet.
Am 5. August haben die Bauarbeiten für Hamburgs Fernwärmetunnel begonnen, informiert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon realisiert das Projekt im Auftrag von Wärme Hamburg. Der 1,16 Kilometer lange Tunnel wird die Elbe rund 2 Kilometer westlich des Elbtunnels für die Autobahn unterqueren.
Ab Winter 2024/25 soll damit Abwärme aus Industrieprozessen im Süden in den Norden der Hansestadt transportiert werden. Dies ist Voraussetzung, damit das Kohlekraftwerk in Wedel durch Energie aus dem künftigen Energiepark Hafen der Hamburger Energiewerke GmbH ersetzt werden kann. „Wir freuen uns, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt für die Hamburger Energiewerke planen und realisieren dürfen und damit zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Hamburg beitragen können“, wird Thomas Fiest, Head Tunnelling Deutschland von Implenia, in der Mitteilung zitiert.
Im ersten Bauabschnitt erstellt Implenia Start- und Zielschacht mit 1,5 Meter dicken Schlitzwänden und einer Tiefe von 30 Metern. Dann wird eine Tunnelvortriebsmaschine den eigentlichen Tunnel mit einem Durchmesser von 4,55 Metern bohren. Zugänge und Betriebseinrichtung für den Betrieb sollen in den Schächten untergebracht werden.
Schritt für Schritt wird Urdorf-Nord zu einem dichten, lebendigen und bezahlbaren Raum für innovative, nachhaltige und lokale Lebens- und Arbeitsformen. Momentan ist Urdorf-Nord in einer Phase der baulichen Verdichtung und wird mit der Limmattalbahn verkehrstechnisch noch besser an Zürich und den Kanton Aargau angeschlossen. Die Stadt im Dorf ist bereits heute eines der wichtigsten Arbeitsplatzgebiete im Limmattal und hat mit der Kantonsschule und dem angrenzenden Limmattalspital eine starke Verankerung in der Bildung und Gesundheit.
An die Kantonsschule angrenzend ist eine Zone vorgesehen, die neben innovativem Arbeiten auch urbanes Wohnen möglich macht. Die Strasse «In der Luberzen» soll zur Flaniermeile werden, und an einer der beiden Limmattalbahn-Haltestellen ist ein Platz vorgesehen, der Urdorf-Nord mit den umliegenden Quartieren verbindet. Die Nord-Süd-Verbindung schliesst an den zentralen Platz an, der die Achse weiter zur S-Bahn-Station Glanzenberg leitet. Von der Maisonette über das Loft bis zur WG-Wohnung, in Urdorf-Nord soll eine vielschichtige Wohnwelt entstehen, die ein urbanes Flair hat und gleichzeitig den Dorf-Charme nicht verliert. Urdorf-Nord gehört zu den wirtschaftlich interessantesten Gebieten im Limmattal und birgt ein hohes Potenzial bezüglich Arbeits- und Wohnqualität. Die Stadt im Dorf ist topografisch wie auch verkehrstechnisch das Entrée Urdorfs im Limmattal und kann damit eine Leuchtturm-Funktion einnehmen, um innovative und zukunftsorientierte Unternehmen anzusiedeln.
In Urdorf-Nord (www.urdorfnord.ch) soll aber nicht nur gearbeitet, sondern auch gelebt werden. Die Entwicklungsstrategie sieht vor, eine gute Balance zwischen innovativer Unternehmenskultur und urbanem Wohnen zu ermöglichen. Das Ziel ist klar: In einer umsichtigen Struktur werden sich Wohnen und Arbeiten attraktiv ergänzen, und so ergeben sich befruchtende Synergien. Darüber hinaus wird Urdorf-Nord ein optimiertes Verkehrskonzept erhalten, das den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie des Langsamverkehrs gleichermassen berücksichtigt.
Bereits heute ist die Stadt im Dorf erlebbar, etwa mit der Zwischennutzung #luberzenareal: Seit Mitte August 2021 bieten unterschiedliche Foodtrucks, die avec box – der modernste Convenience Store der Schweiz – und unkomplizierte Aufenthaltsmöglichkeiten erhöhte Aufenthalts- und Verpflegungsqualität.
Die Zwischennutzung #luberzenareal lädt bereits heute zu Verpflegung und Aufenthalt ein.Willkommen im geplanten Urdorf-Nord.
Raiffeisen hält die „die vielfach kolportierte These der grossen Corona-Stadtflucht“ für substanzlos. „Die Stadt bleibt ein äusserst attraktives Wohnpflaster. Aber das hat wortwörtlich seinen Preis“, wird Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff in einer Medienmitteilung zum aktuellen Transaktionspreisindex seiner Bank zitiert. „Die Menschen kehren ihr nur wegen der hohen Wohnkosten mehr und mehr den Rücken.“
Wie die Zahlen für das dritte Quartal 2021 ausweisen, kostet rund um Zürich jede Minute weniger Pendelzeit in die Stadt bei einem Einfamilienhaus 21’000 Franken, bei einer Eigentumswohnung 15’500 Franken. Im Schnitt wurden Eigentumswohnungen 2,0 Prozent teurer gehandelt als im Vorjahr. Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen den Angaben zufolge mit 4,4 Prozent so stark wie nie seit der Lancierung des Raiffeisen Transaktionspreisindex.
Städtische Lagen hätten im Vergleich zu Agglomerationsgemeinden zwar an Attraktivität verloren. Doch trotz des jüngsten Anstiegs der Leerwohnungsziffer in den Städten seien die Leerstände in den Zentren weiterhin sehr tief. Insgesamt sieht Raiffeisen für den Mietwohnungsmarkt eine „sanfte Landung“.
Knapper Boden werde immer dichter bebaut. Während im Jahr 2000 noch 43 Prozent der Neubau-Wohneinheiten in Einfamilienhäusern erstellt wurden, so waren es 2020 nur noch knapp 11 Prozent. Der Anteil der Wohnungen, der durch Aufstockungen, Erweiterungen und andere Umbauten neu entstanden ist, hat sich innerhalb von zehn Jahren von 7 auf 13 Prozent fast verdoppelt.
Auf dem Land und in touristischen Regionen bleibe AirBnB trotz Pandemie ein gutes Geschäft. Dort könnten „im Vergleich zum regulären Mietwohnungsmarkt teils äusserst attraktive Renditen erzielt werden“, so Neff. „In den grossen Zentren lohnt sich das Geschäft nach Abzug aller Kosten dagegen meist nicht.“
Das Oberhauserriet – der heutige Glattpark – hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich. Mehr als vierzig Jahre dauerte die Planung der Bebauung des ehemaligen Sumpf- und Landwirtschaftsgebietes. Nach der Verabschiedung des Quartierplans 2001 nahm die Entwicklung jedoch Fahrt auf: In rasantem Tempo entstand auf der einst grünen Wiese ein neuer Stadtteil von Opfikon, mit aktuell rund 5780 Bewohnern und 3100 Arbeitsplätzen im Quartierplangebiet. Heute hat der Glattpark in seiner Einmaligkeit Modellcharakter. Ein neues Buch, das Mitte September erschien, zeigt Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg von der Wiese zum Stadtteil auf und zeichnet die einzelnen Entwicklungsschritte nach.**
Einer Vision Leben einhauchen Massgeblich zum Erfolg des Glattparks trug die Gründung einer bis dahin in der Schweiz einzigartigen Organisation im Jahr 2000 bei: ein Zusammenschluss mehrerer Grundeigentümer zu einem übergeordneten Gebietsmarketing, das für die Gesamtvermarktung des Oberhauserriets verantwortlich zeichnete. Ziel war es, eine gemeinsame Marke zu schaffen, von der wiederum alle Einzelprojekte profitieren würden. Die neue Organisation – das Gebietsmarketing Glattpark – sollte einerseits als Informationsdrehscheibe für die Grundeigentümer, die Medien und die breite Öffentlichkeit fungieren, andererseits sollte sie den einzelnen Grundeigentümern Marketing Services zur Verfügung stellen. Doch in erster Linie sollte sie einer Vision Leben einhauchen, denn im Oberhauserriet sollten nicht einfach Büros und Wohnungen entstehen – hier würde eine städtebauliche Vision realisiert werden. Die Kommunikation zum Entwicklungsgebiet erforderte deshalb eine Denkweise, die über die reine Bewerbung einzelner Projekte hinausging.
Marketingoffensive für eine Wiese Angesichts des damals eher schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes muss die Gründung eines gemeinsamen Gebietsmarketings als mutig bezeichnet werden. Die Entwicklungen am Flughafen bzw. in Sachen Fluglärm, die ungewisse Realisierung der Glattalbahn – für den neuen Stadtteil ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil –, aber auch die generell schwierige wirtschaftliche Lage liessen «grosse Würfe» schwierig erscheinen. Das Gebietsmarketing Glattpark war sich dieser Tatsache von Anfang an bewusst, sah jedoch die Gesamtqualität des Gebiets als Chance. Der Erfolg gab dem Gebietsmarketing schon bald recht: Die Organisation entwickelte sich dank umfassender Marketing- und Kommunikationsmassnahmen innert kurzer Zeit zur zentralen Informations- und Anlaufstelle für den neuen Stadtteil. Bei der Vermarktung des Gebiets ging es anfangs in erster Linie darum, die Vision sichtbar zu machen. Dazu setzte das Gebietsmarketing Glattpark einerseits auf Visualisierungen, andererseits auf ein grosses Modell, das laufend aktualisiert wurde. Im eigens eingerichteten Showroom konnten sich Interessierte und Investoren ein Bild des künftigen Stadtteils machen. Ergänzend bot eine umfassende Webseite zahlreiche Informationen. Events, Messeauftritte und klassische Medienarbeit ergänzten die Vermarktungsmassnahmen. Und schliesslich wurde aus dem ehemaligen Riet sogar eine Ortschaft: 2005 wurde der Glattpark offiziell zu einem eigenen Stadtteil mit der postalischen Anschrift «8152 Glattpark (Opfikon)». Angestossen wurde der Prozess von den Grundeigentümern: Diese waren richtigerweise überzeugt, dass die Postadresse «Glattpark» viel zur Markenbildung beitragen würde.
Koordination zwischen Grundeigentümern und Stadt Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor für die Entwicklung des Glattparks war die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt Opfikon und den Grundeigentümern. Die Komplexität der Entwicklung eines neuen Stadtteils machte es auch auf Seite der Stadt Opfikon erforderlich, neue Organisationsformen zu schaffen: das Gebietsmanagement Glattpark. Die neue Organisation erhielt vom Stadtrat Opfikon den Auftrag, die strategische und operative Geschäftsführung im neuen Stadtteil zu übernehmen. Das Gebietsmanagement sollte die Bedürfnisse aller Verwaltungsabteilungen der Stadt, die den Glattpark betrafen, in den Entwicklungsprozess einbeziehen. Hauptaufgabe des Gremiums waren jedoch die übergeordnete Koordination und der Informationsaustausch unter den Beteiligten. Einsitz im Gebietsmanagement hatten Behördenvertreter, Verwaltungsangestellte, Grundeigentümervertreter sowie externe Spezialisten aus den Bereichen Raumplanung, Marketing, Betriebswirtschaft und Sozialwissenschaft.
Was das urbane Herz begehrt Mit dem rasanten Baufortschritt im Glattpark belebte sich der neue Stadtteil rasch – und entwickelte dank der Gründung eines aktiven Quartiervereins, der Eigeninitiative engagierter Einwohner und externer Veranstalter eine eigene Quartieridentität. Der «Glattpark-Barometer» zeigte die Anliegen der Bewohner auf – und initiierte diverse Massnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität. So wurde Glattpark auch bei Familien immer beliebter; und die Forderung nach einem eigenen Schulhaus wurde entsprechend lauter. Nach mehreren Volksabstimmungen steht dessen Realisierung nun nichts mehr im Weg. Und damit bietet der neue Stadtteil nun bald wirklich alles, was das urbane Herz begehrt: eine umfassende Quartierversorgung mit Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen, optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr, eine grosszügige Parklandschaft mit eigenem See, Kinderkrippen, Kindergarten und bald ein Primarschulhaus. ■
*Alexandra Vogel ist Leiterin der Geschäftsstelle der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement SVSM
** Das Buch «Glattpark – eine Stadt entsteht», herausgegeben von der IGG Glattpark, kann per E-Mail an info@glattpark.ch oder per Telefon 043 211 50 10 zum Preis von CHF 50, zzgl. Versandkosten, bestellt werden. Das Buch mit hochwertigem Hardcover-Einband im Format 24 x 34 cm zeichnet auf 128 Seiten mit Texten, Bildern, Zitaten und Zeitungsartikeln die bewegte Geschichte des Entwicklungsgebietes nach. Das Buch ist deit Mitte September erhältlich.
Das in Barcelona ansässige Architekturbüro Guallart Architects hat die Ausschreibung für die Planung der neuen chinesische Stadt Xiong’an gewonnen. Sie soll widerstandsfähig sein und sich zu 100 Prozent selbst versorgen können. Nach dem Willen des chinesischen Präsidenten soll sie zum „neuen Standard für die Post-COVID-Ära“ werden.
Einem Artikel der Thomson Reuters Foundation zufolge wird Xiong’an als eine autarke Stadt konzipiert, die ihre Energie, Lebensmittel und andere Ressourcen selbst produziert. Sie wird über Dachfarmen und Gewächshäuser, drohnenfreundliche Terrassen und gemeinschaftlich genutzte 3-D-Drucker verfügen. Darüber hinaus werden Wohnungen mit Platz für Home Offices geplant, damit ihre Bewohner im Falle künftiger Pandemien von zuhause aus arbeiten zu können. Das umweltfreundliche Design des Stadt umfasst Wohnblöcke aus Kreuzlagenholz, erneuerbare Energie und Strassen, die ausschliesslich Fussgängern und Radfahrern vorbehalten sind.
„Wir können Städte und Gebäude jetzt nicht mehr so entwerfen, als ob nichts geschehen wäre“, wird Vincent Guallart, Gründer von Guallart Architects und ehemaliger Chefarchitekt der Stadt Barcelona, in dem Artikel zitiert. „Unser Vorschlag ergibt sich aus der Notwendigkeit, Lösungen für die unterschiedlichen Krisen zu finden, die sich gleichzeitig auf unserem Planeten abspielen. Sie sollen eine neue Art urbanen Lebens erschaffen, das auf biologischer Kreislaufwirtschaft basiert. Das wird Städte und Gemeinden stärker machen.“
Der vorliegende Entwurf sei stark von den Erfahrungen des Architektenteams während des Lockdowns in Spanien beeinflusst worden. „Wir wollten ein Plädoyer abgeben für die Dinge, von denen wir denken, dass sie während eines Lockdowns und in auch Zukunft wichtig sind. Wenn Wohnungen Telearbeit und Teleunterricht ermöglichen, flexible Räume auf grossen Terrassen haben, Städte Lebensmittel auf den Dächern anbauen und die Bewohner Dinge in der Nachbarschaft drucken können, werden wir besser auf die Krisen der Zukunft vorbereitet sein.“
Xiong’an entsteht in der Provinz Hebei, rund 130 Kilometer südwestlich von Peking. Chinas Präsident Xi Jinping hat sie laut dem Artiikel als den „neuen Standard für die Post-COVID-Ära“ bezeichnet. Er hat Xiong’an bereits 2017 als urbane Innovationszone gekennzeichnet.
fDi Intelligence, die Fachstelle für ausländische Direktinvestitionen der „Financial Times“, hat den Bericht „fDix TNW Tech Cities of the Future 2020/21“ veröffentlicht. Darin führt sie die wichtigsten Tech-Städte in Europa auf. Die Stadt Zürich schafft es in der Gesamtbewertung auf den Platz 14.
Die gute Bewertung hat Zürich mehreren Top-Platzierungen in den Unterkategorien zu verdanken. So schneidet die Stadt etwa bei der Bewertung als Standort für Start-ups europaweit auf Platz sechs ab. Ausserdem schafft es Zürich in der Kategorie Innovation und Attraktivität auf Platz sieben.
Punkten kann die Stadt ausserdem mit ihrer Strategie für ausländische Direktinvestitionen. In der entsprechenden Kategorie schafft es Zürich europaweit auf Platz sieben. Laut fDi Intelligence sind erfolgreiche Tech-Städte das Resultat einer abgestimmten politischen Strategie, welche darauf abzielt, eine global vernetzte Gemeinschaft aufzubauen sowie Innovation und Unternehmertum zu fördern.
Auch eine weitere Stadt in der Greater Zurich Area kann im Ranking punkten. So belegt Zug in der Kategorie Wirtschaftliches Potenzial den achten Platz in Europa.
fDi Intelligence hat in der Rangliste insgesamt 76 Städte in Betracht gezogen. Den Spitzenplatz belegt London.
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