Schlagwort: Stadtbegrünung

  • Energiestadt Gold für Zürich

    Energiestadt Gold für Zürich

    Die Stadt Zürich ist 2024 bereits zum sechsten Mal zur Energiestadt Gold gekürt worden, informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Mit dem Label zeichnet der Trägerverein Energiestadt alle vier Jahre Städte und Gemeinden aus, die sich für ambitionierte Energie- und Klimaschutzziele engagieren. In der aktuellen Evaluierung hat die Stadt Zürich dabei ihr bisher bestes Ergebnis erreicht.

    Schweizweit tragen 109 Städte und Gemeinden das Label Energiestadt Gold. «Die Stadt Zürich dient als grösste Stadt der Schweiz als Vorbild für andere Energiestädte, die ebenfalls konsequent ihre ambitionierten energie- und klimapolitischen Ziele erreichen wollen», wird Katrin Bernath, Präsidentin des Trägervereins Energiestadt, in der Mitteilung aus ihrer Ansprache bei der Verleihung des Labels zitiert. Die Auszeichnung wurde von Stadtrat Michael Baumer entgegengenommen. «Die Bestnote für die Stadt Zürich zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg zu Netto-Null sind», so der Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich.

    Im aktuellen Re-Audit wurde unter den Energie- und Klimazielen der Stadt Zürich erstmals auch der Bereich Klimaanpassung erfasst. Hier konnte Zürich mit der Fachplanung Hitzeminderung und der Fachplanung Stadtbäume punkten. Zudem hat die Stadt ein Programm zur Stadtbegrünung lanciert. Hier wird die ökologisch wertvolle Aufwertung von Aussenräumen, Dachbegrünungen und Vertikalbegrünungen durch Beratungen unterstützt und finanziell gefördert.

  • Basel-Stadt will Fernwärme und Begrünung ausbauen

    Basel-Stadt will Fernwärme und Begrünung ausbauen

    Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat ein umfassendes Konzept zum Ausbau des Fernwärmenetzes entwickelt und als Ratschlag vorgelegt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen in diesem Rahmen Strassen, Leitungen und Tramgleise umfassend saniert werden. Gleichzeitig sollen viele innerstädtische öffentliche Flächen entsiegelt werden.

    Diese weiträumige Umgestaltung biete auch die einmalige Chance, grosse Flächen zu begrünen, heisst es in der Mitteilung. Um die Pläne umzusetzen, prüft der Kanton in Übereinstimmung mit dem Stadtklimakonzept bei jeder anstehenden Sanierung die Möglichkeiten neuer Baumanpflanzungen. Nebst den jetzt vorzunehmenden Anpflanzungen sieht das Projekt vor, Fernwärme- und andere Leitungen bei den Sanierungen so zu verlegen, dass auch später noch Begrünungen vorgenommen werden können. Zudem ist bei Planung und Realisierung zu beachten, dass der Verkehrsfluss in der Stadt optimiert wird und jedweder Zugang von Sicherheitskräften wie Feuerwehr oder medizinischer Notdienst gewährleistet ist.

    Für die Umsetzung des Gesamtprojekts hat der Regierungsrat dem Grossen Rat ein Budget von jährlich 4,1 Millionen Franken über 13 Jahre, also insgesamt eine Summe von 51 Millionen Franken, beantragt.