Schlagwort: Stadtpark

  • Schlieren stimmt für Bau von Alterszentrum

    Schlieren stimmt für Bau von Alterszentrum

    In Schlieren kann nach der Abstimmung vom Sonntag, 12. März, das Alterszentrum Wohnen am Stadtpark gebaut werden. Der Neubau mitten in der Stadt soll das Alterszentrum Sandbühl ablösen. Die Schlieremer Stimmbevölkerung hat laut einer Medienmitteilung den Kredit von 44‘317‘000 Franken für das Projekt mit einer Zustimmung von 76,59 Prozent angenommen.

    „Bereits 2019 hat das Stimmvolk dem Verkauf des Alterszentrums Sandbühl klar zugestimmt“, wird Manuela Stiefel zitiert, Ressortvorsteherin Finanzen und Liegenschaften. „Mit diesem zweiten Ja können wir nun die Umsetzung anpacken-“

    Der Neubau wird in der Mitteilung der Stadt als „eine attraktive Einrichtung mitten in Schlieren“ bezeichnet. Er solle zeitgemässe und bezahlbare Wohnungen für ältere Menschen bieten. Der Bezug der neuen Räumlichkeiten ist per 2027 geplant.

    Bewohnerinnen und Bewohner sollen im Zentrum Wohnen am Stadtpark mobil und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben und je nach Bedarf Dienstleistungen wie Pflege und Betreuung, Mahlzeiten, Reinigung oder Wäscheservice in Anspruch nehmen können, heisst es in der Mitteilung. Sie müssen auch nicht in eine andere Pflegeeinrichtung wechseln, falls intensivere Pflege benötigt wird. Damit sei ein wichtiges Ziel der Altersstrategie der Stadt Schlieren erreicht.

    Die Beteiligung an der Volksabstimmung am 12. März lag laut Protokoll des Wahlbüros bei nur 22,12 Prozent. Von 9033 Stimmberechtigten gaben 1998 ein Votum ab. Von den 1991 gültigen Stimmen entfielen 1525 auf Ja und 466 auf Nein.

  • Liestal gestaltet sein Stadtzentrum um

    Liestal gestaltet sein Stadtzentrum um

    Liestal erfindet sich quasi neu und gestaltet sein Stadtzentrum um: Im Zentrum stehen neben Neubauten auch die Aufwertung von Begegnungszonen für die Bevölkerung sowie verbesserte Wegverbindungen. Damit will Liestal nicht nur als Wohn- und Arbeitsort attraktiver werden, sondern sich auch als Wirtschaftsstandort weiterentwickeln.

    Für die Entwicklung der drei Konzepte «Lüdin», Neubau des Gerichtsgebäudes sowie «am Orisbach» spielt der Quartierplan des Letztgenannten eine tragende Rolle und fungiert als Bindeglied. Dazu gehört der Neubau des Postgebäudes, welcher vom Architekturbüro Christ & Gantenbein umgesetzt wird. Gemeinsam mit dem Palazzo, dem Kantonsgericht und dem pavillonartigen ehemaligen Café Post definiert dieser das zukünftige Liestal. Der Neubau wird maximal 25 Meter hoch und reiht sich stimmig in das Stadtbild ein. Eine grosszügige Terrasse gibt den Blick über den geplanten Park bis zur Altstadt frei. Die Obergeschosse sind für Wohnungen und/oder Geschäftsräumlichkeiten reserviert, während zur Terrasse hin öffentliche Nutzungen vorgesehen sind. Der Schalterbetrieb der Post, Geschäfte, Gastronomie und Büros werden im Erdgeschoss eingegliedert. Der Bau des Postgebäudes ermöglicht die Freilegung des Orisbachs und die Gestaltung eines neuen Stadtparks.

    Bis 2025 soll auch das neue Bahnhofsgebäude fertiggestellt und die Inbetriebnahme des Vierspurausbaus der SBB abgeschlossen sein. Der Postneubau und die Erweiterung des Gerichtsgebäudes vervollständigen die Modernisierungen des Bahnhofbereichs. Der Zuschlag für den Anbau an das bestehende Gerichtsgebäude ging an das Churer Architekturbüro ARGE Notaton AG. Die Architekten überzeugten die Jury des Projektwettbewerbs mit einem kleinen Volumen und der Anordnung der Gerichtssäle auf drei Geschossen – inklusive dem Reservegerichtssaal im Sockelgeschoss.

    Die Umgestaltung der Allee zum Stadtpark.

    Der neue Stadtpark – Baustart soll 2025 sein – wird von Fontana Landschaftsarchitektur auf einer Fläche von 7710 Quadratmetern gestaltet und verbindet das Gebiet rund um den Bahnhof mit der Altstadt. Geplant sind Sitzstufen, die direkt ans Wasser des Orisbachs reichen, sowie drei neue Wege, die vom «Stedtli» zum Bahnhof führen. Ein Lift ermöglicht zudem den barrierefreien Zugang zur Allee und in die Altstadt. Die bestehenden Bäume werden entlang der Seestrasse bestmöglich erhalten und mit Neupflanzungen ergänzt. Gemeinsam mit dem Stadtpark entstehen so neue Aufenthalts- und Begegnungsorte.

    Das Lüdin-Areal wird zu einem Vorstadt-Quartier ausgebaut und fungiert als zweites Tor zum Stedtli. Dank des unterirdischen Parkhauses ist das Stedtli vom Lüdin-Areal her via kurzem Fussmarsch erreichbar. Die bisherigen öffentlichen Parkplätze an der Allee werden ins Parkhaus verschoben. Diese Massnahme schafft dem schlankeren und neupositionierten Postgebäude Platz für den Park.

    Die einzelnen Projekte werden sorgfältig aufeinander abgestimmt und sehen auch Verbesserungen bei der Führung des öffentlichen Verkehrs vor. Zudem wird so für eine zeitlich begrenzte und damit weniger belastende Baustelle gesorgt. Für die Umsetzung und Finanzierung der Vorhaben zeichnen die Stadt, die Post Immobilien AG, die Credit Suisse mit Unterstützung in Form von Beiträgen des Bundes und des Agglomerationsprogramms verantwortlich.

    Das Ensemble am Postplatz mit Blick Richtung Stedtli.
    Die öffentliche Stadtterrasse zwischen Bahnhof und Stedtli.