Schlagwort: Stadtverwaltung

  • Bau von Wohnsiedlung im Zürcher Guggach-Areal beginnt

    Bau von Wohnsiedlung im Zürcher Guggach-Areal beginnt

    Vertreter der Stadt Zürich haben den Spatenstich für den Bau der Wohn- und Gewerbesiedlung Guggach III gesetzt. An der Kreuzung Hofwiesenstrasse und Wehntalerstrasse entstehen in den kommenden Jahren 111 gemeinnützige Wohnungen für rund 300 Menschen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die ersten Mietenden können voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 einziehen.

    Das Guggach-Areal in Zürich-Unterstrass entwickelt die Stadt Zürich zusammen mit der Stiftung Einfach Wohnen. Dafür hat die Stadt einen Teil ihrer Landreserve baurechtlich an die öffentlich-rechtliche Stiftung abgegeben, heisst es in der Medienmitteilung.

    Auf dem 8500 Quadratmeter grossen Grundstück entstehen zwei Wohnhäuser mit Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und ein Gebäude für einen Kindergarten. In einem weiteren Teil des Gebietes sollen eine Schule mit Turnhalle sowie ein Park entstehen.

  • Dietiker Stadtrat legt neue Energie- und Klimastrategie 2050 vor

    Dietiker Stadtrat legt neue Energie- und Klimastrategie 2050 vor

    Der Stadtrat von Dietikon hat die neue Energie- und Klimastrategie 2050 mit sieben konkreten Handlungsfeldern genehmigt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und die Versorgungssicherheit stehen im Mittelpunkt der Strategie, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Unter den sieben in der neuen Strategie benannten Zielen sticht die Absicht hervor, die energiebedingten Treibhausgasemissionen der Stadtverwaltung grösstenteils bis 2030 auf Null zu reduzieren. Für die Bevölkerung und die Unternehmen gilt das Ziel der Freiheit von Treibhausgasemissionen dann für 2040. Und bis 2050 sollen dann auch die nicht energiebedingten Emissionen wie in der Landwirtschaft oder bei der Abfallverwertung emissionsfrei oder mit sogenannten negativen Emissionen kompensiert werden. Die konkrete Umsetzung soll sofort beginnen. Bis Ende Jahr wird die kommunale Energieplanung überarbeitet.

    „Die Strategie erlaubt uns, den Klimaschutz und die Energiewende in Dietikon noch zielgerichteter umzusetzen“, wird Stadtrat Anton Kiwic zitiert, Hochbauvorstand und Präsident der Energiekommission. Dietikon leiste damit seinen Beitrag zu den globalen Bestrebungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und für die zukünftige Standortqualität für Bevölkerung und Wirtschaft.

    Eine kleine sechsseitige Broschüre zur neuen Strategie mit vielen Links zur Klimapolitik ist auf der Internetseite der Stadt Dietikon abrufbar. Dort heisst es: Dietikon wird klimaneutral. Dazu reduzieren wir die Treibhausgasemissionen bis spätestens im Jahr 2050 auf Netto-Null. Zudem bleiben wir den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet und nehmen als Energiestadt Gold und Smart City eine Vorreiterrolle in der nationalen Energie- und Klimapolitik ein.

  • Lausanne verbannt Verbrenner ab 2030

    Lausanne verbannt Verbrenner ab 2030

    Die Stadt Lausanne hat am Donnerstag ihren Klimaplan bis 2050 vorgestellt. Er steht unter dem Motto „0% CO2, 100% solidarisch“. Die Klimaziele sollen von starken sozialen Massnahmen etwa für Mieter und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel flankiert werden. Wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung heisst, wolle sie „eine echte Debatte“ über die wichtigsten Ziele und Massnahmen mit „breitangelegten Konsultationen und partizipativen Prozessen“ führen.

    Ab 2030 wird Lausanne alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus dem Stadtgebiet verbannen. Im Zuge dessen schlägt die Stadtverwaltung eine deutliche Senkung der Tarife im öffentlichen Nahverkehr ebenso vor wie eine Erweiterung der Fussgängerzone im Zentrum und Hauptfahrradrouten aus jeder Himmelsrichtung in die Innenstadt.

    Zudem soll die jährliche Renovierungsrate bei Altbauten von 1 auf 3,3 Prozent angehoben werden. Gas- und Ölheizungen seien sukzessive zu ersetzen. Um bis 2050 eine CO2-Neutralität von Gebäuden zu erreichen, seien Investitionen in Höhe von 1 Milliarde Franken nötig. Gleichzeitig würden Studien durchgeführt, um etwa die Auswirkungen einer Politik der Gebäudesanierung auf die Mieten zu analysieren. Starke soziale Massnahmen müssten sicherstellen, dass die Klimapolitik von der gesamten Bevölkerung mitgetragen werde.

    Die Fläche der Blätter von Bäumen soll bis 2040 um 50 Prozent wachsen. „Die resiliente Stadt des 21. Jahrhunderts wird dann grosszügig begrünt sein“, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt sollen die direkten Treibhausgasmissionen bis 2030 um 49 Prozent sinken, bis 2040 um 71 Prozent. 2050 soll das Null-Emissionen-Ziel erreicht sein.

    Die Umsetzung dieser Politik werde die Stadt radikal verändern, so die Stadtoberen. Um erfolgreich zu sein, müsse sie ein kollektives Projekt werden und dürfe keine Bevölkerungsgruppen aussparen.