Schlagwort: Stadtwerk Winterthur

  • Neue Führung für das Stadtwerk Winterthur bestätigt

    Neue Führung für das Stadtwerk Winterthur bestätigt

    Der Stadtrat Winterthur hat laut einer Mitteilung Martin Emmenegger als neuen Direktor des Stadtwerkes Winterthur bestätigt. Emmenegger ist derzeit Geschäftsbereichsleiter Netze und Mitglied der Geschäftsleitung des Elektrizitätswerkes Zürich (ewz). Zuvor war er während vier Jahren beim Stadtwerk Winterthur als Bereichsleiter Elektrizität und Telekom gewesen.

    Emmenegger hat an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften als Elektroingenieur abgeschlossen. Der 57-Jährige folgt auf Marco Gabathuler, der das Stadtwerk seit 2017 geführt hat und im Januar 2026 in die Pension geht.

    „Mit Martin Emmenegger fällt die Wahl auf eine motivierende Persönlichkeit, die Stadtwerk Winterthur erfolgreich in die Zukunft führen kann“, wird Stadtrat Stefan Fritschi in der Mitteilung zitiert.

  • Klimafonds Stadtwerk Winterthur fördert zwei neue Projekte

    Klimafonds Stadtwerk Winterthur fördert zwei neue Projekte

    Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur fördert seit 2007 regionale und lokale Projekte zu nachhaltigem Umgang mit Energie und Klimaschutz. Neu werden dabei zwei Projekte mit insgesamt 100’000 Franken gefördert, informiert die Stadt Winterthur in einer Mitteilung. Bei beiden Projekten handelt es sich um Ausgründungen von Zürcher Hochschulen.

    Borobotics arbeitet an einer Effizienzsteigerung von Erdsondenbohrungen für Wärmepumpen. Das Bohrverfahren Grabowski der Ausgründung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften soll derartige Bohrungen vereinfachen und automatisieren. Zudem benötigt Grabowski weniger Platz und Energie als derzeit gängige Bohrgeräte. Der Förderbeitrag des Klimafonds in Höhe von 80’000 Franken wird in Entwicklung und Bau eines Prototypen fliessen.

    Die Zürich Soft Robotics GmbH verfolgt einen innovativen Ansatz für die Solarstromproduktion. Die Solarfassade Solskin der Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ist aus vielen kleinen und flexiblen Photovoltaikelementen zusammengesetzt. Sie können dem Sonnenstand folgen und beschatten im Zusammenspiel zudem den Gebäudeinnenraum. Auch die Zürich Soft Robotics GmbH wird den Förderbeitrag in Höhe von 20’000 Franken für den Bau einer Pilotanlage nutzen.

    Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur spielt seine Mittel über freiwillige Beiträge aus der Kundschaft des Stadtwerks Winterthur ein. Teilnehmende zahlen dafür einen Aufpreis von 2 Rappen auf jede bezogen Kilowattstunde Strom.

  • Zürich Wind – Zürcher Kooperation zur Nutzung der Zürcher Windenergie

    Zürich Wind – Zürcher Kooperation zur Nutzung der Zürcher Windenergie

    Mit der Energiestrategie und Energieplanung 2022 hat der Zürcher Regierungsrat die Stossrichtung im Kanton Zürich festgelegt: weg von importierten, fossilen Energieträgern hin zu erneuerbarer, heimischer Energie. EKZ, ewz und Stadtwerk Winterthur beabsichtigen daher, gemeinsam Windprojekte an den vom Kanton Zürich definierten und im kantonalen Richtplan festgelegten Standorten umzusetzen. Die Regierungen der Städte Zürich und Winterthur haben eine entsprechende Zusammenarbeitsvereinbarung genehmigt. Michael Baumer, Stadtrat der Stadt Zürich: «Mit EKZ, ewz und Stadtwerk Winterthur haben sich drei starke Partner zusammengeschlossen, um die lokale Energieproduktion weiter auszubauen und die Bevölkerung in der Stadt und im Kanton Zürich mit noch mehr erneuerbarer Energie zu versorgen.» Der Winterthurer Stadtrat Stefan Fritschi ergänzt: «Mit Windprojekten im Kanton Zürich leisten wir gemeinsam einen wertvollen Beitrag an die erneuerbare Stromproduktion und an unsere klima- und energiepolitischen Ziele.» Mit Zürich Wind, der Zürcher Kooperation zur Nutzung der Zürcher Windenergie, soll die Entwicklung, aber auch die Finanzierung, der Bau und der Betrieb von Windkraftanlagen im Kanton Zürich sichergestellt werden. Windprojekte werden von der Bevölkerung nicht überall begrüsst. Gemäss Urs Rengel, CEO EKZ, sind sich die Partner dessen bewusst: «Zürich Wind setzt auf den Dialog und wird Windprojekte nur mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung realisieren.» Die drei Partner wollen mit Zürich Wind ein deutliches Zeichen für eine erneuerbare Stromversorgung im Kanton Zürich setzen.

    Der Kanton Zürich hat am 7. Oktober 2022 seine Pläne für die Evaluierung der Windenergiegebiete im kantonalen Richtplan vorgestellt. Windkraftanlagen sollen auch im Kanton Zürich einen Beitrag an die künftige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien leisten. Die Versorgungssicherheit gewinnt immer mehr an Bedeutung und es sind insbesondere Lösungen für den Strombedarf im Winter zu finden. Windkraftanlagen sind besonders geeignet, einen Beitrag an die Versorgungssicherheit zu leisten, da die Stromproduktion wegen der Windverhältnisse vor allem im Winter anfällt, wenn die Produktion aus Fotovoltaikanlagen mangels optimaler Sonneneinstrahlung im Mitteland gering ist.

    Windpotenzial im Kanton Zürich
    Die Baudirektion des Kantons Zürich hat im Auftrag des Bundes einen Grundlagenbericht Windenergie zur Situation im Kanton Zürich erstellt und im letzten Herbst veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, dass es auch im Kanton Zürich möglich ist, Windenergie zu nutzen. Rund 50 Gebiete sind als Potenzialgebiete definiert. Ob in diesen Gebieten die Realisierung von Windkraftanlagen machbar ist und die Windausbeute wirtschaftlich ist, ist in spezifischen Projekten zu klären. Der Kanton hat das Ziel, die Richtplanung mit der Standortfestlegung bis Ende 2025 abzuschliessen.

     Quelle www.ewz.ch

  • Universität Zürich setzt auf Winterthurer Wasserstrom

    Universität Zürich setzt auf Winterthurer Wasserstrom

    Stadtwerk Winterthur hat die Universität Zürich (UZH) als Neukundin gewinnen können. In der entsprechenden Ausschreibung habe die UZH Strom aus erneuerbaren Energien vorausgesetzt und sich für Wasserstrom aus der Europäischen Union entschieden, erläutert die Stadtverwaltung Winterthur in einer Mitteilung. Das städtische Unternehmen wird der UZH von 2024 bis 2028 jährlich 69 Gigawattstunden Strom aus Wasserkraft liefern.

    Zudem hat Stadtwerk Winterthur zwei weitere Ausschreibungen von Altkunden für sich entscheiden können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Danach wird zum einen die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) auch in den Jahren 2024 bis 2028 nachhaltigen Wasserstrom vom Stadtwerk Winterthur beziehen. Von den vertraglich vereinbarten jährlich 110 Gigawattstunden sollen 4 Gigawattstunden den strengen ökologischen Richtlinien von naturemade star genügen.

    Zum anderen wird auch das Kantonsspital Winterthur zwischen 2024 und 2026 weiterhin Strom aus Wasserkraft vom Stadtwerk Winterthur erhalten. Die entsprechende vertragliche Vereinbarung umfasse die Lieferung von jährlich rund 24 Gigawattstunden Strom, schreibt die Stadtverwaltung Winterthur.

  • Stadtwerk Winterthur forciert Umbau auf Erneuerbare

    Stadtwerk Winterthur forciert Umbau auf Erneuerbare

    Stadtwerk Winterthur verfolge den Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien konsequent weiter, erläutert das Energieunternehmen der Stadt Winterthur in einer Mitteilung zum Jahresabschluss 2020. Im Berichtsjahr hat Stadtwerk Winterthur dabei unter anderem 14 neue Photovoltaikanlagen installiert. Seit April werden zudem bei den Gasprodukten der Grundversorgung nur noch Biogas und CO2-kompensiertes Erdgas angeboten.

    Um den Umstieg auf Fernwärme zu fördern, verzichtet das Unternehmen darüber hinaus auf den aktiven Verkauf neuer Gasanschlüsse. Die Grundversorgung mit Strom wird seit Anfang 2020 ausschliesslich über Strom aus erneuerbaren Energiequellen angeboten.

    Über die gesamte Absatzmenge hinweg betrage der Biogasanteil derzeit rund 13 Prozent, erläutert Stadtwerk Winterthur in der Mitteilung weiter. Noch in diesem Jahr soll der Anteil auf 33 Prozent gesteigert werden. Bis 2025 will das Unternehmen zudem 100 neue Photovoltaikanlagen installieren. Darüber hinaus ist geplant, die Verbrennungslinie 2 der Kehrichtverbrennungsanlage in der Grüze zu erneuern. Damit könnten zusätzliche Gebiete mit Fernwärme versorgt werden, schreibt Stadtwerk Winterthur.

    Im Berichtsjahr hat Stadtwerk Winterthur einen leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Gesamtumsatz von 239 Millionen Franken erwirtschaftet. Der Gewinn sei dagegen auf 33 Millionen Franken deutlich gesteigert worden, erläutert das Unternehmen. Als Hintergrund werden in der Mitteilung sehr gute Einkaufspreise für Strom und Gas genannt.