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  • Drei Viertel der Bevölkerung wohnen in Städten

    Drei Viertel der Bevölkerung wohnen in Städten

    Die Schweizer Städte haben in den vergangenen Jahren eine „regelrechte Renaissance“ erlebt, heisst es in einer Medienmitteilung des Schweizerischen Städteverbands und des Bundesamts für Statistik anlässlich der Veröffentlichung ihres Jahrbuchs „Statistik der Schweizer Städte 2021“ mit dem Fokusthema „Wohnen in der Stadt“. Zogen in den 80er- und 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch viele Menschen von der Stadt aufs Land, so leben heute wieder drei Viertel der Schweizer Bevölkerung in den Städten.

    Überwiegend sind sie in Drei-Zimmer-Wohnungen zuhause. Demgegenüber verfügt mit 86,5 Prozent die grosse Mehrheit der Eigentümerinnen und Eigentümer in den Schweizer Städten über eine Wohnung mit vier oder mehr Zimmern. Der Anteil an Einfamilienhäusern wird umso höher, je kleiner die Gemeinde ist. Bei Mehrfamilienhäusern ist es umgekehrt: In den grössten Städten machen sie durchschnittlich einen Anteil von mehr als 43 Prozent aus. Bei den restlichen Städten liegt dieser bei unter 33 Prozent.

    Je grösser die Stadt ist, umso mehr Mietende gibt es. Die Altersstruktur innerhalb einer Gemeinde oder Stadt ist überall in der Schweiz in etwa gleich. Auch sind in Städten nur 5 Prozent mehr Menschen ledig als auf dem Land. Insgesamt 31 Prozent der Städterinnen und Städter haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Ausserhalb sind es nur 20 Prozent.

    In der gesamten Schweiz macht der gemeinnützige Wohnungsbau nur einen Anteil von 1,3 Prozent aus. In Grossstädten sind es hingegen durchschnittlich 11,4 Prozent, in der Stadt Zürich sogar 22,4 Prozent.

    In der städtischen Politik geben FDP (27,2 Prozent) und SP (20,6 Prozent) den Ton an, gefolgt von der CVP (15,1 Prozent, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und der SVP (11,4 Prozent, minus 0,2 Prozent). Die Grünen gewannen gegenüber dem Vorjahr 0,8 Prozent und liegen jetzt bei 7,7 Prozent.

  • Neue NEXPO-Führung wirbt für Landesausstellung

    Neue NEXPO-Führung wirbt für Landesausstellung

    Statt sich auf eine Region zu konzentrieren, soll die nächste Landesausstellung bis zu ihrem Höhepunkt im Jahr 2028 im ganzen Land stattfinden: in allen Sprachregionen, in Städten, Agglomerationen und auf dem Land. Sie soll nachhaltig sein und zukunftsgerichtet. Das ist die Vision einer Initiative, der die zehn grössten Städte des Landes angehören. Nun hat sich der eigens dafür gegründete Verein „NEXPO – die neue EXPO“ laut einer Medienmitteilung eine neue Leitung gegeben. Sie soll jetzt eine entsprechende Bewerbung beim Bund vorantreiben.

    Der neue Vereinsvorstand besteht aus Christina Hanke, Fredi Fischli und Niels Olsen. Hanke, die seit 2019 die kaufmännische Leitung des Zurich Film Festivals innehat, übernimmt die kaufmännische Leitung auch im Verein. Fischli und Olsen leiten die gta Ausstellungen am Departement Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Sie unterrichten an der ETH sowie an der Kunsthochschule HEAD in Genf und der Zürcher Hochschule der Künste.

    Wie es auf der Internetseite der Initiative heisst, sollen die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz auf einer digitalen NEXPO-Plattform neue Ideen und Projekte des Zusammenlebens in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und Migration entwickeln. „Die besten werden zu neuen Wahrzeichen der Schweiz des 21. Jahrhunderts gekürt und sollen Bestand haben.“

    Über diese und andere Ideen diskutiert die neue Geschäftsführung mit Interessierten bei einem Online-Gespräch am 10. Mai um 17.30 Uhr. Es wird aus dem leerstehenden Genfer Kino Le Plaza übertragen. Anmeldungen sind per E-Mail möglich.