Schlagwort: Stahlbau

  • Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Die aus Stahl- und Metallbau sowie Kran- und andere Transporte spezialisierte Senn AG aus Oftringen hat im Rahmen der BSK-Jahreshauptversammlung am 12. Oktober den zweiten Platz für die Kranarbeit des Jahres 2025 unter 120 Tonnen belegt. Insgesamt war die Firma mit anspruchsvollen Projekten in mehreren Rubriken nominiert.

    Grundlage für die Auszeichnung ist laut einer Mitteilung die Revision des Wasserkraftwerks Luterbach SO, die Senn zusammen mit der ADEV durchgeführt hatte. Im Rahmen des Projekts galt es, einen 20-Tonnen Generator mit 3,5 Metern Höhe sowie ein 3,4 Meter grosses Turbinenrad aus dem Wasserkraftwerk auszubauen, zu transportieren, zu revidieren und schliesslich wieder einzubauen. Die Hebung des Generators und des Turbinenrades durch eine Dachöffnung im Kraftwerk erforderten dabei Millimeterarbeit der Kranführer. Anschliessend realisierte ein speziell konstruierter Stahlrahmen sowie eine massgeschneiderte Schwertransportlösung den reibungslosen Abtransport ins Revisionswerk.

    Das Luterbach-Projekt stehe dabei exemplarisch für die firmeneigene Kombination aus Ingenieurskunst, Präzision und Erfahrung im Schwertransport, die eine erfolgreiche Projektabwicklung ermöglicht, erklärt die Senn AG.

    Die Senn AG agiert in den Geschäftsfeldern Stahl- und Metallbau, Blech- und Edelstahlcenter, Notstromanlagen sowie Kran und Transport. Mit mehr als 200 Mitarbeitenden ist sie heute nach Eigenangaben eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen im Bezirk Zofingen.

  • Auszeichnungen im Schweizer Stahl- und Metallbau

    Auszeichnungen im Schweizer Stahl- und Metallbau

    Am 28. November wurden im Forum Fribourg sechs beeindruckende Bauwerke ausgezeichnet, die alle durch ihren überzeugenden Einsatz von Stahl bestechen. Zu den prämierten Projekten gehören der Pavillon public in Bulle, das Kreislaufwohnhaus Herbstweg in Zürich, das Sammlungszentrum Augusta Raurica in Augst und die Passerelle RC76 in Ecublens.

    Bedeutung des Prix Acier
    Der Prix Acier, der 2023 zum neunten Mal verliehen wurde, ist ein Aushängeschild für Qualität und Innovation im Stahl- und Metallbau. Der Preis, unterstützt vom SZS und seinen Partnerverbänden, hebt die architektonische Qualität und die Leistungsfähigkeit des Stahlbaus hervor.

    Kriterien und Innovation
    Die Auszeichnung würdigt den kreativen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Einsatz von Stahl sowie technische und konstruktive Innovationen in Neubau, Umbau, Sanierung und zirkulärem Bauen.

    Würdigung der Zusammenarbeit
    Der Prix Acier betont die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Bauherren, Architekten, Ingenieuren und Stahlbauunternehmen. Die Jury, bestehend aus Fachleuten aus diesen Bereichen, wählt die Preisträger aus.

    Auswahlprozess und Anerkennungen
    Aus 30 eingereichten Projekten wählte die Jury vier Hauptpreisträger und vergab zwei weitere Anerkennungen. Die Finalisten wurden erstmalig auch in einem öffentlichen Voting präsentiert, wodurch die Öffentlichkeit Teil des Entscheidungsprozesses wurde.

    Preisträger Prix Acier 2023
    Ultraleichter Pavillon, Bulle, Kreislaufwohnhaus Herbstweg, Zürich, Passerelle RC76, Ecublens, Sammlungszentrum Augusta Raurica, Augst

    Anerkennungen Prix Acier 2023
    Ersatz dreier Stahlbrücken, Oberengadin, EWZ Werkhof Herdern, Zürich

    Publikumspreis Prix Acier 2023
    Ultraleichter Pavillon, Bulle