Schlagwort: Standortentwicklung

  • Kanton Luzern plant Investitonen in Lebens- und Wirtschaftsstandort

    Kanton Luzern plant Investitonen in Lebens- und Wirtschaftsstandort

    Der Kanton Luzern plant eine Investitionsoffensive zur Standortförderung. Aufgrund internationaler steuerlicher Entwicklungen wie der OECD-Mindestbesteuerung verliere der Kanton «seinen Wettbewerbsvorteil der tiefen Unternehmensgewinnsteuern für grosse internationale Unternehmen», erläutert die kantonale Staatskanzlei in einer Mitteilung. Konkret besteht die Befürchtung, dass betroffene Unternehmen abwandern oder ihre Investitionen im Kanton einschränken. Hier will der Regierungsrat mit gezielten Investitionen in den Lebens- und Wirtschaftsstandort gegensteuern.

    Eine vom Regierungsrat am 10.März in die Vernehmlassung gegebene Vorlage sieht vor, ab 2026 jährlich 300 Millionen Franken in ein breites Massnahmenpaket zu investieren. «Dem Kanton Luzern geht es gut, wir haben damit die Möglichkeit, in unseren Lebens- und Wirtschaftsraum zu investieren und auch langfristig attraktiv zu bleiben», wird Fabian Peter, Vorsteher des kantonalen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, in der Mitteilung zitiert. «Das ist das Ziel dieser Vorlage.»

    Zwei Drittel der Mittel dienen der Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Schwerpunkte machen dabei Innovationsförderung sowie Verbesserungen der Rahmenbedingungen bei Digitalisierung, Verfügbarkeit von Wirtschaftsflächen und kundenorientierter Verwaltung aus. Von den übrigen 100 Millionen Franken zu Gunsten der Luzerner Bevölkerung ist der Löwenanteil von 70 Millionen Franken für eine Senkung des Steuerfusses für natürliche Personen vorgesehen.

  • Drei neue Mitglieder verstärken die regionale Standortförderung an der Limmat

    Drei neue Mitglieder verstärken die regionale Standortförderung an der Limmat

    Die Limmatstadt AG zählt drei neue Members in ihren Reihen. Laut einer Mitteilung haben sich Bolderlounge, die Menu and More AG und die buchstäblich AG der regionalen Standortförderung angeschlossen. Die Standortförderung zählt bereits mehr als 100 Unternehmen und Organisationen zu ihren Mitgliedern.

    Die Boulderlounge Schlieren ist seit November 2021 aktiv. «Wir bieten der Limmatstadt ein attraktives Sportangebot mitten im Herzen von Schlieren, fünf Minuten entfernt vom Bahnhof», wird Geschäftsleiterin Lena Stürm in der Rubrik Members auf limmatstadt.ch zitiert. «Die Halle ist 365 Tage im Jahr für kleine sowie grosse Kletterbegeisterte geöffnet und bietet einen tollen Ort zum Networken, Leute kennenlernen und Spass haben.»

    Spezialgebiet der Menu and More AG ist die gesunde Verpflegung von Kindern. Für das Wohl der Kleinsten engagieren sich «82 zufriedene und engagierte Mitarbeitende aus 28 Nationen», heisst im Internetauftritt der Anbieterin von Kinder- und Jugendverpflegung. «Mit dem Umzug in den Ecopark Tivoli in Spreitenbach verankern wir uns in einer dynamischen Region voller Innovation und Unternehmergeist», erläutert Geschäftsführer Markus Daniel in der Members-Rubrik.

    Die buchstäblich AG schreibt, organisiert und vernetzt, denkt mit und setzt um, schreibt die Agentur für Marketing und Kommunikation mit Sitz in Weiningen ZH in ihrem Internetauftritt. Digital oder konventionell kommuniziere das Unternehmen «buchstäblich für alle, die etwas zu sagen haben». In der Rubrik Members beschreibt Inhaberin Brigitte Becker das Limmattal als einen dynamischen «Wirtschafts- und Lebensraum mit grossem Potenzial».

  • Standortförderung des Kantons Zürich bekommt Doppelspitze

    Standortförderung des Kantons Zürich bekommt Doppelspitze

    Der Kanton Zürich ordnet per 1. Januar 2024 den Bereich Wirtschaft und Arbeit neu. Die Standortförderung wird künftig von einer Co-Leitung geführt. Laut Medienmitteilung bilden Samuel Mösle und Markus Müller diese Doppelspitze. Der bisherige Leiter der Standortförderung, Fabian Streiff, wird Chef des neuen Amtes für Wirtschaft. Das bisherige Amt für Wirtschaft und Arbeit wird laut Mitteilungdes Kantons 2024 in zwei eigenständige Organisationseinheiten übergeführt: in ein Amt für Wirtschaft (AWI) und ein Amt für Arbeit (AFA). Hans Rupp wird Chef des Amtes für Arbeit.

    Der 52-jährige Markus Müller sammelte laut der Mitteilung nach dem Studium und anschliessender Dissertation in Materialwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich berufliche Erfahrung in der Prozess- und Produktentwicklung. Er war Manager „Advanced Materials and Technologies“ in der Medizinalbranche. Seit 2021 ist Müller Projektleiter Hightech im Team der Standortförderung und im Nebenamt Dozent an der OST – Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil-Jona SG.

    Zu dem zweiten Co-Leiter, Samuel Mösle, heisst es in der Mitteilung, der 36-Jährige habe seinen Master in Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich gemacht und arbeitete nach dem Abschluss bei einem Schweizer Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstitut. Anfang 2016 war er als Projektleiter der Standortförderung des Kantons St.Gallen im Bereich der Unternehmensansiedlungen und des Tourismus tätig. Seit 2019 übt Samuel Mösle die Funktionen als Teamleiter Standortentwicklung und Tourismus sowie als Stellvertretender Leiter in der Standortförderung des Kantons St.Gallen aus. Als Schwerpunkte seiner Arbeit werden Projekte und Aufgaben im wirtschaftspolitischen Bereich genannt, wie Arealentwicklungen, die Start-up- und Innovationsförderung sowie regionale und interkantonale Zusammenarbeit.

  • ZKB modernisiert Standortnetz

    ZKB modernisiert Standortnetz

    Die ZKB plant, in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung ihres Standortnetzes zu investieren. „Die physische Präsenz vor Ort und die Nähe zu unserer Kundschaft ist Teil unserer DNA“, wird Steve Zurschmitten, Projektverantwortlicher Vertrieb und Marktgebietsleiter Winterthur im Private Banking der ZKB, in einer Mitteilung der Bank zitiert. „Darum setzen wir auch langfristig auf das dichteste Standortnetz im Kanton und gestalten alle unsere 51 Filialen entlang eines neu erarbeiteten Standortkonzeptes um.“

    Im Zentrum des neuen Konzepts steht die persönliche Beratung von Privatpersonen und Unternehmen bei wichtigen Ereignissen. Für Alltagsgeschäfte bieten die Filialen Unterstützung bei der digitalen Selbstbedienung an. An einigen Standorten ist die Einrichtung einer sogenannten Eventzone für Veranstaltungen zu Themen wie Eigenheim oder Firmengründung geplant. Seminare zum Umgang mit der Bezahllösung Twint, eBanking oder Mobile Banking sollen den Einstieg in die digitale Umsetzung von Bankgeschäften erleichtern. Beginnend im nächsten Jahr sollen bis 2030 alle Filialen umgebaut sein.

    In die Entwicklung des Standortkonzepts sind die Erkenntnisse aus den beiden Pilotfilialen in Stettbach und Winterthur eingeflossen, informiert die ZKB. Hier hatte die Kantonalbank evaluiert, welche Dienstleistungen auch zukünftig in Filialen nachgefragt und welche in die digitale Welt verlagert werden. „Indem wir ein neues zeitgemässes Angebot mit einladenden Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten vor Ort schaffen, wollen wir auch künftig lokal verankert und nahe bei unserer Kundschaft wie auch der Bevölkerung sein“, erklärt Zurschmitten.

  • Urban Manufacturing!

    Urban Manufacturing!

    Vor über zehn Jahren erstellten wir für eine Wirtschaftsregion eine interne Studie zur nutzerzentrierten Standortentwicklung. Im Kernfokus standen Hightech-Unternehmen, deren Bedürfnisse in Ansiedlungsprozessen berücksichtigt werden sollten. Mit Hightech-Unternehmen waren nicht bloss die «Googles» und «Facebooks» der heutigen Wirtschaft gemeint, sondern allgemein Firmen, die mit modernsten Mitteln wirtschaften, also auch produzierendes Gewerbe. Grössere Firmen, die einen neuen Standort suchten, waren interessiert, eine ihnen thematisch nahestehende Hochschule in geografischer Nähe zu haben. Dies, um den Austausch mit Wissenschaft und Lehre sicherstellen zu können und um in relativer Nähe um Studienabgänger:innen mit attraktiven Angeboten buhlen zu können. Google macht es vor: 2004 startete das amerikanische Unternehmen in Zürich mit zwei Mitarbeitenden. Heute bietet die Hightech-Firma in Zürich rund 5’000 Arbeitsplätze an. Dies nicht bloss, weil Zürich eine schöne Stadt ist, sondern vor allem weil die renommierte «Eidgenössische Technische Hochschule» (ETH) in Zürich zu Hause ist. Die Studie ergab auch, dass Mitarbeitende solcher Firmen ein grosses Freizeit- und Kulturangebot vor Ort, also kurze Wege, suchen. Auch wenn Landpreise in der Stadt höher liegen als auf dem Land: Viele Unternehmen legen Wert auf «spannende» Gebäude für ihre Unternehmensbasis (siehe beispielhaftes Artikelbild). Die Stadt bietet oft interessante Brachen, in denen früher Industriefirmen angesiedelt waren. Als PR-Effekt und aus Sicht eines guten Employer Brandings ist dies nicht zu unterschätzen.

    Warum also sollten sich urbane Standorte überlegen, künftig wieder vermehrt Angebote für produzierendes Gewerbe zu schaffen? Die Antwort: Mindergenutzte Flächen werden funktional durchmischt und damit aufgewertet. Die Kommune trägt zu kürzeren Wegen bei, entlastet den teilweise überlasteten Nahverkehr, das Pendleraufkommen vermindert sich, was zu einer erhöhten Nachhaltigkeit eines Standorts führt. Indem Arbeitsplätze in der Kommune geschaffen werden, wird die Kaufkraft gesteigert und damit einhergehend auch die Gewerbesteuereinnahmen. Urban Manufacturing ist ein Megatrend, bei dem man zwischen «urbaner Industrie», «urbanen Manufakturen» (Handwerk) und «urbaner Landwirtschaft» (Urban Farming) unterscheidet. Ein Zukunftsthema, das für jede Stadt und urbane Region sehr interessant ist und als Thema in der Standortentwicklung im Auge behalten werden sollte. Warum nicht einmal ein Zukunftsbild erstellen, das zeigt, wie ein nachhaltiger Standort künftig mit einer gesunden Durchmischung von produzierendem Gewerbe, Freizeit und Wohnen aussehen könnte?


    Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM –  der Dachverband für Standort- und Wirtschaftsförderung
    Die SVSM ist eine praxisorientierte und unabhängige Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Standortmanagement und Wirtschaftsförderung. Als Dachverband zählt sie rund 80 Mitglieder aus den Bereichen Standortmanagement, Regionenmarketing, Wirtschaftsförderung und Immobilien. Die Vereinigung fördert den interdisziplinären Erfahrungsaustausch und das Networking und setzt sich für die Professionalität im Standortmanagement ein. Mit der Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog» organisiert die SVSM halbjährlich eine hybride Fachtagung mit wechselndem Fokus auf dem Standortmanagement bzw. der Wirtschaftsförderung. Seit 2007 vergibt die Organisation die SVSM Awards für innovative Projekte in der Standort- und Wirtschaftsförderung und wählt eine verdiente Persönlichkeit zur/zum Standortmanager:in des Jahres.

    www.svsm-standortmanagement.ch
    info@svsm-standortmanagement.ch

  • SVSM Award 2022: Projekt sind nominiert

    SVSM Award 2022: Projekt sind nominiert

    Seit 2007 vergibt die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM jährlich die SVSM Awards. Dabei handelt es sich um Auszeichnungen für besonders innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung. Für die diesjährigen Awards sind 14 Bewerbungen eingegangen – von Gemeinden, Städten und Organisationen vom Bodensee bis ins Oberwallis. Eine Jury hat diese anhand festgelegter Kriterien bewertet und die folgenden sechs Projekte für die Awards 2022 nominiert:

    • City-Event „Big Air Chur“ – eingereicht von der Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Chur

    • Umnutzung der alten Spinnerei in Lichtensteig – eingereicht von der Genossenschaft Stadtufer

    • Projekt „valais4you“ zur Förderung der Zuwanderung von Fachkräften –

    eingereicht vom Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis

    • Gemeinschaftsprojekt „BIGNIK“ zur Identifikationsstärkung –

    eingereicht von REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee

    • „Werkstadt Zürisee“ zur Entwicklung des Arbeitsplatzgebietes Rütihof –

    eingereicht von der Stadt Wädenswil

    • Lancierung der integrierten Standortförderung für das Zürcher Oberland –

    eingereicht vom Verein Standortförderung Zürioberland

    Mit der Nomination ist den Bewerber*innen aber noch kein Award auf sicher: Ende August haben alle Nominierten die Gelegenheit, ihre Projekte der Jury zu  präsentieren. Die Jury setzt sich zusammen aus den folgenden Fachpersonen: Katharina Hopp, Jury-Präsidentin und Vorstandsmitglied SVSM; Botschafter Dr. Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung SECO; Pascal Jenny, Präsident Arosa Tourismus; Karin Jung, Leiterin Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton St.Gallen; Prof. Dr. Markus Schmidiger, Leiter Kompetenzzentrum Immobilien

    Hochschule Luzern; Sonja Wollkopf-Walt, CEO Greater Zurich Area.

    Die Vergabe der Awards findet am Mittwoch, 2. November 2022, im Rahmen der hybriden Fachtagung „SVSM Dialog Wirtschaftsförderung“ im Kino Capitol in Olten statt. An diesem Anlass wird übrigens auch der oder die Standortmanager/in des Jahres ausgezeichnet.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtquartier entwickeln. Es soll ein Zentrum für Innovation, Forschung und Arbeitsplätze entstehen. Die aviatische Infrastruktur soll als strategische Reserve gesichert werden.

    Der Zürcher Regierungsrat hat dem Kantonsrat nun einen Synthesebericht vorgelegt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dieser wurde von Bund, Kanton, Standortgemeinden und weiteren Beteiligten erarbeitet. Er bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Areals. Er soll nun zunächst von einer Spezialkommission vorberaten werden, den der Kantonsrat eingesetzt hat.

    Bis zum Frühling 2022 will der Regierungsrat dem Kantonsrat dann drei Anträge vorlegen. Diese befassen sich mit der Schaffung von Planungsrecht, einer Revision des Richtplans sowie einem Planungskredit.

  • Schaffhausen verlängert Vertrag mit Generis AG

    Schaffhausen verlängert Vertrag mit Generis AG

    Die Generis AG wird die Wirtschaftsförderungsstelle des Kantons Schaffhausen bis 2024 weiterführen. Dasselbe gilt für die Geschäftsstelle zur Förderung der Regional- und Standortentwicklung. Das hat der Regierungsrat an seiner Sitzung am Dienstag beschlossen.

    Der Leistungsauftrag läuft aktuell bis Ende 2022. Danach kann er letztmals um weitere zwei Jahre verlängert werden. Die Generis AG hatte Anfang 2015 den Zuschlag für die Führung beider Einrichtungen erhalten.

    Wie es in einer Mitteilung des Regierungsrats heisst, hat die Generis AG „ihren Auftrag bisher sehr gut erfüllt. Die bis heute erreichten Resultate im Bereich der Wirtschaftsförderung stellen eine eigentliche Erfolgsgeschichte dar.“ Deshalb werde der Leistungsauftrag nun verlängert.

  • Solothurn stärkt Standortentwicklung weiter

    Solothurn stärkt Standortentwicklung weiter

    Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn will die Standortentwicklung stärken, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. In diesem Zusammenhang wird die Fachstelle Wirtschaftsförderung in Fachstelle Standortförderung umbenannt. Organisatorisch wechselt die Fachstelle direkt ins Departementssekretariat.

    Die neue Bezeichnung der Fachstelle soll zum Ausdruck bringen, dass sich diese künftig verstärkt mit der Standortentwicklung auseinandersetzen wird. Zudem soll sie beispielsweise bei der Umsetzung von Projekten im Rahmen der Standortstrategie oder der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) noch vernetzter und vermehrt departementsübergreifend agieren, heisst es.

    Neben der Standortentwicklung werden weiterhin auch die Betreuung von Unternehmen in Solothurn und die Bearbeitung von Ansiedlungsprojekten zu den Kerngeschäften der Fachstelle gehören.