Schlagwort: Standortpromotion

  • Führungswechsel setzt Impulse für den Wirtschaftsstandort

    Führungswechsel setzt Impulse für den Wirtschaftsstandort

    Der Stiftungsrat der Wirtschaftsförderung Luzern hat Patrik Wermelinger laut einer Mitteilung zum neuen Direktor ernannt. Der 54-jährige Luzerner tritt die Nachfolge von Ivan Buck an, der nach acht Jahren im Amt künftig auf seine eigene Firma im Bereich Relationship Management fokussiert. Wermelinger, mit abgeschlossenem Studium in Betriebswirtschaftslehre und Träger eines Executive MBA, war bereits von 2006 bis 2016 als Leiter Standortpromotion und Marketing bei der Wirtschaftsförderung Luzern tätig. Seit 2016 ist er Chief Investment Promotion Officer sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Switzerland Global Enterprise.

    Laut der Mitteilung machen ihn besonders diese zehn Jahre Erfahrung im Rahmen der Wirtschaftsförderung, seine Kenntnis und sein Netzwerk im Raum Luzern und sein Know-How für die Bedürfnisse ausländischer Firmen zum idealen Kandidaten. „Patrik Wermelinger besticht nicht nur durch seine hohe Fachkompetenz und seine umfassende internationale Erfahrung, sondern auch durch seine vertrauenswürdige und gewinnbringende Art“, wird Dr. Erwin Steiger zitiert, Präsident des Stiftungsrates. Ivan Buck bleibt als amtierender Direktor bis Ende Februar 2026 bei der Wirtschaftsförderung Luzern angestellt. Anschliessend übernimmt Andreas Zettel als stellvertretender Direktor ad interim, bis Patrik Wermelinger sein Amt per 1. Juni 2026 antritt.

    Die Wirtschaftsförderung Luzern ist zentrale Anlaufstelle für Unternehmen im Wirtschafts- und Wohnstandort Luzern. Ihr Dienstleistungsportfolio umfasst Standortpromotion, Ansiedlung, Unternehmensentwicklung, Förderung von Neugründungen sowie den Ausbau und die Pflege des Netzwerks mit Kanton, Gemeinden und Wirtschaft.

  • ICT und Life Sciences dominieren Firmenansiedlungen

    ICT und Life Sciences dominieren Firmenansiedlungen

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2022 insgesamt 265 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Sie haben bereits im ersten Betriebsjahr insgesamt 1199 neue Stellen geschaffen. Im Verlauf von drei Jahren sollen es über 3100 Arbeitsplätze werden.

    „Auch wenn mit 265 Firmen gegenüber dem Vorjahr 17 Firmen weniger angesiedelt wurden, ist die Entwicklung der Ansiedlungen über die letzten 10 Jahre relativ stabil geblieben“, schreibt die VDK. Und wie bereits in den vergangenen Jahren sind auch 2022 die meisten der Neuansiedlungen in den Branchen ICT und Life Sciences aktiv. Regional gesehen stammt rund die Hälfte aus den USA, Deutschland oder Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien soll auch in den Jahren 2024 bis 2027 beibehalten werden, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Derartige Unternehmen trügen „mit ihrem innovativen Knowhow in ihrem Netzwerk auch zur Stärkung der regionalen und lokalen Wertschöpfung sowie der KMU-Landschaft bei“. Darüber hinaus weist die VDK auf die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen mit der  offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland hin.

  • Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat einen neuen Meilenstein erreicht. Mit LifeMine Therapeutics konnte nun das 200. Unternehmen bei der Ansiedlung in der Basel Area unterstützt werden. Das Biotechnologieunternehmen hat seinen Hauptsitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts und gründet nun seinen europäischen Hauptsitz in der aus den drei Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura bestehenden Basel Area.

    „LifeMine Therapeutics als unseren 200. Kunden zu haben, ist für unser Team und die Region sehr erfreulich“, wird Christof Klöpper in einer Medienmitteilung zitiert, CEO von Basel Area Business & Innovation. „Die Tatsache, dass LifeMine Therapeutics aus der Boston Area kommt – einem der weltweit grössten Life Sciences-Zentren – unterstreicht die Möglichkeiten, die die Basel Area internationalen Biotechunternehmen bietet.“

    LifeMine entwickelt Medikamente auf Basis genetisch-kodierter kleiner Moleküle und wird diese Arbeit nun auch von Basel aus vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Aktivitäten nach Basel ausweiten und uns in einer Region voller innovativer Unternehmen niederlassen können“, sagt Mitbegründer und operativer Leiter (COO) WeiQing Zhou. „Basel Area Business & Innovation hat uns fantastisch unterstützt und den Prozess so reibungslos gestaltet, wie wir es uns nur wünschen konnten.“

    Von den seit 2016 durch Basel Area bei der Ansiedlung 200 unterstützten Firmen stammen 164 nicht aus der Schweiz. Insgesamt 122 sind in den Life Sciences tätig. Inzwischen entscheiden sich aber auch vermehrt Unternehmen aus der Produktions- und Prozesstechnologie für eine Ansiedlung in der Basel Area.