Schlagwort: Start-up

  • PropTech-Start-up entwickelt KI-Lösung für Immobilien

    PropTech-Start-up entwickelt KI-Lösung für Immobilien

    Das auf KI-gestützte Automatisierungslösungen im Immobiliensektor spezialisierte Start-up Nestermind hat laut Medienmitteilung eine substantiell überzeichnete Pre-Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.

    Mit dem frischen Kapital sollen die Technologie weiterentwickelt und die nationale und internationale Marktpräsenz nach vorne gebracht werden. Die von Nestermind entwickelte Software Agentic AI ermögliche ein einfacheres Management von Immobilienangeboten, bessere Kundenkommunikation und schnellere Verkaufsprozesse.

    „Wir sind stolz, so erfahrene und strategisch wertvolle Partner an unserer Seite zu haben, die unsere Vision teilen, die Immobilienvermarktung auf ein neues Level zu heben“, wird Mitgründer und CEO Lucas Pelloni zitiert.

    Die Plattform eröffne Akteuren der Immobilienbranche neue Wege, sich in einem datengesteuerten Ökosystem zu vernetzen. „Damit schaffen wir enorme Effizienzpotenziale und eröffnen den Weg für eine neue Art des Arbeitens in der Immobilienbranche”, wird Mitgründer und CTO Severin Wullschleger zitiert.

    Nach Unternehmensangaben sei die Software insbesondere auf die Bedürfnisse kleinerer KMU der Immobilienbranche zugeschnitten. Sie könnten durch die Automatisierung von Aufgaben wie Lead-Generierung und CRM-Management an Effizienz zulegen und Zeit sparen, ohne Investitionen in komplexe Systeme.

    Der Abschluss der Finanzierung kam gemäss der Mitteilung unter Beteiligung einer Investorenrunde aus „namhaften Persönlichkeiten aus der Immobilienbranche, renommierten Family Offices sowie führenden Immobilienunternehmen“ zustande. Über die Summe wurde nichts bekanntgegeben.

  • Neue Messtechnik erkennt Korrosion in Stahlbeton ohne Eingriffe

    Neue Messtechnik erkennt Korrosion in Stahlbeton ohne Eingriffe

    Stützmauern, Tunnel und Brücken aus Stahlbeton prägen das Schweizer Stadtbild und die Infrastruktur. Doch viele dieser Bauwerke haben bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel – und chemische Veränderungen im Beton setzen dem verbauten Stahl zu. Beginnt der Bewehrungsstahl zu rosten, verliert das Bauwerk an Stabilität. Besonders problematisch sind die Schäden an unzugänglichen Stellen, wo herkömmliche Prüfmethoden versagen.

    Elektrochemische Messungen als neue Lösung
    Bislang mussten Ingenieure Teile des Betons aufbrechen, um Korrosionsschäden zu überprüfen. Ein aufwendiges und oft unzureichendes Verfahren. Talpa hat eine neue Methode entwickelt, die über Drainagerohre funktioniert. Eine spezielle Sonde wird in das Rohr eingeführt und misst mithilfe von elektrochemischen Signalen die Korrosionswahrscheinlichkeit im umgebenden Stahlbeton.

    «Das gab es bisher nicht», erklärt Lukas Bircher, einer der Entwickler. «Bisher musste man ganze Betonflächen abtragen, um Schäden zu finden und konnte trotzdem leicht einen kritischen Bereich übersehen.» Mit der neuen Technik können nun ganze Mauerabschnitte systematisch geprüft werden, ohne Zerstörung oder aufwendige Bauarbeiten.

    Messungen im laufenden Betrieb – ohne Baustelle
    Das Verfahren wurde bereits erfolgreich getestet, unter anderem an einer 200 Meter langen Stützmauer in Zürich-Höngg. Das Prinzip ist eine Sonde die in das Drainagerohr eingeführt und mit aufblasbaren Dichtungen fixiert wird. Anschliessend leitet das System Wasser in den Messbereich, wodurch eine leitfähige Verbindung zwischen den Elektroden der Sonde und dem Stahl im Beton entsteht. Anhand der aufgezeichneten elektrischen Signale kann das Team erkennen, ob und in welchem Ausmass Korrosion vorliegt.

    Alle 25 Zentimeter wird eine neue Messung vorgenommen, um den Zustand des gesamten Mauerabschnitts zu erfassen. «So können wir gezielt diejenigen Bereiche identifizieren, die tatsächlich eine Gefahr darstellen», sagt Bircher. «Das spart nicht nur Zeit, sondern auch hohe Kosten für unnötige Eingriffe.»

    50 Jahre nach dem Bauboom – Sanierungsbedarf wächst
    Viele der heute betroffenen Stahlbetonbauten stammen aus der Boomphase zwischen 1960 und 1980. Besonders Stützmauern aus den 1970er-Jahren enthalten häufig Hohlräume, die Korrosion begünstigen. Bislang mussten Schäden aufwendig durch Stichproben ermittelt werden, mit hohem Risiko, kritische Stellen zu übersehen. Die neue Methode bietet erstmals eine flächendeckende und zuverlässige Analyse.

    Von der Forschung zum Start-up Talpa-Inspection
    Die Technologie hat so grosses Potenzial, dass Bircher gemeinsam mit zwei Kollegen das Start-up Talpa-Inspection gründet. Der Name «Talpa», lateinisch für «Maulwurf», steht sinnbildlich für die innovative Art, tief verborgene Schäden sichtbar zu machen. Unterstützt durch ein ETH Pioneer Fellowship entwickelt das Team die Technologie weiter und bereitet den Markteintritt vor.

    Zukunftsperspektiven, Automatisierung und Skalierung
    Aktuell erfolgt die Messung noch teilweise manuell, doch das Team arbeitet bereits an einer automatisierten Version. Ziel ist es, die Sonde robuster zu machen und den Messvorgang weiter zu beschleunigen. Die Nachfrage ist gross. Allein in der Schweiz gibt es über 1’000 Kilometer potenziell betroffener Stahlbetonbauwerke.

    «Unsere Methode bietet eine echte Chance, die Lebensdauer bestehender Bauwerke zu verlängern», sagt Bircher. «Wir hoffen, dass sie sich bald als Standardverfahren für die Bauwerksdiagnostik etabliert.»

  • Der Switzerland Innovation Park Central

    Der Switzerland Innovation Park Central

    In der Suurstoffi in Rotkreuz bietet der SIPC ein inspirierendes Umfeld, das den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen über 120 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Hier entsteht ein lebendiges Innovationsökosystem, das neue Ideen effizient in marktfähige Lösungen im Bausektor umsetzt.

    Vielfältige Formate zur Förderung von Innovationen
    Um Innovationen voranzutreiben, arbeitet der SIPC in fünf thematisch fokussierten Future Labs, die gezielt aktuelle Herausforderungen wie die Transformation zur Kreislaufwirtschaft
    im Bau oder neue Abwicklungsmodelle aufgreifen. Diese Labs sind hybride Arbeitsgefässe mit strukturierten Prozessen und Formaten, die kollaborative Innovation fördern. Vielfältige Event- und Workshopformate sowie die digitale Community-Plattform Jointcreate – eine Art «LinkedIn für Innovation» – bieten Inspiration, befähigen die Teilnehmenden und unterstützen den Innovationsprozess. Im Kern steht dabei immer die Umsetzung damit auch reale Wirkung erzielt wird. Hierfür stehen Finanzierungs- und Start-up-Beratungen sowie Büro- und Projekträume zur Verfügung.
    Zusätzlich übernimmt der SIPC das Management verschiedener Programme, etwa der Circular Building Charta, einem Zusammenschluss grosser Immobilieninvestoren, die auf eine zunehmend zirkuläre Beschaffung und Bauweise setzen. In regelmässigen Erfahrungsworkshops vermittelt der SIPC Wissen. Durch das offene Teilen von Erfahrungen in Pionierprojekten wird Austausch innerhalb der Branche gefördert.

    Ein Beitrag zur Bauwirtschaft von morgen
    Mit seinen klaren Werten – Offenheit, Fairness und Professionalität – leistet der SIPC einen entscheidenden Beitrag zur Transformation der Bauwirtschaft. Als Non-Profit-Organisation verfolgt er das Motto «Building Excellence» und lädt alle Interessierten ein, Teil dieser Bewegung zu werden. Der Switzerland Innovation Park Central zeigt, wie Innovation in der Bauwirtschaft nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung fördern kann. Durch die Verbindung von Vision und Praxis gestaltet der SIPC eine nachhaltige Zukunft und ist ein unverzichtbarer Partner für alle, die an der Bauwirtschaft von morgen mitarbeiten möchten.

  • The Ark und CleantechAlps suchen Start-ups für smarte Energienutzung

    The Ark und CleantechAlps suchen Start-ups für smarte Energienutzung

    CleantechAlps, der Cluster der Cleantech-Unternehmen in der Westschweiz, und The Ark, Stiftung für Innovation im Wallis, richten bereits den zweiten Pitch-Contest für Smart Energy Start-ups aus. Der Wettbewerb wird am 30. August im Rahmen der Smart Energy Events auf dem Energypolis Campus in Sitten stattfinden, informieren die Veranstaltenden in einer Mitteilung. Interessierte Jungunternehmen können sich noch bis zum 7. Juni online für die Teilnahme bewerben.

    Gesucht werden Start-ups, die nach 2014 gegründet wurden und im Energiebereich tätig sind. Für die Vorauswahl der letztendlich am Wettbewerb teilnehmenden Jungunternehmen ist eine Jury zuständig. Auf dem Pitch Contest selbst konkurrieren die Start-ups um die beste Idee, die besten Kurzpräsentation und den Publikumspreis. Alle drei Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld von je 5000 Franken verbunden. Zudem biete der Wettbewerb den Teilnehmenden «eine einmalige Chance, Ihr Unternehmen ins beste Licht zu rücken und wichtige Akteure der Branche zu treffen», schreiben die Veranstaltenden.

  • Enshift automatisiert Weg von Grossgebäuden zu Netto Null

    Enshift automatisiert Weg von Grossgebäuden zu Netto Null

    Das junge Baarer Cleantech-Unternehmen enshift bietet Besitzenden von gewerblichen Grossimmobilien eine digitale Komplettlösung für den Weg zu Netto Null an. Laut einer Medienmitteilung soll sie den kompletten Transformationsprozess hin zu lokalen und erneuerbaren Energien automatisieren und vereinfachen.

    Deren Instrumentarium umfasst den Angaben zufolge alles, was für die Konzeption, Vergabe, Finanzierung, Realisation und Leistungsoptimierung vonnöten ist. Es erstreckt sich über den Lebenszyklus aller momentan verfügbaren erneuerbaren Energietechnologien.

    „Wir haben zwar unsere 2050 Netto-Null-Ziele gesteckt, aber der Weg dorthin ist für den Bau- und Immobiliensektor völlig unklar“, wird Gründer und CEO Pierre Bi zitiert. „Wir glauben, dass unsere Lösung die Transformation beschleunigen und energetische Sanierungen in Europa um Faktor 3 steigern kann.“ Als Zeichen des „ausgeprägten Willens“, einen positiven Beitrag zur Veränderung zu leisten, bietet enshift kommerziellen Gebäudebesitzenden in der Schweiz kostenlose Objekt- und Potenzialanalysen an.

    Bi hatte bereits Aeris Cleantech ins Leben gerufen. Das auf Luftreinigung fokussierte Unternehmen wurde im November 2021 von iRobot, einem nordamerikanischen Spezialisten für Reinigungsroboter, aufgekauft.

    In der ersten Etappe einer Seed-Finanzierungsrunde hat Bis neue Firma enshift 3,5 Millionen Franken eingenommen. Daran beteiligten sich internationale Investoren wie die israelische Sarona Ventures, OneCreation mit Sitz in Vevey VD und über die Berliner Global Founders Capital der Gründers des Start-up-Beschleunigers Rocket Internet, Oliver Samwer. Inzwischen arbeiten den Angaben zufolge 20 Ingenieure und Entwicklerinnen bei enshift, während die ersten grünen Energieprojekte bereits in die Umsetzungsphase gehen.

  • Hoyou gewinnt beim Start-up-Weekend Uri 2023

    Hoyou gewinnt beim Start-up-Weekend Uri 2023

    Der Kanton Uri hat vom 1. bis zum 4. September die zweite Ausgabe seines Start-up-Weekends Uri durchgeführt. Dabei habe sich der Kanton „erneut als attraktiver Standort für Start-ups präsentiert“, schreibt die kantonale Volkswirtschaftsdirektion in einer Mitteilung. Vier Jungunternehmen bekamen Gelegenheit, ihre Geschäftsidee „in einem inspirierenden Umfeld zwischen Co-WorkingSpace, Kanutouren und Kulinarik zusammen mit fachkundigen Coaches“ weiterzuentwickeln, heisst es dort weiter.

    „Wir kannten den Kanton Uri bisher nur flüchtig“, werden Miro Mandelz und Philip Zollinger von appreci8  zitiert. Ihr Start-up aus Zollikon ZH lässt Künstliche Intelligenz zwischen Stellensuchenden und Arbeitgebenden vermitteln. „Während den drei Tagen durften wir den vielseitigen Wirtschaft- und Lebensstandort Uri besser kennenlernen und unsere Geschäftsidee weiterentwickeln.“

    Bei der Abschlusspräsentation am 4. September konnte Christine Hegglin mit ihrer Plattform zum Immobilientausch die Jury aus Fachleuten von Unternehmen und Kantonsverwaltung überzeugen. Sie bekam dafür die *zünder Wildcard und darf mit ihrem Start-up Hoyou ohne Durchlaufen des Selektionsprozesses am Förderprogramm *zünder accelerator teilnehmen.

  • Migros investiert einstellige Millionensumme in Solar-Start-up Rayo

    Migros investiert einstellige Millionensumme in Solar-Start-up Rayo

    Die Migros mit Sitz in Zürich investiert in das Zürcher Start-up Rayo. Dazu lässt die Detailhandelsgruppe via Sparrow Ventures, eine Tochtergesellschaft der Migros und Wachstumskapitalgeberin, sowie die Migrol AG, ebenfalls Teil der Migros-Gruppe, Kapital im einstelligen Millionenbereich in das Start-up fliessen, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

    Rayo will Solarenergie zugänglicher machen, indem es Solaranlagen im Abo-Modell vermietet. Dadurch haben Eigentümer keine Anschaffungskosten. Stattdessen bezahle ein Eigentümer „einen monatlichen Fixbetrag auf 20 Jahre für seine individuelle Solarlösung“. Im Preis sind die Photovoltaikanlage sowie sämtliche Services von Abklärungen, Planung, Installation, Wartung und Reparaturen über Versicherung bis hin zu einer Smart-Home-App enthalten.

    Das Interesse an nachhaltigen, individuellen Solarlösungen sowie Energieautarkie ist zwar vorhanden. Dennoch verfügt den Angaben zufolge nur rund jedes zehnte Einfamilienhaus in der Schweiz über Solarpanels auf dem Dach. Das ist im europäischen Vergleich wenig. Grund für die Zurückhaltung bei Solaranlagen auf dem eigenen Haus sind die Initialkosten und der administrative Aufwand, glaubt laut Medienmitteilung Lorenz Lüchinger, CEO von Sparrow Ventures.

    Genau diese Lücke will Rayo schliessen „und eine Solarlösung bieten, mit der die Schweizer Bevölkerung ihre Stromkosten reduzieren und gleichzeitig den ökologischen Fussabdruck verbessern“ könne, wird Andreas Flütsch, CEO von Migrol, zitiert.

    Abonnenten von Rayo können zu ihrem Solarpaket ausserdem einen Batteriespeicher für überschüssigen Solarstrom dazubuchen. Auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge stellt Rayo zur Verfügung und nutzt dafür Synergien mit Migrol und der Migros-Gruppe. Migrol mit Sitz in Adliswil ZH betreibt unter anderem Tankstellen, Ladestationen und Autowerkstätten.

  • ImmoTrack digitalisiert Hauswartung mit Künstlicher Intelligenz

    ImmoTrack digitalisiert Hauswartung mit Künstlicher Intelligenz

    Das Start-up ImmoTrack lanciert eine automatisierte Einsatzplanung in der Hauswartung. Damit ergänzt das Jungunternehmen mit Sitz in Baar seine webbasierte Software um ein Modul, wie aus einem Beitrag von startupticker.ch hervorgeht.

    ImmoTrack entwickelt seit 2019 eine Software-as-a-Service-Lösung zur Digitalisierung von Hauswartungsprozessen. Denn in diesem Bereich wird den Angaben zufolge vielfach noch manuell gearbeitet. „Die Einsatzplanung erfolgt von Hand mit Stift und Papier und am Computer erfasste Liegenschaftsrapporte für die Auftraggeber werden ausgedruckt und per Briefpost verschickt.“

    Dadurch gibt es keinen Überblick über die Ergebnisse und erbrachten Dienstleistungen. Das führt zu unzufriedenen Kunden und Mietern sowie hohen Wartungskosten. Gründer Ofer Becker, selbst ehemaliger Geschäftsführer eines Hauswartbetriebes, wollte dies ändern und entwickelte mit seinem Team eine Lösung auf der Grundlage von Künstlicher Intelligenz. Durch selbstlernende Algorithmen kann die Arbeitsplanung ständig verbessert werden.

    „In den vergangenen dreieinhalb Jahren haben wir die webbasierte Lösung stetig weiterentwickelt und bieten ab Juni unsere jüngste Errungenschaft an – die automatisierte Einsatzplanung“, wird Gründer Becker in dem Beitrag zitiert.

    Derzeit läuft eine Finanzierungsrunde. Bislang konnte das Unternehmen 2,5 Millionen Franken an Investitionen einsammeln. 20 Kunden nutzen die Software. 60 weitere wollen sie testen. ImmoTrack rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach einer digitalen Lösung im Bereich Facility Management.

  • Berner Holztechniker wollen Nachfrage nach Buchenholz erhöhen

    Berner Holztechniker wollen Nachfrage nach Buchenholz erhöhen

    Am Departement Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB) der Berner Fachhochschule hat sich das Start-up Fagusnoir gegründet. Die in Biel ansässigen Holztechniker streben „neue Perspektiven und einen bedeutend höheren Stellenwert im Wertschöpfungsprozess“ für die heimische Buche an, heisst es in einer Mitteilung. Bei der bis zum 17. Mai laufenden Berlin Design Week haben sie ein am Holztechniklabor der BFH entwickeltes Verfahren präsentiert, mit dem die Farbe von Buchenholz verändert werden kann. Eine neue Optik könne die kaum genutzte Buche attraktiver für die Baubranche machen. Ziel sei es, massives Buchenholz über den gesamten Querschnitt einzufärben. Basis seien die im Holz enthaltenen Stoffe Tannin und Eisen. Sie setzen eine chemische Reaktion in Gang, die im Holz einen dunklen, gräulichen Farbton entstehen lässt.

    In der Schweiz sei jeder fünfte Baum eine Buche. Aus ästhetischen Gründen seien dunklere und „durch ihre Maserung ausdrucksstarke Holzarten wie Eiche, Nussbaum und Kirsche“ gefragt. Die holzverarbeitende Industrie ziehe seltene oder nicht heimische Baumarten für den Innenausbau und für Möbelherstellung vor. Sie müssten in grossen Mengen im Ausland gekauft werden.

    Infolge geringer Nachfrage werden nach Information von Fagusnoir viele Buchen nicht gefällt, zu Billigpreisen im Ausland verkauft oder sie landen als Brennholz auf dem heimischen Markt. Die voranschreitende Ausbreitung der Buchen habe einen negativen Einfluss auf das Ökosystem.

  • Start-up Beyoul verkauft Ferienhäuser an mehrere Eigentümer

    Start-up Beyoul verkauft Ferienhäuser an mehrere Eigentümer

    Das Zürcher Proptech-Start-up Beyoul stellt über eine Plattform Ferienhäuser und -wohnungen mehreren Kaufparteien zur Verfügung. So können zwei bis acht Eigentümer und Eigentümerinnen eine Immobilie gemeinsam kaufen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Durch dieses sogenannte Co-Ownership-Modell sinken die Kosten für den Erwerb ebenso wie für den Unterhalt. Ausserdem sind die mit einer Zweitwohnsitzimmobilie verbundenen Unterhaltskosten und Aufwände bei Beyoul im Preis enthalten. Weiterer Vorteil ist, dass die Immobilien seltener leer stehen. Das kommt der lokalen Wirtschaft zugute.

    Laut Mitteilung besitzt jeder zehnte Haushalt hierzulande mindestens ein Feriendomizil. Genutzt wird es aber durchschnittlich nur zehn Wochen im Jahr. Mit dem Co-Ownership-Ansatz will Beyoul „das Eigentumsverhältnis der eigenen Nutzung anpassen“.

    Eine Immobilie bei Beyoul erwerben „zwei bis acht Parteien mit möglichst komplementären Nutzungswünschen“. Die Eigentümer und Eigentümerinnen können entsprechend ihres Anteils über die Immobilie verfügen. Aufenthalte reservieren sie über eine App. Eine gerechte Verteilung stellt Beyoul den Angaben zufolge über ein Credit-System in Verbindung mit einem smarten Algorithmus sicher.

    Wie eine Verwaltung kümmert sich Beyoul auch um die Reinigung nach jedem Aufenthalt, die Instandhaltung sowie Wartung der Einrichtung und des Hauses.

    Beyoul ist ein Konzept der Zürcher Aquilas Company Builder AG. Das Beratungsunternehmen lanciert und skaliert innovative Konzepte im Bereich globaler Urban Trends.

  • Venture Kick fördert irmos technologies mit 150’000 Franken

    Venture Kick fördert irmos technologies mit 150’000 Franken

    Irmos technologies erhält von Venture Kick finanzielle Unterstützung in Höhe von 150’000 Franken. Das aus Forschungszentren der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hervorgegangene Start-up hat eine Plattform entwickelt, mit der über Sensoren und intelligente Algorithmen Vibrationen etwa von Verkehr, Wind, Bauarbeiten und seismischen Ereignissen in strukturelle Zustandsdaten umgewandelt werden. Auf diese Weise soll die strukturelle Integrität von Bauwerken in Echtzeit überwacht werden.

    Laut einer Medienmitteilung von Venture Kick ist eine stärkere Kontrolle von Gebäuden und Brücken erforderlich, weil 50 Prozent der 1,1 Millionen Schweizer Gebäude ihre geplante Lebensdauer überschritten haben. Irmos technologies hat die Plattform den Angaben zufolge bereits bei mehreren Pilotprojekten eingesetzt, etwa im offiziellen Gästehaus der Schweizer Eidgenossenschaft, dem Bellevue Palace in Bern, und im Kantonsspital Glarus. Mit dem Bundesamt für Strassen ist ein langfristiges Überwachungsprojekt vereinbart.

    Das Jungunternehmen plant, die Mittel von Venture Kick in den Ausbau der Marktpräsenz in der Schweiz und die Entwicklung des Geschäftsplans für sein internationales Wachstum im Jahr 2024 zu investieren. Angesichts der schweren Schäden, die das Erdbeben im Februar in der Türkei mit über 30‘000 menschlichen Opfern und 10’000 zerstörten Gebäuden angerichtet hat, ist laut irmos ein Frühwarnsystem in der Schweiz dringend erforderlich. Das Marktvolumen für dessen Nutzung wird hier auf jährlich 100 Millionen Franken geschätzt.

    „Wenn unser Start-up ein Segelboot ist, dann war Venture Kick buchstäblich der Wind und der Kompass für unsere unternehmerische Reise“, wird Panagiotis Martakis, Geschäftsführer von irmos technologies, in der Mitteilung zitiert. „Neben der massiven finanziellen Unterstützung haben die Coaching-Kicks und das Netzwerk von Investoren und Branchenexperten unsere Forschungsidee in ein wertvolles kommerzielles Angebot verwandelt.“

  • Swiss AI ist im Finale der Elevator Pitch Competition

    Swiss AI ist im Finale der Elevator Pitch Competition

    Swiss AI ist für die Elevator Pitch Competition (EPiC) 2023 in Hongkong nominiert. Das Zuger Start-up ist laut einer Mitteilung des Veranstalters, der Hong Kong Science und Technology Parks Corporation (HKSTP), einer von 24 Finalisten in der Kategorie Proptechs. Weitere 26 Finalisten wurden in der Kategorie Fintechs benannt. Die 50 Jungunternehmen wurden unter 618 Bewerbungen aus 55 Ländern ausgewählt.

    Swiss AI unterstützt mit Optimierungsalgorithmen multinationale Unternehmen und andere Kundschaft aus der ganzen Welt bei der Planung ihrer Investitionsentscheidungen. Ein digitaler Zwilling kombiniert die finanziellen, technischen, ökologischen und auf Lebensqualität bezogenen Auswirkungen der Planung, um eine fundierte Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Swiss AI geht es darum, „einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel hinsichtlich Energie, Mobilität und Urbanisierung zu fördern und gleichzeitig Investitionsmöglichkeiten auf der ganzen Welt zu schaffen“. Die Firma hat ihren Sitz in Zug, die Entwicklungsabteilung befindet sich in Zürich.

    Das Finale der EPiC findet am 28. April auf dem höchsten Gebäudes Hongkongs, dem International Commerce Centre, statt. Herzstück der Veranstaltung ist eine 60-sekündige Aufzugfahrt, während der die Teilnehmenden ihr Geschäftsmodell vorstellen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, biete die EpiC mit dem Netzwerk des Wissenschaftsparks von über 1000 Investoren und 300 Unternehmenspartnern „die beste verfügbare Plattform für Start-ups“ für „echte geschäftliche Erfolge“. Alle 50 Finalisten hätten die Chance, für Direktinvestitionen von bis zu 5 Millionen Dollar aus dem HKSOP-Venture-Fonds in Betracht gezogen zu werden und Unterstützung bei der Marktexpansion in ganz Asien zu erhalten. Ausserdem bekommt der Gesamtsieger 90’000 Dollar.

  • Rohbau der Ideenschmiede QUBO steht

    Rohbau der Ideenschmiede QUBO steht

    Die zwei miteinander verbundenen Gebäude des QUBO in Sarnen Nord sind im Rohbau fertig. Seit dem ersten Spatenstich sind 16 Monate vergangen. Laut einer Medienmitteilung der Obwaldner Kantonalbank (OKB) soll diese Ideenschmiede etablierten Firmen, innovativen Start-ups und Co-Workern Raum für Begegnungen und interaktive Inspiration bieten.

    Die OKB erstellt dort einen Neubau, der innovativen Unternehmen in Obwalden eine neue Heimat bieten wird. Die Bank wird die Räumlichkeiten des Neubaus bereits ab Oktober 2023 grösstenteils dem Verein zur Förderung von Start-ups namens Startup Pilatus zur Verfügung stellen. Die OKB selbst wird dort für sich und andere ein Innovation Lab einrichten. Die Eberli AG modernisiert und erweitert dort ihren bestehenden Hauptsitz. Ihre zwei Um- und Ausbaupartner, die werkunion ag und die Orfida Treuhand + Revisions AG, werden als künftige Mitbesitzer des Hauses je ein Stockwerk belegen.

    Der QUBO wird im Erdgeschoss über das Bistro QULT und über den Raum QLUB für Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen verfügen. Die für den März 2024 geplante offizielle Eröffnung bezeichnet die OKB als einen „wichtigen Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Sarnen und die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region“.

  • Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    “Wir freuen uns, mit der Übernahme von Scantick, unseren Kunden und Interessenten ein erweitertes Produkt- und Leistungsangebot zur Verfügung stellen zu können“ – Erich Linus Birchler, Gründer und CEO Woonig AG

    Neben dem Smart-Ticketing-Modul wird auch das Kommunikations-Modul um eine innovative Komponente erweitert. Über ein “Low-Power-Display” können künftig bspw. Pinnwand Nachrichten aus dem Woonig Infocenter direkt bei den Liegenschaften angezeigt werden.

    Über Scantick
    Scantick, mit Sitz in Zweidlen Zürich, ist ein Ticketsystem, mit dem schnell und einfach Meldungen über einen QR-Code erfasst und Störungen und Probleme beseitigt werden können. Scantick ist in den Branchen Immobilienverwaltungen, Sanitär- und Gewerbe-/Produktionsbetriebe tätig.

    Über Woonig
    Das in Bottighofen am Bodensee ansässige IT-Unternehmen Woonig bietet eine „Software as a Service“ (SaaS) Kommunikations- und Interaktionsplattform für das Immobilienmanagement (RE-Edition) sowie für Dienstleister (DL-Edition), zur Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse zwischen Immobilienbewirtschaftern, Mietern/Eigentümern und Dienstleistern.

    Die Woonig-Software ist einfach zu integrieren, zu konfigurieren und kann in wenigen Schritten produktiv eingesetzt werden. Woonig bietet ebenfalls Standardschnittstellen zu gängigen Immobilienverwaltungssystemen an.

  • Swiss Prime Site wählt vier Start-up-Ideen aus

    Swiss Prime Site wählt vier Start-up-Ideen aus

    Swiss Prime Site, börsenkotierte Immobiliengesellschaft mit Sitz in Zug, hat in ihrem Beschleunigerprogramm vier Start-ups identifiziert und gefördert, die bestehende Geschäftsmodelle der Branche neu denken: DuraMon aus Zürich, Novalytica mit Büros in Bern und Zürich sowie Proximi aus Helsinki und Spotr aus Den Haag.

    Die Teilnehmenden hatten für die Immobiliengesellschaft und ihre Tochterfirmen laut einer Medienmitteilung des Schlieremer Start-up-Förderers Venturelab, dessen Industriepartner Swiss Prime Site ist, relevante Use Cases zu entwickeln, die zu nachhaltigen Prozessen, verbesserter Effizienz und nachhaltigem Wachstum führen. Schliesslich wählte die Jury diese vier Start-ups aus, die sich vor dem Verwaltungsrat präsentieren konnten. Ziel ist eine nachhaltige Zusammenarbeit.

    DuraMon setzt auf sicherere, erschwinglichere und nachhaltige Bau- und Reparaturlösungen, die die Unterhaltskosten für Betoninfrastrukturen und die CO2-Emissionen verringern. Novalytica unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung klar definierter Datenstrategien, um geschäftsrelevante Erkenntnisse und Werkzeuge zu generieren.

    Die Plattform von Proximi kann jede Anwendung auf einen konkreten Ort beziehen und bietet Werkzeuge für Geofencing, stellt mobile Inhalte bereit, automatisiert Geräte im Internet der Dinge und integriert Schnittstellen von Drittanbietern. Das Start-up Spotr nutzt zahlreiche Bildquellen von Menschen bis zu Satelliten, um ganze Gebäudeportfolios in Minutenschnelle zu analysieren.

    „Der Swiss Prime Site Accelerator ist sehr gut konzipiert“, wird Yurena Seguí Femenias von DuraMon zitiert. Die Fachleute hätten die richtigen Fragen gestellt sowie „aufschlussreiche und massgeschneiderte Ratschläge“ gegeben.

  • Start-up MOOST gewinnt ABB Electrification Challenge

    Start-up MOOST gewinnt ABB Electrification Challenge

    MOOST hat die Smart Buildings Challenge von ABB gewonnen. Das Rapperswiler Start-up wurde von dem Technologieunternehmen im Rahmen der ABB Electrification Startup Challenge 2022 ausgezeichnet.

    MOOST hat eigenen Angaben zufolge das nicht immer intelligente Zuhause (Smart Home) in ein lernendes Zuhause (Learning Home) transformiert. Damit habe das Jungunternehmen „ein grossartiges Konzept und einen Plan einschliesslich eines Proof-of-Concept erstellt“, wird Aldo Sciaccia, Global Head of Product Management and R&D, ABB Electrification, Smart Buildings, in der Jury-Begründung zitiert. „Mit der vorgeschlagenen Lösung sind wir in der Lage, verschiedene Datenquellen zu verknüpfen, Kontext hinzuzufügen und den Nutzenden verwertbare Erkenntnisse zu liefern.“ Sie schlage eine Brücke zur hochentwickelten Technologie und helfe selbst ungeschulten Endnutzenden, „Milliarden besserer Entscheidungen“ zu treffen.

    Insgesamt hatten sich laut einer ABB-Medienmitteilung über 100 Teams aus 34 Ländern um die Preise beworben. Der Sieg in der Kategorie Smart Power ging an das italienische Start-up i-EM. In der Kategorie Distribution Solutions gewann das nordamerikanische Jungunternehmen Pratexo.

    Die Gewinner nehmen an einem Kooperationsprojekt mit ABB im Wert von 30’000 Dollar teil. Ziel ist, im Laufe des Jahres eine gemeinsame Lösung für Kunden auf dem ABB Ability Marketplace zu lancieren und damit ein Publikum in über 100 Ländern zu erreichen. Ausserdem erhalten sie Mentoring-Unterstützung vom ABB Startup-Accelerator SynerLeap und durch die Start-up-Berater von Microsoft. Denn, so Anton Kotov, Digital- und Strategiechef bei ABB Electrification, „nur mit einigen der klügsten Köpfe der Welt können wir Lösungen für die Energie- und Klimaprobleme der Welt entwickeln“.

  • Holcim-Beton soll E-Fahrzeuge aufladen

    Holcim-Beton soll E-Fahrzeuge aufladen

    Holcim ist eine strategische Partnerschaft mit dem Start-up Magment eingegangen. Das in Oberhaching bei München ansässige Jungunternehmen arbeitet an einer kabellosen induktiven Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Nach dem Verständnis von Magment sollen sie dort aufgeladen werden, wo sie fahren, statt dorthin fahren müssen, wo sie aufgeladen werden. Das reduziere den Bedarf an Ladestationen und spare gleichzeitig Zeit, heisst es in einer Mitteilung des Zuger Baustoffproduzenten.

    Gemeinsam hätten die Entwicklungsabteilungen beider Unternehmen einen „einzigartigen Beton mit hoher magnetischer Permeabilität“ für Strassenbeläge realisiert. Die Technologie werde derzeit an der Purdue Universität im US-Bundesstaat Indiana getestet. In Vorbereitung befänden sich darüber hinaus auch Anwendungen für Industrieböden, um Roboter und Gabelstapler während der Fahrt aufzuladen.

    Magment-CEO und Mitgründer Mauricio Esguerra glaubt, dass beide Unternehmen „durch die Entwicklung überlegener Qualitäten“ der magnetisierbaren Betontechnologie ein „wichtiger Wegbegleiter für den nachhaltigen elektrischen Transport der Zukunft“ sein werden. Auch Holcim freue sich, „mit Magment konkrete Lösungen zu entwickeln, um die Elektromobilität voranzubringen“, so Edelio Bermejo, Leiter des Global Innovation Centers von Holcim. Das Zuger Unternehmen verschiebe „durch die Zusammenarbeit mit Start-ups auf der ganzen Welt die Grenzen der Innovation, um in Bezug auf Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einzunehmen“.

  • Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Die Standortinitiative Digitalswitzerland will vielversprechende Jungfirmen in die Schweiz locken. Dafür hat sie das Swiss Market Entry Program lanciert, welches dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der europäischen Innovationsplattform Kickstart durchgeführt wurde.

    Im Rahmen des Programms erhalten Start-ups, die im Ausland bereits erfolgreich sind, einen Einblick in das Schweizer Ökosystem. Dabei werden Treffen mit führenden Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Innovationsprogrammen organisiert. Das Ziel ist es, Unternehmen für einen möglichen Markteintritt in die Schweiz zu motivieren und sie dabei zu unterstützen.

    In diesem Jahr haben einer Mitteilung zufolge 25 Start-ups aus 16 Ländern am Swiss Market Entry Program teilgenommen. Sie stammen nicht nur aus europäischen Ländern, sondern etwa auch aus den USA und aus Israel. Mit CarbonClick hat zudem auch eine Firma aus Neuseeland teilgenommen. Sie unterstützt Unternehmen beim Klimaschutz, indem sie ihnen Kohlenstoffkompensationen ermöglicht.

    Die 25 Start-ups wurden am 6. Dezember in der Schweiz empfangen. Das Programm fand im Kraftwerk statt, einem ehemaligen Elektrizitätswerk, das in einen Raum für Innovation in Zürich umgewandelt wurde.

  • open2work sucht Investoren

    open2work sucht Investoren

    Viele Unternehmen haben dauernd oder auch nur vorübergehend zu viel Platz. Ein Umzug in kleinere Räumlichkeiten wäre aber zu aufwendig. Umgekehrt brauchen andere Firmen oder Einzelunternehmer oft vorübergehend mehr Platz. Die open2work GmbH will zwischen den beiden Gruppen vermitteln.

    Das 2020 gegründete Start-up der beiden Westschweizer Alexandre Roque und Lionel Ebener erledigt die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr. Neue Anbieter können ihre Büros selbst auf dem Portal von open2work aufschalten, Interessenten dort ihre Arbeitsplätze buchen. Derzeit stehen um Zürich und Zug insgesamt 22 Büros zur Verfügung, in Bern zwei und in Sitten eines.

    „Wir sind die Lösung für diejenigen, die zu viel Platz haben“, sagt Mitgründer und CEO Lionel Ebener. Umgekehrt können die Nutzer des Angebots Büros bei Firmen aussuchen, die ihrem eigenen Interesse entsprechen. „Dieser kulturelle Aspekt ist uns wichtig.“

    Derzeit ist open2work in Gesprächen mit Investoren. Das Unternehmen will mit frischem Kapital schneller wachsen. Die beiden Gründer sehen namentlich nach dem Ende der Corona-Krise einen wachsenden Bedarf nach flexiblen Lösungen, sowohl auf der Seite der Anbieter von Bürofläche als auch bei den Nutzern.

  • Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    LEDCity hat sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde 2 Millionen Franken an frischem Kapital gesichert. Investiert haben ein Kunde des Start-ups sowie eine Gruppe von Business Angels, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Neben der Finanzierung durch die Investoren hat die Firma zudem eine Bürgschaft des Technologiefonds des Bundesamts für Umwelt erhalten.

    LEDCity hat eine Beleuchtungslösung entwickelt, welche den Elektrizitätsverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Die Entwicklung soll klassische Bewegungsmelder in Geschäftsgebäuden ersetzen. Sie nutzt bis zu 50 Mal mehr Sensoren auf der gleichen Fläche. Algorithmen stellen zudem sicher, dass die Beleuchtungsintensität automatisch gesteuert wird.

    Mit den frischen Mitteln will LEDCity sein Verkaufsteam in der Westschweiz vergrössern und gleichzeitig auch nach Deutschland expandieren. Ausserdem will das Start-up seine Algorithmen weiterentwickeln.

  • Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Ab sofort offeriert die digitale Plattform imomi.ch Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit, ihr Objekt selbständig und ohne Makler zu verkaufen. „Die Digitalisierung hat bereits viele Bereiche unseres Lebens vereinfacht. Nun wird es Zeit, die generell träge Immobilienbranche zu revolutionieren“, wird CEO und Mitgründer Nicholas J. Arthur in einer Medienmitteilung des Basler Start-ups Imomi zitiert.

    Oft fehle es an Erfahrung und Zeit, sich selbst um den Verkauf zu kümmern. So sähen sich Verkaufswillige häufig gezwungen, Maklerkommissionen bis 3 Prozent in Kauf zu nehmen, heisst es dort weiter. Bei der Eigenvermarktung über imomi.ch zahle der Kunde erst bei erfolgreichem Abschluss 0,9 Prozent des Verkaufspreises.

    Für die sichere und effiziente Abwicklung des Verkaufsprozesses bietet Imomi eine unabhängige und kostenlose Schätzung des Werts einer Immobilie und eine professionelle Dokumentation. Diese beinhaltet das Erstellen eines virtuellen Hauses mit 3D-Rundgängen sowie professionelle Fotos und Drohnenaufnahmen. Eine entsprechende Annonce wird schweizweit in die relevantesten Immobilienplattformen eingestellt. Die Sicherheit eines professionellen Vertragswerks sei durch fachkundige Notare gewährt.

  • Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    In der Schweiz ist die Veröffentlichung von Baugesuchen obligatorisch. Den Angaben von smartconext zufolge werden jährlich rund 50’000 Baugesuche veröffentlicht. Viele Bauunternehmen recherchieren diese selbständig, um neue Kunden zu gewinnen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Quellen sei der Zeit- und Kostenaufwand dabei aber unverhältnismässig gross.

    Das Zuger Start-up macht Baugesuche mit seiner im Juni lancierten Plattform auch für kleine Bauunternehmen einfach zugänglich. Mit Technologien wie Robotic Process Automation können dabei vorhandene Informationen zu Baugesuchen aus allen möglichen Quellen automatisch erfasst werden. Dank dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden die Daten aufbereitet.

    Nun erweitert smartconext seine Plattform mit einer neuen Schnittstellenlösung. Dadurch wird einer Medienmitteilung zufolge ein plattformübergreifender Informationsaustausch ermöglicht. So werden etwa einem Wärmepumpenhersteller, der Interesse an Neu- und Umbauten hat, nur die Baugesuche angezeigt, die für ihn infrage kommen. Einmalig dabei sei, dass alle Informationen in Echtzeit vorliegen.

    „Unsere Mission ist es, die Digitalisierung der Baubranche voranzutreiben“, sagt Dominik Mahn, CEO und Gründer von smartconext. „Wir entwickeln Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Kosten sparen und den Erfolg steigern“, fügt er hinzu. Den so resultierenden Kostenvorteil gibt das Unternehmen laut Mahn den Kunden weiter.

  • Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Gebäude gehören zu den grössten Energieverbrauchen. In Europa sind sie für ungefähr 40 Prozent des Stromverbrauchs und für 36 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich, wie Venture Kick in einer Mitteilung schreibt. Insbesondere hohe verglaste Gebäude verbrauchen viel Energie. Im Sommer müssen sie aufgrund der grossen Fenster stark gekühlt und im Winter stark beheizt werden. Das Tessiner Jungunternehmen iWin will diesem Problem entgegenwirken.

    Die Firma arbeitet an einer Lösung, mit der vor allem grosse Gebäude mit Glasfassaden selbst erneuerbare Energie produzieren können. Konkret entwickelt sie spezielle Jalousien, welche als Photovoltaikanlage fungieren. Die zugrundeliegende Technologie wurde bereits an der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) validiert und zum Patent angemeldet.

    Die Jalousien von iWin sind den Angaben zufolge in einer Isolierglaseinheit versiegelt. Ein Vorteil der Lösung ist, dass sie nicht nur zur Energieproduktion dient, sondern gleichzeitig auch einen Licht- und Sonnenschutz bietet. Ausserdem stört sie die optische Erscheinung des Gebäudes nicht und kann auf einer grossen Fläche installiert werden.

    Mit seiner Entwicklung konnte das Start-up nun die Jury von Venture Kick überzeugen. Es gewinnt einen Förderbeitrag in der Höhe von 150’000 Franken. Damit will es die Entwicklung eines anwendungsfähigen Produkts vollenden, sodass es mit dem Verkauf starten kann.

  • Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Die Baloise investiert laut einer Medienmitteilung in das Zürcher Proptech-Start-up Houzy. Damit will der Basler Versicherer sein Portfolio an innovativen Technologien rund um das Wohnen erweitern.

    Houzy betreibt eine digitale Plattform, die Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer ableitet. Sie kann beispielsweise errechnen, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Sie kann Eigentümer aber auch mit passenden Partnern für den Unterhalt oder andere Aufgaben verknüpfen. Dabei zahlen die Anbieter eine Fixgebühr pro Jahr, um auf der Plattform gezeigt zu werden. Für die Nutzer ist die Plattform kostenlos.

    Mit der Investition von Baloise schliesst Houzy eigenen Angaben zufolge seine Serie-A-Finanzierungsrunde ab. Im Rahmen der Runde habe das Start-up „mehrere Millionen“ Franken für das weitere Wachstum in der Schweiz gesammelt. Neben der Baloise konnte sich Houzy im Sommer auch eine Investition von der Zürcher Grossbank UBS sichern. Die Aktienmehrheit halten nach wie vor die Gründer.

    „Wir haben gezielt Partner gesucht, die nicht nur in Houzy investieren, sondern als strategische Partner zu uns passen. Mit der Baloise und ihrem Home-Ökosystem werden zahlreiche Synergien entstehen, die unsere Entwicklung schneller vorantreiben, worauf wir uns alle sehr freuen“, sagt Stefan Schärer, CEO von Houzy.