Schlagwort: Startups

  • Innovationsmaschine Basel Area

    Innovationsmaschine Basel Area

    Was für ein grossartiger Schub für die Innovationskraft der Basel Area. Ende Oktober wurde in Allschwil, direkt an der Basler Stadtgrenze, der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area eröffnet. Rund 200 Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier teil und hörten, wie Bundesrat Guy Parmelin in seiner Rede die Region in den höchsten Tönen lobte: «Der Life Sciences Cluster der Basel Area hat nicht nur für die Schweizer Volkswirtschaft eine enorme Bedeutung, sondern nimmt auch europa- und weltweit eine Spitzenposition ein. Ich bin überzeugt, dass der Main Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area die Bedeutung der Region weiter aufwerten wird.»

    Doch damit nicht genug. Auch an anderen Orten gedeihen Infrastrukturprojekte, welche die Innovation befördern. Zum Beispiel in Arlesheim, wo uptownBasel, das internationale Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 immer mehr Gestalt annimmt. Oder in der Nähe von Delémont, wo der Industriepark Innodel erweitert wird und sich bereits einige Unternehmen für eine Ansiedlung interessieren. Oder auch in Basel, wo nicht nur der Stücki Park stark ausgebaut wird, sondern sich auch das ehemalige Werkareal Rosental vom reinen Forschungsstandort zum vollwertigen Stadtteil entwickelt und sich für Firmen öffnet. Grosses Entwicklungspotenzial haben auch die Areale Klybeck und
    VoltaNord.

    In der Basel Area sind im Bereich Life Sciences mehr als 700 Unternehmen und über 1000 Forschungsgruppen tätig. Der einzigartige Talentpool ist mit 31’200 gut ausgebildeten Arbeitskräften ausgestattet. Doch die Basel Area ist mehr als ein Spitzencluster für Life Sciences. Permanent an Bedeutung gewinnen auch die Bereiche Mikrotechnologie und neue Produktionstechnologien.

    Testimonials

    Christof Klöpper
    CEO Basel Area Business &
    Innovation

    Die Basel Area ist ein wirtschaftliches Leistungszentrum und der erfolgreichste Life Sciences Cluster in Europa. Das Angebot an Wissen und Know-how, hochqualifizierten Talenten sowie ein starkes industrielles Rückgrat machen die Region zum Schweizer Wirtschafts- und Innovationsstandort der Zukunft.

    Guido Zimmermann
    CEO, GETEC
    PARK.SWISS AG

    Dank der professionellen Vorgehensweise der Behörde, die sich durch ihre profunden Kenntnisse der Anforderungen der chemischen/pharmazeutischen Industrie auszeichnet, ist der Kanton Basel-Landschaft für die GETEC PARK.SWISS AG und die auf ihrem Gelände angesiedelten Firmen der ideale Standort.

    Martin Dätwyler
    Direktor Handelskammer beider Basel

    Eine erfolgreiche Wirtschaftsregion braucht neben ausreichend geeigneten Wirtschaftsflächen, gut qualifizierten Arbeitnehmenden und einem wettbewerbsfähigen Steuersystem auch eine gute infrastrukturelle Anbindung. Unser trinationaler Wirtschaftsraum bietet mit dem EuroAirport, dem Rhein, aber auch durch seine gute Strassen- und Bahnanbindung beste Voraussetzungen.

    Claude-Henri Schaller
    Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Jura

    Innovation ist heute nicht mehr nur Sache einer Hochschule oder eines Unternehmens. Um innovative Lösungen zu finden, müssen Industrie und Akademie enger zusammenarbeiten. Wir wollen Innovationen fördern, die Industrie bei der Diversifizierung unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren und Unternehmern fördern.

  • «Die Kreislaufwirtschaftgewinnt an Bedeutung»

    «Die Kreislaufwirtschaft
    gewinnt an Bedeutung»

    Zur Person
    Donald Vogt ist Dipl. Architekt FH /SIA und seit 2013 Geschäftsführer der Marti Gesamtleistungen AG. Zuvor war er als Leiter Bauten + Investments bei Die Mobiliar und danach als Stv. Direktor Akquisition + Projektentwicklung bei Losinger Marazzi SA tätig. Er ist seit 2015 Vorstandsmitglied bei Entwicklung Schweiz sowie seit 2020 Schulrat bei der Berner Fachhochschule BFH.

    Das Familienunternehmen Marti Gruppe wurde vor rund 100 Jahren als einfache Bauunternehmung gegründet. Mittlerweile gehören über 80 Konzerngesellschaften zur Gruppe. Wohin führt der Weg?
    Wir forschen, tüfteln und versuchen, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Im Bereich Nachhaltigkeit möchten wir noch stärker werden. Schon heute produzieren wir unseren eigenen Recycling-Beton und denken vermehrt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Auch in den kommenden Jahren legen wir Wert auf die Förderung der Vielfalt: So finden sich unter unseren 80 Unternehmungen die unterschiedlichsten Spezialisierungen. Darüber hinaus legen wir Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses sowie auf die Förderung unserer Mitarbeiter:innen.

    Sie können umfangreiche Bauprojekte aus einer Hand anbieten. Welche Rolle spielen die digitalen Möglichkeiten bei den Schnittstellen?
    Eine grosse Rolle. Wir binden die digitale Wertschöpfung schon früh in unsere Projekte ein: Bei der Kalkulation wie natürlich auch bei der Planung. Unsere Baumeister arbeiten ebenfalls grösstenteils digital – so reduzieren wir die Fehlerquote und steigern die Qualität. Alle Beteiligten arbeiten am selben Modell, und Abläufe werden automatisiert. Wir haben eine starke IT-Abteilung, die die einzelnen Firmen unserer Gruppe bei digitalen Vorhaben unterstützt.

    Wie digital sind die Schweizer Bauunternehmen im Vergleich zum restlichen Europa?
    Wir arbeiten mit unterschiedlichen Partnern, Architekten und Planern aus Ländern der EU zusammen. Hier mache ich im Bereich der Digitalisierung keine grossen Unterschiede aus, eher die Arbeits- und Planungsabläufe unterscheiden sich etwas. Ich würde sagen, wir sind in der Schweiz im Vergleich zum internationalen Umfeld gut aufgestellt.

    Was bedeutet die Energiestrategie 2050 für Ihre Gruppe?
    Wir sind bestrebt, die energiebedingte Umweltbelastung der Schweiz zu reduzieren. In unserem Fall betrifft das zum einen die Wahl der Baumaterialien. Wir beschäftigen uns damit, welche Materialien wir möglichst nachhaltig und energiesparend im Bau einsetzen können. Hier kommt wieder die Kreislaufwirtschaft zum Tragen. Zum anderen wird es immer wichtiger, wo man baut: Ist das auf einer Wiese irgendwo abseits der Stadt oder beispielsweise in Nähe eines gut erschlossenen Zentrums.

    Nachhaltigkeit und günstige Preise schliessen sich nicht aus


    Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf ihre Bauprojekte?
    Wir errichten zum Teil begrünte Fassaden. Auch das Thema Beschattung wird immer wichtiger sowie die Wahl der beim Bau eingesetzten Materialien. Ausserdem sorgen wir in der Projektgestaltung vermehrt für die Integration speicherfähiger Orte. Die Elektromobilität sowie Photovoltaikanlagen gewinnen ebenfalls an Bedeutung – genauso der Einsatz neuer Technologien.

    Wie handhaben Sie Ressourcen Engpässe während der Planung und Umsetzung?
    Wir setzen schon lange auf den Einsatz von Photovoltaikanlagen sowie Wärmepumpen. Materialengpässe versuchen wir dank geschickter Planung und frühzeitigem bestellen zu vermeiden. Personalengpässe lassen sich nicht immer vermeiden. Wir zählen aber glücklicherweise auf viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Wie reduzieren Sie die «graue Energie», die bereits bei der
    Gewinnung von Rohstoffen anfällt?

    Hier setzen wir auf die Wiederverwertung von Materialien sowie auf kurze Transportwege. Wie arbeiten grundsätzlich möglichst mit Dienstleistern aus der Region zusammen. Wir achten auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Unsere Baumeister betreiben ein Baustoffcenter mit Bodenwaschanlage, Materialbewirtschaftung sowie Produktion von Recycling-Beton.

    Welches sind aus Ihrer Perspektive die derzeit wichtigsten Projekte für Bern?
    Aus meiner Sicht zählen hierzu das Viererfeld, WankdorfCity 3, die Campus Biel und Bern sowie das geplante neue Polizeizentrum in Niederwangen bei Köniz oder auch das Quartier «Papillon» in Niederwangen.

    Sie sind bei Entwicklung Schweiz im Vorstand. Welche Bedeutung hat der Verband für Bern und die Marti Gruppe?
    Insbesondere der Austausch mit der Politik, Behörden und anderen Verbänden erachte ich als wichtig. Es ist essenziell, dass wir uns gegenseitig verstehen, die Bedürfnisse des anderen akzeptieren und die Zusammenarbeit fördern. Ausserdem werden übergeordnete Themen wie beispielsweise Nachhaltigkeit, Qualitätsverständnis oder auch über Baukultur diskutiert. Damit bietet Entwicklung Schweiz einen Mehrwert für alle Akteure.


    Wohin geht die Reise der Prop-Tech-Unternehmen?
    Grundsätzlich ist ein grosser Hype um die Prop-Tech-Firmen festzustellen. Ich sehe hier viele spannende und zukunftsorientierte Startups. Ich begrüsse Technologien, die Abläufe vereinfachen und die Digitalisierung fördern. Man darf dabei nur nicht das Zwischenmenschliche vergessen. Die Immobilienbranche lebt von Menschen, persönliche Kontakte bleiben wichtig und müssen auch in Zukunft gepflegt werden.

  • Kanton Zürich initiiert Pilotprojekt für Innovationspotenzial von KMU

    Kanton Zürich initiiert Pilotprojekt für Innovationspotenzial von KMU

    Der Kanton Zürich hat in einer Medienmitteilung das Pilotprogramm KMU und Innovation zur Stärkung der Innovationskraft in KMU angekündigt. Es wurde mit einer dreijähirgen Laufzeit von der kantonalen Standortförderung im Auftrag von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und im Verbund mit Netzwerk Standortförderung Kanton Zürich und der Zürcher Kantonalbank, der Zürcher Handelskammer (ZHK) und dem KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) erarbeitet. Das Standortförderprogramm sieht vor, dass KMU von Fachpersonen insbesondere aus der Privatwirtschaft sowie von Spezialisten für Innovation bereits in der Frühphase von geplanten Innovationen eine Orientierungshilfe bekommen und Unterstützung, um nationale Fördermittel zu beantragen.

    Die Innovationskraft in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern berge Verbesserungspotenzial und zeige gegenüber den sich durch Innovationsaktivitäten zeigenden Grossunternehmen und Start-ups eine rückläufige Tendenz. Als Gründe für den Rückstand werden fehlender Wissenszugang sowie geringe Ressourcen bei der Umsetzung geplanter Vorhaben genannt. Viele KMU hätten zudem Hemmungen, sich mit anderen Unternehmen und Hochschulen zusammenzuschliessen. Einer Untersuchung der Fachstelle Volkswirtschaft im Amt für Wirtschaft und Arbeit in der Volkswirtschaftsdirektion zufolge sei zudem bei der „Vernetzung sowie bei der Kollaboration zwischen KMU“ Luft nach oben. Die Corona-Krise habe die Innovationskraft zusätzlich geschwächt.

    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh will erreichen, dass KMU bei ihren Innovationstätigkeiten einen Satz nach vorne machen und damit die Branchenvielfalt „gerade in Krisenzeiten“ gesichert wird. „Die Schweiz ist ein KMU-Land. Umso wichtiger ist es, dass unsere KMU weiterhin für Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen“, wird sie in der Medienmitteilung zitiert. heg

  • Den Innovationsstandort Schweiz stärken und den Vorsprung ausbauen

    Den Innovationsstandort Schweiz stärken und den Vorsprung ausbauen

    Die Schweizer Wirtschaft zeichnet sich durch eine enorm hohe Innovationskraft aus und konnte in den vergangenen Jahren ihre Spitzenposition weltweit trotz des starken Frankens sichern. Das Berufsbildungssystem, das enge Zusammenspiel von Forschung und Wirtschaft, Startups und Konzernen sowie die hohe Bereitschaft zur Gründung neuer Unternehmen sind wesentliche Eckpfeiler des Erfolgsrezepts. Die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen haben die Wirtschaft in allen europäischen Ländern stark unter Druck gesetzt.
    Dies ist eine wertvolle Gelegenheit für die Schweiz, ihren Vorsprung in Schlüsselbereichen durch gezielte Förderung mit den bestehenden oder auch neuen Instrumenten weiter auszubauen.

  • Standort Luzern trotzt der Pandemie

    Standort Luzern trotzt der Pandemie

    Der Kanton Luzern konnte auch im Pandemie-Jahr 2020 neue Unternehmen anziehen. Insgesamt haben sich laut einem Bericht der Wirtschaftsförderung Luzern 19 Unternehmen im Kanton angesiedelt. Acht Ansiedlungen erfolgten aus dem Ausland. Dabei stechen insbesondere die fünf Zuzüge aus Grossbritannien hervor. Die anderen drei ausländischen Firmen kamen aus Deutschland, Polen und der Slowakei. Insgesamt wollen sie in den kommenden drei bis fünf Jahren 329 Arbeitsplätze im Kanton schaffen, heisst es.

    Auch Gründerinnen und Gründer liessen sich nicht von der Pandemie einschüchtern. Wird die ganze Schweiz in Betracht gezogen, stieg die Anzahl der Neugründungen 2020 sogar auf ein Rekordniveau. Auch im Kanton Luzern hat die Anzahl der Neugründungen im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent zugelegt, wie aus dem Bericht hervorgeht. Die Wirtschaftsförderung Luzern unterstützt sie in der Anfangsphase beispielsweise mit Gründerkursen.

    Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, spricht von einem insgesamt „herausforderndem, aber dennoch erfolgreichem“ Jahr. Er ist auch über die Ergebnisse einer Zufriedenheitsumfrage erfreut. Diese sei bei über 200 Betrieben sowie Kanton und Gemeinden durchgeführt worden. Im Vergleich zur letzten Umfrage vor drei Jahren konnte die Zufriedenheit auf allen Ebenen gesteigert werden. „Ein neuer Rekord von 175 Netzwerkpartnern rundet dieses schöne Ergebnis ab“, so Buck.

  • PropTech Trend bei Investoren angekommen

    PropTech Trend bei Investoren angekommen

    Derzeit fliesst viel Kapital in Startups. Im Jahr 2020 sind über 2 Mrd. Franken in Schweizer Startup-Unternehmen geflossen. Europaweit wurden zuletzt mehr als 500 Mio. Euro pro Jahr in Startups investiert, die sich der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft widmen (Quelle: Swiss Venture Capital Report 2021, European PropTech Trends 2020). Neben den professionellen Venture Capital-Gesellschaften sind es zunehmend auch Corporate Investoren und Business Angels, die sich hier ein Stück vom (PropTech-)Kuchen abschneiden wollen. Dies ist einerseits der Situation auf den Finanzmärkten geschuldet – Stichwort Negativzinsen – aber andererseits sicher auch der digitalen Transformation und dem Bestreben von Firmen, entsprechendes Produkt-Know-how im Unternehmen zu sichern. 

    Aber wie definiert sich ein Startup eigentlich? Nicht jeder Jungunternehmer ist automatisch ein Startup-Entrepreneur. Gemäss Definition des Swiss Startup Radar müssen ein skalierbares Geschäftsmodell und ambitionierte Wachstumspläne vorliegen als auch internationale Absatzmärkte im Fokus stehen. Basis des Geschäftsmodells ist ein wissenschafts- und technologiebasierter Ansatz sowie ein Fokus auf Innovation. Last but not least: Die Geldgeber sind renditeorientiert, ihre Investitionen sollen sich rechnen. 

    Finanzierungen erfolgen grundsätzlich in verschiedenen Finanzierungsrunden. Je nach Entwicklungsstadium spricht man etwa von Seed-Investments, Series A und Series B Finanzierungsrunden für die frühen Phasen, Series C, D, E, etc. für die späteren Stages – bis irgendwann ein möglicher «Exit» folgt, zum Beispiel durch einen Börsengang oder den Verkauf an einen grossen Investor. Ein Exit ist sozusagen ein Indikator für die «Reife» eines Startup-Ökosystems und ist für die Eigendynamik des Systems wichtig: er bringt verkaufende (bisherige) Investoren und Gründer hervor, welche ihrerseits wieder in neue Startups reinvestieren oder erneut Startups gründen.  

    Mehr zu Innovationsstrategie und Startup-Finanzierung lesen Sie hier:
    https://proptechmarket.net/impulse