Schlagwort: Statistisches Bundesamt

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Der Schweizer Immobilienmarkt zieht weiter an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Schweizerische Wohnimmobilienindex im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent an. Per Ende Juni stand er bei 105,3 Punkten. Der Wert von 100 war im vierten Quartal 2019 erreicht worden. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres betrug die Teuerung 4,7 Prozent.

    In allen Arten von Gemeinden legten landesweit die Preise im Vergleich zum Vorquartal sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen zu, bei Einfamilienhäusern um 2,6 Prozent, bei Eigentumswohnungen um 1,8 Prozent. Besonders ausgeprägt war der Anstieg der Einfamilienhäuser mit einem Plus von 4,6 Prozent in ländlichen Gemeinden. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen in den intermediären Gemeinden am stärksten, nämlich um 2,9 Prozent.

  • Holzernte hat 2020 zugenommen

    Holzernte hat 2020 zugenommen

    Mit 4,8 Millionen Kubikmetern wurden 2020 insgesamt 4 Prozent mehr Holz geschlagen als im Vorjahr. Vergleicht man diese Menge mit dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, so resultierte ein Plus von 1 Prozent. Der seit 2016 steigende Trend zu mehr geerntetem Nadelholz setzte sich auch im vergangenen Jahr fort: Dessen Ernte stieg um 8 Prozent auf 3,4 Millionen Kubikmeter.

    Wie das Statistische Bundesamt in der Schweizerischen Forststatistik 2020 weiter dokumentiert, setzte sich dagegen der Rückgang der Laubholzernte weiter fort. Mit 1,4 Millionen Kubikmeter wurden 3 Prozent weniger geschlagen als im Vorjahr. Gleichzeitig werden wegen der Klimaveränderung und des zunehmenden Aufwands bei der Bekämpfung des Borkenkäfers immer mehr Laubbäume neu gepflanzt, vor allem im Mittelland. 563’000 Bäume markierten dort gegenüber 2019 ein Plus von 9 Prozent. Gleichzeitig gingen die Nadelholzpflanzungen mit 430’000 Bäumen um 8 Prozent zurück.

    Ein weiterer Trend ist seit 2016 ungebrochen: In der Schweiz wird immer mehr Hackholz verwendet. 2020 waren es mit 1,2 Millionen Kubikmetern rund 5 Prozent mehr Holz als Hackschnitzel. Dagegen sinkt die Ernte von Energiestückholz stetig: von 0,75 Millionen Kubikmetern im Jahr 2016 auf 0,70 Kubikmeter im Jahr 2020. Das meistgeerntete Holz bleibt Stammholz. Dieses Segment wuchs nach einem starken Rückgang im Vorjahr wieder um 5 Prozent.

    Die Einnahmen der 660 Schweizer Forstbetriebe sanken 2020 um 2 Prozent auf 525 Millionen Franken. Deren Ausgaben nahmen um 1 Prozent auf 569 Millionen Franken ab. Daraus resultierte eine Unterdeckung von rund 44 Millionen Franken. Das sind 5 Prozent mehr als 2019 und 13 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

    Bei den 160 Betrieben aus dem forstwirtschaftlichen Testbetriebsnetz der Schweiz, die eine Vollkostenrechnung führen, verschlechterte sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr. Durch erhöhte Kosten und tiefere Erlöse hat sich deren Defizit pro Hektare produktive Waldfläche um 6 Franken auf 66 Franken vergrössert.