Schlagwort: steigende Preise

  • Starker Immobilienmarkt im Aargau zeigt hohe Preise und niedrige Leerstände

    Starker Immobilienmarkt im Aargau zeigt hohe Preise und niedrige Leerstände

    Der aktuelle Immobilienbarometer der Aargauischen Kantonalbank (AKB) attestiert dem Aargauer Immobilienmarkt ein «starkes Momentum». Die hohe Anziehungskraft des Kantons als Wohnort äussere sich «in weiterhin überdurchschnittlich steigenden Immobilienwerten», schreiben die Fachleute der AKB im Barometer. Konkret haben sie eine Zunahme der Preise für Wohneigentum um 4,6 Prozent im Jahresvergleich festgestellt.

    Unter den einzelnen Regionen des Aargau stechen dabei Aarau/Seetal mit um 5,1 Prozent gestiegenen Hauspreisen und Rheinfelden/Fricktal mit um 6,1 Prozent teureren Eigentumswohnungen hervor. In der Mehrheit der 230 Gemeinden des Kantons müssen den Recherchen der Fachleute zufolge mehr als 1 Million Franken für ein freistehendes Einfamilienhaus mit Umschwung auf den Tisch gelegt werden. Noch höher fallen die Preise in den Einzugsmärkten der umliegenden Grosszentren aus.

    Bei den Angebotsmieten haben die Fachleute der AKB eine Steigung von 4,7 Prozent Jahresvergleich festgestellt. Für eine moderne 4,5-Zimmer-Wohnung beträgt die Miete damit im Mittel rund 2200 bis 2300 Franken ohne Nebenkosten. Die Leerstandsquote liegt aktuell kantonsweit bei 1,3 Prozent.

    Die Immobilienfachleute der Kantonalbank gehen auch für die Zukunft von steigenden Preisen bei Wohneigentum und Angebotsmieten aus. Sie stützen sich dabei auf ein anhaltend starkes Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig weiterhin stockender Bautätigkeit. Zudem erwarten sie weitere Leitzinsreduktionen, die sich positiv auf die Rendite von Investitionen in Immobilien gegenüber Vergleichsanlagen wie Bundesobligationen auswirken.

  • Anleger rechnen mit Rekordpreisen für Wohnimmobilien

    Anleger rechnen mit Rekordpreisen für Wohnimmobilien

    Die Akteure am Immobilienmarkt blicken zuversichtlich in die Zukunft. Die Stimmung habe sich gegenüber dem Pandemiejahr 2020 deutlich aufgehellt, schreibt KPMG in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Sentiment Index des Beratungsunternehmens. Insbesondere bei Wohnimmobilien gehen die Befragten von stark steigenden Preisen aus. Der entsprechende Subindex habe mit 119,2 Punkten einen neuen Höchstwert erreicht, heisst es in der Mitteilung.

    Auf steigende Preise deute auch das sich weiter verknappende Angebot an Wohnimmobilien hin, erläutern die Analysten von KPMG. Hier ist der Subindex von 108,0 Punkten im Vorjahr auf 137,1 Punkte gesunken. Preissteigerung und Verknappung zeigten, „dass die Marktteilnehmer das Wohnsegment noch stärker als bisher als klar bevorzugte Immobilienanlage betrachten“.

    Bei den Preisen für Büroflächen rechnen die Marktakteure mit nur leicht sinkenden Preisen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der erwartete Rückgang der Preise abgeschwächt, wird in der Mitteilung erläutert. „Die Nutzer haben sich bereits auf die neuen Gegebenheiten eingestellt, weshalb Flächenreduktionen zurzeit nicht im Zentrum stehen“, wird Beat Seger, Partner und Immobilienexperte bei KPMG, dort zitiert. Lediglich bei Verkaufsflächen gehen die Befragten nach wie vor von deutlich sinkenden Preisen aus.

    Regional gesehen rechnen die Marktakteure für die Regionen Zürich und Genfersee mit deutlich steigenden Preisen am Immobilienmarkt. Leichte Preisrückgänge werden in der Ostschweiz erwartet. Für das Tessin bleiben die Erwartungen wie bereits in den vergangenen Jahren deutlich negativ.