Schlagwort: Steigung

  • Angebotsmieten steigen

    Angebotsmieten steigen

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juli auf dem Stand von 122,4 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index damit um 0,6 Punkte beziehungsweise 0,5 Prozent zu, informiert SMG Swiss Marketplace Group AG in einer Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten schweizweit um 4 Prozent gestiegen. Dabei gibt es eine Anstiegspause im Kanton und der Stadt Zürich. Mit Blick auf das Vorjahr weisen beide jedoch Zunahmen auf.

    Am stärksten gestiegen sind die Angebotsmieten im Juli in den Kantonen Basel-Stadt, St.Gallen und Waadt um je 0,8 Prozent. In keinem Kanton gab es einen Anstieg von über 1 Prozent. Die Angebotsmieten im Kanton Zürich lagen mit einem Plus von 0,2 Prozent unter dem nationalen Wert.

    Lediglich sechs Kantone weisen eine Abnahme der Angebotsmieten auf, allen voran die Kantone Schwyz (1,9 Prozent) und Graubünden (1,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten indes flächendeckend gestiegen, so auch in Zürich um 6,1 Prozent. Und auch der Kanton Schwyz zeigt einen deutlichen Anstieg über das letzte Jahr (6,4 Prozent).

    Bei den untersuchten Schweizer Städten zeigt sich, dass sich die Angebotsmieten für die Stadt Zürich im Juli nicht verändert haben. Gleichwohl sind sie gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozent deutlich gestiegen. Auch in den anderen Städten ergeben sich gegenüber Juli 2022 Zunahmen der Angebotsmieten zwischen 2,2 Prozent in Luzern und 7,8 Prozent in Lugano. Im Juli sind die angebotenen Mieten mit Ausnahme der Stadt Zürich überall gestiegen, am meisten in Luzern (1,7 Prozent) und St.Gallen (1,2 Prozent).

    Der nächste Homegate-Mietindex erscheint voraussichtlich am 14. September.

  • Mieten in grosse Städte stabil bis rückläufig – einzig Zürich mit deutlichem Anstieg

    Mieten in grosse Städte stabil bis rückläufig – einzig Zürich mit deutlichem Anstieg

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. Gegenüber dem Vormonat hat sich der Index im März um 0.5 Punkte erhöht und steht nun bei 120.7 Punkten (plus 0.4 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten schweizweit um 2.8 Prozent gestiegen. 

    Veränderung in den Städten 
    Bei den acht untersuchten Schweizer Städten ergibt sich im April lediglich in Zürich eine deutliche Zunahme der Angebotsmieten: Hier stiegen die ausgeschriebenen Mietpreise um 1.8 Prozent, womit diese in der Stadt deutlich mehr zunahmen, als im Kanton Zürich mit 0.6 Prozent. In den meisten restlichen untersuchten Städten sind die Angebotsmieten hingegen in einer Bandbreite von plus 0.3 Prozent in St. Gallen sowie minus 0.3 Prozent in Lausanne relativ stabil geblieben. Deutlich rückläufig waren die Angebotsmieten dagegen in Bern (0.8 Prozent) und Luzern (1.4 Prozent). Allerdings zeigt sich im Vorjahresvergleich eine ausnahmslos positive Entwicklung, angeführt von den Städten Zürich (8.2 Prozent) und Lugano (6.8 Prozent). Einzig in Lausanne sind die Angebotsmieten unverändert im Vergleich zum April 2022. 

    Veränderung in den Kantonen 
    Ein anderes Bild zeigt sich auf kantonaler Ebene. Hier weisen im April alle bis auf zwei Kantone eine neutrale oder positive Entwicklung der Angebotsmieten auf. So gingen die ausgeschriebenen Mieten lediglich im Bündnerland um 1.2 Prozent zurück, in Luzern betrug der Rückgang 0.2 Prozent. In allen anderen Kantonen sind die ausgeschriebenen Mieten im vergangenen Monat entweder unverändert geblieben, respektive um bis zu 2.4 Prozent (Schwyz) gestiegen. Zu den Kantonen mit einer überdurchschnittlichen Zunahme gehören neben Schwyz auch die Kantone Nidwalden (1.4 Prozent) und Uri (1.3 Prozent). Während Uri damit einen knapp neuen Höchststand seit Messbeginn erreicht hat, waren die Angebotsmieten in Nidwalden während einigen Monaten im Jahr 2022 bereits einmal höher. Im Jahresrückblick ergeben sich für die Angebotsmieten auf kantonaler Ebene indes klare Pluszeichen. Hier zeigt sich bei allen Kantonen eine Zunahme zwischen ein und sechs Prozent, allen voran Glarus (6 Prozent), Uri (4.7 Prozent), das Wallis (4.5 Prozent) und Appenzell (4.3 Prozent). Aber auch im Kanton Graubünden, der im April als einziger einen markanten Rückgang der Angebotsmieten verzeichnete, sind diese gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent gestiegen. 

    Methode der Qualitätsbereinigung 
    Die Entwicklung der Angebotsmieten in der Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser sogenannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf Homegate abgebildet wird. Der Homegate-Mietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz und gilt als Referenzquelle für Immobilienprofis für die Preisbestimmung von Mietobjekten.