Schlagwort: Steinhausen

  • Swisspor und Madaster fördern zirkuläre Dämmstoffe

    Swisspor und Madaster fördern zirkuläre Dämmstoffe

    Der Dämmstoffspezialist Swisspor AG und die Madaster Services Schweiz AG arbeiten laut Medienmitteilung künftig zusammen. Ziel ist die Förderung der Verwendung von zirkulären Dämmstoffen beim Bauen. Swisspor mit Sitz in Steinhausen werde mit ihrer Produkt- und Recycling-Expertise im Bereich Dämmen und Dichten den Übergang zu einem ressourcenschonenden Bauwesen öffnen, heisst es in der Mitteilung.

    Madaster arbeitet an sogenannten Materialpässen für neue und bestehende Gebäude. Damit erhalten Bauabfälle eine Identität und können als Ressourcen katalogisiert und wiederverwendet werden, um Abfall zu vermeiden. Die Dienstleistung von Madaster wird in der Schweiz von der Madaster Services Switzerland AG in Zürich angeboten.

    Mit Swisspor werde das Madaster-Netzwerk um langjährige Expertise in der Entwicklung, Herstellung und Recycling von Bauprodukten im Bereich Dämmen und Dichten ergänzt, wird Marloes Fischer, Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz AG, zitiert. „Gemeinsam können wir das mittel- bis langfristig steigende Volumen an Dämmmaterialien aus Rückbau und Sanierungen transparent machen. Ziel muss es sein, so viel Rezyklat für neue Produkte wie möglich zu nutzen.“

    „Die Swisspor setzt alles daran, die Verwertungsquote von Dämm- und Dichtmaterialien zu erhöhen“, wird Marco Dalla Bona zitiert, der Geschäftsführer von Swisspor AG. Mit dem Madaster-Material-Kataster „lassen sich verbaute Materialien rückverfolgen und später einem neuen Nutzungskreis zuführen. Wenn es dem Sektor gelingt, 100 Prozent wiederverwertbare Produkte im Kreislauf zu führen, reduzieren wir den Primärressourceneinsatz auf ein Minimum“, so Dalla Bona weiter.

  • Zweiter Wärmeverbund für Steinhausen ist finanzierbar

    Zweiter Wärmeverbund für Steinhausen ist finanzierbar

    Bau und Betrieb eines zweiten Wärmeverbunds für die Gemeinde Steinhausen sind wirtschaftlich realisierbar. Das bestätigt eine Machbarkeitsstudie, die WWZ Energie und die Gemeinde vor einem Jahr begonnen haben. Deren Ergebnisse werden der Bevölkerung laut einer Medienmitteilung beider Akteure am 20. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Steinhausen präsentiert.

    Sie zeigen, dass in weiten Teilen der Gemeinde die Voraussetzungen bezüglich Energiedichte und -nachfrage für den Bau und den wirtschaftlichen Betrieb eines zweiten und grösseren Verbunds gegeben sind. Dieser soll mit regionalem Holz als Energiequelle betrieben werden.

    Der Wärmeverbund Steinhausen Zentrum ist seit 2017 in Betrieb. Mit diesem könne der neue Verbund mittelfristig ebenso verbunden werden wie mit dem von WWZ geplanten Wärmeverbund Ennetsee. Das erhöhe die Versorgungssicherheit und erlaube eine effiziente Dimensionierung der Heizzentrale.

    „Der Wärmeverbund, wie wir ihn mit WWZ planen, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050“, so Gemeindepräsident Hans Staub. Darüber hinaus steigere er „die Attraktivität und Lebensqualität in unserer Gemeinde“.

  • Überbauung «Lindenpark»: Durchmischtes Wohnen im Zentrum

    Überbauung «Lindenpark»: Durchmischtes Wohnen im Zentrum

    Das Gebiet zwischen dem Erliweg und der Birkenhaldenstrasse in Steinhausen gehört zu einer der letzten bebaubaren Parzellen im Dorfzentrum. Der Grundeigentümer Viktor Jans – Wirt des Gasthauses zur Linde – hat das Architekturbüro Mächler und Töngi aus Rotkreuz mit der Überbauung «Lindenpark» beauftragt. Seit 2020 entstehen hier fünf Gebäude, die in Ovalform angeordnet sind. In der Mitte ist ein begrünter Platz geplant.

    Das mit sieben Geschossen höchste und mit 757 Quadratmetern Fläche grösste Gebäude befindet sich im Süden der Parzelle zur Bahnhofstrasse hin. 26 Wohnungen entstehen hier. Die Bauten werden gegen Norden in jeder Dimension reduziert. Haus 2 und 3 weisen noch fünf Geschosse und Haus 4 und 5 vier Geschosse auf. Damit wird bewusst auf die umliegende Umgebung reagiert. Durch die Höhenstaffelung werden die Baukörper optimal in das bestehende Bild eingepasst, und gleichzeitig wird die Tradition von grossmassstäblichen Bauten entlang der Bahnhofstrasse aufgegriffen. Die Fassaden sind mehrfach abgeknickt, sodass die Neubauten weicher und weniger kantig erscheinen. Zudem wird so der Gesamtbebauung eine zum Rande hin dynamisch ausfliessende Bewegung verliehen.

    Geplant sind mehrheitlich Kleinwohnungen. Einige grössere Wohnungen sollen neuen Wohnraum für Familien schaffen. Die Attika-Wohnungen sind im südlichen Bereich der Baukörper angelegt. So unterstützen sie die abfallende Bewegung der Gebäude nach Norden. Das Projekt umfasst 148 Parkplätze. Im Zentrum der Überbauung sind ein begrünter Wohnhof mit einem Spiel- und Aufenthaltsbereich geplant sowie ein offener Bereich mit einem Gartenrestaurant nach Süden. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sorgen für eine umweltfreundliche Stromversorgung. Die Fassaden sind einheitlich mit einer geklebten Steinfassade in Klinkeroptik materialisiert. So passen sie sich harmonisch an die gegenüberliegende Bebauung «Dreiklang» an.

    Die bestehende Scheune, die sich im süd-östlichen Bereich des «Lindenparks» befindet, wird zu einem multifunktionalen Kulturraum mit Restaurationsbetrieb umgenutzt. Auf Erdgeschoss-Niveau im Bereich zur Bahnhofstrasse hin sind weitere öffentliche Nutzungen geplant.

    Die geplante Bebauung von oben.