Schlagwort: Stockwerkeigentum

  • Neue Überbauung kombiniert Wohnen, Gewerbe und Nahversorgung

    Neue Überbauung kombiniert Wohnen, Gewerbe und Nahversorgung

    Die Schlieremer Halter AG hat laut einer Mitteilung Ende März die Überbauung AuPark plannmässig abgeschlossen und an die Bauherrschaft Swiss Life Asset Managers übergeben. Im Rahmen des Projekts entstanden fünf Mehrfamilien- und Geschäftshäuser mit Blick auf den Zürichsee und die Halbinsel Au.

    Die Überbauung AuPark umfasst insgesamt 300 Wohnungen, darunter 111 Stockwerkeigentumseinheiten, heisst es in der Projektbeschreibung. Dazu kommen Gewerbeflächen und ein Coop, der als Nahversorger für das Quartier dienen soll. Der namensgebende AuPark liegt im Herzen des Projekts und dient mit weitläufigen Rasenflächen als zentraler Treffpunkt und Erholungsraum für die Bewohnerschaft.

    „Im Rahmen unserer Totalunternehmerleistung wurde das Projekt gezielt verdichtet und der Wohnungsmix optimiert“, so das Unternehmen in der Mitteilung. „Das Ergebnis: eine nachhaltige, marktfähige Entwicklung mit hoher Wohnqualität – auch im Segment des preisgünstigen Wohnungsbaus.“ 

  • Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    „Implenia hat weitere grosse und anspruchsvolle Hochbau-Aufträge gewonnen“, informiert die Bau- und Immobilienfirma aus Opfikon in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf insgesamt über 400 Millionen Franken beziffert. Die beiden grössten Projekte betreffen einen Neubau für die Universität Bern und eine Wohnüberbauung im Zürcher Oberland.

    Der Kanton Bern hat Implenia mit den Baumeisterarbeiten für eine neues medizinisches Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Bern beauftragt. Hier will die Universität fünf Institute ihrer Medizinischen Fakultät vereinen. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2026 beginnen und im Juli 2028 abgeschlossen sein.

    In Oetwil am See im Zürcher Oberland wird Implenia als Totalunternehmerin für die Seraina Investment Foundation den Neubau Überbauung Schachenweid realisieren. Hier sind acht Mehrfamilienhäuser mit 90 Wohnungen im Stockwerkeigentum geplant. Der Beginn der Bauarbeiten ist für September 2025 vorgesehen. Im Oktober 2027 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

    Als weitere neue Aufträge zählt Implenia in der Mitteilung die Modernisierung und Umnutzung eines innerstädtischen Gebäudes, die Umnutzung eines alten Fabrikareals in der Westschweiz zu einem Stadtquartier und zwei Neubauprojekte von Schulhäusern in der Schweiz und in Deutschland auf. Die neuen Projekte „entsprechen der Strategie von Implenia mit Fokus auf spezialisierte Immobilien, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“, schreibt Implenia.

  • Wohneigentum wird teurer

    Wohneigentum wird teurer

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum haben im dritten Quartal 2024 sowohl im Vergleich zum Vorquartal als auch im Jahresvergleich zugelegt, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Transaktionspreisindex der Bankengruppe. «Die Preisdynamik am Schweizer Eigenheimmarkt hat sich zuletzt nicht mehr weiter abgeschwächt, ihr Tiefpunkt dürfte damit hinter uns liegen», wird Chefökonom Fredy Hasenmaile dort zitiert. «Die bereits wieder deutlich günstigeren Finanzierungskonditionen und die Aussicht auf weitere Zinssenkungen dürften die Nachfrage nach Wohneigentum beflügeln.»

    Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im Berichtsquartal um 1,6 Prozent über dem Wert vom Vorquartal. Im Jahresvergleich haben die Fachleute von Raiffeisen Schweiz einen Anstieg um 3,3 Prozent beobachtet. Die Preise für Stockwerkeigentum fielen im Quartalsvergleich um 0,9 Prozent und im Jahresvergleich um 2,8 Prozent höher aus.

    Im regionalen Vergleich zogen die Preise im Jahresvergleich für Einfamilienhäuser in der Innerschweiz mit 13,7 Prozent am stärksten an. Auch beim Stockwerkeigentum führt die Innerschweiz mit einem Anstieg um 7,9 Prozent. Die Preise für Einfamilienhäuser in den Regionen Bern und Genfersee fielen im Jahresvergleich hingegen um 2,1 beziehungsweise 3,4 Prozent tiefer aus.

  • Preise für Wohneigentum steigen trotz Zinswende

    Preise für Wohneigentum steigen trotz Zinswende

    Der Markt für selbstgenutztes Wohneigentum bleibt von der Zinswende unberührt, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Transaktionspreisindex der Genossenschaftsbankengruppe. Ihm zufolge lagen die Preise für Einfamilienhäuser im zweiten Quartal 2023 um 1,3 Prozent über denen des Vorquartals. Im Jahresvergleich wurde ein Anstieg um 6,1 Prozent beobachtet. Die Preise für Stockwerkeigentum zogen gegenüber dem Vorquartal um 1,2 und im Jahresvergleich um 5,1 Prozent an.

    „Im Kräftemessen zwischen dünnem Angebot und zinsbedingt höheren Finanzierungskosten behält aktuell die Angebotsknappheit weiterhin die Oberhand“, wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Den grössten Anstieg haben die Fachleute der Bankengruppe in der Innerschweiz beobachtet. Hier legten die Preise für Einfamilienhäuser um 18,8 Prozent im Jahresvergleich zu. Die Preise für Stockwerkeigentum zogen gleichzeitig um 11,3 Prozent an. Die geringsten Steigerungen legten die Preise für Einfamilienhäuser in Bern (+3,4 Prozent) und der Nordwestschweiz (+3,3 Prozent) vor. Bei Stockwerkeigentum wurden der kleinste Anstieg mit 1,4 Prozent in der Region Zürich beobachtet.

    Die Preise für Einfamilienhäuser gingen mit 7,3 Prozent in urbanen Gemeinden stärker als in anderen Gemeindetypen nach oben. Bei den Eigentumswohnungen lagen touristische Gemeinden mit einem Anstieg um 7,9 Prozent im Jahresvergleich vorn.

  • Nationalrat will mehr Fotovoltaikanlagen auf Stockwerkeigentum

    Nationalrat will mehr Fotovoltaikanlagen auf Stockwerkeigentum

    Er hat am Mittwoch eine Motion des Tessiner SP-Nationalrats Bruno Storni mit dieser Forderung angenommen. Storni strebt auch an, dass es in Gebäuden im Stockwerkeigentum einfacher wird, energetische Sanierungen vorzunehmen und Elektroauto-Ladestationen zu installieren. 

    Dafür soll der Bundesrat im Stockwerkeigentumsrecht die nötigen Quoren bei der Beschlussfassung von solchen Projekten anpassen. Fürs Erreichen der Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundes sei es wichtig, dass die Energieeffizienz von Gebäuden im Stockwerkeigentum steige, sagt Storni. 

    Mit 119 zu 66 Stimmen bei 6 Enthaltungen nahm die grosse Kammer Stornis Vorstoss an. Dieser geht nun zur Prüfung an die zuständige Kommission des Ständerats. 

    Der Bundesrat lehnte die Motion ab. Das geltende Recht enthalte eine differenzierte und ausgewogene Regelung der Beschlussfassung von Stockwerkeigentümergemeinschaften. Es solle den Stockwerkeigentümern im Rahmen ihrer Privatautonomie überlassen sein, mittels der bewährten Regeln der Beschlussfassung über Sanierungs- und Umbauprojekte zu entscheiden. 

  • Reussperle Buchrain: Neue repräsentative Geschäftshäuser im Bau

    Reussperle Buchrain: Neue repräsentative Geschäftshäuser im Bau

    Direkt am Reusskanal in Buchrain entstand in den vergangenen Jahren in mehreren Etappen ein lebendiges, neues Quartier mit acht Mehrfamilien-Wohnhäusern. Ein autofreier Innenhof, diverse Grünzonen sowie Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung schaffen in der Reuss- perle Buchrain Erholungs- und Begegnungsräume.

    Jetzt realisiert die Alfred Müller AG dort zusätzlich zwei moderne Geschäftshäuser. Sie werden gut sichtbar direkt an der Hauptzufahrtsstrasse nach Buchrain gebaut und sollen durch ihre Platzierung eine Ankunftszone für Besuchende der Reussperle Buchrain schaffen.

    Die beiden Gebäude der Reussperle umfassen auf drei beziehungsweise vier Etagen insgesamt rund 6600 Quadratmeter Gewerbe- und Büroflächen. Das Besondere daran: Diese Flächen werden im Stockwerkeigentum angeboten. «Kaufen statt mieten» lautet hier das Motto.

    Die Reussperle-Geschäftshäuser überzeugen durch eine markante, zeitgemässe Architektur mit hohem Identifikationscharakter. Die flexiblen Flächenangebote eignen sich für inhaber- oder eigentümergeführte Unternehmen aus verschiedensten Branchen und unterschiedlicher Grösse. Die eigenen vier Wände lassen sich nach individuellen Wünschen einteilen und ausbauen. Aussen überzeugen die Gebäude durch eine markante, raumbildende Architektur mit hohem Identifikationscharakter. Dazu gehört die edle, nachhaltige Fassade in schwarzem Glas, eingefasst mit eloxierten Aluminiumbändern, sowie die hochwertigen Holz-Aluminium-Fenster. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert erneuerbaren Strom aus eigener Produktion.

    Die Geschäftshäuser sind sowohl mit den privaten als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln optimal erschlossen. Der Autobahnanschluss A14 ist lediglich ein paar Fahrminuten entfernt. Die Bushaltestelle Reussbrücke, mit Verbindungen im Halbstundentakt zu den Bahnhöfen Ebikon und Luzern, befindet sich direkt vor der Tür. Diverse Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten in der Umgebung sowie der nahe gelegene Reusskanal als Erholungsgebiet tragen zur hohen Attraktivität des Standorts bei. Der Baustart der beiden Geschäftshäuser Reussperle ist im September 2022 erfolgt, der Bezug der fertig ausgebauten Fläche ist ab August 2024 geplant.

  • Raiffeisen sieht robusten Markt für Wohneigentum

    Raiffeisen sieht robusten Markt für Wohneigentum

    Der Markt für selbstgenutztes Wohneigentum präsentiert sich laut dem von Raiffeisen Schweiz ermittelten Transaktionspreisindex im ersten Quartal 2023 robust. So hat Stockwerkeigentum um 2,4 Prozent angezogen im Vergleich zum Vorquartal. Für ein Einfamilienhaus mussten zuletzt 0,3 Prozent weniger bezahlt werden. Im Jahresvergleich sind die Preise für Stockwerkeigentum um 7,5 Prozent gestiegen. Für Einfamilienhäuser ergab sich ein Anstieg um 6,1 Prozent.

    Analysten gehen von einer Abschwächung der Preisdynamik für selbstgenutzte Wohnimmobilien aus. „Preiseinbrüche, wie sie teilweise im Ausland zu beobachten sind, bleiben jedoch unwahrscheinlich, zu knapp ist hierzulande das Angebot“, wird Francis Schwartz, Ökonom bei Raiffeisen Schweiz, in einer Medienmitteilung zum jüngsten Transaktionspreisindex der Genossenschaftsbankengruppe zitiert.

    Nach Regionen betrachtet weist Stockwerkeigentum in der Region Genfersee die höchste Teuerung (+8,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr auf. Die Westschweiz verzeichnete im selben Zeitraum die geringsten Preisanstiege (+4,7 Prozent). Bei Einfamilienhäusern wurde der höchste Preisdruck in der Innerschweiz (+14,7 Prozent) und der Ostschweiz (+14,1 Prozent) festgestellt. In Zürich (+2,1 Prozent) und der Südschweiz (+3,1 Prozent) lag die Teuerungsrate tiefer.

    Die Aufschlüsselung der Preisentwicklung auf Gemeindetypen zeigt eine hohe Nachfrage nach Eigentum in Zentren und urbanen Gemeinden. So verzeichneten Häuser in urbanen Gemeinden gegenüber dem Vorjahr einen höheren Preisanstieg (+7,5 Prozent) als Objekte in anderen Gemeindetypen. Eigentumswohnungen wurden vor allem in Zentrumsgemeinden (+8,5 Prozent) teurer. Den geringsten Anstieg der Hauspreise (+5 Prozent) hat die Erhebung für touristische Gemeinden ergeben.

  • Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Nach Jahren des Überangebots stehen die Zeichen im Mietwohnungsmarkt nun klar auf Knappheit. Obwohl die Nachfrage auch künftig das Wohnungsangebot übersteigt, reagiert die Immobilienbranche bisher nicht mit einer höheren Wohnungsproduktion. Solange die Mieten nicht kräftig ansteigen, fehlen im aktuellen Marktumfeld die Anreize für die Ausweitung des Wohnungsbaus. «Die noch  vorhandenen Leerstandreserven werden bald erschöpft sein. Denn die Nachfrage durch Zuwanderung, Individualisierung und demografische Alterung steigt weiter,

    während gleichzeitig immer weniger neue Wohnungen gebaut werden. Deutlich anziehende Angebotsmieten sind somit nur noch eine Frage der Zeit und das Thema wird auf der politischen Agenda nach oben rücken», so Neff.

    Verdichtung schreitet gemächlich voran
    In der Schweiz wird es immer enger. Die hierzulande neu erstellten Gebäude werden immer höher, die darin erstellen Wohnungen immer kleiner und in den Wohnbauzonen wohnen immer mehr Menschen pro Fläche. Mit dem knappen Boden wird also immer haushälterischer umgegangen. Weil der Flächenverbrauch pro Peron aber unvermindert ansteigt und immer mehr Menschen in der Schweiz leben, reicht das Tempo der Verdichtung bei weitem nicht aus, um die Zersiedelung zu stoppen. «Der raumplanerisch geforderten schnelleren Verdichtung stehen hohe Hürden im Weg. Die Baukosten von Projekten mit höherer Dichte sind deutlich höher als bei einem Neubau auf grüner Wiese. Zusätzlich beschränken, verkomplizieren oder verunmöglichen strenge, unflexible und uneinheitliche Bau- und Zonenordnungen die Verdichtungsbestrebungen. Eine sehr liberale Einsprachepraxis erhöht den Planungsaufwand für Projekte mit hohem Verdichtungspotenzial und führt zu immer grösseren administrativen Aufwänden», so Martin Neff. Beispielsweise hat sich die durchschnittliche Dauer vom eingereichten Baugesuch bis zur erteilten Baubewilligung von Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen in den letzten 20 Jahren von 92 Tagen auf 150 Tage deutlich erhöht.

    Platzende Blasen in der virtuellen Welt
    Der Handel mit digitalen Vermögenswerten auf Basis der Blockchain-Technologie hat im Zuge des Kryptowährungs-Booms einen regelrechten Hype erlebt. Mittlerweile können in der digitalen Welt, dem sogenannten Metaverse, auch Grundstücke und Immobilien erworben werden. Je attraktiver ein Stück des digitalen Bodens ist, desto mehr wird dafür bezahlt. Die relative Attraktivität definiert sich dabei stark dadurch, wie viele Spieler sich in der Nähe des Grundstückes im Schnitt aufhalten. Der Markt für digitale Immobilien hat enorme Preisschübe erlebt. Anfang Januar 2021 wurde beispielsweise in einem der bekanntesten Mataversen «The Sandbox» die durchschnittliche Landparzelle noch für unter 150 US-Dollar gehandelt. Bis Ende des Jahres stieg der Preis auf über 16’000 Dollar, was einer Wertsteigerung von fast 11’000 Prozent entspricht. Bis Ende Juni 2022 sind die Preise auf 2’500 Dollar regelrecht zusammengefallen. Eine solche Blasenbildung mit anschliessendem Platzen war in den letzten Monaten in vielen Metaverse-Projekten zu beobachten. Begünstigt wird dies unter anderem durch die Tatsache, dass viele Projekte aus technischen Gründen an Kryptowährungen gebunden sind, deren Zukunft sich heute ebenfalls noch nicht abschätzen lässt. «Aufgrund der extremen Volatilität, den offensichtlichen Blasenbildungstendenzen und der infrage zustellenden Absichten vieler Anbieterinnen und Anbieter bleibt Virtual Real Estate primär ein Spielfeld für sehr risikofreudige Spekulanten», so Martin Neff.

    Die Studie «Immobilien Schweiz» bietet jedes Quartal eine ausführliche Lagebeurteilung des Schweizer Immobilienmarkts. Die aktuelle Studie sowie weitere Informationen gibt es auf raiffeisen.ch/casa.

  • Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Laut einer Medienmitteilung von Raiffeisen Schweiz zum quartalsmässigen Transaktionspreisindex, muss für selbstgenutztes Wohneigentum tiefer in die Tasche gegriffen werden als im ersten Quartal und ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Demnach habe sich im zweiten Quartal der Erwerb einer Eigentumswohnung um 3,5 Prozent verteuert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergebe sich ein Preisanstieg um 7,7 Prozent. Ein Einfamilienhaus koste 1,3 Prozent mehr als im Vorquartal. Im Jahresvergleich seien die Preise bei dem Immobilientyp um 8,7 Prozent gestiegen.

    Gemäss dem in der Medienmitteilung zitierten Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff sei die Preisdynamik auf die Verknappung des Angebots im Eigenheimmarkt zurückzuführen. Daran hätten weder die Zinserhöhung noch die gestiegenen Unsicherheiten im Berichtszeitraum etwas geändert.

    Bei Stockwerkseigentum habe sich im Vorjahresvergleich die höchste Verteuerung in der Region Zürich feststellen lassen, wo die Preise um 11 Prozent zugelegt hätten. Demgegenüber weise die Region Bern im Vergleich zu 2021 mit 3,5 Prozent die geringste Quote aus. Für eine Eigentumswohnung in touristischen Gebieten müssen 10,6 Prozent mehr bezahlt werden.

    Die Preisspirale treibt auch die Kosten für Einfamilienhäuser aufwärts. In der Region Westschweiz habe sich das Segment um 12,8 Prozent verteuert, in der Region Nordwestschweiz liege der Wert bei 10,4 Prozent.

    Aufgeschlüsselt nach dem Wohnort lässt sich ein ausgeprägter Wunsch nach privatem Wohneigentum auf dem Land ablesen, wo die Preise für ein Einfamilienhaus um 12 Prozent hochgeschnellt seien. In Zentren liege der Hauspreis 8,7 Prozent über dem des Vorjahrs.

  • Heizberatung von EnergieSchweiz ist ab sofort kostenlos

    Heizberatung von EnergieSchweiz ist ab sofort kostenlos

    Die Impulsberatung erneuerbar heizen ist für Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnimmobilien seit dem 1. April 2022 kostenfrei, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Mit diesem Programm von EnergieSchweiz fördert der Bund den Umstieg auf eine erneuerbare Wärmeerzeugungsanlage.

    Die etwa eineinhalbstündige Vor-Ort-Beratung kann für jede Wohnimmobilie in Anspruch genommen werden, deren Heizsystem älter als zehn Jahre ist und als Hauptheizung für die Raumwärme dient. Dabei spielt die Gebäudekategorie und der Energieträger des alten Wärmeerzeugers keine Rolle.

    Über die Postleitzahlsuche erhalten Interessierte eine Liste mit den zugelassenen Impulsberaterinnen und -beratern in ihrer Nähe und können einen Termin vereinbaren. Unterschieden wird lediglich in zwei Kategorien: Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus mit bis zu sechs Wohneinheiten sowie Mehrfamilienhaus mit mehr als sechs Wohneinheiten oder Stockwerkeigentum.

  • Helvetia investiert im RhyTech-Quartier

    Helvetia investiert im RhyTech-Quartier

    Das aus zwei Hochhäusern, einem Mehrfamilienhaus und der umgebauten historischen Halle 22 des ehemaligen Alusuisse-Areals bestehende RhyTech-Quartier soll öffentliche und private Nutzungen vereinen, informiert die Halter AG in einer Mitteilung. Das Zürcher Bauunternehmen wird das RhyTech-Quartier als Totalunternehmerin realisieren. Mit den Bauarbeiten soll im November dieses Jahres begonnen werden. Fertigstellung und Bezug des Quartiers sind für das erste Quartal 2024 angepeilt.

    Für das kleinere der beiden Hochhäuser hat die Totalunternehmerin Helvetia Versicherungen als Investorin gewinnen können. Die Versicherungsgesellschaft werde die geplanten Wohnungen als Mietwohnungen realisieren und auch das Restaurant im 17. Stock vermarkten, erläutert Halter. „Das Projekt ist hervorragend auf das Marktumfeld zugeschnitten und bietet eine nachhaltige Investition in einer aufstrebenden Gemeinde in der Region Schaffhausen“,  wird Daniel Wehrli, verantwortlicher Projektleiter von Helvetia, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge ist für das Restaurant im Hochhaus bereits ein Mieter gefunden worden.

    Das zweite Hochhaus und das Mehrfamilienhaus sind als Stockwerkseigentum angelegt. Dabei seien von den 96 Stockwerkseigentumswohnungen im Hochhaus bereits 39 und im Mehrfamilienhaus rund ein Viertel der Wohnungen vergeben, schreibt Halter. Im Hinblick auf das rund drei Jahre entfernte Bezugsdatum sei dies „ein sehr guter Reservierungsstand“, meint Halter-CEO Markus Mettler. Für die Halle 22 hat Halter zudem bereits die Migros als Ankermieterin gewinnen können.