Schlagwort: Stromerzeugung

  • Energieversorger verzeichnet rückläufige Ergebnisse bei steigenden Investitionen

    Energieversorger verzeichnet rückläufige Ergebnisse bei steigenden Investitionen

    Repower erzielte 2025 laut einer Mitteilung eine Gesamtleistung von 1986 Millionen Franken. Das waren 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern sank um 24 Prozent auf 133 Millionen Franken, der Gruppengewinn um 27 Prozent auf 101 Millionen. Das internationale Energiehandelsgeschäft habe den grössten Ergebnisbeitrag geliefert, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig steigerte der Bündner Energieversorger seine Investitionen um 80 Prozent auf 142 Millionen. Die Eigenkapitalquote stieg von 53 auf 59 Prozent.

    Namentlich die geringen Niederschläge im Frühjahr 2025 belasten das Ergebnis von Repower. Auch die Windparks in Italien und Deutschland verzeichneten einen leichten Rückgang. Das Gaskombikraftwerk Teverola fiel während längerer Zeit aus. Nur die Solarproduktion stieg 2025 deutlich an. Insgesamt produzierte Repower 2025 laut der Mitteilung 2147 Gigawattstunden Strom. Im Vorjahr waren es 2639 Gigawattstunden gewesen.

    Repower hatte 2023 ein sehr starkes Ergebnis von 371 Millionen und einen Gewinn von 300 Millionen Franken erzielt. Das Unternehmen spricht aber auch für 2025 von einem sehr guten Jahresergebnis. Dieses habe über dem langjährigen Durchschnitt gelegen. Das Unternehmen rechnet auch für 2026 mit einem guten Ergebnis.

  • Immobilienfonds und Solar-Contracting: Eine Antwort auf den spezifischen Bedarf von Immobilienbesitzern

    Immobilienfonds und Solar-Contracting: Eine Antwort auf den spezifischen Bedarf von Immobilienbesitzern

    Wie funktioniert das Solar-Contracting?
    Das Solar-Contracting basiert auf einem einfachen Prinzip: Wir richten unsere eigenen Photovoltaikpaneele am Standort Ihres Unternehmens ein. In diesem Rahmen übernehmen wir die vollständige Planung und Projektumsetzung, aber auch die Finanzierung und die Verwaltung der Anlage.

    Dieses Angebot ermöglicht nicht nur die Aufwertung Ihrer Liegenschaften, sondern erfüllt auch die gesetzlichen Anforderungen sowie die Erwartung Ihrer Anleger und Mieter. Zudem ermöglicht es die Einrichtung neue Mietflächen.

    Ihre ungenutzten Flächen als Kapitalanlage
    Als Eigentümer von Liegenschaften verfügen Sie wahrscheinlich über Flächen, die sich für die Einrichtung von Photovoltaikpaneelen eignen. Bei Romande Energie bieten wir die Einrichtung auf den folgenden Flächen an:

    • Auf einem Dach:
      Verwandeln Sie ungenutzte Fläche in ein Kraftwerk – ab 500 m2.
    • Auf einem Parkplatz:
      Nutzen Sie Ihre Parkplätze zur Erzeugung von Strom mit einem Solarcarport – ab 2’000 m2.
    • Auf der grünen Wiese:
      Richten Sie auf einem ungenutzten Grundstück eine bodenseitige Solaranlage ein – ab 2’000 m2.

    Stoneweg ein konkretes Beispiel

    Die Stoneweg-Gruppe, die sich auf Immobilieninvestition spezialisiert, hat sich an Romande Energie gewendet, um mehrere Gebäude mit Solarpaneelen auszustatten.

    «Wir haben mit Romande Energie mehrere Projekte umgesetzt und dabei stets die Zuverlässigkeit, sowie die Lösungen auf konkrete Herausforderungen sehr geschätzt.» Diana Oblak, Geschäftsführerin bei Stoneweg

    Hier geht es zum Interview

    Welche Vorteile bietet das Contracting?
    Das Contracting ermöglicht:

    • die Einrichtung neuer Mietbestände und damit die Steigerung Ihrer Renditen.
    • die Gewährleistung der Konformität Ihrer Liegenschaften.
    • die Wertsteigerung Ihrer Immobilien.
    • die Reduzierung der CO2-Emissionen Ihres Immobilienbestands.
    • Ihren Mietern den Bezug von sauberem und lokal erzeugtem Strom zu einem wettbewerbsfähigen Preis.
    • die Beteiligung an der Verringerung der Gefahr der Stromknappheit auf nationaler Ebene.
    • die Beteiligung an der Bekämpfung des Klimawandels.

    Zur Terminvereinbarung oder für weitergehende Informationen erreichen Sie uns:
    www.romande-energie.ch/solar
    0800 233 825 | solar@romande-energie.ch

  • Zürcher Stromerzeuger bilden Netzelektriker gemeinsam aus  

    Zürcher Stromerzeuger bilden Netzelektriker gemeinsam aus  

    Die beiden Stromversorgunger Zürichs lancieren laut Medienmitteilung eine gemeinsame Ausbildungs- und Kommunikationskampagne. Sie wollen gemeinsam sie mehr Netzelektrikerinnen und -elektriker ausbilden. Dabei liege ein Fokus auf Quereinsteigenden, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung von EKZ und ewz.

    Statt sich die Fachkräfte gegenseitig abzuwerben, erarbeiteten die Stromversorger nun ein gemeinsames Ausbildungskonzept, das speziell auf Quereinsteigende zugeschnitten ist. Angesprochen werden Berufsleute, die bereits über eine abgeschlossene Ausbildung in Elektrotechnik oder einem anderen Handwerk verfügen. Am 13. November organisieren die beiden Energieunternehmen zu diesem Thema einen Infoabend.

    Das Programm wird von beiden Unternehmen gemeinsam getragen. Während der internen Ausbildungszeit erhalten die Mitarbeitenden bereits ein volles Gehalt. Sie sind entweder bei EKZ oder ewz angestellt und erhalten ihre praktische Ausbildung in der praktischen Tätigkeit, ergänzt durch Kurse im ewz-Ausbildungszentrum in Zürich-Schwamendingen. Nach rund einem Jahr Weiterbildungszeit erhalten die Absolvierenden dann ein internes Ausbildungszertifikat.

    Um Kandidaten für das Quereinsteigerprogramm zu erreichen, lancieren die Stromversorger die Kampagne Komm ins Team Power. Sie wendet sich mit Kurzvideos auf diversen Online-Kanälen an die Zielgruppe und führt sie auf ein spezielle Internetseite. Geplant sind auch Werbeaktionen an Sportveranstaltungen, die Aktivierung über Mitarbeitende der beiden Energieunternehmen und die Zusammenarbeit mit dem Verein netzelektriker-forum.

  • Rhenus Schweiz nimmt in Schaffhausen Solardach in Betrieb

    Rhenus Schweiz nimmt in Schaffhausen Solardach in Betrieb

    Rhenus Schweiz nimmt auf dem mit einer Spezialfolie ergänzten Dach des Logistikgebäudes in Schaffhausen insgesamt 2511 Photovoltaikmodule in Betrieb. Diese Anlage soll rund 1’100’000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Einer Medienmitteilung zufolge entspricht das etwa dem Verbrauch von 220 Haushalten.

    Das Gebäude war in knapp vier Monaten saniert worden. Der auf 6700 Quadratmetern erzeugte Solarstrom wird direkt in das Netz von Rhenus eingespeist. Damit will Rhenus drei Gebäude mit Büro-, Lager- und Mietflächen betreiben. Die Versorgung der Logistikflächen mit insgesamt 23 Laderampen und über 15’000 Palettenplätzen sowie Blocklager- und Kommissionierflächen sei damit gewährleistet.

    „In der nachhaltigen Logistik sind wir bei der Rhenus Gruppe am liebsten gleich zwei Schritte voraus“, wird der CEO von Rhenus Alpina, Andreas Stöckli, zitiert. „Mit dem jüngsten Anbau unserer Photovoltaik-Anlage in Schaffhausen sowie auch auf Logistikzentren in Basel und Spreitenbach schaffen wir die Grundlage für einen effizienteren und klimafreundlicheren Güterumschlag. Es braucht innovative Lösungen, die nicht nur der Umwelt und Gesellschaft zugutekommen, sondern auch unseren Kunden.“

    Die deutsche Rhenus Gruppe ist weltweit einer der führenden Logistikdienstleister mit 39’000 Mitarbeitenden an 1120 Standorten und einem Jahresumsatz von 8,6 Milliarden Euro. In der Schweiz unterhält das Unternehmen 15 Standorte.

  • Armasuisse baut alpine Kleinwind-Solaranlage in der Surselva

    Armasuisse baut alpine Kleinwind-Solaranlage in der Surselva

    Die zum Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gehörende armasuisse Immobilien testet mit Partnern aus der Schweizer Wirtschaft und Forschung, wie Wind und Sonne im alpinen Raum zur lokalen Stromerzeugung genutzt werden können. Laut einer Medienmitteilung liegt die Baubewilligung für eine Testanlage am Standort La Stadera in der Region Surselva im Kanton Graubünden vor. Die Bauarbeiten beginnen im August und die Testanlage soll im Herbst 2024 in Betrieb gehen.

    Die Anlage kombiniert die Stromgewinnung durch Nutzung von Windenergie und Nutzung der Sonneneinstrahlung durch Photovoltaik. Die Testanlage besteht aus einer kleinen Windanlage und bifazialen (doppelseitigen) Photovoltaikmodulen, die miteinander kombiniert werden. Das Projekt wurde im Rahmen des militärischen Plangenehmigungsverfahrens bewilligt, heisst es in der Mitteilung des Bundesrats. Ab August 2023 wird die Windanlage installiert. Die um die Windanlage angeordneten Photovoltaikmodule folgen bis Herbst 2024 und vervollständigen die Testanlage.

    Bis Ende 2025 soll die Testanlage Daten liefern, damit sich die Effizienz der neuartigen Konstruktion genauer abschätzen lässt. Der erwartete Energieertrag liegt bei rund 60 Megawattstunden pro Jahr. Das entspricht laut der Mitteilung dem Stromverbrauch von rund 15 Schweizer Haushalten. Die Auswertung der Daten bis Ende 2025 bildet die Grundlage für den Entscheid, ob ein Endausbau mit insgesamt neun Kleinwind-Solaranlagen am Standort umgesetzt werden soll.

    Seit Winter liefert ein in La Stadera schon installierter Solar-Prototyp des schweizerischen Systemlieferanten Turn2Sun aus La Sagne NE bereits erfolgreich Strom. Auch der Solar-Prototyp ist mit doppelseitigen Photovoltaikmodulen ausgerüstet.

  • IWB prüft alpine Solaranlage auf Melchsee-Frutt

    IWB prüft alpine Solaranlage auf Melchsee-Frutt

    IWB hat einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Alpgenossenschaft Kerns ausserhalb der steinernen Brücke abgeschlossen. Dieser sieht laut einer Medienmitteilung vor, die Machbarkeit einer Solaranlage auf der Hochebene Melchsee-Frutt zu prüfen. Dabei soll ausser den technischen Einzelheiten auch analysiert werden, welche Auswirkungen eine Photovoltaikanlage auf die bisherige Bewirtschaftung und die Umwelt hätte.

    Die gute Erschliessung, die hohe Lage und der Schnee begünstigten die Stromproduktion gerade auch im Winter, heisst es in der Mitteilung. Die Anlage würde an das Elektrizitätswerk Obwalden angeschlossen.

    Die beiden Vertragspartner haben bereits mit der Gemeinde Kerns und dem Kanton Obwalden Gespräche aufgenommen. Auch weitere Interessenvertreter und Umweltorganisationen sollen in die Gespräche einbezogen werden.

    Markus Ettlin-Niederberger, Präsident der Alpgenossenschaft Kerns, begrüsst die Ausweitung des Vorhabens. „Wir können einen aktiven Beitrag zu einer erneuerbaren und sicheren Energieversorgung leisten und steigern erst noch die lokale Wertschöpfung“, wird er in der Mitteilung zitiert. Auch Pascal Semlitsch sieht im Projekt ein grosses Potenzial. „Melchsee-Frutt bietet sehr gute Voraussetzungen für eine alpine Solaranlage“, wird der Leiter Investments bei IWB zitiert. „Wir haben das Ziel, dass mehr erneuerbarer, einheimischer Solarstrom ganz lokal und umweltverträglich produziert werden kann.“

    IWB hat bereits an der Staumauer Muttsee im Kanton Glarus zusammen mit der Axpo eine alpine Solaranlage errichtet.

  • Umfassende Energiesysteme by EKZ

    Umfassende Energiesysteme by EKZ

    Die Kombination und das zentrale Management von Stromerzeugung und -speicherung, Wärme- und Kälteerzeugung sowie Elektromobilität in einem integrierten Energiesystem führt zur Vereinfachung des Immobilienmanagements, zu maximalem Wohn- und Arbeitskomfort sowie zu optimaler Energieeffizienz in der Produktion. Überdies wird die ökologische Nachhaltigkeit sichergestellt.

    Hier wird an den Zielen der Energiestrategie 2050 gebaut. Seit Herbst 2019 ist die Überbauung Verdeblu mehrheitlich fertiggestellt und bewohnt. Bemerkenswert ist, dass diese Überbauung ihren Energiebedarf zu einem hohen Anteil selbst deckt, und das ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen.

    «Die Vorgaben der Energiestrategie 2050 sind für die Immobilienwirtschaft auch eine Chance», erklärt Dieter Stutz von der Atlantis AG, die in den Bereichen Umweltberatung, Siedlungsplanung und Architektur tätig ist und das Projekt entwickelt hat. Die Wärmeversorgung übers Grundwasser sei die beste und überzeugendste Lösung gewesen für das Areal. Gemeinsam mit EKZ hat Atlantis dieses komplexe Bauprojekt geplant und umgesetzt.

    Energieproduktion vor Ort
    Im westschweizerischen Epalinges entstand die Überbauung «Grand Chemin», wobei ein Teil des benötigten Stroms von einer Photovoltaikanlage (PV) vor Ort produziert wird. In Emmen (LU) entsteht ein Mehrfamilienhaus-Neubau, der sich durch vier Wärmepumpenanlagen mit Grundwasser als Energiequelle sowie einer Photovoltaik-Anlage mit ZEV auszeichnen wird. So gesehen hat die Energie-Zukunft auch hierzulande schon längst begonnen.