Schlagwort: Stromhandel

  • Neues Unternehmen stärkt lokale Stromversorgung in Buttisholz und Umgebung

    Neues Unternehmen stärkt lokale Stromversorgung in Buttisholz und Umgebung

    (CONNECT) Die Dorfstrom AG mit Sitz in Buttisholz hat am 1. Januar 2025 ihre Tätigkeit aufgenommen. Der Handelsregistereintrag war laut einer Mitteilung am 3. Dezember 2024 erfolgt. Das neue Unternehmen wolle Impulse für die lokale Energieversorgung in Buttisholz und anderen Gemeinden setzen, heisst es in der Mitteilung.

    Über das Projekt und die geplante Kooperation von lokalen Energieproduzenten und einer Plattform für die Zusammenarbeit informiert eine eigene Internetseite, die mit Beginn der Geschäftstätigkeit freigeschaltet worden ist. «Die Webseite ist ein zentraler Anlaufpunkt, um die Menschen in Buttisholz und darüber hinaus über unsere Ziele und Angebote zu informieren», wird Oscar Küng zitiert, Verwaltungsratspräsident der Dorfstrom AG.

    Mit dem Eintrag ins Handelsregister sei ein wichtiger Meilenstein erreicht, um die lokale Stromversorgung neu zu denken und die Energiewende in Buttisholz aktiv voranzutreiben, heisst es von der Dorfstrom AG. Die Firma setzt einen Schwerpunkt in der Förderung von virtuellen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (vZEV) und die Entwicklung lokaler Elektrizitätsgemeinschaften (LEGs). Damit soll lokal produzierter  Strom direkt in der jeweiligen Gemeinde genutzt werden. Das stärke die lokale Wertschöpfung und verringere die Abhängigkeit von grossen Energieversorgern.

    Die Dorfstrom AG organisiert den lokalen Stromhandel, um eine effiziente Verteilung sicherzustellen und bringt Produzenten und Abnehmer zusammen. Sie will erneuerbare Energieanlagen planen, bauen und betreiben, von Solaranlagen über Biogasanlagen bis zu lokalen Windkraftprojekten. Auch soll der Strom gespeichert werden, um Schwankungen auszugleichen und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Dorfstrom AG will lokale Energieprojekte durch Investitionen und Partnerschaften unterstützen.

  • Energiedienst-Gruppe bleibt auf Wachstumskurs

    Energiedienst-Gruppe bleibt auf Wachstumskurs

    Einer Mitteilung der Energiedienst Holding AG zufolge hat die schweizerisch-deutsche Energiedienst-Gruppe im ersten Halbjahr 2020 einen Betriebsertrag in Höhe von 532 Millionen Euro realisiert. In der Vorjahresperiode waren 49 Millionen Euro weniger erwirtschaftet worden. Das Unternehmen führt das Wachstum vor allem auf höhere Preise im Vertriebsgeschäft und gestiegene Stromhandelsmengen zurück.

    Negative Effekte am Kapitalmarkt hätten das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahresvergleich hingegen um 1 Millionen Euro auf 12 Millionen gedrückt, informiert Energiedienst in der Mitteilung weiter. Um nichtoperative Effekte bereinigt, sei das EBIT hingegen um 8 Millionen auf 24 Millionen Euro gestiegen. „Operativ steht die Energiedienst-Gruppe im ersten Halbjahr 2020 besser da als im Vorjahreszeitraum“, wird Jörg Reichert, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG, in der Mitteilung zitiert. „Die Pandemie geht aber auch an der Energiedienst-Gruppe nicht spurlos vorüber.“ Die Gruppe rechnet damit, ihr für das Gesamtjahr ursprünglich angestrebtes Betriebsergebnis in Höhe von 41 Millionen Euro nicht erreichen zu können.

    Beim Periodengewinn musste im Berichtshalbjahr im Jahresvergleich ein Rückgang um 6 Millionen auf 8 Millionen Euro hingenommen werden. Hintergrund ist laut Mitteilung eine negative Performance der Wertschriften des Unternehmens. Sie drückte das Finanzergebnis im Jahresvergleich um 5 Millionen Euro auf einen Verlust von 3 Millionen Euro.

    „Die Energiedienst-Gruppe ist als eines der ersten integrierten Energie-Unternehmen in Deutschland und der Schweiz seit Januar 2020 klimaneutral“, erläutert Reichert. Diese Klimaneutralität sei „das Fundament ihrer Geschäftsaktivitäten“, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat die Gruppe im Berichtshalbjahr „aufgrund der Klimaneutralität mehrere grosse Geschäftskunden“ gewinnen können.