Schlagwort: Stromverbrauch

  • Waadt plant Stromautonomie bis 2035

    Waadt plant Stromautonomie bis 2035

    Die von Isabelle Moret, Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung und Kulturerbe (DEIEP), vorgestellte Studie, zeigt ermutigende Ergebnisse über das Photovoltaik-Potenzial der Dächer und Fassaden der Waadtländer Kantonsgebäude. In Anwesenheit von Pierre de Almeida, Generaldirektor für Immobilien und Kulturerbe, und Camille Orthlieb, Verantwortlicher für nachhaltiges Bauen bei der DGIP, wurde deutlich, dass die Kantonsverwaltung bis 2035 eine elektrische Autonomie erreichen kann, indem jährlich das Äquivalent von 23 GWh Strom produziert wird.

    Umfassende Photovoltaik-Installation
    Seit den frühen 2000er Jahren wurden fast 19.800 m² Solarpaneele auf den Dächern der Gebäude der Kantonsverwaltung installiert. Bis 2035 soll diese Fläche auf rund 100.000 m² erweitert werden. Alle neuen Gebäude werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, sodass sie genauso viel oder sogar mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen. Parallel dazu sieht ein Gebäudesanierungsprogramm vor, den Stromverbrauch durch Energieoptimierung um etwa 30 % zu senken.

    Verantwortung und Vorbildfunktion
    Isabelle Moret betont die Bedeutung dieser Massnahmen: „Dank der Anstrengungen unserer Teams für den massiven Ausbau der Photovoltaikanlagen sollten wir bis 2035 eine elektrische Autonomie erreichen. Damit zeigt der Waadtländer Staat seine Verantwortung gegenüber den Herausforderungen der Nachhaltigkeit und dient als Vorbild für den Energieverbrauch im Immobiliensektor.“

    Finanzierung und Projektkoordination
    Für die Umsetzung dieses Projekts werden über 18 Millionen Franken bereitgestellt, um sowohl den Ausbau der Solaranlagen als auch die Reduktion des Stromverbrauchs zu finanzieren. Die Umsetzung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen der Generaldirektion für Immobilien und Kulturerbe (DGIP), der Abteilung Denkmalpflege, der Energiedirektion (DGE-DIREN) und der Direktion für Ressourcen und Naturerbe (DGE-DIRNA).

    Zukünftige Perspektiven
    Zusätzlich zur Kantonsverwaltung evaluieren auch die Universität Lausanne (UNIL) und das Universitätsspital Lausanne (CHUV) ihr Photovoltaik-Potenzial, um ihre Energieunabhängigkeit zu erhöhen. Diese Massnahmen unterstreichen das Engagement des Kantons Waadt, die Energiewende voranzutreiben und langfristige Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

  • Uster Technologies setzt auf sauberen Strom

    Uster Technologies setzt auf sauberen Strom

    Das auf Qualitätskontrolle von Textilien spezialisierte Unternehmen Uster Technologies verbraucht am Hauptsitz in Uster laut einer Medienmitteilung nur Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen. In der Mitteilung auf LinkedIn heisst es weiter,  der Stromverbrauch in den Produktionsstätten und Büros sei seit 2019 dank Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und Energiesparmassnahmen der Mitarbeitenden rückläufig.

    «Unsere interne Sensibilisierungskampagne hat zu einem reduzierten Energieverbrauch geführt. Die Mitarbeitenden orientieren sich zunehmend an den Richtlinien zum Energiesparen an ihrem Arbeitsplatz», wird Daniel Schlegel zitiert, Manager Logistics bei Uster Technologies in der Schweiz. Schlegel gibt auch Hinweise an die Mitarbeitenden, wie man mit einfachen Schritten Strom einsparen kann. So empfiehlt er, den PC oder Laptop am Ende des Tages herunterzufahren, anstatt ihn im Stand-by-Modus zu belassen. Mehr Energie könne auch gespart werden, indem die Bildschirmhelligkeit und das Umgebungslicht reduziert werden.

    Die von der Firmenleitung betriebene Sensibilisierungskampagne befasse sich auch mit Möglichkeiten, durch intelligente Beleuchtung und Heizung Energie zu sparen. «Wir sind auf dem richtigen Weg zu einem nachhaltigeren Betrieb. Wir messen und analysieren unseren Energieverbrauch, um daraus weitere Verbesserungen zu lernen», wird Schlegel weiter zitiert.

    Uster Technologies hat erst im November 2023 ein Bulletin für nachhaltiges Wirtschaften in der Textilindustrie erstellt. Es soll praktische Hinweise und spezifisches Branchenwissen in allen Bereichen der textilen Wertschöpfungskette vermitteln. So sollen vor allem Garnhersteller darüber informiert werden, welche rezyklierten Materialien sie bei der Produktion ihrer Fasern verwenden können.

  • Oiken und Studer Innotec entwickeln virtuelles Kraftwerk

    Oiken und Studer Innotec entwickeln virtuelles Kraftwerk

    Der Walliser Energieversorger Oikenund Studer Innotec starten laut Medienmitteilung  ein Innovationsprojekt zur Nutzung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern für die allgemeine Stromversorgung durch ein virtuelles Kraftwerk. Die variable und nicht vorab geplante Stromerzeugung in Privathäusern oder Quartieren soll dadurch bestmöglich genutzt und optimiert werden. Das von der Stiftung The Ark finanziell unterstützte Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut Icare in Siders VS entwickelt. Die Testphase beginnt noch 2024.

    Ziel des Projekts sei es, kleine Energieerzeuger, die zusammen das Aufkommen eines grossen Kraftwerks haben, zusammenzuschliessen, um ein virtuelles Energiekraftwerk (VPP – Virtual Power Plant) zu schaffen, heisst es in der Mitteilung von Oiken. Die beschleunigte Entwicklung der dezentralen und nicht vorab geplanten Energieerzeugung aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) in „Wohnkraftwerken“ verändere Verwaltung und Steuerung des Stromnetzes grundlegend.

    Laut Solarstatistik wurden im Jahr 2022 PV-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 4,7 Gigawatt installiert, die 3,8 Terawattstunden oder 6,7 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs produzierten. Der Anteil der erzeugten Solarenergie übersteige bereits heute tagsüber im Sommer den Anteil anderer Energieträger wie Gas, Wasserkraft oder Biomasse.

    Auf lokaler Ebene wie beim Einfamilienhaus soll der Eigenverbrauch verbessert und die Rückspeisung von Strom in das Netz durch eine optimale Nutzung der Batterien optimiert werden. Auf der nächsthöheren Ebene, wie etwa eines Quartiers, konzentriert sich das Projekt auf die Entwicklung eines intelligenten Energiemanagements für mehrere Anlagen. Auf der Ebene der Region oder des VNB (Verteilnetzbetreiber) geht es darum, die lokale flexible Stromerzeugung durch eine VPP-Lösung zu bewerten und zu vereinen.

  • Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Die Trunz Holding AG hat am 18. Oktober ihre neue Solaranlage auf dem Dach des Trunz Technologie Centers in Steinach in Betrieb genommen. Ihre 2660 Photovoltaikmodule haben laut einer Mitteilung insgesamt eine Fläche von 8000 Quadratmetern. Die Module bestehen aus bifacialen Zellen und sind damit auch für die Stromproduktion bei diffusem Licht geeignet.

    Die Anlage hat eine Leistung von 1,1 Megawatt peak und soll pro Jahr 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Davon sind 750‘000 Kilowattstunden für den Eigenverbrauch vorgesehen. Das entspricht rund einem Drittel des Stromverbrauchs von Trunz in Steinach. Der übrige Strom wird in das Netz der Elektra Steinach eingespeist. Die Anlage wurde von Solar21 mit Sitz in Zürich installiert.

    An der Einweihung der Anlage haben auch die St.Galler FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher und der Mitte-Ständerat Benedikt Würth teilgenommen.

  • Implenia beteiligt sich an norwegischem Windstromproduzenten

    Implenia beteiligt sich an norwegischem Windstromproduzenten

    Das Bau- und Immobilienunternehmen Implenia hat eine Investitions- und Aktionärsvereinbarung mit dem Windstromproduzenten WindWorks Jelsa mit Sitz in Jelsa in Norwegen unterzeichnet. Implenia und NorSea beteiligen sich mit je 41 Prozent als Minderheitsaktionäre an WindWorks Jelsa, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ziel der Vereinbarung ist es, im Uferdorf Jelsa eine hochmoderne Anlage für die Produktion und Montage grosser Beton- und Stahlkonstruktionen für schwimmende Windkraftanlagen zu entwickeln. Neben einer Produktions- und Montagefläche von 800‘000 Quadratmetern sollen bis 2032 auch Lagerhallen, Werkstätten sowie speziell entwickelte Stapellaufanlagen und Schwerlastquais entstehen. Implenia soll dabei seine Erfahrung in den Bereichen Konzeption und Planung eines Standortes, Strategie sowie Marktbearbeitung einbringen.

    Für Norwegen ist auf hoher See erzeugte Windenergie von grosser Bedeutung als künftige Energiequelle und als Exportgut. Auch europaweit wird sich Windstrom „voraussichtlich zur bedeutendsten Energieform entwickeln“. WindWorks Jelsa möchte schwimmende Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 1 Gigawatt pro Jahr zu bauen. Diese Kapazität kann den jährlichen Stromverbrauch von bis zu 4 Millionen Haushalten decken.

    Mit seinem Engagement möchte Implenia ein wichtiger Akteur in diesem stark wachsenden Markt werden. „Schwimmende Offshore-Windparks sind ein interessanter neuer Bereich, in dem Implenia seine langjährige Erfahrung und seine umfassende Expertise gewinnbringend einsetzen kann“, wird Christian Späth, Head Division Civil Engineering von Implenia, in der Medienmitteilung zitiert. Implenia hat sich dazu verpflichtet, in den Jahren 2023 und 2024 zwei kleine Investitionstranchen zu tätigen.

  • Warmer Winter senkt Stromverbrauch

    Warmer Winter senkt Stromverbrauch

    Die Schweiz hat 2022 insgesamt 61,3 Terawattstunden Strom benötigt, informiert das Bundesamt für Energie in einer Mitteilung. Nach Abzug von Übertragungs- und Wärmeverlusten ergibt sich ein Stromendverbrauch von 57,0 Terawattstunden. Im Jahresvergleich fiel der Stromendverbrauch damit um 1,9 Prozent oder 1,1 Terawattstunden geringer als 2021 aus.

    Zur Senkung des Stromverbrauchs hat vor allem der warme Winter 2022/23 beigetragen. Darüber hinaus wirkten auch Effizienzsteigerungen und Stromsparappelle verbrauchssenkend. Die positive Wirtschaftsentwicklung und eine leichte Steigerung der Bevölkerung wirkten hingegen verbrauchssteigernd.

    Die inländische Elektrizitätserzeugung belief sich 2022 auf 63,5 Terawattstunden gegenüber 64,2 Terawattstunden im Jahr zuvor. Nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen ergibt sich 2022 eine Nettoerzeugung von 57,9 Terawattstunden. Der Löwenanteil von 52,8 Prozent wurde dabei von den Wasserkraftanlagen geleistet. Kernkraftwerke trugen 36,4 Prozent, die konventionell-thermischen Kraftwerke und die Anlagen für Erneuerbare zusammen 10,8 Prozent bei.

    Den Importen von Strom im Umfang von 33,1 Terawattstunden standen im Berichtsjahr Exporte von 29,7 Terawattstunden gegenüber. Trotz des Importüberschusses von 3,4 Terawattstunden konnte im Stromhandel jedoch ein kleiner positiver Aussenhandelssaldo von 71 Millionen Franken verbucht werden.

  • Stromtarife 2023 auch CKW muss erhöhen

    Stromtarife 2023 auch CKW muss erhöhen

    In den vergangenen zwölf Monaten sind die globalen Energiepreise massiv angestiegen. Die Strompreise am Markt haben sich verzehnfacht. Haupttreiber sind neben dem Krieg in der Ukraine unter anderem auch Nachwirkungen der Coronapandemie und eine tiefere Verfügbarkeit ausländischer Kraftwerke. Diese Preissteigerungen führen zu höheren Strombeschaffungskosten. Hinzu kommen auch deutlich höhere Kosten der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid für das Übertragungsnetz.

    Daher steigen die Energie- und Netztarife auch von CKW – wie bei den meisten Energieversorgern in der Schweiz – im Jahr 2023 an. Für einen Privatkunden mit mittlerem Stromverbrauch ergibt dies eine Erhöhung der Mehrkosten von rund 23 Franken pro Monat, für KMU in der Grundversorgung mit mittlerem Stromverbrauch belaufen sie sich auf rund 500 Franken pro Monat.

    Die regulatorischen Vorgaben verlangen, dass sowohl die eigene Produktion wie auch die Strombeschaffung am Markt in die Preiskalkulation einfliessen. In Zeiten steigender Marktpreise führt dies zu höheren Tarifen. Bei tiefen Marktpreisen wirkt sich dies positiv für die Stromkundinnen und -kunden aus.

    Die Produktion von Solarstrom lohnt sich mehr denn je
    Positiv wirken sich die hohen Preise hingegen für die Solarstromproduzenten aus. Denn die ins Netz eingespeisten Strom wird nach dem BFE-Referenzmarktpreis vergütet, der sich nach dem Marktpreis richtet. Dieser lag im ersten Halbjahr 2022 im Schnitt bei 23.0 Rappen pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Zwei Jahre zuvor betrug er 3 Rappen pro Kilowattstunde. Der Erlös des Solarstroms hat sich somit verachtfacht. Eine durchschnittliche 15 kWp Solaranlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses wird einen Mehrertrag von über 2’000 Franken pro Jahr erzielen. Die Produktion von Solarstrom lohnt sich demnach zurzeit mehr denn je.

    Die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie hoch die Abhängigkeit der Schweiz vom Ausland noch immer ist. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist zentral, um als Land unabhängiger zu werden.

    Tipps zum Stromsparen
    Mit einfachen Massnahmen lassen sich der eigene Stromverbrauch und damit auch die Kosten senken.• Die Erzeugung von Wärme ist einer der grössten Stromverbraucher. Es lohnt sich darum, die Heizung richtig einzustellen: im Wohnzimmer auf 20 Grad, im Schlafzimmer auf 16 Grad. Pro Grad weniger Temperatur sparen Sie 6 Prozent Heizkosten.• Geschirr in der vollen Maschine zu spülen, braucht halb so viel Energie wie von Hand.• Das Duschen mit Wassersparaufsätzen spart bis zu 50 Prozent Wasser – und damit auch viel Energie für die Warmwasseraufbereitung.• Duschen statt baden spart rund 70 Liter Wasser – oder 65 Rappen pro Dusche.• Licht ausschalten, wenn man es nicht braucht, lohnt sich immer – auch wenn es nur für kurze Zeit ist.• In Schweizer Haushalten verpuffen etwa 10 Prozent Strom ungenutzt, insbesondere durch den Standby-Verbrauch. Es lohnt sich, Geräte wie TV, Spielkonsolen, Kaffeemaschinen usw. bei Nichtgebrauch ganz auszuschalten. Zum Beispiel mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste.• Wasser statt in der Pfanne im Wasserkocher zu erhitzen, verbraucht etwa halb so viel Energie.• Mit dem Ersatz von herkömmlichen Glühbirnen oder Stromsparlampen durch LED-Leuchten lässt sich der Verbrauch deutlich reduzieren.

    Quelle und weitere Stromspartipps www.ckw.ch/energiespartipps

  • Gebäude sollen zu Kraftwerken werden

    Gebäude sollen zu Kraftwerken werden

    Das Bundesamt für Energie (BFE) hat in einem Dokument seine Vision für den Schweizer Gebäudepark bis 2050 veröffentlicht. Demnach soll bis dahin der Grossteil von Gebäuden in der Lage sein, seinen eigenen Strombedarf aus nachhaltigen Energiequellen zu decken. Der überschüssige Strom soll dabei für die elektrische Mobilität verwendet werden.

    Gleichzeitig soll auch der Strombedarf von Gebäuden gesenkt werden. Insgesamt soll der Endenergieverbrauch des Schweizer Gebäudeparks bis 2050 rund 65 anstelle von 90 Terawattstunden betragen.

    Mit einigen Ausnahmen soll es zudem überhaupt kein Heizöl, Erdgas oder Strom mehr für den direkten Verbrauch zum Heizen mehr geben. Erdöl- und Erdgasheizungen sowie ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen sollen durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. Energetische Betriebsoptimierungen sollen bis 2030 für alle Gebäude obligatorisch sein.

  • Sensoren sparen an Haltestellen bis zu 90 Prozent Strom

    Sensoren sparen an Haltestellen bis zu 90 Prozent Strom

    Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der städtische Energieversorger ewz haben in der ersten Hälfte des Jahres 2020 an mehreren Haltestellen den Einsatz einer neuen LED-Beleuchtung getestet. Diese sind mit Bewegungssensoren eingebaut, mit denen das Licht auf ein Zehntel seiner Stärke abgeschwächt werden kann, wenn sich niemand an der Haltestelle aufhält.

    Die Tests haben gezeigt, dass der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden kann. „Auf alle beleuchteten Haltestellen gesehen liegt die durchschnittliche Energieeinsparung bei LED-Leuchten mit Bewegungssensorik bei cirka 90 Prozent, wobei die situationsspezifische Regulation der Helligkeit zusätzlich Lichtemissionen reduziert“, wird Martin Suter, Leiter Haltestellen bei den VBZ, in einer Mitteilung seines Unternehmens zitiert. Zudem soll die Lebensdauer durch die Abschwächung des Lichts auf 25 bis 30 Jahre mehr als verdoppelt werden können, heisst es in der Mitteilung.

    In den nächsten fünf Jahren sollen die bisherigen Leuchtstoffröhren an sämtlichen Haltestellen durch die neue LED-Beleuchtung ersetzt werden.

  • Mieterplattform zeigt Daten zum Stromverbrauch

    Mieterplattform zeigt Daten zum Stromverbrauch

    Das Basler Unternehmen Allthings bietet eine digitale Plattform für Mieter an, über welche sie beispielsweise mit der Liegenschaftsverwaltung und Mitbewohnern kommunizieren können. Nun spannt Allthings mit dem Berner Unternehmen Blockstrom zusammen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dabei wird eine Lösung von Blockstrom zur Messung des Energieverbrauchs in Echtzeit in die Plattform von Allthings integriert. Somit können Mieter über die Plattform auch ihren Stromverbrauch verfolgen.

    „Die Schnittstelle zwischen den zwei Systemen ermöglicht eine Übersicht der Verbrauchsdaten in Echtzeit“, erklärt David Gundlach, Produktleiter bei Allthings. „Die Zusammenarbeit mit Blockstrom schafft somit nicht nur einen Mehrwert für die Mieter, sondern erlaubt uns auch einen Beitrag zum sehr relevanten Thema Nachhaltigkeit zu leisten“, fügt er hinzu.

    Die gemeinsame Lösung der beiden Unternehmen wird zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts auf dem Wohnareal Schöngrün im Kanton Solothurn getestet. Dort hat die AXA eine ehemalige Strafanstalt in eine Wohnsiedlung umgewandelt. Der Neubau mit 160 Wohnungen setzt einen hohen Wert auf Nachhaltigkeit. Geheizt wird etwa mit Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage. Eine Solaranlage auf dem Dach liefert zudem 200’000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Mit Solarstrom werden im Rahmen eines Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch (ZEV) die Wohnungen und die Geschäfte auf dem Areal versorgt.