Schlagwort: Stromzähler

  • Aliunid macht Stromzähler von Landis+Gyr zu Echtzeit-Tachometern

    Aliunid macht Stromzähler von Landis+Gyr zu Echtzeit-Tachometern

    Aliunid und Landis+Gyr haben den aliunid Gateway für den intelligenten Stromzähler (Smart Meter) Landis+Gyr E450 erfolgreich getestet. Kombiniert mit einem aliunid Gateway werde der Smart Meter „zu einem Echtzeit-Stromtacho“, so Landis+Gyr, Anbieter von Energiemanagementlösungen. in einer Medienmitteilung.

    Das 2018 gegründete Brugger Start-up aliunid ist ein digitaler Energieversorger, allerdings ohne physische Infrastrukturen. Es erbringt seine Leistung mittels Echtzeitdaten, Konnektivität und einer auf dem Internet der Dinge basierenden Plattform, und zwar als White-Label-Angebot für Energieversorger, Netzbetreiber und Energieproduzenten.

    Mit den je nach Tages- oder Jahreszeit in unterschiedlichen Mengen verfügbaren erneuerbaren Energien und einem immer höheren Stromverbrauch muss das Stromnetz flexibler werden, um schneller auf Schwankungen reagieren zu können. Aliunid nennt das eine „atmende Versorgung“. Und die funktioniert nur mit Echtzeitdaten, die auch die Smart Meter allein nicht liefern. „Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Zusammenarbeit mit Landis+Gyr künftig eine getestete Lösung für die Energiewelt von morgen anbieten können“, wird Aliunid-CEO Dr. David Thiel zitiert.

    „Landis+Gyr unterstützt Lösungsanbieter für Echtzeit-Applikationen, die auf existierenden Smart Meter aufbauen und einen Beitrag an die Energiestrategie 2050 leisten“, erklärt Dr. Christian Zaugg, Leiter der Geschäftseinheit Schweiz bei Landis+Gyr. „So werden zusätzliche Mehrwerte für die Stromkonsumenten geschaffen, welche über den primären Zweck der automatisierten Energiemessung und -verrechnung hinausgehen.“

  • Energie Wasser Bern tauscht 40‘000 Stromzähler aus

    Energie Wasser Bern tauscht 40‘000 Stromzähler aus

    Der Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) hat kürzlich den 40‘000. Smart Meter in Betrieb genommen. Damit schreitet die Digitalisierung der Stromversorgung termingerecht voran, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach will ewb alle analogen Stromzähler bis Ende 2025 durch digitale Messgeräte ersetzen. Dadurch entfällt das Ablesen. Die Daten werden dann digital, verschlüsselt und automatisiert auf 15 Minuten genau an die Netzbetreiberin übermittelt. Bis 2027 müssen alle herkömmlichen Geräte ersetzt sein. Nach Unternehmensangaben will ewb das schon früher schaffen.

    Die Smart Meter ermöglichen ein besseres Haushalten mit Elektrizität, indem sie den Stromverbrauch detailliert dokumentieren. Sie zeigen beispielsweise an, zu welchen Zeiten der Stromverbrauch besonders hoch ist und wie er sich im Laufe der Zeit entwickelt. Dadurch können Kunden und Kundinnen gezielt eingreifen und zum Beispiel den Standby-Modus ihrer Geräte ausschalten, sparsamere Geräte anschaffen und die Nutzungsdauer anpassen.

    Digitale und intelligente Messsysteme sind wichtiger Bestandteil der Energiestrategie 2050 des Bundes. „Energie Wasser Bern leistet mit der raschen und flächendeckenden Installation der Smart Meter einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Energiezukunft“, heisst es in der Medienmitteilung.

  • Ab 2021 kommen die intelligenten Stromzähler

    Ab 2021 kommen die intelligenten Stromzähler

    Die intelligenten Stromzähler namens Smart Meter kommen ab dem Jahr 2021 flächendeckend. Der Zürcher Stadtrat hat hierfür gebundene Ausgaben von 194,2 Millionen Franken bewilligt. Das EWZ ersetzt somit in den kommenden Jahren 270’00 herkömmliche Zähler durch digitale Smart Meter, um die gesetzlichen Vorgaben des Bunds zu erfüllen.

    Diese tragen zu einer CO2-neutralen Energieversorgung und Versorgungssicherheit bei. Die einzelnen Bereiche wie beispielsweise die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, die Speicherung und mehr bis hin zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge müssen dabei vernetzt werden. Smart Meter sind also digitale und internetfähige Stromzähler, bestehend aus einer Messeinrichtung und einem intelligenten Verteilnetz (Smart Grid). Neben den Smart Metern in den Gebäuden gehören zu diesen Systemen weitere Komponenten, welche die Fernauslesung der neuen Messgeräte über das EWZ-Glasfasernetz sicherstellen. Die Verbrauchsdaten der Endverbraucher werden der Rechnungsstelle jeweils verschlüsselt übermittelt.

    Im Gegensatz zu analogen Zählern, die jährlich abgelesen werden, können digitale Smart Meter rund um die Uhr den Verbrauch und die Stromerzeugung eines Haushalts messen und diese Informationen den Kunden zur Verfügung stellen. Die neuen Zähler ermöglichen damit auch das direkte Erstellen definitiver Rechnungen. In Zukunft erfolgt die Abrechnung jeweils aufgrund des tatsächlichen Stromverbrauchs – und zwar alle drei Monate anstelle von Akontorechnungen und Jahresrechnung.

    Betroffene Immobilienbesitzer werden von EWZ rechtzeitig über das Auswechseln der Zähler informiert. ■