Schlagwort: Swiss Life Asset Managers

  • Swiss Life investiert in Entwicklung des Flughafens JFK

    Swiss Life investiert in Entwicklung des Flughafens JFK

    Der Zürcher Lebensversicherer Swiss Life investiert über seine Sparte Swiss Life Asset Managers in ein Entwicklungsprojekt am Flughafen JFK in New York. Einer Medienmitteilung zufolge hat sich Swiss Life Asset Managers zu einer Minderheitsbeteiligung am Neubau des Terminal One verpflichtet. Gemeinsam mit JLC Infrastructure und anderen Konsortialpartnern wird eine Summe von 9,5 Milliarden Dollar bereitgestellt.

    Entstehen soll ein rund 223’000 Quadratmeter grosses „hochmodernes“ Terminal. Es stelle eine „Infrastrukturanlage mit attraktivem langfristigem Wachstumspotenzial dar und passt sehr gut in die Anlagestrategie unseres Fonds“, so Sinisha Ponzio, Head of Value Add Infrastructure bei Swiss Life Asset Managers, in der Mitteilung.

    Für Swiss Life Asset Managers stellt die neue Investition die dritte Anlage im Luftfahrtsektor dar. Der Versicherer sieht dies als einen „Vertrauensbeweis für die Zukunft der modernen Luftfahrt“. Swiss Life Asset Managers erwartet keine Abschwächung in der Luftfahrtbranche. Hervorgehoben werden in diesem Zusammenhang die bessere Kapazitätsauslastung der Fluggesellschaften, neue Flugzeugbestellungen, der technologische Fortschritt und die Errichtung moderner Flughafenanlagen.

  • The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert 

    The Circle: grösstes Minergie-Gebäude der Schweiz zertifiziert 

    Seit 12 Jahren ist die Minergie- und LEED-Zertifizierung fester Bestandteil von Planung und Bau beim Circle. Unter Beisein von Christian Appert, CEO Amstein + Walthert AG, Martin Kull, CEO und Inhaber HRS Real Estate AG, Daniel Scheifele, Chief Real Estate Officer, Flughafen Zürich AG, Giorgio Engeli, Head Real Estate Portfolio Management Schweiz, Swiss Life Asset Managers, und Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, feierte das Team um The Circle am Montag, 27. Juni 2022, nun das erreichte Ziel. 

    Schön, funktional, klimaoptimiert 
    Mit seinen gut 200’000 m2 Energiebezugsfläche machte der Circle im Jahre der provisorischen Zertifizierung 6% der zertifizierten Minergie-Fläche aus, war aber nur eines von rund 1’900 Gebäuden. Dies zeigt die Grösse und Bedeutung dieses aussergewöhnlichen Baus im Schweizer Kontext auf. Der Circle ist das grösste Minergie-zertifizierte Gebäude in der Schweiz. Das Minergie-Zertifikat bedeute, so Regierungsrat Marc Mächler, dass – zusätzlich zu allen anderen Ansprüchen und Nutzungen – das Gebäude auch klimaoptimiert sei. Klimaoptimiert heisse, «dass dieses Gebäude möglichst den Klimawandel nicht noch beschleunigt und sorgsam mit Ressourcen umgeht. Es ist effizient und funktioniert statt mit fossiler Energie beinahe vollständig mit erneuerbarer Energie.» 

    Dank intensiver Zusammenarbeit zwischen der Minergie-Zertifizierungsstelle und den Verantwortlichen des Circles konnten auch die hohen Anforderungen des Minergie-Qualitätslabels an Gebäudehülle und Lüftung erfüllt werden. Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter Minergie, freut sich, dass das Resultat schliesslich allen zu Gute kommt: «Gerade bei den heutigen Energiepreisen lohnt sich jede eingesparte Kilowattstunde Energie – und zwar nicht nur fürs Klima, sondern auch finanziell». 

    In die Energiezukunft mit Netto-Null 
    Mit dem führenden Schweizer Gebäudelabel Minergie wurden seit 1998 dank über 53’000 Minergie-Gebäuden mehr als 12 Mio. Tonnen CO2 und 67 Mio. Megawattstunden Energie eingespart, im Vergleich zu den gesetzlichen Mindestanforderungen. Minergie zertifiziert pro Jahr ca. 3 Mio. m2 Energiebezugsfläche. In enger Abstimmung mit den Kantonen geht Minergie stets voran und ist so Vorreiter der kantonalen Energiegesetze. Dieses Zusammenspiel funktioniert seit Beginn und geht erfolgreich weiter. Aktuell schaut Minergie erstens sehr genau auf die verbaute Energie und die Treibhausgasemissionen in der Erstellung eines Gebäudes. Und zweitens strebt Minergie eine Verbesserung der Betriebsphase an: Umfangreiche, digitalisierte Gebäude-Daten dienen dazu, die Energieflüsse im Betrieb zu messen, um dann auf Basis des Monitorings wo nötig eine Betriebsoptimierung vorzunehmen. Seit Jahren fossilfrei im Betrieb, – auch bei Modernisierungen – bewegt sich Minergie so immer mehr in Richtung Netto-Null. Der Standard Minergie-A-ECO kommt dem Schweizer Netto-Null-Gebäude am nächsten. 

  • Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich gewinnt im European Thematic Cities Index (TCI) gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze und liegt damit auf Rang 2. Platz 1 hat London inne, Platz 3 Stockholm. Dieser Index von Swiss Life Asset Managers misst laut einer Medienmitteilung 135 europäische Städte in 28 Ländern. Er bewertet sie bezüglich fünf Kernthemen, die den Immobilienmarkt einer Stadt prägen: Veränderung und Disruption, Klima und Umwelt, Gemeinden und Cluster, Konsumenten und Lifestyle sowie Konnektivität. Damit will er eine Vergleichbarkeit für Immobilieninvestitionen bieten.

    Die sechs Schweizer Städte in der Rangliste liegen alle in den Top 50 des TCI. Unter ihnen bleibt Zürich „die dynamischste und gesündeste Stadt mit den besten Netzwerken“. Trotz eines fehlenden internationalen Flughafens ist Bern mit Rang 9 nun „die am drittbesten zugängliche Stadt im gesamten Ranking“. Basel gewinnt gegenüber dem Vorjahr einen Platz und liegt auf Rang 7, Lausanne auf Rang 15. Genf legt mit 16 Plätzen am meisten zu und wird auf Platz 31 geführt. Luzern verliert wegen seines „weniger umweltfreundlichen Branchenmixes und einer überdurchschnittlichen Autonutzung“ neun Ränge und landet auf Platz 41.

    Alle sechs Schweizer Städte versprechen dem TCI zufolge bei aller Stabilität und Attraktivität ein geringes Wachstumspotenzial. Bezüglich dieses Kriteriums befinden sie sich laut dieser Analyse sämtlich unter den elf schlechtesten europäischen Städten. Und wie bereits im TCI 2021 bewertet die diesjährige Analyse die Gesundheit als das schwächste Thema der Schweizer Städte.

  • MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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    Vom 15. bis 18. März fand die MIPIM 2022 statt – und sie stand fern der Brancheneuphorie von vor drei Jahren unter dem Eindruck eines knapp 2.000 Kilometer entfernten Konfliktes. Während die Ukraine zumindest noch mit einem, meist verwaisten, Stand zumindest optisch vertreten war, gab es von Russland oder russischen Städten kaum eine Spur. Lediglich einige augenfällige Lücken im Messe-Raumprogramm liessen darauf schliessen, dass es auch hier kurzfristig Absagen gegeben hatte.

    Die Zinsen steigen wieder…
    Auch die Branchen-Buzz-Words ESG, Impact Investing und Zinsniveau waren vielerorts Teil der Gespräche. Allein von der Federal Reserve Bank in den USA erwartet man nun noch dieses Jahr weitere Zinsschritte, die am Jahresende Leitzinsen von knapp unter zwei Prozent bringen würden. Der Markt geht davon aus, dass auch weitere Zentralbanken (UK, EU, CH) dem, wenn auch zeitversetzt, folgen. Für die Schweiz heisst das: Negativzinsen werden schon bald wieder der Vergangenheit angehören. Bei den zehnjährigen Bundesobligationen wurde denn auch schon am Messe-Mittwoch (16. März 2022) ein Wert von 0,425 Prozent erreicht – ein Niveau, welches zuletzt Ende 2014 verzeichnet worden war.

    … und wie weiter mit der Dekarbonisierung?
    Auch das Thema nachhaltige respektive grüne Investments war in vielen MIPIM-Panels und -Diskussionen vertreten. Doch auch wenn hier inzwischen viele Möglichkeiten zur Nachhaltigkeitsmessung sowie Zertifikate und Labels vorhanden sind: Die kommenden Jahre werden die Bau- und Immobilienwirtschaft auf vielen Ebenen herausfordern. Allein auf Seiten der Energieträger ist dem Wandel fort von den fossilen hin zu den erneuerbaren eine weitere Dimension mit dem Ukraine-Russland-Konflikt dazugekommen. Nun gilt es, in die Bestrebungen der Immobilienbranche hinsichtlich Dekarbonisierung die Faktoren Öl und Gas neu zu bewerten. Ob dies am Ende dazu führt, dass Öl- und Gasheizungen hierzulande früher ins Alteisen kommen werden, bleibt abzuwarten.

    Abschied von alten Zöpfen
    In den traditionellen Asset-Klassen zeichnen sich zudem weitere markante Veränderungen ab. Die althergebrachten Immobilien-Klassifizierungen wie Wohnen, Büro und Retail werden diverser. Dies zeigten schon die vergangenen Jahre dank Online-Shopping, Coworking und Coliving. Dass sich auch Neues in der Hotellerie tut zeigte beispielsweise das Hospitality-Forum am Messe-Donnerstag. Swiss Life Asset Managers rief dort die neue Investmentklasse Camping aus und überlegt gar die Auflage eines eigenen Fondsprodukts in diesem Bereich. Generell lässt sich sagen: Die Sterne-Klassifizierungen verlieren bei den Hotelnutzern an Wichtigkeit, im Vordergrund steht mehr und mehr das aussergewöhnliche Erlebnis, besondere Standorte und Reisen nahe an der Natur und an den Menschen vor Ort.

    Propel-Awards für Newcomer
    Auf der Immobilienmesse in Cannes wurden in diesem Jahr auch die vier Gewinner des PropTech-Wettbewerbs Propel gekürt: Aus den 20 Finalisten wurden centralF (Optimierungstool für Arbeitsplätze) in der Kategorie Daten, Apricot (Leasing für Eigenheimkäufer) in der Kategorie Investment, OakTree Power (Bedarfsoptimierung bei Gebäudeenergien) in der Kategorie Nachhaltigkeit und Parametric Solutions (Softwarelösung für Projektentwicklungen) in der Kategorie Nutzererfahrung prämiert. Ein Schweizer Proptech-Startup war in dem global aufgestellten Competition nicht vertreten.

    Schweizer Projekt siegt im MIPIM-Wettbewerb
    Dafür gab es aber am Abend des Messe-Donnerstag einen Preis für ein herausragendes helvetisches Bauprojekt: In der Kategorie «Best Cultural and Sports Infrastructure» wurde das Musée Atelier Audemars Piguet in Le Brassus ausgezeichnet. Die von der dänischen Bjarke Ingels Group (BIG) entworfene Museumserweiterung umfasst eine neue Glasstruktur, die sich mittels zwei Spiralbauten in die Landschaft integriert. Im Inneren bietet das Museum einen Einblick in die Geschichte der Uhrenindustrie im Vallée de Joux.

    25-Jahres-Jubiläum der Schweizer Messestände
    Etwas zum Feiern hatten in diesem Jahr auch die beiden Schweizer Netzwerke Swiss Circle für die Deutschschweiz und Horizon Léman für die Westschweiz. Die Messestand-Organisatoren und -Initianten Roman H. Bolliger und Yves de Coulon freuten sich, vom MIPIM-Veranstalter RX zum 25-Jahres-Jubiläum Glückwünsche sowie zwei «Geburtstagskuchen» überreicht zu bekommen. Die Übergabe fand im Anschluss an das MIPIM-Event «Forum Suisse» statt, wo Schweizer Branchenakteure von Swiss Prime Site, Mobimo, M3 und Wüest Partner zum Thema «Mobilität und ihre Folgen für die Immobilienwirtschaft» diskutierten. Mehr als 50 Unternehmungen aus der Schweiz nutzten im 2022 die beiden Messe-Plattformen Swiss Circle und Horizon Léman für den internationalen Austausch an der Côte d’Azur.

  • Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers hat für den Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) European Properties zwei Büroliegenschaften in Berlin und Antwerpen, eine Industrieliegenschaft im Raum Stuttgart und eine Wohnimmobilie in Oldenburg erworben, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Gleichzeitig sei eine Büroliegenschaft in Oxford gewinnbringend verkauft worden.

    Damit hat das im Fonds gehaltene Vermögen aktuell den Stand von knapp 715 Millionen Euro erreicht. Im anhaltenden Tiefzinsumfeld liessen sich mit Investitionen in europäische Immobilien weiterhin attraktive Renditen erziele, schreibt Swiss Life Asset Managers. Der Vermögensverwalter plant, im Herbst dieses Jahres eine weitere Kapitalerhöhung für den Fonds durchzuführen.

    In der Mitteilung kommuniziert Swiss Life Asset Managers auch das eigene Engagement für Nachhaltigkeit. „Umwelt-, Sozial- und Governance Faktoren (ESG) werden bei Swiss Life Asset Managers systematisch in die Anlage- und Risikomanagementprozesse einbezogen“, schreibt das Unternehmen. Im letzten Jahr hat der Swiss Life REF (CH) European Properties 72 Prozent beim Global Real Estate Sustainability Benchmark erzielt und damit drei Sterne sowie den Green Status erhalten, informiert Swiss Life Asset Managers. Bereits 2018 hat das Unternehmen die Prinzipien für nachhaltiges Investieren der Vereinten Nationen unterzeichnet.

  • Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers hat das Immobiliengeschäft der in Oslo ansässigen Investmentfirma Ness, Risan & Partners (NRP) übernommen. Der erworbene Geschäftsbereich für Gewerbeimmobilien und Immobilienfonds mit seinen 39 Mitarbeitenden tritt künftig unter der Marke Swiss Life Asset Managers auf.

    „Mit einem der führenden Anbieter von Logistikimmobilien in den nordischen Ländern können wir unsere geografische Präsenz strategiekonform stärken und unsere Position als führende Immobilien-Managerin in Europa weiter ausbauen“, wird Stefan Mächler, CIO der Swiss Life-Gruppe, in einer Medienmitteilung zitiert. Über finanzielle Details dieser Transaktion wurde nichts bekannt. Sie soll voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen werden.

    NRP verfüge über ein ausgeprägtes Netzwerk und Wissen über den nordischen Gewerbeimmobilienmarkt. Das 2000 gegründete Unternehmen verwalte ein vielfältiges Portfolio von Büro-, Einzelhandels- und Industrieimmobilien. Ende 2020 habe NRP Vermögenswerte in Höhe von umgerechnet 1,2 Milliarden Franken verwaltet und bewirtschaftet. Neben der Immobilienbranche ist NRP noch in den Sektoren Schifffahrt und Offshore tätig.

    Christian Ness, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von NRP, ist sich sicher, „den perfekten Partner für NRP“ gefunden zu haben, „der über einen strategischen Ansatz, Finanzkraft, Know-how und ein Netzwerk verfügt, das diese Beziehung wertvoller macht als die Summe der Einzelteile.“

  • Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Swiss Life Asset Managers hat eine Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Swiss Life REF (LUX) German Core Real Estate SCS, SICAV-SIF erfolgreich abgeschlossen, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Insgesamt seien 108,7 Millionen Euro aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Die Mittel sollen zum Erwerb von auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Liegenschaften in Deutschland eingesetzt werden.

    Unter anderem werde Swiss Life Asset Managers bereits vertraglich gesicherte Wohnimmobilien erwerben, die sich durch Energieeffizienz und Ertragspotenzial auszeichneten, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Allgemein sollen im Fonds weiterhin mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien gehalten werden. Ein Teil der neu eingespielten Mittel wird jedoch für den Erwerb kommerziell genutzter Liegenschaften in guten bis sehr guten Lagen deutscher Städte genutzt werden.

    Swiss Life Asset Managers habe bereits 2018 die Prinzipien der UNO für verantwortliches Investieren unterschrieben, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge wendet das Unternehmen entsprechende Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sowohl beim Kauf als auch bei der Bewirtschaftung von Immobilien an.