Schlagwort: Swiss Prime Site

  • JED-Neubau in Schlieren wird mit Zirkulit gebaut

    JED-Neubau in Schlieren wird mit Zirkulit gebaut

    Bereits im Oktober 2020 hat sich Swiss Prime Site beim Neubau des JED in Schlieren für den zirkulit® Beton entschieden. Mit dem Einbau von 8300 Kubikmeter Beton wurden gesamthaft über 10’000 Tonnen Primärressourcen eingespart und 83 Tonnen CO2 im Material gebunden. Der Einsatz bekräftigt die Transformation zur Kreislaufwirtschaft und setzt ein Zeichen für zukünftige Generationen. Mit diesem Konzept will Swiss Prime Site flexible und nachhaltige Flächen für diverse Mieter schaffen.

    Gemeinsam handeln
    Zirkularität ist ein wichtiges Element in der Ökologie. Der Bau spielt hier eine entscheidende Rolle. Kreislaufwirtschaft benötigt alle Akteure, die sich für zirkuläres Bauen entscheiden.

    Die neuste Generation Beton
    Dank einer speziellen Rezeptur übertrifft der alternative Beton bezüglich Nachhaltigkeit alle bisher bekannten Betonarten. Zirkulärer Beton kombiniert erstmals die Ressourcenschonung mit einem minimalen CO2-Fussabdruck und ist im ganzen Haus einsetzbar. Die Umwelteigenschaften werden transparent und fremdüberwacht ausgewiesen. Um die Transformation zur Kreislaufwirtschaft zu erreichen, braucht es Bauherrschaft wie Swiss Prime Site, die sich für den alternativen Beton entscheiden.

  • JED-Neubau in Schlieren wird mit zirkulit gebaut

    JED-Neubau in Schlieren wird mit zirkulit gebaut

    Der Neubau im Schlieremer JED-Areal wird von der Bauherrin Swiss Prime Site nach den Geboten der Nachhaltigkeit errichtet. Laut einer Medienmitteilung findet der Beton zirkulit Verwendung. Dieser erste zirkuläre Beton ist von Eberhard Unternehmungen entwickelt worden. Er wird inzwischen von der 2021 in Kloten gegründeten Zirkulit AG hergestellt.

    Dank einer speziellen Rezeptur übertrifft zirkulit bezüglich Nachhaltigkeit alle bisher bekannten Betonarten. Zirkulärer Beton kombiniert erstmals die Ressourcenschonung mit einem minimalen CO2-Fussabdruck und ist im ganzen Haus einsetzbar, heisst es in der Mitteilung. Mit dem Einbau von 8300 Kubikmetern zirkulit-Beton im JED-Neubau wurden insgesamt über 10‘000 Tonnen Primärressourcen eingespart und 83 Tonnen CO2 im Material gebunden, heisst es weiter. Der Einsatz des Betons bekräftige die Transformation zur Kreislaufwirtschaft.

    Bei JED (Join.Explore.Dare) handelt es sich um das Areal der ehemaligen NZZ-Druckerei. Swiss Prime Site hat dort bereits Bestandsbauten umgenutzt, die von den  Ankermietern Halter und Zühlke genutzt werden. Der Neubau soll das Areal auf fünf Stockwerken mit einer vermietbaren Fläche von 14‘000 Quadratmetern um Büro- und Laborflächen ergänzen.

  • Implenia übernimmt Wincasa

    Implenia übernimmt Wincasa

    Implenia mit Sitz in Opfikon kauft der Zuger Swiss Prime Site-Gruppe die Immobiliendienstleisterin Wincasa AG mit Sitz in Winterthur ab. Ein entsprechender Vertrag wurde am 29. März unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Den Kaufpreis in Höhe von 171,6 Millionen Franken will die Bau- und Immobiliengesellschaft aus im operativen Geschäft erwirtschafteten Barmitteln entrichten.

    Die Eingliederung von Wincasa wird das Dienstleistungsangebot  der  Division Buildings von Implenia erweitern. „Wir werden von den Kenntnissen und Kundenbeziehungen von Wincasa profitieren“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. Zudem verspricht sich die Bau- und Immobiliengesellschaft Umsatzsynergien und zusätzliche wiederkehrende Erträge. Die Marge von Wincasa auf das Betriebsergebnis (EBIT-Marge) in Höhe von 10 Prozent soll zur Steigerung der Profitabilität von Implenia beitragen.

    Wincasa betreut zum Zeitpunkt des Verkaufs über 250’000 Objekte. Das Unternehmen werde auch unter dem Dach von Implenia seinen etablierten Markennamen beibehalten, erläutert Implenia. Swiss Prime Site will sich nach dem Verkauf seines Immobiliendienstleisters auf das eigene Immobilienportfolio und das Asset Management konzentrieren. „Der Verkauf von Wincasa und die Nichtweiterführung des operativen Betriebs von Jelmoli ab Ende 2024 schaffen eine maximale Verschlankung unseres Unternehmens“, lässt sich Swiss Prime Site-CEO René Zahnd in der Mitteilung zitieren.

  • Modernisierung und Neupositionierung des Jelmoli-Hauses

    Modernisierung und Neupositionierung des Jelmoli-Hauses

    Das traditionsreiche Gebäude in der Zürcher Innenstadt wird ab Anfang 2025 voraussichtlich während zwei Jahren umgebaut. Danach werden in den unteren Geschossen neu gestaltete, hochwertige Retailflächen mit rund 10 000 m2 zur Verfügung stehen. Dafür kommen sowohl bestehende Mieter als auch neue Marken und Formate in Frage. Der Umbau stellt sicher, dass das Jelmoli-Haus auch in Zukunft eine der grössten und attraktivsten Einkaufsdestinationen an der Zürcher Bahnhofstrasse bleibt. Ein Teil der Obergeschosse wird zu erstklassigen Büroflächen transformiert und um öffentliche Nutzungen wie Fitness oder Gastronomie ergänzt. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Mit dem Umbau des Gebäudes passen wir es an die heutigen Marktbedürfnisse an. Dazu gehören neben einem attraktiven Nutzungs- und Flächenmix auch Flexibilität und Mehrparteienfähigkeit. Unser Ziel ist es, das Jelmoli-Haus zu einer einzigartigen Destination und einem offenen städtischen Begegnungsort weiterzuentwickeln.» Swiss Prime Site beabsichtigt, über CHF 100 Mio. in das Entwicklungsprojekt zu investieren. Die Wiedereröffnung der rundum erneuerten Liegenschaft ist für Anfang 2027 geplant.

    Warenhaus wird an Marktbedürfnisse angepasst und in neuer Form betrieben
    Der Entscheid, das Gebäude umzubauen und zukunftsfähig zu machen, wurde nach tiefgreifender und umfassender Analyse gefällt. Mit der ausserordentlichen Dynamik des Onlinehandels und des sich ändernden Konsumverhaltens geriet der stationäre Handel verstärkt in Bedrängnis. Dieser Strukturwandel schlug sich, trotz hoher Investitionen der Eigentümerin Swiss Prime Site und des grossen Engagements aller Mitarbeitenden, deutlich in der Wirtschaftlichkeit des Warenhauses Jelmoli nieder. Vor diesem Hintergrund führte Swiss Prime Site in den letzten Monaten eine gründliche Marktsondierung durch mit dem Ziel, den operativen Betrieb des Warenhauses in neue Hände zu geben. Die intensiven Gespräche mit zahlreichen möglichen Partnern führten bis heute nicht zum erwünschten Erfolg. Entsprechend hat Swiss Prime Site nun entschieden, das Warenhaus Jelmoli ab Ende 2024 an die neuen Marktgegebenheiten anzupassen und ab 2027 in neuer Form auf dem Markt zu positionieren sowie nicht mehr selbst weiterzubetreiben. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Wir sind uns der Tragweite unseres Entscheids bewusst, haben ihn nach sorgfältiger Prüfung gefällt und kommunizieren ihn frühzeitig. Dadurch erhalten die Mitarbeitenden Zeit für die allfällige berufliche Neuorientierung. Währenddessen werden wir sie professionell begleiten und bestmöglich unterstützen. Kunden können weiterhin mit dem gewohnt hohen Service einkaufen und mit unseren Geschäftspartnern werden wir in einen intensiven Austausch über die zukünftige Zusammenarbeit treten».

    Transformationsprozess erfolgt unter neuer Jelmoli-Führung
    Nina Müller, CEO von Jelmoli, wird auf eigenen Wunsch hin im Frühjahr oder bis spätestens Ende Juni 2023 die Führung des Warenhauses in neue Hände übergeben. Damit wird Jelmoli auch nicht mehr in der Gruppenleitung von Swiss Prime Site vertreten sein. Reto Braegger, derzeit Chief Merchandise Officer, wird die Leitung von Jelmoli nahtlos übernehmen. Als langjähriger Manager in der Retail-Branche verfügt er über umfangreiche Erfahrung mit Transformationsprozessen. Verwaltungsrat und Gruppenleitung von Swiss Prime Site danken Nina Müller für ihren engagierten Einsatz in den letzten drei Jahren, insbesondere im schwierigen Umfeld der Pandemie.

    Einmalige Sonderaufwendungen von CHF 34 Mio. in einem sonst für SPS erfolgreichen Geschäftsjahr
    Das Transformationsprojekt «Jelmoli-Haus» belastet die Erfolgsrechnung von Swiss Prime Site im Geschäftsjahr 2022 einmalig mit rund CHF 34 Mio. In diesem Betrag enthalten sind ausschliesslich nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen und Sonderabschreibungen (für Ausstattung, Mobiliar, IT, Warenlager etc.). Trotz der Sonderaufwendungen konnte Swiss Prime Site im Geschäftsjahr 2022, vor allem aufgrund positiver Vermietungsresultate und dem Wachstum im Bereich Real Estate Asset Management, die gesetzten Ziele erreichen.

  • Veränderungen im Verwaltungsrat von Swiss Prime Site

    Veränderungen im Verwaltungsrat von Swiss Prime Site

    Er war seit 2001 Mitglied der Führungsgremien von Bachem Holding AG, Emmi Holding AG und der Coop Gruppe. Dadurch konnte er sich auf nationaler und internationaler Ebene fundiertes Know-how und wichtige Managementerfahrung aneignen. Zuletzt leitete er bei der Coop Gruppe die Direktion Informatik, Produktion und Services (2016 – 2022) und war davor der CFO (2012 – 2016) des Unternehmens. Während dieser gesamten Zeit war er zudem Mitglied des Anlageausschusses der Pensionskasse. Seine vielseitige unternehmerische Erfahrung, die weitreichenden Finanz-, Informatik-, Nachhaltigkeits- und Infrastrukturkenntnisse sowie sein Immobilien-Know-how machen ihn zu einem hervorragend geeigneten Kandidaten für den Verwaltungsrat von Swiss Prime Site

    Reto Conrad schloss 1990 sein Studium an der Universität Sankt Gallen als Ökonom ab und wurde 1997 diplomierter Wirtschaftsprüfer.

    Mario F. Seris tritt im März 2023 nicht mehr zur Wiederwahl an
    Mario F. Seris hat entschieden, sich an der kommenden Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat der Swiss Prime Site zu stellen. Er scheidet damit im März 2023 aus dem Gremium aus.

    Mario F. Seris ist seit 2005 Mitglied im Verwaltungsrat der Swiss Prime Site und brachte vielseitige Kompetenzen und grosses Engagement ins Gremium. Dazu Ton Büchner, Verwaltungsratspräsident von Swiss Prime Site: «Ich danke Mario F. Seris im Namen des gesamten Verwaltungsrats für sein ausserordentliches Engagement unserem Unternehmen gegenüber und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.»

  • Führende Immobiliengesellschaft der Schweiz legt die Latte höher

    Führende Immobiliengesellschaft der Schweiz legt die Latte höher

    Swiss Prime Site weist für das erste Halbjahr 2022 einen Gewinn von 267,4 Millionen Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 6,3 Prozent. Mit einem im operativen Geschäft generierten Wachstum des Mittelzuflusses (FFO-Wachstum) pro Aktie von 7,2 Prozent, einer im Jahresvergleich von 4,7 auf 4,4 Prozent reduzierten Leerstandsquote sowie einem Immobilienportfolio im Wert von 20 Milliarden Franken habe das Unternehmen die eigenen Ziele für das Gesamtjahr bereits per Ende Juni erreicht oder sogar übertroffen, schreibt Swiss Prime Site in einer Mitteilung. Die Immobiliengesellschaft erhöht daher ihre Ziele für 2022.

    Der Wert der Real Estate Assets under Management soll zum Jahresende 2022 mehr als 20 Milliarden Franken betragen. Bisher lag der Zielbereich für das Immobilienportfolio bei 19 bis 20 Milliarden Franken. Die Obergrenze für die Leerstandsquote wird von 4,6 auf 4,4 Prozent gesenkt.

    Für den Geschäftsbereich Immobilienfonds (Swiss Prime Site Solutions) wird ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT von rund 30 Millionen Franken anvisiert. Bisher hatte die Latte bei 27 Millionen bis 28 Millionen Franken gelegen. Im Berichtshalbjahr hat Swiss Prime Site Solutions ein EBIT von 17,1 Millionen Franken realisiert.

    Insgesamt fiel das Betriebsergebnis der Gruppe im ersten Halbjahr 2022 mit 198,8 Millionen Franken um 15,4 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Swiss Prime Site führt dies auf im Jahresvergleich tiefere Verkaufserfolge zurück. Der Betriebsertrag legte aber um 2,5 Prozent auf 378,9 Millionen Franken zu.

  • Swiss Prime Site wählt vier Start-up-Ideen aus

    Swiss Prime Site wählt vier Start-up-Ideen aus

    Swiss Prime Site, börsenkotierte Immobiliengesellschaft mit Sitz in Zug, hat in ihrem Beschleunigerprogramm vier Start-ups identifiziert und gefördert, die bestehende Geschäftsmodelle der Branche neu denken: DuraMon aus Zürich, Novalytica mit Büros in Bern und Zürich sowie Proximi aus Helsinki und Spotr aus Den Haag.

    Die Teilnehmenden hatten für die Immobiliengesellschaft und ihre Tochterfirmen laut einer Medienmitteilung des Schlieremer Start-up-Förderers Venturelab, dessen Industriepartner Swiss Prime Site ist, relevante Use Cases zu entwickeln, die zu nachhaltigen Prozessen, verbesserter Effizienz und nachhaltigem Wachstum führen. Schliesslich wählte die Jury diese vier Start-ups aus, die sich vor dem Verwaltungsrat präsentieren konnten. Ziel ist eine nachhaltige Zusammenarbeit.

    DuraMon setzt auf sicherere, erschwinglichere und nachhaltige Bau- und Reparaturlösungen, die die Unterhaltskosten für Betoninfrastrukturen und die CO2-Emissionen verringern. Novalytica unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung klar definierter Datenstrategien, um geschäftsrelevante Erkenntnisse und Werkzeuge zu generieren.

    Die Plattform von Proximi kann jede Anwendung auf einen konkreten Ort beziehen und bietet Werkzeuge für Geofencing, stellt mobile Inhalte bereit, automatisiert Geräte im Internet der Dinge und integriert Schnittstellen von Drittanbietern. Das Start-up Spotr nutzt zahlreiche Bildquellen von Menschen bis zu Satelliten, um ganze Gebäudeportfolios in Minutenschnelle zu analysieren.

    „Der Swiss Prime Site Accelerator ist sehr gut konzipiert“, wird Yurena Seguí Femenias von DuraMon zitiert. Die Fachleute hätten die richtigen Fragen gestellt sowie „aufschlussreiche und massgeschneiderte Ratschläge“ gegeben.

  • Swiss Prime Site: Grösstes zertifiziertes Immobilienportfolio der Schweiz

    Swiss Prime Site: Grösstes zertifiziertes Immobilienportfolio der Schweiz

    75% der Flächen mit Nachhaltigkeitszertifikat
    Im Rahmen der umfassenden Initiativen zur nachhaltigen Geschäftsführung wird Swiss Prime Site noch im Geschäftsjahr 2022 den Grossteil des rund 180 Liegenschaften und Areale umfassenden schweizweiten Immobilienportfolios zertifizieren. Auf Basis einer eingehenden Analyse der verschiedenen Zertifizierungssysteme und einer Machbarkeitsstudie wurden in den vergangenen Monaten bereits über ein Dutzend Pilotzertifizierungen umgesetzt. Das Ziel ist es, bis Ende 2022 rund 75% der Flächen des Immobilienportfolios mit Zertifikaten zu hinterlegen. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Mit der Zertifizierung unserer Immobilien erhöhen wir die Transparenz und etablieren gleichzeitig einen Referenzrahmen. Zudem legen wir die Grundlage dafür, um langfristig einen ökologischen, ökonomischen und sozialen Mehrwert für alle Stakeholder zu schaffen. Darüber hinaus haben wir seit letztem Jahr unsere ambitionierten Klimaziele mit unserer Finanzierungsstrategie verknüpft. Jede Verbesserung der Nachhaltigkeit ermöglicht uns eine attraktivere Finanzierung.»

    Klimaneutrales Immobilienportfolio bis 2040
    Die gültige Umweltpolitik von Swiss Prime Site legt fest, dass alle Neu-/Umbau- sowie Repositionierungsprojekte mit einem national oder international anerkannten Nachhaltigkeitslabel zertifiziert werden müssen. Für Bestandsimmobilien wird auf BREEAM In-Use, ein international verbreitetes Zertifizierungssystem, gesetzt. Bei Entwicklungsprojekten liegt der Fokus auf der Zertifizierung entlang des Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS).
    «Über die Zertifizierung hinaus erstellen wir für jede zertifizierte Liegenschaft eine Potenzialanalyse, aus welcher Massnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeitsperformance resultieren. Dabei gehen unsere Ambitionen für einzelne Themen wie zum Beispiel die Vermeidung von Treibhausgasemissionen – in Erstellung und Betrieb – oder Kreislaufwirtschaft über die Erfüllung der Vorgaben hinaus», erklärt Martin Pfenninger, Head Group Sustainability die Ambitionen von Swiss Prime Site. Denn, die Ziele sind klar: Gestaltung von nachhaltigem Lebensraum und ein klimaneutrales Immobilienportfolio bis 2040.

  • Swiss Prime Site – Generalversammlung stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu

    Swiss Prime Site – Generalversammlung stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu

    Genehmigung des Jahresabschlusses 2021 sowie der Ausschüttung von CHF 3.35
    Der Jahresabschluss 2021 wurde von der Generalversammlung genehmigt. Weiter wurde die vom Verwaltungsrat beantragte Ausschüttung von CHF 3.35 pro berechtigte Namenaktie angenommen. Diese setzt sich zusammen aus einer ordentlichen Dividende aus dem Bilanzgewinn von CHF 1.675 brutto je Namenaktie (CHF 1.089 netto nach Abzug von 35% Verrechnungssteuer) und wird am 30. März 2022 erfolgen (Ex-Datum: 28. März 2022) sowie einer verrechnungssteuerfreien Ausschüttung aus Kapitalherabsetzung durch Nennwertreduktion in Höhe von CHF 1.675 je Namenaktie. Die entsprechende Auszahlung derselben wird voraussichtlich am 13. Juni 2022 erfolgen (geplantes Ex-Datum: 9. Juni 2022).

    Annahme der Vergütungen des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung
    Die Generalversammlung hat in einer konsultativen Abstimmung den Vergütungsbericht 2021 der Swiss Prime Site AG angenommen. Darüber hinaus hiessen die Aktionäre in zwei separaten bindenden Abstimmungen die Gesamtvergütung 2022 für die Mitglieder des Verwaltungsrats sowie für die Geschäftsleitung der Gruppe gut.

    Wahl von Brigitte Walter in den Verwaltungsrat und Bestätigung der Mitglieder des Verwaltungsrats
    Neu in den Verwaltungsrat von Swiss Prime Site wurde Brigitte Walter gewählt. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten für die Wiederwahl der Verwaltungsrätinnen Barbara A. Knoflach und Gabrielle Nater-Bass sowie der Verwaltungsräte Ton Büchner, Christopher M. Chambers, Mario F. Seris und Thomas Studhalter für eine weitere Amtsdauer bis zur Generalversammlung 2023. Ton Büchner wurde als Verwaltungsratspräsident wiedergewählt. Der Prüfungsausschuss setzt sich aus Thomas Studhalter (Präsident), Christopher M. Chambers sowie Brigitte Walter und der Nominations- und Vergütungsausschuss aus Gabrielle Nater-Bass (Präsidentin), Christopher M. Chambers sowie Barbara A. Knoflach zusammen. Den Anlageausschuss bilden Barbara A. Knoflach (Präsidentin), Mario F. Seris sowie Brigitte Walter. Der neue Sustainability-Ausschuss setzt sich zusammen aus Ton Büchner (Präsident) und Barbara A. Knoflach.

  • Moody’s stuft Swiss Prime Site als guten Schuldner ein

    Moody’s stuft Swiss Prime Site als guten Schuldner ein

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Ratingagentur Moody’s der Solothurner Immobiliengesellschaft die Note A3 mit stabilem Ausblick verliehen. SPS sieht damit eine starke Bonität und die eigene strategische Ausrichtung bestätigt. „Das Rating bringt die Überzeugung von Moody’s zum Ausdruck, dass die Swiss Prime Site-Gruppe als umfassende Real Estate Investment Plattform finanziell und strategisch solide aufgestellt ist“, wird Unternehmenschef René Zahnd in der Mitteilung zitiert. Zudem eröffne es der Immobiliengesellschaft „Möglichkeiten, neu bei Bedarf auch international Fremdkapital aufzunehmen“, ergänzt Finanzchef Marcel Kucher.

    Für das A3-Rating von Moody’s seien hauptsächlich „vier Kernelemente“ relevant gewesen, heisst es in der Mitteilung. Als erstes dieser Kernelemente wird dort das qualitativ sehr hochwertige, regional gut verteilte und über stabile Nutzungsarten diversifizierte Immobilienportfolio im Wert von 12,5 Milliarden Franken genannt. Darüber seien die Erweiterung des Geschäftsmodells auf Real Estate Management und die durch die neue Finanzierungsstruktur erlangte finanzielle Flexibilität positiv bewertet worden. Als viertes Kernelement führt die Mitteilung die guten wirtschaftlichen Bedingungen der Schweiz und deren stabilen Immobilienmarkt an.

  • Swiss Prime Site Immobilien geht Partnerschaft mit Superlab Suisse ein

    Swiss Prime Site Immobilien geht Partnerschaft mit Superlab Suisse ein

    Labor- und Forschungsflächenanbieterin bald mit Standorten in Basel und Schlieren
    Das Unternehmen Superlab Suisse, welches bereits einen Standort in Lausanne betreibt, stellt betriebsbereite und voll ausgestattete Forschungs- und Laborflächen zur Verfügung («Lab as a Service»). Zum Angebot zählen zudem Betriebsdienstleistungen sowie weitere wichtige Services. Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse planen ab 2022 Standorte in Basel und Schlieren mit über 10 000 m2 Gesamtfläche zu entwickeln. Der Stücki Park in Basel beherbergt heute bereits ein Laborgebäude und einen Technologiepark, in dem verschiedene Start-ups im Bereich Life Science zusammenkommen. Gleich nebenan soll in den kommenden 18 Monaten ein weiteres hochmodernes Gebäude mit Labor- und Forschungsflächen von Superlab Suisse entstehen. Der zweite Standort ist in Schlieren nahe der Stadt Zürich vorgesehen. Das Limmattal ist Sitz der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), der Universität Zürich (UZH) und Forschungszentren von zahlreichen nationalen und internationalen Pharmaunternehmen. Entsprechend stark sind Laborflächen nachgefragt. In Schlieren plant Swiss Prime Site Immobilien auf dem Areal JED ein modernes Neubauprojekt. Darin sollen in Zusammenarbeit mit Superlab Suisse auf zwei Stockwerken Forschungs- und Laborflächen für Start-ups, Spin-offs oder etablierte Unternehmen entstehen. «Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Swiss Prime Site für die beiden kommenden Standorte in Basel und Zürich, den beiden wichtigsten Life-Science- Clustern der Schweiz. Durch die direkte Nachbarschaft zum Wagi-Areal in Schlieren und dem Technologiepark in Basel können Unternehmen aus dem Bereich Life Science von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren», so Zhang Xi, CEO von Superlab.

    Flexibilisierung der Flächen schreitet mit grossen Schritten voran.
    Der Bedarf nach flexiblen Büro- und Gewerbeflächen steigt seit Jahren. Die Markttendenz zur Flexibilisierung der Mietflächen anderer Nutzungsarten nimmt ebenfalls stetig zu. Swiss Prime Site Immobilien hat dies durch die Entwicklungsprojekte YOND in Zürich und JED in Schlieren (Bestandesbauten) früh festgestellt und erfolgreich umgesetzt. Dazu Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien: «Zentrale Erfolgsfaktoren sind der moderne Ausbaustandard, die Flexibilität der Flächen sowie die Gewährleistung von Support und Services. Wie bei anderen Flächen, welche bereits eine Flexibilisierung erfahren haben, stehen auch im Bereich Life Science die Bedürfnisse unserer Kunden im Vordergrund.» Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse verfügen zusammen über das notwendige Know-how, um den Flächenbedarf im Bereich Labor- und Forschungsflächen zu gewährleisten. Während Superlab Suisse seine innovative Plattform zur Verfügung stellt, steuert Swiss Prime Site Immobilien das erforderliche
    Immobilienwissen und die dazugehörigen Entwicklungsressourcen bei. Dazu nochmals Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien: «Wir sind sehr zufrieden mit Superlab Suisse den perfekten Partner für die Flexibilisierung und Skalierung von Labor- und Forschungsflächen gefunden zu haben. Während Superlab Suisse die ‚Software‘ beisteuert, verfügen wir über die richtigen Marktkenntnisse im Bereich Immobilien, das Wissen um die Wünsche unserer Kunden
    und stellen somit die ‚Hardware‘ in dieser Partnerschaft.»

  • Swiss Prime Site Solutions schliesst Erstemission von Fonds ab

    Swiss Prime Site Solutions schliesst Erstemission von Fonds ab

    Am 1. November 2021 hatte die Zeichnungsfrist des Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial begonnen. Bei der am 10. Dezember 2021 abgeschlossenen Frist habe der Immobilienfonds insgesamt 144,2 Millionen Franken eingespielt, informiert Swiss Prime Site Solutions in einer Mitteilung. Sie verteilen sich auf insgesamt 1’441’705 Fondsanteile.

    Die Gruppengesellschaft von Swiss Prime Site nutzt das neue Eigenkapital für den Aufbau eines Immobilienportfolios. Der Emissionserlös sei bereits vollständig in den Kauf von Immobilien im Gesamtwert von 220 Millionen geflossen, heisst es in der Mitteilung. Der erste Immobilienfonds von Swiss Prime Site Solutions verfügt damit zum Start über 13 Liegenschaften. Der Fokus des Fonds liege auf „Gewerbeimmobilien an wirtschaftlich guten und etablierten Lagen“, erläutert Swiss Prime Site Solutions.

  • Swiss Prime Site kauft Akara-Gruppe

    Swiss Prime Site kauft Akara-Gruppe

    Swiss Prime Site kauft die in Zug ansässige Akara-Gruppe auf. Die Transaktion soll Mitte Januar rückwirkend auf den Jahresbeginn vollzogen werden, informiert die Solothurner Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung.

    Die Übernahme soll den Geschäftsbereich Immobilienfonds (Swiss Prime Site Solutions) von Swiss Prime Site stärken. Laut Mitteilung verwaltet Akara Immobilieninvestitionen in Gesamthöhe von rund 2,3 Milliarden Franken. Über den Kaufpreis haben die Partnerunternehmen Stillschweigen vereinbart.

    „Wir sind sehr erfreut, mit der Akara-Gruppe ein innovatives, dynamisches und gleichzeitig etabliertes Unternehmen akquirieren zu können“, wird René Zahnd, CEO Swiss Prime Site, in der Mitteilung zitiert. „Das Geschäftsmodell des Fondsanbieters sowie die Unternehmenskultur passen perfekt zu Swiss Prime Site Solutions.“

    Die Akara-Gruppe setzt sich aus der Akara Funds AG, der Akara Real Estate Management AG und der Akara Property Development AG zusammen. Sie sollen im Laufe des nächsten Jahres in Swiss Prime Site Solutions integriert werden. Das Portfolio von Real Estate Assets under Management inklusive der in Entwicklung befindlichen Projekte erreiche dadurch ein Volumen von über 6,5 Milliarden Franken, schreibt Swiss Prime Site. Die Immobiliengesellschaft rechnet damit, 2022 im Geschäftsbereich Immobilienfonds einen Beitrag zum Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 27 bis 28 Millionen Franken zu verbuchen.

  • Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Zukauf der gründergeführten und erfolgreichen Akara-Gruppe Swiss Prime Site stärkt das Geschäftsmodell im Segment Dienstleistungen mit der beabsichtigten Übernahme der gründergeführten Akara-Gruppe aus Zug. Die Akara Funds AG wurde 2016 von Karl Theiler und Jonathan van Gelder gegründet und zu einem durch die FINMA regulierten Fondsanbieter mit Fokus auf Wohn- und Kommerzimmobilien entwickelt.

    Zur Gruppe gehören ausserdem die Akara Real Estate Management AG, welche Immobiliendienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Realisation, Bewirtschaftung und Vermarktung erbringt, sowie die Akara Property Development AG, welche die Geschäftsführung für eine Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (KmGK) wahrnimmt. Die Gruppe beschäftigt insgesamt rund 50 spezialisierte Immobilienfachkräfte, welche allesamt übernommen werden. Die Real Estate Assets under Management betragen insgesamt rund CHF 2.3 Mrd. und setzen sich aus dem «Akara Diversity PK», einem Immobilienfonds für steuerbefreite Vorsorgeeinrichtungen, dem Private Equity Produkt «Akara Property Development 1 KmGK» für qualifizierte Anleger und einer Entwicklungspipeline (u.a. Akara Tower, Baden) von über CHF 240 Mio. zusammen. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Wir sind sehr erfreut, mit der Akara-Gruppe ein innovatives, dynamisches und gleichzeitig etabliertes Unternehmen akquirieren zu können. Das Geschäftsmodell
    des Fondsanbieters sowie die Unternehmenskultur passen perfekt zu Swiss Prime Site Solutions.»

    Karl Theiler, CEO Akara ergänzt: «Die künftige Zugehörigkeit zur Swiss Prime Site-Gruppe ermöglicht es uns, unsere Kräfte im Bereich Fonds zu bündeln und unsere Marktposition bedeutend auszubauen.» Zum Verkaufspreis haben die beiden Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition wird zu 35% aus Aktien von Swiss Prime Site und dem dafür vorgesehenen genehmigten Kapital finanziert. Der Rest des Transaktionsbetrages wird aus frei verfügbaren Mitteln entrichtet.

    Deutlicher Ausbau und Stärkung der gruppenübergreifenden Investment Plattform
    Das Closing der Transaktion wird voraussichtlich Mitte Januar 2022 rückwirkend auf den 1. Januar 2022 stattfinden. Es ist geplant, die Akara-Gruppe bzw. die jeweiligen Gesellschaften im Verlauf des Geschäftsjahres 2022 in die Swiss Prime Site Solutions zu integrieren und die beiden Fondsleitungen zu fusionieren. Durch die beabsichtigte Zusammenlegung wächst Swiss Prime Site Solutions zu einem der führenden Schweizer Real Estate Asset Manager mit Real Estate Assets und under Management (inkl. Entwicklungspipeline) von über CHF 6.5 Mrd. und einem erwarteten EBIT- Beitrag 2022 von CHF 27 bis 28 Mio. Mit der Akquisition kann Swiss Prime Site Solutions ihre Kundenbasis deutlich ausbauen und die bestehende Investment Plattform mit zusätzlichen Produkt- und Fondskategorien wie Real Estate Private Equity Investments erweitern. Um einen geordneten Übergang sicherzustellen, werden die beiden Unternehmensgründer bis Juli 2022 weiterhin im Unternehmen tätig sein. Darüber hinaus besteht die Option für eine weitere Zusammenarbeit auf Mandatsbasis. Anastasius Tschopp, CEO Swiss Prime Site Solutions, fasst zusammen: «Ich freue mich sehr, das Akara-Team bei uns zu begrüssen und zusammen mit Swiss Prime Site Solutions zu einem noch schlagfertigeren Real Estate Asset Manager zu formen. Die beiden Unternehmen ergänzen sich was Kunden, Mitarbeitende und Know-how angeht in geradezu idealer Weise.»

  • Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Oltner Immobiliengesellschaft im ersten Halbjahr 2021 Erträge in Gesamthöhe von 362,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Um den im Februar letzten Jahres abgeschlossenen Verkauf der Tochterfirma Tertianum bereinigt, entspricht dies einem Wachstum um 6,3 Prozent, erläutert Swiss Prime Site. Zum „erfreulichen Wachstum“ hätten alle Geschäftsbereiche der Immobiliengesellschaft beigetragen.

    Im Kernsegment Immobilien habe die Pandemie zu einem Minderertrag von 5,5 Millionen Franken geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die um Tertianum-Effekte bereinigten Mieterlöse konnten hingegen um 2,2 Prozent auf 213,4 Millionen Franken gesteigert werden. Der Ertrag in der Anlageverwaltung für Dritte legte um 56 Prozent auf 7,5 Millionen Franken zu.

    Als Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen wies Swiss Prime Site im Berichtshalbjahr 355,6 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung von Neubewertungen und der Tertianum-Effekte sei das Ergebnis um 36,6 Prozent auf 211,0 Millionen Franken gestiegen, schreibt das Unternehmen. Die EBIT-Marge legte im Jahresvergleich von 45,3 Prozent auf 58,2 Prozent zu. Als Reingewinn wurden 257,1 Millionen Franken verbucht, gegenüber 269,7 Millionen Franken im ersten Semester 2020. Ohne den Verkaufserlös für Tertianum hätte der Gewinn im Vorjahressemester allerdings nur 64,4 Millionen Franken betragen.

    Für das gesamte laufende Jahr geht Swiss Prime Site von einem Anstieg des Mietertrags und der Erträge im Bereich Dienstleistungen aus. Bei den Dienstleistungen strebt das Unternehmen zudem eine Verbesserung der Margen an.

  • Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobilensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an, erläutert Madaster in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat die Madaster Services Schweiz  AG in der Allco AG eine neue Mitstreiterin gewonnen. Gemeinsam wollen Madaster und Allco Unternehmen den Zugang zu Gebäudepässen erleichtern und deren Anwendung fördern.

    „Als Totalunternehmer für komplexe Bau-, Umbau und Renovationsprojekte haben wir eine grosse Verantwortung“, wird Allco-Geschäftsführer Urs Meier in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist klar, dass Madaster ein wichtiger Bestandteil einer systematischen und stets transparenten Nachhaltigkeitsplanung über den Lebenszyklus eines Gebäudes ist.“ Das Unternehmen setzt das Tool Madaster unter anderem bei der Sanierung einer Liegenschaft in Zürich für Swiss Prime Site ein.

    In Gebäudepässen werden Daten über die in einem Gebäude verwendeten Materialien festgehalten. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Das Fachwissen von Allco soll Madaster helfen, „Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden“ nutzbar zu machen, erläutert Marloes Fischer in der Mitteilung. „So geht zirkuläres Bauen“, meint die Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz.

  • JED gewinnt Designpreis

    JED gewinnt Designpreis

    Die Immobilienentwicklung JED in Schlieren konnte bei einem internationalen Architekturwettbewerb überzeugen. Sie hat den Silver Award bei der A’​ Design Award and Comeptition erhalten. Im Rahmen des weltweiten Wettbewerbs wurden 2094 Gewinner aus 108 Ländern und in 104 Designdisziplinen gekürt.

    JED wurde für seine Innenarchitektur geehrt, wie aus einer Mitteilung des Immobilienentwicklers Swiss Prime Site bei LinkedIn hervorgeht. Hinter dem Design steht neben Swiss Prime Site auch das Zürcher Architekturbüro Evolution Design.

    JED ist auf dem ehemaligen Druckzentrum der „Neuen Zürcher Zeitung“ in Schlieren entstanden. Die Entwicklung bietet Raum für Arbeitsplätze und Veranstaltungen. JED sieht sich selbst als ein „Zentrum für Wissenstransfer, Innovation und Unternehmertum“.

    „Das Projekt zeigt, wie Industrieräumlichkeiten in attraktive Destinationen transformiert werden können, welche die lokalen (Wirtschafts-)Aktivitäten revitalisieren und eine Plattform für Unternehmertum schaffen”, heisst es seitens der Jury der A’​ Design Award and Competition. Das architektonische Konzept hebe die Besonderheiten der einzelnen Hallen hervor und verleihe der ursprünglichen Bausubstanz ein zeitgemässes Profil. Ausserdem seien die Räume so gestaltet, dass sie Wissenstransfer, Kreativität und Innovation ermöglichen, lobt die Jury.

    Das Ziel der A’​ Design Award and Competition ist es, besondere Architekturprojekte aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Damit sollen neue Projekte inspiriert werden.

  • FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    Die FenX AG hat sich im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde 2,7 Millionen Franken gesichert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.  Zu den Investoren gehören unter anderem die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site, die Zürcher Kantonalbank sowie das auf simulationsbasierte Planungen spezialisierte Unternehmen CADFEM International.

    FenX AG hat eine patentierte Technologie entwickelt, mit der Industrieabfälle durch ein kostengünstiges Schaumverfahren bei Raumtemperatur in Dämmplatten verwandelt werden können. Die so hergestellten Dämmplatten weisen laut der Mitteilung gute Isolationseigenschaften und eine hohe mechanische Festigkeit auf. Sie sind nicht brennbar und verursachen fast keinen CO2-Ausstoss.

    Mit den frischen Mitteln will FenX einerseits weiter in die Forschung und Entwicklung investieren. Andererseits will das Unternehmen seine erste Produktionsanlage aufbauen und den Markteintritt vorbereiten. Das langfristige Ziel von FenX ist es, weltweit wiederverwertbare Baumaterialien herzustellen. Die Produktion soll dabei dezentral aus lokal verfügbaren Ressourcen erfolgen.

    FenX wurde 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliedert. Hinter dem Unternehmen stehen Forschende aus dem Labor für komplexe Materialien der ETH.

  • JED bekommt Neon und Ikonen

    JED bekommt Neon und Ikonen

    Das JED in Schlieren soll um Kunst am Bau ergänzt werden, informiert ein entsprechender Bericht auf dem Internetauftritt des Zentrums in Schlieren. Kunst am Bau sei identitäts- und sinnstiftend und weise den Weg, heisst es dort eingangs. Für die Realisierung der Kunstwerke im JED hat die Eigentümerin Swiss Prime Site die Künstler Roland Ammann und Gregory Gilbert-Lodge verpflichtet.

    Glasbläser Roland Amman kommt vom Neonhaus Ammann und hat sich nach der Umstellung der Lichtwerkbranche von Neon auf LED der Kreation dreidimensionaler Kunstwerke aus Neon gewidmet. Für das JED wird er drei übergrosse Buchstaben, ein J, ein E und ein D erschaffen. Das erste Kunstwerk hat Amman bereits an der Decke der Barista Bar Jake installiert. Das auf den ersten Blick wie ein fragiles leuchtendes Knäuel wirkende Objekt entpuppe sich bei genauerem Hinsehen als ein J, heisst es im Bericht. „Ich mag es, wenn meine Kunst mehrere Ebenen hat und das Verborgene erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennbar wird“, wird Künstler Ammann dort zitiert.

    An der Wand der Barista Bar können Besuchende auch bereits das erste Kunstwerk von Gregory Gilbert-Lodge im JED betrachten. Der unabhängige Illustrator hat die Bar mit einem in Grün gehaltenen übergrossen Porträt ihres Namensgebers Jake versehen. Jake soll das Gebäude J repräsentieren und der Bar „ein Antlitz“ geben, heisst es im Bericht.

    Für die Gebäude E und D hat Gilbert-Lodge Porträts von Eve und Didi entworfen. „Die fiktiven Figuren im JED sollen als Ikonen wirken“, erläutert der Künstler im Bericht. Die von ihnen verkörperten Werte und Vorstellungen, „gar ein Lebensgefühl“, würden die Ikonen den einzelnen Gebäuden mitgeben, meint Gilbert-Lodge.

  • Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Solothurner Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Erträge in Gesamthöhe von 792,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 1,26 Milliarden Franken verbucht worden. Swiss Prime Site führt den Rückgang vor allem auf den im Februar 2020 abgeschlossenen Verkauf der Tochter Tertianum zurück.

    Der Gewinn aus der Veräusserung hatte sich gleichzeitig in einem kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) niedergeschlagen. Hier wurden im Berichtsjahr 762,3 Millionen Franken verbucht, gegenüber 628,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Reingewinn legte im Jahresvergleich von 608,5 Millionen auf 610,4 Millionen Franken zu. Ohne Berücksichtigung von Neubewertungen und latenten Steuern habe der Gewinn von 315,7 Millionen auf 476,6 Millionen gesteigert werden können, schreibt Swiss Prime Site.

    Im Kerngeschäft Immobilien wurden 2020 insgesamt 431,0 Millionen Franken Erträge aus Vermietung erwirtschaftet, das sind 1,4 Prozent weniger als 2019. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich von 572,9 Millionen auf 555,0 Millionen Franken zurück. Der Wert des Immobilienportfolios legte gleichzeitig um 4,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken zu. Bis 2040 will Swiss Prime Site sein Immobilienportfolio klimaneutral gestaltet haben, erläutert die Immobiliengesellschaft in der Mitteilung.

    In derselben Mitteilung gibt das Unternehmen einen Wechsel in der Gruppenleitung bekannt. Finanzchef Markus Meier habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, Swiss Prime Site zu verlassen, schreibt die Immobiliengesellschaft. Seine Nachfolge soll per Anfang Juli Marcel Kucher antreten, der derzeit noch für die Peach Property Gruppe als CFO agiert. „Mit seinem breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Kapitalmarkt und Digitalisierung“ werde Kucher „das Führungsteam unserer Gruppe optimal ergänzen und weiter stärken“, wird Verwaltungsratsmitglied Barbara Frei-Spreiter in der Mitteilung zitiert.

  • Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Rund um den Bahnhof Lancy-Pont-Rouge soll ein neues urbanes Zentrum entstehen. Hier habe Implenia bereits drei Gebäude als Totalunternehmer für Swiss Prime Site errichtet, informiert das Bau- und Immobilienunternehmen aus Dietlikon in einer Mitteilung. Nun soll Implenia ein weiteres Gebäude für die Solothurner Immobiliengesellschaft realisieren. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 132 Millionen Franken.

    Konkret hat Implenia den Auftrag für die Überbauung Alto Pont-Rouge erhalten. Sie ist als 15-stöckiges Gebäude zuzüglich dreier Tiefgaragenebenen mit einer Nutzfläche von insgesamt 35’000 Quadratmetern angelegt. Die Flächen sind hauptsächlich für Büros vorgesehen, kleinere Flächen sollen als Lebensmittelläden und Restaurants genutzt werden. Kern des Gebäudekomplexes bildet ein zentrales Atrium mit Glasfassaden.

    Die Überbauung werde „höchste Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen und mindestens nach SNBS Gold zertifiziert sein“, erläutert Implenia in der Mitteilung. Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen November vorgesehen, im Juni 2023 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Für Jens Vollmar, Head Division Buildings, ist der neue Auftrag „auf Basis einer langjährigen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Swiss Prime Site und Implenia zustande gekommen“.