Schlagwort: Swiss Real Estate Offer Index

  • Preise für Wohnen entwickeln sich unterschiedlich

    Preise für Wohnen entwickeln sich unterschiedlich

    Wer eine Eigentumswohnung erwerben wollte, musste im Juli etwas mehr ausgeben als im Vormonat. Konkret zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 0,6 Prozent an, informiert die SMG Swiss Marketplace Group (SMG) in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    Die Preise für Einfamilienhäuser fielen im Juli hingegen um durchschnittliche 1,1 Prozent geringer als im Juni aus. Damit liege das Preisniveau in etwa auf dem Stand von Ende 2023, heisst es in der Mitteilung. «Für viele potenzielle Käufer:innen ist ein Einfamilienhaus ungeachtet des neuerlichen Rückgangs nach wie vor nur noch schwer tragbar», wird Martin Waeber dort zitiert. Der Erwerb einer Eigentumswohnung mit geringerer Wohnfläche stelle für viele daher die einzige Alternative dar, so der Managing Director Real Estate bei SMG. Dies führt Waeber zufolge zu einer Verschiebung der Nachfrage mit Auswirkungen auf die Preise der beiden Wohneigentumsarten.

    Bei den Angebotsmieten haben die Immobilienfachleute von SMG im Juli einen schweizweiten Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber Juni beobachtet. Er fiel mit 3,7 Prozent am stärksten im Tessin aus. Es folgen die Zentralschweiz und die Grossregion Zürich mit Rückgängen von jeweils 3,2 Prozent. Den geringsten Rückgang zeigten die Angebotsmieten mit durchschnittlich 0,5 Prozent in der Nordwestschweiz.

  • Zinswende bremst Anstieg der Immobilienpreise vorerst nicht

    Zinswende bremst Anstieg der Immobilienpreise vorerst nicht

    Kommt die Preisrallye bei Immobilien in der Schweiz mit den steigenden Zinsen zum Erliegen? Im Juni gab es zumindest auf Anbieterseite keine Anzeichen für eine Kehrtwende. Im Gegenteil: Verkäufer von Eigentumswohnungen erhöhten ihre Preiserwartungen binnen Monatsfrist nochmals um satte 1,1 Prozent. Auch für Einfamilienhäuser verlangten die Anbieter im Juni höhere Preise. Der Aufschlag liegt mit 0,3 Prozent jedoch etwas tiefer, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird. 
    Abzuwarten bleibt, ob die Zahlungsbereitschaft den steigenden Preisevorstellungen weiterhin folgt. Dies scheint nicht ausgeschlossen, denn die Kosten von Hypotheken sind bei weitem nicht das einzige Kriterium beim Kauf von Wohneigentum. Zudem sind Geldmarkt-Hypotheken im Unterschied zu Fix-Hypotheken nach wie vor zu höchst attraktiven Konditionen zu haben. Da angehende Käufer aufgrund der geltenden Tragbarkeitsregeln bereits heute darlegen müssen, dass sie auch einen Hypothekarzins von rund 5 Prozent verkraften könnten, ist nicht von einem Zusammenbruch der Nachfrage auszugehen. 
     
    Unveränderte Mieten im Juni 
    Die in Inseraten angebotenen Mietpreise haben sich im Juni mit 0,1 Prozent kaum bewegt. Die Angebotsmieten werden denn auch vor allem durch die unmittelbare Wohnraumnachfrage beeinflusst. Dies im Gegensatz zu bestehenden Mietverhältnissen: In solchen könnte es aufgrund der mietrechtlichen Kopplung an den Referenzzinssatz und der allgemeinen Teuerung zu Erhöhungen kommen. «Weit stärker als die steigenden Zinsen dürften sich bei Angebots- oder Bestandsmieten die hohen Energiepreise auswirken. Diese werden nicht zuletzt bei Altbauliegenschaften zu einer empfindlichen Erhöhung der Nebenkosten führen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

  • Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Mieter mit Umzugswunsch müssen sich bei der Wohnungssuche auf höhere Mietpreise gefasst machen. Nach mehreren Monaten mit praktisch unveränderten Werten haben Vermieter im Mai ihre Preiserwartungen um durchschnittlich 0,7 Prozent angehoben. Die Korrektur ist damit fast so hoch wie die Veränderung, die über die letzten zwölf Monate registriert wurde (0,9 Prozent). Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird. 

    Die Mietentwicklung verläuft aber je nach Region unterschiedlich. Mit einem deutlichen Anstieg der Angebotsmieten konfrontiert sind Wohnungssuchende in der Grossregion Zürich (1,8 Prozent) und in der Zentralschweiz (1,2 Prozent). Geringer sind die Aufschläge in der Genferseeregion (0,5 Prozent) und in der Nordwestschweiz (0,4 Prozent), während im Mittelland (0,1 Prozent) und in der Ostschweiz (0,1 Prozent) praktisch keine Veränderungen festzustellen sind. Gesunken sind die Mieten hingegen im Tessin (−0,8 Prozent). 

    Wohneigentum: Kein Ende des Booms 
    Der Immobilienmarkt ist derzeit vor allem wegen der hohen Preise für Wohneigentum im Fokus. Vor dem Hintergrund steigender Hypothekarzinsen gehen viele Beobachter von einer baldigen Abkühlung aus. Noch befinden sich die Angebotspreise aber im Steigflug, wie die Analyse der Inserate im Mai ergibt.  

    «Für Einfamilienhäuser wurden 1,0 Prozent höhere Werte verlangt als im Vormonat, beim Stockwerkeigentum liegt das Preiswachstum bei 0,2 Prozent. Der zinsbedingte Anstieg der Finanzierungskosten scheint den Kaufinteressenten bisher also nicht viel auszumachen. Zumindest gehen die Verkäufer noch immer von einer steigenden Zahlungsbereitschaft aus», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

    Stand 31. Mai 2022 
    Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.  
    www.immoscout24.ch/immobilienindex 
    www.iazi.ch/angebotsindizes 

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Die Preise für Wohneigentum sind im April weiter gestiegen, informiert der zur Zürcher SMG Swiss Marketplace Group gehörende Freiburger Immobilienmarktplatz ImmoScout24 in einer Mitteilung. Dem von der Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobenen aktuellen Swiss Real Estate Offer Index zufolge zogen die Preise für Einfamilienhäuser im April im Vergleich zum März um 0,6 Prozent an. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 8,3 Prozent gemessen.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im April im Monatsvergleich mit 1,4 Prozent noch stärker zu. Gegenüber dem April 2021 haben die Analysten des Index einen Preisanstieg um 8,1 Prozent beobachtet.
    Die Mieten blieben im April hingegen schweizweit sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich fast unverändert. Ein leichter Rückgang bei den Angebotsmieten in der Grossregion Zürich glich dabei Anstiege in der Ostschweiz, der Nordwestschweiz und im Tessin aus.

    Für die Zukunft gehen die Analysten von einer Abschwächung der Preisdynamik für Wohneigentum aus. „De facto steigen seit einigen Monaten die Hypothekarzinsen, was die Finanzierung von Immobilien verteuert“, erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung. „Je stärker diese Kosten steigen, desto wahrscheinlicher wird eine Beruhigung der Preisentwicklung.“ In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Preise für Wohneigentum ziehen weiter an

    Preise für Wohneigentum ziehen weiter an

    Die Preise für Wohneigentum sind im März weiter gestiegen, informiert der zur Zürcher SMG Swiss Marketplace Group gehörende Freiburger Immobilienmarktplatz ImmoScout24 in einer Mitteilung. Dem von der Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobenen aktuellen Swiss Real Estate Offer Index zufolge zogen die Preise für Einfamilienhäuser im März im Vergleich zum Februar um 0,5 Prozent an. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 6,6 Prozent gemessen.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im März im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu. Gegenüber dem März 2021 haben die Analysten des Index einen Preisanstieg um 8,0 Prozent beobachtet.

    Die Mieten blieben im März hingegen schweizweit sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich konstant. Leichte Rückgänge bei den Angebotsmieten in den Regionen Zentralschweiz, Grossregion Zürich und Nordwestschweiz glichen dabei Anstiege im Mittelland und im Tessin aus.

    „Obwohl sich im Immobilienmarkt noch keine direkten Auswirkungen des Kriegs zeigen, dürfte dieser die Wohnkosten indirekt durch die Energiepreise beeinflussen“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. „Sollten sich Öl und Gas dauerhaft auf einem hohen Preisniveau bewegen, könnte dies zu einem empfindlichen Anstieg der Nebenkosten führen.“ In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Wohnungsmieten und -preise ziehen aufs Jahresende hin an

    Wohnungsmieten und -preise ziehen aufs Jahresende hin an

    Wohnungssuchenden wehte im November eine steife Brise entgegen. Mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent haben die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten schweizweit deutlich zugelegt. Relativiert wird dieser Ausschlag jedoch durch einen Blick auf die längerfristige Entwicklung: Über die letzten zwölf Monate ist die Veränderung mit 1,0 Prozent deutlich gemässigter. Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Treiber des Mietanstiegs im November sind die Grossregion Zürich und das Mittelland mit einem Zuwachs von jeweils 0,6 Prozent. Aufgrund ihrer Marktgrösse prägen diese den schweizweiten Mietindex überproportional. Gestiegen sind die Mietpreise auch in der Zentralschweiz (0,6 Prozent) und in der Ostschweiz (0,4 Prozent). Faktisch keine Veränderungen sind in der Nordwestschweiz (0,2 Prozent) und in der Genferseeregion (0,0 Prozent) zu beobachten, während die Mieten im Tessin gesunken sind (−0,4 Prozent).

    Teurere Eigentumswohnungen, stabile Hauspreise
    Wer eine Eigentumswohnung erwerben möchte, sah sich im November mit 0,6 Prozent höheren Preisen konfrontiert als im Vormonat. Damit liegt der Quadratmeterpreis im landesweiten Durchschnitt aktuell bei rund 8030 Franken. Für eine typische Wohnung mit 110 m² Wohnfläche werden somit 880‘000 Franken verlangt. Kaum verändert haben sich im November die Angebotspreise für Einfamilienhäuser (0,1 Prozent), was einem Quadratmeterpreis von rund 7130 Franken entspricht. Ein typisches Haus mit 160 m² Wohnfläche wird für 1‘140‘000 Franken ausgeschrieben.

    «Die neuerliche Corona-Welle dürfte den Trend steigender Immobilienpreise vorläufig stützen, da im fragilen Wirtschaftsumfeld kaum Zinserhöhungen seitens der Notenbanken zu erwarten sind. Die Dauer dieser Politik hängt jedoch stark von der weiteren Entwicklung der Konsumentenpreise ab, die jüngst deutlich gestiegen sind», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.

  • Mieten bleiben stabil

    Mieten bleiben stabil

    Die Mieten für in Inseraten ausgeschriebene Wohnungen sind im September gegenüber dem Vormonat um geringfügige 0,2 Prozent gefallen, erläutert ImmoScout24 in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von der Immobilienplattform und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den aktuellen Erhebungen zufolge blieben die Mietpreise im September im Jahresvergleich unverändert.

    Innerhalb der Regionen haben die Analysten allerdings unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. So legten die Mieten in der Zentralschweiz und in der Ostschweiz gegenüber dem August um 0,5 beziehungsweise 1,2 Prozent zu. In der Grossregion Zürich fielen die Mietpreise im September hingegen um 0,6 Prozent geringer als im Vormonat aus. In der Genferseeregion, im Mittelland, in der Nordwestschweiz und im Tessin seien die Mieten mit Steigerungen zwischen 0,2 und 0,3 Prozent hingegen „praktisch konstant“ geblieben, schreibt die Analysten.

    Sie gehen jedoch davon aus, dass dieser Zustand nicht lange anhalten wird. „Während sich die Angebotsmieten aktuell kaum bewegen, könnte es längerfristig durchaus wieder zu Erhöhungen kommen“, erläutert Martin Waeber, COO von Scout24, in der Mitteilung. „Grund dafür ist ein Rückgang der Wohnbautätigkeit und damit eine deutliche Verminderung des Angebots.“ In der Mitteilung weisen die Analysten zudem auf einen deutlichen Rückgang der leerstehenden Mietwohnungen im Jahresvergleich hin.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    Die Preise für Eigentumswohnungen sind im August gegenüber dem Vormonat in der Schweiz um 1,8 Prozent gestiegen. Nur um 0,1 Prozent gestiegen sind die Preise für Einfamilienhäuser. Dies zeigt der aktuelle Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Der Markt für Stockwerkeigentum wird laut der Mitteilung immer teurer. Pro Quadratmeter wurden per Ende August 7916 Franken verlangt, 1,8 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Eine typische Wohnung mit 100 Quadratmetern werde im Schweizer Mittel zu rund 790‘000 Franken ausgeschrieben. Das sei ein neuer Rekord.

    Die Preise für Einfamilienhäuser sind zwar im August nur um 0,1 Prozent gestiegen, befinden sich aber laut ImmoScout24 in „in schwindelerregender Höhe“. Der Quadratmeterpreis liege bei 7048 Franken. Für ein typisches Schweizer Einfamilienhaus mit rund 160 Quadratmetern Wohnfläche belaufe sich der mittlere Angebotspreis auf über 1,1 Millionen Franken. Die Preise können in besseren Lagen deutlich höher liegen.

    Das Angebot sei knapp, der Markt sei ausgetrocknet. Verkäufer warteten angesichts der steigenden Preise ab, wird Martin Waeber, COO von Scout24 zitiert. „Nur eine starke Zunahme der Bautätigkeit oder ein Rückgang der Nachfrage, etwa aufgrund steigender Hypothekarzinsen, könnte den Preisdruck auf dem Wohneigentumsmarkt reduzieren“, so Waeber weiter. Beides sei aber derzeit nicht absehbar.

    Bei Mietwohnungen sind die Angebotspreise im August laut dem Index im Durchschnitt um 0,5 Prozent gesunken, bei deutlichen regionalen Unterschieden. 

  • Wohnen wird teurer

    Wohnen wird teurer

    „„Mieten und Kaufen in der Schweiz wird teurer“, überschreibt ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den Erhebungen zufolge sind die Preise für Mieten und Wohnimmobilien in der ersten Hälfte 2021 im schweizweiten Durchschnitt angestiegen.

    Die Preise für Wohneigentum seien dabei seit Monaten nur gestiegen, erläutert ImmoScout24 in der Mitteilung weiter. Seit Jahresanfang zogen die Preise für Einfamilienhäuser um insgesamt 3,8 Prozent an, allein im Juni war ein Preisaufschlag von 1,4 Prozent gegenüber Mai beobachtet worden. Die entsprechenden Werte für Eigentumswohnungen lagen bei 4,7 beziehungsweise 1,0 Prozent.

    Bei den Mieten haben die Analysten des Index in den vergangenen Monaten ein Auf und Ab beobachtet. Über das erste Halbjahr insgesamt ergab sich ein Anstieg von 0,7 Prozent. Im Juni wurde ein durchschnittlicher Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber Mai registriert.

    Das Mieten sei dabei nicht überall teurer geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Konkret werden dort im Monatsvergleich zwischen 3,0 und 0,1 Prozent gesunkene Mieten im Tessin, im Mittelland, in der Genferseeregion und in der Nordwestschweiz genannt.

    „Die rekordverdächtige Preissteigerung im Markt für Wohneigentum“ trage dazu bei, dass sich viele die Frage nach Mieten oder Kaufen gar nicht erst stellten, wird Martin Waeber in der Mitteilung zitiert. „Wer nicht unbedingt im Zentrum mieten will“, könne aber „in einigen Regionen durchaus noch ein Schnäppchen ergattern“, meint der Finanzchef  der Scout24-Gruppe.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Mietpreise sinken im März leicht

    Mietpreise sinken im März leicht

    Die Preise für Mieten sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Diese kurzfristige Entwicklung spiegelt sich aber nur in den landesweiten Durchschnittswerten wider. In den teuersten und bevölkerungsreichsten Regionen sind die Mietpreise im März gestiegen, zeigen neueste Daten des Swiss Real Estate Offer Index. Auch in der langfristigen Betrachtung haben die Preise durchschnittlich angezogen.

    So mussten Mieter in der Genferseeregion im März 0,2 Prozent mehr bezahlen, in der Grossregion Zürich sogar 0,9 Prozent. Auch in der Nordwestschweiz stiegen die Mietpreise laut Medienmitteilung um 0,3 Prozent, in der Ostschweiz um 0,2 Prozent und im Tessin um 1,9 Prozent. In der Zentralschweiz fielen die Mietpreise dagegen um 1,2 Prozent. Aufs gesamte Jahr betrachtet stiegen die Mietpreise im Landesdurchschnitt um 0,6 Prozent.

    Beim Wohneigentum haben sich die Preise ebenfalls unterschiedlich entwickelt, je nach Wohnart. Während Interessenten von Eigentumswohnungen im März von durchschnittlich 0,4 Prozent niedrigeren Preisen profitierten, mussten Käufer von Einfamilienhäusern 1 Prozent drauflegen.

    In den vergangenen zwölf Monaten zogen die Preise bei Eigenheimen sogar um rekordverdächtige 7,2 Prozent an. Kostete der Quadratmeter im März 2020 noch 6398 Franken, so waren es im März dieses Jahres schon 6857 Franken.

    Bei Stockwerkeigentum fiel das Plus mit 3 Prozent etwas moderater aus. Hier stieg der Quadratmeterpreis von 7366 Franken im März 2020 auf 7587 Franken im März 2021.

    Die Daten des Swiss Real Estate Offer Index werden in Echtzeit auf der Grundlage von Inseraten auf der Immobilienplattform ImmoScout24 und in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erstellt.