Schlagwort: swisslife

  • The Circle zieht erste Jahresbilanz

    The Circle zieht erste Jahresbilanz

    Seit der Eröffnung am 5. November 2020 seien eine Reihe neuer Mieter im The Circle eingezogen, schreibt die Flughafen Zürich AG in einer Mitteilung. Sie hat das Quartier am Flughafen Zürich gemeinsam mit Swiss Life realisiert. Ein Jahr nach Eröffnung zeige sich die Miteigentümergesellschaft „weitgehend zufrieden“ mit der Entwicklung des Quartiers, schreibt das Unternehmen.

    „Es ist eine grosse Freude zu sehen, wie der Circle immer belebter wird“, wird Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge sind mittlerweile 85 Prozent der Flächen „mit einem spannenden Branchenmix namhafter Unternehmen aus der Technologie-, Pharma-, Finanz- und Beratungsbranche“ belegt. Die Gassen des Quartiers werden zudem von Restaurants, Ausstellungsräumen, dem Hyatt Regency Zurich Airport The Circle Hotel, dem Coworking-Space Spaces und der Dependance des Universitätsspitals Zürich belebt. Ende Jahr soll auch die Kindertagesstätte im Circle eingeweiht werden. „Uns ist bewusst, es ist noch nicht alles perfekt, doch wir sind auf gutem Weg und arbeiten täglich daran“, meint Feldmann.

    Im September 2021 wurde im Circle zudem das erste Quartierfest gefeiert. Am 25 November steht nun der Auftakt des neuen Winterfestivals Zauberpark  an. Über 18 Tage hinweg sind hier täglich Live-Open-Air-Konzerte und Kinder-Shows geplant. Am 15. Dezember schliesslich soll mit dem Hyatt Place Zurich Airport The Circle das zweite Hyatt Hotel seine Türen öffnen.

  • Freie Kapazitäten werden zu Coworking-Plätzen

    Freie Kapazitäten werden zu Coworking-Plätzen

    Von Zürich aus werden innovative Ideen für flexibles Arbeiten in der Schweiz ausgerollt. Ein Beispiel ist das Zürcher Start-up open2work, das in der vierten Ausführung der digitalen Veranstaltungsreihe „Zürcher Wirtschaft sichtbar machen“ der Zürcher Handelskammer (ZHK) vorgestellt wurde. Als Referent skizzierte open2work-CEO Lionel Ebener künftige Szenarien für flexibles Arbeiten und die eigene Plattformlösung. Nach Gesprächen mit vielen Unternehmen sieht er grosses Interesse an zwei parallelen Strategien: Arbeit im Büro des Arbeitgebenden und Remote-Work zuhause oder an Coworking-Orten. Büros würden dabei mehr und mehr zu Orten der Interaktion und Innovation.

    Mit open2work haben Ebener und sein Mitgründer Alexandre Roque eine Plattform geschaffen, die schnell und unkompliziert Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, ohne dass eine eigene Büro-Infrastruktur aufgebaut werden muss. Hierüber können Coworker bei Unternehmen mit Raumkapazitäten kurzfristig einen Arbeitsplatz oder einen Konferenzraum mieten. Seit der Gründung Anfang 2020 wurden über 25 Unternehmen in der ganzen Schweiz als Partner gewonnen, die auf der Plattform Raum anbieten. Ebener betont: „Die Unternehmen müssen nur Zugang gewähren – der komplette Buchungs- und Zahlungsprozess läuft über open2work.“ Deshalb vergleicht Ebener seine Plattform auch mit derjenigen von Airbnb. Ein grosser Vorteil sei unter anderem, dass rasch neue Raumkapazitäten hinzugewonnen werden könnten, insofern Bedarf besteht. Ein Rahmenvertrag mit dem Reiseunternehmen Kuoni wurde bereits abgeschlossen. Mit anderen grossen Unternehmen wie dem Versicherungskonzern Swiss Life, die viele Standorte in der Schweiz besitzen, ist open2work im Gespräch.

    Als Zielgruppen sieht Ebener nicht nur Einzelpersonen wie Selbstständige, sondern auch ganze Unternehmen. „Etwa Start-ups haben teilweise einen fixen Standort ganz aufgegeben, arbeiten remote und treffen sich regelmässig in Gemeinschaftsbüros“, so Ebener. Zudem interessierten sich Grossunternehmen etwa für Paketlösungen, um Mitarbeitenden Flexibilität zu ermöglichen. Und in vielen Fällen ergeben sich laut Ebener auch Partnerschaften in der neuen Bürogemeinschaft, es entwickelten sich Beziehungen. Bis dato griffen 80 Prozent der Nutzenden nach einem Test wieder auf open2work zurück.

    Die digitale Veranstaltungsreihe „Zürcher Wirtschaft sichtbar machen“ wurde von der Zürcher Handelskammer (ZHK) lanciert. Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten dabei die Möglichkeit, während einer Dreiviertelstunde ihre Firma vorzustellen. Die Nachrichtenagentur Café Europe ist Medienpartnerin der Reihe. Café Europe gibt auch die Nachrichtenplattform punkt4 heraus, auf der die digitale Stimme der Wirtschaft basiert.

  • Swiss Life übernimmt Glattzentrum

    Swiss Life übernimmt Glattzentrum

    Im Rahmen der Konzentration auf die Kernbereiche des Unternehmens gibt die Migros die Bewirtschaftung von Immobilien auf. Dabei hat der Genossenschaftsbund nun sein Einkaufzentrum Glatt in Wallisellen an Swiss Life verkauft. Die Käuferin werde das Glattzentrum „im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Asset Management für Drittkunden“ übernehmen, erläutert Migros in einer entsprechenden Mitteilung. Ihr zufolge haben die Partner Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart.

    Swiss Life übernimmt das Einkaufszentrum bei unveränderten Mietverträgen und will es langfristig weiterentwickeln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das Glattzentrum gehöre „in der Schweiz zu den Vorreitern, was die Kombination aus Einkauf, Erlebnis und Treffpunkt betrifft“, wird Stefan Mächler, Anlagechef von Swiss Life, dort zitiert. „Diese Marktposition wollen wir auch in Zukunft stärken und wir sind überzeugt, dass das Glattzentrum mittel- bis langfristig ein sehr attraktives Investitionsobjekt ist.“ Die im Glattzentrum angesiedelten Geschäfte der Migros sollen unverändert und mit langfristigen Mietverträgen weitergeführt werden.