Schlagwort: Swissnex

  • Gioia Deucher leitet den InnHub La Punt

    Gioia Deucher leitet den InnHub La Punt

    Das Engadin soll künftig mehr sein als eine exklusive Tourismusdestination. Der InnHub in La Punt will es Schweizer und ausländischen Unternehmen ermöglichen, mit ihren Beschäftigten hier intensiv und kreativ zusammenzuarbeiten, und dies auch tage- und wochenweise. Dafür soll eine Mischung aus Sport-, Gesundheits- und Bildungsangeboten sowie aus zehn Zweitwohnungen zur Verfügung stehen.

    Die Initianten rechnen laut Angaben auf der Internetseite des Projekts mit Baukosten von 52 Millionen Franken, von denen sie die Hälfte selbst aufbringen. Ein Viertel der Kosten soll durch den Verkauf von Wohnungen und Parkplätzen gedeckt, der Rest durch Banken finanziert werden. Das Engadin wurde auch dank dieser Idee, Tourismus und moderne Arbeitsformen zu verbinden, im vergangenen Jahr zum Digi-Tal 2021/2022 gewählt.

    Nun hat der neuartige Coworking-Space mit Gioia Deucher eine international erfahrene Chefin gewinnen können, wie die Innovationsdiplomatin auf ihrer LinkedIn-Seite schreibt. Deucher war zuvor Head Startup and Innovation Services von Swissnex in San Francisco und damit die Vertreterin der Schweizer Innovationslandschaft im Silicon Valley. Anschliessend baute sie das neue Swissnex-Büro in Brasilien auf. Deucher hat internationale Beziehungen an der Universität Genf sowie an der Tufts-Universität im US-Bundesstaat Massachussets studiert.

  • Schweiz und VAE diskutieren Stadt der Zukunft

    Schweiz und VAE diskutieren Stadt der Zukunft

    Der Schweizer Pavillon hat am 21. März auf der Expo in Dubai Fachleute von Universitäten der Schweiz und der Vereinigten Arabischen Emirate, privaten Unternehmen und öffentlichen Akteuren unter dem Motto „Smart Connected Cities“ zusammengebracht. Dabei geht es um intelligente Lösungen für das Management von Wasser, Mobilität und anderen Herausforderung in sich zunehmend verdichtenden Städten. Einige dieser Projekte wurden in der Schweiz bereits umgesetzt und könnten in der Region Mittlerer Osten/Nordafrika (MENA) Nachahmer finden.

    Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO). Sie ist das offiziell vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation beauftragte Leading House MENA. Sein Ziel ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den Ländern der MENA-Region zu fördern.

    Bei der Durchführung arbeitete die HES-SO mit Swissnex, der Schweizer Botschaft in den VAE und dem Swiss Business Hub Middle East zusammen. „Internationale technologieübergreifende Kooperationen, die vernetzte Lösungen für die exponentiell wachsende Nachfrage einer wachsenden Bevölkerung und die damit einhergehende Verdichtung der Lebensräume anbieten, sind der einzige Weg, die Herausforderungen zu meistern“, wird Dante Larini, Projektleiter von Swissnex im Schweizer Pavillon, in einer Medienmitteilung zitiert. „Die Veranstaltung hat uns gezeigt, wie sehr und nahtlos die Technologie die Verwaltung der Städte und das tägliche Leben ihrer Bewohner verändern kann.“

    Eine Grundsatzrede über die Chancen und Risiken cyberphysischer Räume hielt Josef Spillner von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Zusammenarbeit der ZHAW und der privaten Universität des Emirats Schardscha (Sharjah University) vorgestellt.