Schlagwort: Switzerland Global Enterprise

  • Neue Initiative soll Blockchain-Standort Schweiz stärken

    Neue Initiative soll Blockchain-Standort Schweiz stärken

    Die in Zug ansässige Swiss Blockchain Federation will am 24. Mai im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos die Initiative Home of Blockchain.swiss lancieren. Laut einer Medienmitteilung handelt es sich dabei um eine öffentlich-private Partnerschaft unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Ueli Maurer. Sie wird auch vom Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise (S-GE), mehreren Kantonen und CV Labs unterstützt.

    Das Ziel der Initiative ist es, die Vorteile des Blockchain-Standorts Schweiz im Ausland aufzuzeigen. Dafür sollen beispielsweise Schweizer Auftritte an internationalen Konferenzen organisiert werden. Ausserdem ist eine Medienkampagne geplant.

    Die Schweiz bietet laut den Initianten einen guten Nährboden für Blockchain-Firmen. Hervorgehoben werden hier die „wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen“. Ausserdem sei das Crypto Valley ein gutes Erfolgsbeispiel. In der Region, dessen Herzstück sich in Zug befindet, haben sich bereits eine Reihe von Blockchain-Firmen angesiedelt – so etwa die Sygnum Bank oder 21Shares.

    „Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie sind endlos, und das Crypto Valley in der Schweiz steht an der Spitze dieser Revolution. Jetzt ist es an der Zeit, diese Chance zu ergreifen. Mit Home of Blockchain.swiss wird der gute Ruf der Schweiz in die Welt hinausgetragen“, wird Heinz Tännler, Präsident der Swiss Blockchain Federation und Finanzdirektor des Kantons Zug (SVP), zitiert.

    Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums wollen die Initianten auch den Swiss Digital Asset Market Report 2022 vorstellen. Für den Bericht wurden unter anderem Anbieter von digitalen Vermögenswerten in der Schweiz befragt.

  • Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Der Bund will Schweizer Unternehmen helfen, besser an Aufträge im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten zu kommen. Dazu hat er bereits Ende 2019 den Aufbau einer Koordinationsstelle beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beschlossen.

    Nun stellt der Bundesrat laut einer Mitteilung für die Jahre 2022 bis 2024 insgesamt 7,8 Millionen Franken zur Verfügung. Damit soll die Vernetzung von Akteuren wie dem offiziellen Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise, der Exportrisikoversicherung SERV und weiteren Bundesstellen sowie interessierten Wirtschaftsverbänden gestärkt und ausgebaut werden.

    Der Bund plant zudem eine digitale Plattform, welche die Nachfrage und das Angebot zu ausländischen Infrastrukturprojekten zusammenbringen soll. SERV soll zudem gezielt auf Generalunternehmer und Projektträger zugehen, die sich für Schweizer Zulieferer interessieren könnten.

    Der Bund geht auch davon aus, dass beim Ausbau der Infrastruktur die Nachfrage nach innovativen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung steigen werde. Daher sollen Mitarbeitende des Aussennetzes verstärkt im Bereich Cleantech weitergebildet werden.

  • Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2020 insgesamt 220 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen.

    Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Rückgang um 9 Prozent, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Die im Vorjahr verbuchten Neuansiedlungen hätten mit 1168 Arbeitsplätzen gleichzeitig aber 11 Prozent mehr Stellen geschaffen als die Ansiedlungen im Vorjahr. Auch bei den für die nächsten drei Jahre prognostizierten neuen Stellen sei mit voraussichtlich 3583 Arbeitsplätzen der Wert von 2019 um 21 Prozent übertroffen worden.

    Wie bereits im Vorjahr stammten auch im Berichtsjahr die meisten Ansiedlungen aus den Branchen ICT und Life Sciences. Nach Herkunft betrachtet zog es vor allem französische, amerikanische und chinesische Unternehmen in die Schweiz.

    Die nationale Standortpromotion zielt darauf, vor allem wertschöpfungsintensive und innovative Unternehmen zu werben, schreibt die VDK. In der Mitteilung wird dabei auf die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ von Bund, Regionen und Kantonen hingewiesen. Zudem streicht die VDK die Rolle der Swiss Business Hubs heraus. Diese Vertretungen der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise (S-GE), sind im Ausland als Teil der Schweizer Botschaften oder Generalkonsulate aktiv.

    Aufgabe der Swiss Business Hubs ist es, „die Schweiz als führenden Innovations- und Technologiestandort zu vermarkten“ und „Unternehmen mit Ansiedlungspotential“ zu identifizieren, erläutert die VDK. Konkrete Ansiedlungsprojekte werden von S-GE den Regionen und Kantonen vorgestellt, „die sich dann im föderalen Wettbewerb für eine Ansiedlung in ihrem Kanton einsetzen“. Als Erfolgsbeispiel wird in der Mitteilung Align Technology genannt. Die amerikanische Medtech-Firma wird vom ehemaligen ABB-Chef Joe Hogan geführt und hat ihre Europazentrale im Berichtsjahr aus den Niederlanden nach Rotkreuz ZG verlegt.