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  • Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie

    Durchbruch in der Quantencomputing-Technologie

    Quantencomputer könnten in naher Zukunft unser Verständnis von Problemlösungen und Berechnungen grundlegend verändern. Allerdings steht die Technologie noch vor einer entscheidenden Hürde – der Fehleranfälligkeit der Quantenbits, die zentrale Bausteine des Quantencomputers darstellen. Google hat nun mit seinem jüngsten Erfolg bei der Quantenfehlerkorrektur einen bedeutenden Meilenstein erreicht.

    Die Forscher des Quantum Artificial Intelligence Lab von Google haben es geschafft, 97 fehleranfällige Quantenbits zu einem logischen Quantenbit zu kombinieren, das eine deutlich geringere Fehlerrate aufweist. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu fehlertoleranten Quantencomputern, die zukünftig komplexe Berechnungen durchführen könnten.

    Herausforderungen der Quantenfehlerkorrektur
    Die grösste Herausforderung für Quantencomputer ist die hohe Wahrscheinlichkeit von Fehlern bei Rechenoperationen. In aktuellen Systemen liegt die Fehlerwahrscheinlichkeit je nach Operation zwischen 0,01 und 1 Prozent. Da Quantencomputer potenziell tausende Rechenschritte benötigen, bedeutet dies, dass die Möglichkeit für Fehler exponentiell steigt. Ohne effektive Fehlerkorrektur wären die Vorteile der Quantenrechner in der Praxis kaum nutzbar.

    Die Google-Forscher entwickelten eine Methode, bei der Quanteninformationen über mehrere Quantenbits verteilt werden. Messbits sorgen dabei für die Stabilität der Zustände, ohne die Informationen direkt zu verändern. Dieser redundante Ansatz, der auch bei klassischen Computern genutzt wird, führte zur Bildung eines robusteren logischen Quantenbits.

    Ein entscheidender Fortschritt – aber noch nicht das Ziel
    Google konnte durch Senkung der Fehlerrate bei einem 97-Quantenbit-System auf die Hälfte der Fehler eines 49-Quantenbit-Systems unter eine kritische Fehlerschwelle gelangen. Diese Fortschritte werden von Experten hoch bewertet und lassen sich mit den wegweisenden Ergebnissen von 2019 vergleichen, als Google erstmals demonstrierte, dass Quantencomputer herkömmliche Computer in bestimmten Aufgaben übertreffen können.

    Trotz dieser vielversprechenden Entwicklung steht die Quantenforschung noch vor gewaltigen Herausforderungen. Der nächste Schritt besteht darin, grundlegende Rechenoperationen mit den stabilisierten logischen Quantenbits durchzuführen. Langfristig sollen diese stabilen Bits verwendet werden, um komplexe und fehlertolerante Berechnungen zu ermöglichen.

    Fehlertolerante Quantencomputer und ihre Anwendung
    Obwohl die bisherigen Fortschritte beeindruckend sind, bleibt noch ein langer Weg, bis Quantencomputer in der Lage sind, wirklich komplizierte Probleme zu lösen. Es wird geschätzt, dass rund 1457 physische Quantenbits benötigt werden, um eine Fehlerrate von 1 zu 1.000.000 zu erreichen – eine Mindestvoraussetzung für die Lösung einfacher Probleme.

    Für komplexe Herausforderungen wie das Brechen moderner Verschlüsselungsverfahren sind sogar tausende logische Quantenbits erforderlich. Daher sind weitere Fortschritte in der Quantenfehlerkorrektur und effizientere Algorithmen dringend notwendig, um die benötigte Anzahl an physischen Quantenbits zu reduzieren.

    Ein klarer Weg vor uns
    Die aktuellen Ergebnisse von Google und anderen Forschungsgruppen bilden eine solide Basis für die Entwicklung der Quantencomputer der Zukunft. Zwar bleiben viele technische Hürden bestehen, aber durch die jüngsten Fortschritte wird das Ziel eines leistungsfähigen, fehlertoleranten Quantencomputers greifbarer. Ob und wie sich die Technologie in der Praxis etablieren wird, bleibt abzuwarten, doch die Perspektive ist jetzt klarer als je zuvor.

  • Neue ökologische Gestaltungsmöglichkeiten mit Stoneface Naturstein Mauersteinoptik

    Neue ökologische Gestaltungsmöglichkeiten mit Stoneface Naturstein Mauersteinoptik

    Mit unserem geklebten und patentierten Kompakt Fassadensystem STONE-FACE (www.stoneface.ch) verfügen wir nicht nur über grossartige Referenzen, sondern auch über einen wunderbaren Erfahrungsschatz mit vielen zufriedenen Bauherren.

    Es zeigte sich nun in der Vergangenheit, dass Fassaden mit Mauer Steinoptik (also sogenannte Riemchen) mit naturgespaltenen Oberflächen sehr beliebt sind. Wir verfügen über viele schöne Referenzen in den Schweizer Gneisen Onsernone (www.onsernone.com) Valser oder San Bernardino (www.schweizernatursteine.ch) und selbstverständlich auch im eigenen Rooterberger Sandstein (www.rooterberger.ch), welcher direkt vor unsere Haustüre in Root abgebaut wird. Aber auch der schlammfarbene Pietra Piasentina aus den julischen Voralpen der Region Friaul (IT) lässt die Herzen höher schlagen. Der Gneiss Montaigut aus dem angrenzenden Frankreich brilliert mit seinem warmen Farbton und der natürlichen Eleganz.

    Da der ökologische Aspekt beim heutigen Bauen immer wichtiger wird, erfüllen gerade die obigen Schweizer Gesteine diesen Vorteil in perfekter Manier, weil das verwendete Material lediglich zwischen 12 und 20 mm stark ist und die Transportdistanzen vernachlässigbar sind. Zudem ist die natürlich von Hand gespaltene Oberfläche absolut am wenigsten mit grauer Energie belastet, was eine Spezialstudie anlässlich der 2000-Watt- Gesellschaft als energie- und klimapolitisches Konzept für die Stadt Zürich ergeben hat.

    Um die Gestaltungsmöglichkeiten für die Architekten, Planer und Bauherren weiter zu steigern, haben wir unter dem Label «SASSOMANIA» zusätzliche speziell dünn geschnittene Mauersteine der Grenzregion zu Italien in unser Lieferprogramm aufgenommen. Diese eignen sich nicht nur perfekt als STONEFACE- Fassade, sondern können auch als Zierde im Innenbereich, im Weinkellerbau und selbstverständlich auch im Gartenbereich für Verkleidungen verwendet werden. Ein erstes Neubauobjekt in Buochs NW konnte mit unserem Kompaktfassaden-System Stoneface bereits erfolgreich verschönert werden.

    Fassadensanierung mit Stoneface: Vom 0815-Objekt zum wunderschönen Rockresort, Widen.
    Vorher-nachher-Vergleich mit einer Stoneface-Renovation mit Valser Quarzit Bruchroh, Luzern.