Schlagwort: Systeme

  • Neues Rechenzentrum auf dem Metro Campus Zürich

    Neues Rechenzentrum auf dem Metro Campus Zürich

    Die Green Datacenter AG setzt die Expansion auf dem Metro-Campus Zürich fort. Nach der Fertigstellung des ersten Datacenters im Jahr 2022 wird der Bau der Datacenter N und O früher als ursprünglich geplant umgesetzt. Dieser Schritt erfolgt aufgrund einer steigenden Nachfrage nach Datenzentren, die sowohl sicher als auch leistungsfähig sind.

    Roger Süess, CEO des Unternehmens, kommentiert das Wachstum mit den Worten: «Unsere Expansion spiegelt den rapiden technologischen Fortschritt und die Digitalisierung wider. Moderne Datacenter sind eine Voraussetzung dafür, dass diese Transformation in der Schweiz schnell, sicher und nachhaltig realisiert werden kann.» Die beiden neuen Datenzentren sollen Platz für bis zu 160’000 IT-Systeme bieten.

    Die erzeugte Abwärme aus den Datenzentren soll in bestehende Fernwärmenetze eingespeist werden, wodurch Haushalte und Betriebe in den umliegenden Gemeinden davon profitieren können. Green Datacenter investiert erhebliche Mittel in die Abwärmenutzung und kooperiert dabei mit Energie 360°, einem Zürcher Energieversorger, der in der Region verschiedene Fernwärmeprojekte realisiert. Roger Süess betont: «Durch die Nutzung der Abwärme und weitere Maßnahmen tragen wir zur Kreislaufwirtschaft bei und unterstützen die Energiewende. Für uns ist klar, dass nachhaltige Datacenter eine wesentliche Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Digitalisierung darstellen.»

  • Dormakaba erhält zwei Preise beim Iconic Award 2023

    Dormakaba erhält zwei Preise beim Iconic Award 2023

    Das auf die Zutrittsverwaltung von Gebäuden spezialisierte Unternehmen dormakaba aus Rümlang hat beim Iconic Award 2023: Innovative Architecture laut einer Medienmitteilung zwei Auszeichnungen erhalten. Mit je einem Winner wurden in der Kategorie Product-Building Technologies das Türsystem EntriWorX EcoSystem sowie die Sensorschleuse Argus V60 geehrt. Die Preisverleihung fand am 4. Oktober in der BMW Welt in München statt.

    Das EntriWorX EcoSystem ist eine innovative Hard- und Softwareanwendung, die das Planen, das Installieren und die Inbetriebnahme von Zugangslösungen entlang der Gebäudeentstehung unterstützt und damit den Gebäudeplanungsprozess optimiert, heisst es in der Beschreibung von dormakaba. Architekten, Planer, Verarbeiter und Betreiber könnten in jeder Leistungsphase auf die gleichen Planungsdaten einer Tür zugreifen. Planungsprozesse, Installationsabläufe und der Betrieb würden durch die Minimierung von Türkonfigurationen und die digitale Vernetzung von Komponenten vereinfacht.

    Zur neuen Sensorschleuse Argus V60 wird auf die Kompaktheit des Modells verwiesen, das Sicherheit und Effizienz auf engstem Raum biete. Dank moderner Sensortechnik eröffnet die Sensorschleuse Architekten und Nutzern mehr Freiraum bei Personenschutz und Vereinzelungsdetektion. Argus V60 sei eine der kleinsten vollwertigsten Sensorschleusen im Markt. RFID-Leser für Transponder oder Tags, Barcode-Scanner oder Fluchtwegkomponenten seien integrierbar.

    Bei der Preisverleihung in München überreichte Bernhard Heitz, Strategic Product Design bei dormakaba, den vom Unternehmen gestifteten Sonderpreis in der Kategorie Architects of the Year an Sou Fujimoto Architects aus Japan.

  • Siemens als führender Anbieter im Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude

    Siemens als führender Anbieter im Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude

    Das Analystenhaus hat Siemens Smart Infrastructure als einen der führenden Anbieter von Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude eingestuft. Im jüngst veröffentlichten Bericht „Green Quadrant: Integrated Smart Building Security Software 2023“ werden zehn Unternehmen analysiert und bewertet, die den Markt prägen. Die Lösungen von Siemens bieten modernste Funktionen für ein einheitliches Sicherheitsmanagement. Die bewertete Siemens-Software ist Teil von Siemens Xcelerator, einer offenen digitalen Business-Plattform, die die digitale Transformation von Kunden beschleunigt.

    „Als führender Anbieter von Sicherheitssoftware für intelligente Gebäude eingestuft zu werden, unterstreicht den Erfolg unserer Strategie: Wir wollen unser digitales Portfolio stärken und der bevorzugte Partner für Kunden bei ihrer digitalen Transformation sein. Denn es ist unser erklärtes Ziel, Gebäude durch Software sicherer und resilienter zu machen“, sagt Henning Sandfort, CEO von Building Products bei Siemens Smart Infrastructure.

    Immobilien- und Gebäudemanager brauchen integrierte Lösungen, um den zuverlässigen Gebäude- und Sicherheitsbetrieb zu gewährleisten und Sicherheit und Wohlergehen ihrer Mieter besser zu schützen. Digitale Fortschritte ebnen den Weg für flexiblere Systeme, die sowohl integrierte als auch gezielte operative Ansichten, automatisierte Workflows, detailliertere Analysen und umfangreichere Wertversprechen bieten.

    Quelle: www.siemens.com

  • BAU feiert gelungenes Comeback

    BAU feiert gelungenes Comeback

    „Die BAU hat erneut bewiesen, dass sie die wichtigste Bühne für Innovationen und Premieren im Bausegement ist und bleibt. Trotz der vierjährigen Zwangspause präsentierten sich so viele Firmen wie noch nie in München. Damit wird der sehr positive Zuspruch zu Fachmessen und insbesondere zu Weltleitmessen, wie er sich schon in 2022 gezeigt hat, untermauert,“ bilanzieren die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel die BAU 2023. 

    Zustimmung zu einer sehr gelungenen BAU kommt von Dieter Schäfer, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU: „Mit der Verlegung der BAU 2023 in den April haben wir alles richtig gemacht. Voll belegte Hallen und ein hoher internationaler Besucheranteil unterstreichen die Relevanz der BAU. Umso wichtiger war es, dass die Messe nach über vier Jahren wieder stattgefunden hat. Künftig kehrt die BAU wieder zum gewohnten Januartermin zurück.“ 

    Von den Neuheiten und Trends im Bauwesen machte sich neben der Bundesbauministerin Klara Geywitz auch Bayerns Wirschaftsminister Hubert Aiwanger ein Bild auf der BAU: „Die größte Bau- und Architektenmesse ist eine erfolgreiche Netzwerkplattform für Planer und Bauhandwerker. Wir brauchen gerade die dort präsentierten Innovationen, wie man Klimaschutz und die Herausforderungen wie bezahlbares Bauen und Wohnen in Einklang bringen kann. Die Messe steht für Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit und stellt die Weichen in der Gebäude- und Stadtplanung auf Zukunft.“ 

    Für Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes sendet die BAU nach der langen Zwangspause ein richtungsweisendes Signal in die Baubranche: „Mit den Leitthemen Digitale Transformation, Zukunft des Wohnens, Ressourcen und Recycling sowie dem Modularen Bauen wurden die aktuell größten Herausforderungen und Trends perfekt abgesteckt. Damit bietet die BAU auch in diesem Jahr eine großartige Plattform, um Zukunftsperspektiven zu schaffen.” 

    Die Rückkehr nach über vier Jahren bewertet Katharina Metzger, Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Baustoff Fachhandel, ebenfalls als geglückt: „Wir sind mehr als zufrieden mit der BAU 2023, denn eine so wichtige Branche kann es sich nicht leisten, sechs Jahre ohne Messeplattform zu sein. Auch, wenn wichtige Hersteller für unsere Fachhändler mit ihren Handwerkern leider diesmal nicht mit an Bord waren, hoffen wir, dass wir 2025 im Januar wieder mit der alten Präsenz der Lieferanten rechnen können.” 

    Die wichtige Bedeutung des persönlichen Austauschs betonte Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer: „Die BAU 2023 spiegelt die aktuellen Fragen der Baubranche wider. Sie ist der ideale Treffpunkt für Architekten und Planer, um sowohl über innovative Materialien der Zukunft als auch über gesellschaftliche Themen wie bezahlbaren Wohnraum zu diskutieren.“ 

    BAU-Projektleiter Matthias Strauss blickt bereits auf die kommenden Veranstaltungen im BAU Network: „Nach der erfolgreichen BAU freut sich das gesamte Team schon sehr auf die digitalBAU conference & networking Premiere im kommenden Juli sowie auf die nächste digitalBAU im Februar 2024.“ 

    Internationalität der Besucher erreicht Rekordwert 
    An der Spitze des internationalen Besucherrankings der BAU stehen Österreich, Italien und die Schweiz. Dank starker Zuwächse belegen Polen und die Türkei Platz Vier und Fünf. Insgesamt liegt der internationale Anteil bei fast 80.000 Besuchern. Das entspricht 40 Prozent der Gesamtbesucherzahl und markiert einen Rekordwert. Prozentual liegt die Internationalität damit noch ein gutes Stück über dem bisherigen Rekordergebnis aus dem Jahr 2019 (37 Prozent). 

    Besonders hervorzuheben ist die Anzahl der chinesischen Besucherinnen und Besucher. Mit 1.600 Personen zählt China zu den Top 10 Besucherländern der BAU 2023. Eine positive Überraschung, nachdem die Corona-Beschränkungen für Reisen von China ins Ausland erst kürzlich gelockert wurden.

  • Im Kanton Aargau entsteht das «Swiss Photonics Integration Center»

    Im Kanton Aargau entsteht das «Swiss Photonics Integration Center»

    Im Kanton Aargau entsteht ein neues Technologietransferzentrum: Das «Swiss Photonics Integration Center» Swiss PIC wird den Know-how-Transfer von akademischen Partnern anbieten und in den Dienst der Photonik-Industrie stellen. In der Photonik verwendet man Licht zur Informationsübertragung. Unter Photonik versteht man die Nutzung von Licht zur Übertragung von Informationen in so genannten photonischen integrierten Schaltkreisen. Die Lichtteilchen – die Photonen – sind dabei das Äquivalent zu den Elektronen in mikroelektronischen Systemen. Diese Art Systeme wird in zukunftsgerichteten Industriezweigen benötigt, darunter der optischen Kommunikation, der Sensorik, der Entwicklung von Quantencomputern, dem autonomen Fahren, künstlicher Intelligenz sowie erweiterter beziehungsweise virtueller Realität.

    Eine komplexe Aufgabe im Bereich der integrierten photonischen Systeme ist die Einbettung in geschlossene Bauteile mit etablierten Schnittstellen zu Lichtleiterfasern. Dieses sogenannte «photonic packaging» ist eine Voraussetzung, damit die Industrie diese Technologie kommerziell nutzen kann, und einer der Ansatzpunkte von Swiss PIC. «Neben dem photonic packaging sind die derzeit kritischen Schritte die Montage, die Prüfung sowie die Zulassung photonischer Systeme», sagt Kirsten Moselund, Leiterin des Labors für Nano- und Quantentechnologien am Paul Scherrer Institut PSI und Mitinitiatorin des neuen Technologietransferzentrums. «Swiss PIC wird in all diesen Punkten Expertise entwickeln und sie der Photonik-Industrie anbieten.»

    Die Schwerpunktbereiche von Swiss PIC werden mikro-optische hybride Photoniksysteme, photonische integrierte Schaltungen sowie die Quantenphotonik sein. Das Technologietransferzentrum wird vor allem Start-ups und KMU seine Dienste anbieten. Diese werden ein breites Spektrum abdecken: Reine Beratung ist genauso möglich wie das Design oder sogar der Aufbau einer massgeschneiderten, umfassenden Infrastruktur des photonic packaging, sodass die Kunden Kleinserienproduktionen starten können.

    Gründungspartner aus Industrie und Forschung
    Swiss PIC wird neben dem auf Materialanalytik spezialisierten ANAXAM das zweite Technologietransferzentrum im Park Innovaare sein, einem von sechs Standorten des Schweizerischen Innovationsparks Switzerland Innovation.

    Die Gründung von Swiss PIC geschieht dank finanzieller Förderung durch das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung und dem Dachverband der Technologietransferzentren im Bereich fortschrittlicher Fertigungstechnologien («Advanced manufacturing technology transfer centers», AM-TTC). Die Förderung erfolgt zum einen aus Mitteln des ETH-Rats, der den Aufbau des AM-TTC in der Schweiz als Massnahme seiner strategischen Planung 2021–2024 definiert hat. Ausserdem erhält Swiss PIC Fördergelder vom Bund gemäss Artikel 15 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation. Darüber hinaus erhält Swiss PIC Sachleistungen von Partnern aus Industrie und Forschung.

    Zu den Gründungspartnern von Swiss PIC zählen der gemeinnützige Verein Swiss Photonics, die beim Projektantrag federführend war, das Paul Scherrer Institut PSI, die Ostschweizer Fachhochschule OST sowie die auf integrierte Optik spezialisierten Firmen Ligentec und Polariton Technologies.

    Ein Photonik-Cluster am Park Innovaare
    «Swiss PIC ist ideal aufgestellt, um Schweizer Industriepartner sowie Start-ups zu unterstützen und den Technologietransfer seiner akademischen Partner zu verstärken», so Moselund. Das Technologietransferzentrum befindet sich im Aufbau und sucht aktuell Mitarbeitende.

    «Swiss PIC ist ein weiterer Meilenstein beim Aufbau des Photonic-Clusters, welches wir am Park Innovaare etablieren», ergänzt Benno Rechsteiner, CEO des Park Innovaare. Industrie-Cluster fördern den effizienten Austausch von Wissenschaft und Industrie, sie bringen rasche Innovationen für marktfähige Produkte hervor und optimieren damit die Wertschöpfungskette von Unternehmen. «Die Ansiedlung des Technologietransferzentrums Swiss PIC stellt einen attraktiven Mehrwert sowohl für uns als auch für die Region dar und trägt zum Aufbau unseres gesamten Business-Ökosystems bei.»

  • Lebenswerte Gebäude der Zukunft schaffen mit vorausschauender Planung

    Lebenswerte Gebäude der Zukunft schaffen mit vorausschauender Planung

    Was ist eigentlich ein „lebenswertes Gebäude“? Früher waren Häuser einfache Gebäude, in denen Menschen vor allem geschlafen und gegessen haben. Heute muss ein Gebäude mehr können: „Wir wollen uns darin wohlfühlen, zur Ruhe kommen, ohne Barrieren fortbewegen und am besten nachhaltig leben. Es schafft nicht nur einen Raum, sondern muss zu den Nutzern und deren Bedürfnissen passen – und zwar heute und in Zukunft. Erst dann sprechen wir von einem lebenswerten Gebäude“, erläutert Sören Eilers.

    Gebäude werden in der Gegenwart für die Zukunft errichtet
    Dabei haben sich die Anforderungen allein in den vergangenen 15 Jahren stark gewandelt: Die Denkweise der Menschen hat sich verändert, zudem herrschen regionale Unterschiede, wenn es um die Frage geht, was ein zeitgemäßes Gebäude ausmacht. Werden mancherorts nur noch Passivhäuser errichtet, so liegt der Fokus andernorts beispielsweise auf freien Lernkonzepten und offenen Räumen. Für Planer und Architekten bedeutet das, dass sie weit vorausdenken müssen. „Gebäude werden in der Gegenwart für die Zukunft gebaut, für die nächsten 30 bis 50 Jahre Nutzungszeit“, erklärt Marco Sperling. „Wir müssen in unserer heutigen Planung also bereits die Nutzungsmöglichkeiten für in ein paar Jahrzehnten bedenken. Dabei ist jedoch fast immer das Budget der limitierende Faktor.“

    Damit nicht genug. Neben den vom Auftraggeber gesteckten Rahmenbedingungen gibt es diverse gesetzliche Anforderungen, Normen und Verordnungen, die einzuhalten sind. Dabei sind sich die unterschiedlichen Regelwerke längst nicht immer einig. „Es gibt in Deutschland fast nichts, das nicht geregelt ist. Die Rahmenbedingungen der Auftraggeber sind oft verhandelbar, bei gesetzlichen Vorgaben ist das weitaus schwieriger“, weiß Sperling aus Erfahrung. Damit am Ende alle Wünsche, Bedürfnisse, Anforderungen und Vorschriften unter einen Hut gebracht werden können, ist eine intensive Abstimmung mit allen Beteiligten unerlässlich: „Der Abstimmungsbedarf wächst ständig und ist sogar in Zertifizierungsprozessen verankert. Das ist auch durchaus sinnvoll, damit es am Ende ein gutes Gebäude wird. Es gilt in jedem Fall: Je besser die Abstimmung von Beginn an, desto besser das Ergebnis!“ So werden im Idealfall alle fachbeteiligten Planer für Haustechnik, Statik, Tragwerk etc., die Verarbeiter, aber auch Nutzer und Auftraggeber sowie deren Interessensvertreter eingebunden.

  • Blick in die Zukunft der Bau-Technologie

    Blick in die Zukunft der Bau-Technologie

    Von der Idee bis zur marktfähigen Innovation ist es ein weiter Weg – insbesondere im Bauwesen. Zwischen Technologien, die im Labor funktionieren, und dem Markt, der ausgereifte und zuverlässige Produkte verlangt, klafft eine Lücke. Diese Lücke will das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Schweizer Forschungsinstitute Empa und Eawag schliessen.

    Das NEST (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) wurde 2016 eröffnet und steht auf dem Empa-Campus in Dübendorf. Das Gebäude besteht aus einem Gebäudekern mit drei auskragenden Plattformen. Darauf lassen sich temporäre, thematisch unterschiedliche Gebäudemodule, sogenannte Units, installieren. Auf diese Weise können im NEST Forscherteams, Architekturbüros und Unternehmen aus der Baubranche zusammen Materialien, Technologien, Produkte, Energiekonzepte und Nutzungskonzepte testen und weiterentwickeln. Im Sinne eines «Living Lab» sind die installierten Units real genutzte Wohn- und Arbeitsumgebungen.

    Auf der obersten Plattform des NEST befindet sich zurzeit die Unit «HiLo» im Bau. Der Baustart erfolgte im Sommer 2019. Die Unit soll die Möglichkeiten im Leichtbau demonstrieren. Neben einer innovativen Dachkonstruktion kommen materialsparende Leichtbau-Böden sowie eine adaptive Solarfassade zum Einsatz. Während des Betriebs soll die Gebäudetechnik mithilfe von Machine-Learning laufend optimiert werden. Am 6. Oktober 2021 wird die Unit offiziell eröffnet.

    In Planung ist zudem die zweistöckige Unit «STEP2». Wirtschafts- und Forschungspartner realisieren sie gemeinsam in einem Open-Innovation-Ansatz. Nach ihrer Fertigstellung, die auf Sommer 2022 geplant ist, soll sie als interdisziplinäre Innovationswerkstatt und Büroumgebung dienen. Zu den zentralen Projekten der Unit gehören etwa eine Wendeltreppe in Form einer menschlichen Wirbelsäule, eine Gebäudehülle, die sich den äusseren Bedingungen anpasst sowie eine mit 3D-Druck hergestellte Geschossdecke.