Schlagwort: Technologiezentrum

  • Neues Innovationszentrum für Getreideverarbeitung eröffnet

    Neues Innovationszentrum für Getreideverarbeitung eröffnet

    Bühlers Netzwerk von Anwendungs- und Trainingszentren in Uzwil ist um das neue Grain Innovation Center (GIC) erweitert worden. Das fünfstöckige Gebäude des Technologiekonzerns erstreckt sich über 2000 Quadratmeter mit modernster Infrastruktur und 70 Maschinen von Bühler und Partnern für die Verarbeitung von Getreide und Hülsenfrüchten.

    Das GIC dient als Innovationsschmiede für Bühlers Kundschaft aus der Müllereibranche, in der sie experimentieren und innovieren kann. „Im GIC finden die Kundinnen und Kunden eine einzigartige Umgebung, in der sie massgeschneiderte Prozesse entwickeln und sich aus erster Hand von den umfassenden Möglichkeiten des vielfältigen Portfolios von Bühler überzeugen können“, wird Stefan Birrer, Head of Business Area Milling Solutions, in einer Mitteilung zitiert.

    Die dort möglichen Lebensmittelversuche umfassen neben den unterschiedlichsten Getreiden und Hülsenfrüchten auch Kräuter, Gewürze, Kaffee, Nüsse und Insekten, mit bis zu 5 Tonnen pro Stunde. „Einer der Hauptvorteile des GIC: Es kann nicht nur detaillierte Daten liefern, die eine kontinuierliche und präzise Überwachung des Prozesses ermöglichen, sondern auch die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Produkts in jeder Produktionsphase und unter verschiedenen Prozessbedingungen nachverfolgen“, so Lothar Driller, Department Manager Feed Application Center und Training.

    Das GIC ist Teil der Anwendungs- und Trainingscenter-Landschaft (ATC) von Bühler. Dazu gehören die vier kürzlich eröffneten ATC – die Zentren für Flavor Creation, für Food Creation, für Protein Application und das Energy Recovery Center – sowie weitere Zentren, die bereits seit mehreren Jahren in Betrieb sind, wie das Extrusion Application Center und das Pasta Application Center.

  • Vision für nachhaltiges Technologiezentrum nimmt Form an

    Vision für nachhaltiges Technologiezentrum nimmt Form an

    FlexBase will gemäss bereits vorgestellter Pläne sein neues Technologiezentrum zeitgetreu realisieren. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, konnte das Technologieunternehmen dafür die ebenfalls in Laufenburg ansässige ERNE Gruppe als Generalauftragnehmer gewinnen. Der Bau soll den Plänen nach 2025 beginnen. Ein entsprechendes aktualisiertes Baugesuch ist bei den zuständigen Behörden eingereicht worden.

    Das Technologiezentrum soll auf den ehemaligen Swissgrid-Gelände errichtet werden. Kernstück soll ein Neubau gegenüber dem existierenden Gebäude sein. Nebst vielen Forschungseinrichtungen soll dort ein Rechenzentrum mit Kapazitäten für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz entstehen. Des Weiteren will FlexBase auf dem Gelände einen 20‘000 Quadratmeter grossen Batteriespeicher mit einer Leistung von mehr als 500 Megawatt errichten. Bei dem laut der Mitteilung nicht brennbaren und nicht explosiven Speicher handelt es sich um den «weltweit grössten und modernsten Batteriespeicher seiner Art». Mit dem Bau des neuen Technologiezentrums sollen mehrere hundert Arbeitsplätze für Fachkräfte sowie Ausbildungsplätze entstehen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, rechnet Marcel Aumer, CEO der FlexBase Group, trotz der Neuauflage des Projekts nicht mit einer Bauverzögerung. Er begründet die Auffassung mit der engen Zusammenarbeit mit ERNE: «In diesem Projekt habe ich von Anfang an nicht nur die Kompetenz von ERNE, sondern auch die volle Aufmerksamkeit des Top-Managements erfahren.» Auch der CEO von ERNE, Giuseppe Santagada, zeigt sich optimistisch: «Mein persönliches Commitment geht weit über die Realisierung dieses Projektes hinaus; es umfasst auch die Förderung neuer technologischer Kompetenzen und die Steigerung der Standortattraktivität von Laufenburg für die Vision einer prosperierenden Region».

  • Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Die FlexBase Group hat sich entschieden, ihr Baugesuch für ein Technologiezentrum auf dem ehemaligen Swissgrid-Gelände in Laufenburg zurückzuziehen. Insgesamt sollen dort laut einer Medienmitteilung um die 350 Arbeitsplätze entstehen. Allein bis Ende 2027 rechnet FlexBase mit 100 bis 150 Mitarbeitenden.

    Herzstück des Zentrums, das mit Universitäten und Unternehmen realisiert werden soll, ist mit mindestens 500 Megawatt einer der grössten Batteriegrossspeicher der Welt. Er soll in strategisch günstiger Position unmittelbar neben dem weltweit grössten Stromverbund, dem Stern von Laufenburg, errichtet werden und zur Versorgungssicherheit der Schweiz und Teilen Europas beitragen. Zusätzlich wird das Technologiezentrum ein Datencenter für Künstliche Intelligenz und einen Windkanal für Forschung und Entwicklung in der Sportbranche beherbergen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, reicht das Unternehmen nun ein aktualisiertes Baugesuch ein. Den Angaben zufolge respektiert es nun die in der aktuellen Bau- und Nutzungsordnung definierte Maximalhöhe, «was für den Baubeginn ausreicht». Doch verlangt der Antragsteller angesichts der Bedeutung des Vorhabens eine Erhöhung der zulässigen Bauhöhe auf 30 Meter. In Absprache mit dem Stadtrat von Laufenburg diesbezüglich sei bereits eine mit der Gesamtrevision koordinierte Teiländerung der bestehenden Bau- und Nutzungsordnung für diesen Bauperimeter in Angriff genommen worden.

    «Trotz des notwendigen Schritts, unser Baugesuch zu aktualisieren, bleiben wir zuversichtlich, unser Projekt im vorgesehenen Zeitraum umzusetzen», so CEO und Mitgründer Marcel Aumer. Er gehe davon aus, dass die Gesamtrevision die Bedeutung solcher zukunftsweisender Projekte für die Region berücksichtigen werde.

  • Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal hat laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten für den neuen Campus von Rieter in Winterthur begonnen. Die Immobilienfirma aus Opfikon ist als Totalunternehmerin für das Projekt zuständig. Dabei arbeitet sie unter anderem mit den BDE Architekten aus Winterthur zusammen.

    Rieter investiert etwa 80 Millionen Franken in seinen neuen Campus. Dieser soll auf einer Fläche von 30’000 Quadratmetern ein Kunden- und Technologiezentrum sowie ein Verwaltungsgebäude umfassen. Der Textilmaschinenhersteller wird dort ab 2024 rund 700 Personen beschäftigen können.

    Rieter setzt beim neuen Campus auf erneuerbare Energien. So soll die Wärmeerzeugung etwa mit Erdsonden erfolgen. Ausserdem wird eine 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage installiert. Laut Allreal ist das Projekt ist „insbesondere im Hinblick auf die haustechnischen Anlagen sehr komplex”. In der Produkt- und Technologieentwicklung würden verschiedene Klimazonen benötigt, die verschieden einstellbar sind.

  • Sika eröffnet Technologiezentrum in Indien

    Sika eröffnet Technologiezentrum in Indien

    Die Sika AG mit Hauptsitz in Baar hat eine neue Betriebsstätte in Indien eröffnet. In der Industriestadt Pune im Bundesstaat Maharashtra entwickelt und produziert der Spezialitätenchemie-Hersteller in einem neuen Technologiezentrum und einem Produktionswerk Kleb- und Dichtstoffe für den indischen Markt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die 8-Millionen-Stadt Pune ist ein führendes Industriezentrum insbesondere durch angesiedelte Automobilhersteller und Zulieferer. Der neue Sika-Standort mit Laboren für Entwicklung und einem Werk zur Produktion liegt verkehrstechnisch günstig, um Kunden schnell beliefern zu können, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

    „Der Ausbau unserer eigenen Fertigung sowie unserer Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen vor Ort fördert die Entwicklung unseres lokalen Know-hows und bringt unseren Kunden enorme Vorteile. Kundenspezifische Lösungen können innerhalb kürzester Zeit entwickelt, produziert und ausgeliefert werden. So legen wir die Basis für Sikas langfristiges Wachstum und weitere Entwicklung in diesem wichtigen Markt“, wird Morten Muschak, Corporate Target Market Manager Industry bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

    Die Sika AG wolle von dem Wirtschaftswachstum, der zunehmenden Verstädterung und einer günstigen Investitionspolitik in Indien profitieren. Das Land beherberge momentan den fünftgrössten Automobilmarkt der Welt. Prognosen zufolge werde die Bauindustrie bis 2030 um durchschnittlich 6,5 Prozent pro Jahr zulegen. Die Fahrzeugindustrie soll um voraussichtlich mehr als 10 Prozent pro Jahr wachsen, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

  • Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Mit seinem Bauprojekt für den Rieter Campus bekennt sich Rieter zum Standort Winterthur und zum Werkplatz Schweiz, wie aus einer Medienmitteilung des  Textilmaschinenherstellers hervorgeht. Am Mittwoch wurde der Grundstein für das neue Kunden- und Technologiezentrum sowie das Verwaltungsgebäude gelegt. Dafür investiert das seit 225 Jahren in Winterthur ansässige Unternehmen rund 80 Millionen Franken

    Der Rieter Campus soll ab 2024 auf einer Geschossfläche von über 30’000 Quadratmetern Platz für rund 700 Arbeitsplätze bieten. Dafür habe das Unternehmen mit einem Spezialisten für Büroarchitektur ein offenes Raumkonzept entwickelt. Mit einer Wärmeerzeugung via Erdsonden und einer 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage setze Rieter auf erneuerbare Energien. „Die unternehmerische Ausrichtung auf nachhaltige und energieeffiziente Lösungen für die Garnproduktion spiegelt sich damit im Gesamtkonzept des Campus wider“, wird CEO Norbert Klapper zitiert.

    Rieter habe im Laufe seiner Firmengeschichte die Stadt Winterthur mitgeprägt, so Verwaltungsratspräsident Bernhard Jucker. „Jetzt entsteht mit dem neuen Campus das Fundament für die Zukunft als führendes Technologieunternehmen.“