Schlagwort: Tisca

  • SAK und Tisca nehmen Photovoltaikanlage in Betrieb

    SAK und Tisca nehmen Photovoltaikanlage in Betrieb

    Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) aus St.Gallen und der Textilhersteller Tisca aus Bühler AR haben eine grosse Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Wie es in einer Mitteilung heisst, haben die SAK Solarpaneele in einer Fläche von 4250 Quadratmetern auf den rekonstruierten Dächern der Tisca-Produktionshallen am Standort Urnäsch verbaut. Für Tisca war der Bau sowie der Unterhalt der Solaranlage ohne Kostenbeteiligung, das Unternehmen ist jedoch mit einem Photovoltaik-Contracting an die Refinanzierung gebunden. Tisca erhält zu einem Fixpreis Solarstrom aus der auf der eigenen Immobilie produzierten Elektroenergie. Beide Unternehmen tragen dabei zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 bei.

    „Beim Photovoltaik-Contracting stellt ein Gewerbe- oder Industriegebäudebesitzer sein Dach für einen Photovoltaikausbau zur Verfügung. Planung, Bau und Unterhalt finanziert und verantwortet die SAK“, wird Ralph Egeter, Leiter der Projektentwicklung bei SAK, in der Mitteilung zitiert. „Die Unternehmen können nach Abschluss des Projekts den von der Anlage zeitgleich produzierten Solarstrom im Eigenverbrauch zu einem Fixpreis im eigenen Unternehmen nutzen. Als Entschädigung für die Dachnutzung erhalten die Unternehmen je nach Anlagengrösse eine definierte Menge an Solarenergie zum Nulltarif. Mit diesem Engagement geben wir dem Gewerbe und der Industrie eine einfache und kostengünstige Gelegenheit in die Energiezukunft Ostschweiz zu investieren.“

    SAK hat insgesamt drei Photovoltaikanlagen bei Tisca installiert. Die jetzt in Betrieb genommene ist die gegenwärtig grösste im Kanton Appenzell Ausserrhoden.

  • Tisca und Serge Ferrari statten Schweizer Pavillon aus

    Tisca und Serge Ferrari statten Schweizer Pavillon aus

    Besucher des Schweizer Pavillons auf der Expo 2020 werden über einen opulenten roten Teppich in das Gebäude geführt. Dabei handelt es sich um eine Sonderanfertigung des in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Herstellers Tisca. Die Gäste werden somit von der Schweiz auf „Appenzeller Rasen“ willkommen geheissen, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung. Tisca ist auf Teppiche, Rasenteppiche und Sportrasen spezialisiert. Bei dem roten Teppich, der sich über den gesamten Vorplatz des Swiss Pavilion erstreckt, handelt es sich um eine Spezialversion, die auf die hohe Nutzung bei der Expo ausgelegt wurde. Das Rot widerspiegelt nicht nur die Schweizer Flagge, es dient auch als visueller Anziehungspunkt.

    Die Serge Ferrari AG aus Eglisau ist hingegen auf Compositmaterialien spezialisiert und entwickelt unter anderem Produkte für eine textile Architektur. Für den Schweizer Pavillon, der sich an temporären Zeltbauten von Beduinen orientiert, hat das Unternehmen eine Fassadenmembran beigesteuert. Dieser laut Medienmitteilung „gigantische Vorhang aus Textilmaterial“ erstreckt sich über die Nord- und Südfassade des Pavillons. Er stellt durch das silberne Schimmern und die Raffung nicht nur einen Hingucker dar. Er zeigt auch auf, „was technische Textilien aus der Schweiz heute für die aktuelle Architektur leisten“, so das Unternehmen.

    Denn die verwendete Membran Starnisol Safe One ist von Serge Ferrari 2019 „als weltweit erste nicht-brennbare, diffusionsoffene Fassadenmembran“ lanciert worden. Laut CEO Niklaus Zemp hätten tragische Brandgeschehen gezeigt, wie verwundbar Hochhäuser sein können. Das habe das Unternehmen zum Anlass genommen, „einen Grossteil unserer Ressourcen für R&D einzusetzen, um eine Fassadenmembran zu entwickeln, die nicht nur die hohen Wetterschutz-Funktionalitäten von Stamisol Bahnen in sich trägt“. Darüber hinaus würde sie auch vor einer weiteren Brandausweitung schützen. „Das Ergebnis war ein eigens entwickeltes Glasfasergewebe mit spezieller Elastomerbeschichtung, die auch diffusionsoffen ist“, sagt Zemp.