Schlagwort: Tragwerk

  • Hallenbadsanierung in Geroldswil muss neu geplant werden

    Hallenbadsanierung in Geroldswil muss neu geplant werden

    Die Bauarbeiten im Hallenbad in Geroldswil können nicht wie vorgesehen realisiert werden, weil das Sanierungskonzept nicht planmässig umgesetzt werden konnte. Um die Sicherheit der Badbesucher zu gewährleisten, erarbeitet der Gemeinderat nun einen neuen Sanierungsplan, geht aus einer Medienmitteilung hervor.

    Die Sanierung betrifft das Tragwerk des Hallenbaddaches. Ursprünglich war ein Tausch der alten Trägerköpfe durch neue vorgesehen. Im Zuge dieser Baumassnahme seien die Hohlraumträger geöffnet worden. Bei einigen seien so gravierende Korrosionen festgestellt worden, dass sich der bestehende Sanierungsplan nicht realisieren lässt. Nun werde die Sanierungsmassnahme neu geplant.

    Aktuell sei nicht absehbar, ob ein völlig neues Dach erstellt werden muss. Zunächst seien weitere Abklärungen und Untersuchungen nötig. «Der Gemeinderat gibt sich die dafür nötige Zeit, um alle Eventualitäten berücksichtigen zu können, was bis Ende März 2024 dauern kann», heisst es. Der Badebetrieb im Hallenbad ist seit dem 19. Juni 2023 wegen Umbauarbeiten eingestellt.

  • Morand Constructions Métalliques baut erstes Tragwerk aus dekarbonisiertem Stahl

    Morand Constructions Métalliques baut erstes Tragwerk aus dekarbonisiertem Stahl

    Das Metallbauunternehmen Morand Constructions Métalliques mit Sitz in Enney hat für das neue Autohaus DIMAB in Rossens das schweizweit erste Tragwerk aus dekarbonisiertem Stahl gebaut. Dekarbonisierter Stahl setzt mit 333 Kilogramm CO2 pro Tonne siebenmal weniger Kohlenstoffdioxid frei, heisst es in einer Mitteilung des Stahlbau Zentrum Schweiz (SZS). Klassischer Stahl aus dem Stahlwerk verursacht 2300 Kilogramm Kohlenstoffdioxid je Tonne.

    Die ökologisch nachhaltigen Stahlträger wurden den Angaben zufolge in einem Lichtbogenofen aus Altstahl und mit 100 Prozent erneuerbarem Strom produziert. Auch das Recyclen von Stahl setzt mit 600 Kilogramm CO2 je Tonne vergleichsweise wenig Treibhausgase frei und ist seit mehr als 100 Jahren gängige Praxis. Kommt bei der Herstellung noch Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen hinzu, „halbieren sich fast die Umweltauswirkungen eines dekarbonisierten Stahls – und das bei einem geringen Mehrpreis von 2 bis 4 Prozent“, heisst es weiter.