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  • Kanton und Stadt wollen künftige Entwicklungsschwerpunkte erschliessen

    Kanton und Stadt wollen künftige Entwicklungsschwerpunkte erschliessen

    Neben kurz- und mittelfristigen Massnahmen wie einem neuen Buskonzept in Zürich Nord und dem Tram Affoltern sind auch längerfristige Angebotsausbauten für den öffentlichen Verkehr in Kanton und Stadt Zürich geplant. Bestandteil dieses Ausbaus ist ein Projekt, das heute von der Zürcher Regierungsrätin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, näher vorgestellt wurde: die Tramtangente Nord von Zürich Affoltern via Oerlikon nach Stettbach.

    ÖV-Ringsystem mit neuer Tangentialverbindung

    Das Projekt ist integraler Bestandteil der ZVV-Strategie 2025–2029 sowie der VBZ-Netzentwicklungsstrategie auf Basis des «Zukunftsbilds ÖV 2050», das unter anderem ein ÖV-Ringsystem mit einer neuen Tangentialverbindung von Affoltern via Oerlikon nach Stettbach vorsieht. «Zürich-Nord hat enormes Potenzial und strahlt weit über die Stadtgrenzen in den Kanton hinaus.», sagt Regierungsrätin und ZVV-Verkehrsratspräsidentin Carmen Walker Späh. «Es ist deshalb nach dem Tram Affoltern sinnvoll, die Tramtangente Nord genauer zu prüfen». Dies gilt umso mehr, als die Tramtangente Nord auch einen Teil der Gleise des Trams Affoltern nutzen soll, das ab 2026 gebaut werden soll.

    Die Rolle und die Aufgabe des öffentlichen Verkehrs im Kanton und in der Stadt Zürich sind anspruchsvoll: Er soll grosse Verkehrsströme auf möglichst klimaneutraler Basis sicherstellen und damit auch in Zukunft das Rückgrat einer zeitgemässen, klimafreundlichen und effizienten Mobilität sein. Schon heute wird ein grosser Teil des Verkehrs mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt – im Kanton zu einem Drittel, in der Stadt zu rund 40 %. Mit Blick auf Klimaschutzmassnahmen und auf Basis der kantonalen und städtischen Strategien sollen diese Anteile weiter gesteigert werden.

    Stadtrat Michael Baumer bringt die Strategie auf den Punkt: «Nur mit kurzen Reisezeiten, Pünktlichkeit und einem dichten Netz können wir weiterhin attraktiv bleiben. Das geplante Ringsystem mit der Tramtangente Nord als ersten Schritt bringt den ÖV in der Stadt entscheidend weiter». Um das Bevölkerungswachstum in den Quartieren von Zürich Nord aufzufangen, ist ein gezielter Ausbau von Tram- und Busnetz notwendig.

    Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist eine der Grundlagen für die räumliche Entwicklungsstrategie der Stadt Zürich zur Förderung der Zentren im Norden und Westen der Stadt. Das Projekt wird nun rasch angegangen mit dem Ziel, dem Bund das Projekt zur Mitfinanzierung im Rahmen der Agglomerationsprogramme der 6. Generation einreichen zu können. Dieser verlangt jeweils ein abgeschlossenes Vorprojekt für die grossen Stadtbahnprojekte. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat diesen Sommer im Rahmen der ZVV-Strategie 2025–2029 entschieden, grünes Licht für erste Abklärungen zu geben und die Grundlage für einen entsprechenden Projektierungskredit schaffen zu lassen. Die nächsten Schritte in diesem Projekt macht jetzt die Stadt Zürich mit einer Potenzial- und Machbarkeitsstudie.

  • Zürcher Energietram macht umweltbewusst

    Zürcher Energietram macht umweltbewusst

    Umweltbewusstes und klimafreundliches Handeln jeder und jedes Einzelnen setzt Wissen um die vorhandenen nachhaltigen Energielösungen voraus. „Wir tragen mit der Wahl des Energieträgers einen grossen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele bei. Ob beim Fahren, Heizen oder Kochen – der richtige Energieträger beeinflusst den CO2-Ausstoss nachhaltig“, heisst es in der Medienmitteilungvon Energie 360º. Das neue EnergieTramZüri soll dieses Wissen vermitteln. Das Informationsangebot des in den kommenden zwölf Monaten auf verschiedenen Linien des VBZ-Netzes rollenden EnergieTramZüri wechselt vierteljährlich. Das Tram ist von Energie 360° gestaltet, dem Unternehmen, das landesweit Energie- und Mobilitätslösungen vor allem zur Transformation von fossiler zu erneuerbarer Energie anbietet.

    „Nur wenn wir weniger fossile Energie verbrauchen und den CO2-Ausstoss konsequent senken, erreichen wir unsere Klimaziele. Diese Aufgabe bleibt für die Stadt Zürich zentral“, sagte Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe und Verwaltungsratspräsident von Energie 360°, bei der Einweihung.

    Wie wichtig ein solches Informationsangebot ist, machte Jörg Wild, CEO von Energie 360°, deutlich. Energie sei für viele noch immer ein abstraktes Thema: „Energie sieht, riecht und hört man nicht. Leitungen von Wärmeverbünden verlaufen unbemerkt unter unseren Füssen und wer weiss schon genau, was die Energieeffizienz ausmacht.“ Gerade deshalb sei das Info-Tram wichtig, um Fahrgästen und Interessierten auf spielerische Weise entsprechende Inhalte zu vermitteln.